Postoperativer Krampfanfall???

Diskutiere Postoperativer Krampfanfall??? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Mein Hund hatte letzte Woche Mittwoch einen Darmverschluss(den 2.) Naja op gut überstanden und wurde Freitag darauf entlassen. Medikamente bekommt...
  • Postoperativer Krampfanfall??? Beitrag #1
Engelchen0v0

Engelchen0v0

Beiträge
160
Reaktionspunkte
0
Mein Hund hatte letzte Woche Mittwoch einen Darmverschluss(den 2.) Naja op gut überstanden und wurde Freitag darauf entlassen. Medikamente bekommt sie regelmäßig und futter in kleinen Mengen. Gestern abend hab ich sie geweckt zum füttern,dann hat sie 3 mal gehustet und ihren Kopf total verdreht und auf einmal losgeschrien sowas hab ich noch nie gehört,sie war dann auch total verkrampft,hat weder gespeichelt noch kot oder urin abgesetzt und war danach benommen! Ich hund eingepackt und ab in die Klinik... Dort eine total übermüdete und unbeholfene Ärztin,die sagte es wäre wohl Epilepsie... Sie schliesst es aus das es von der Narkose kommt oder von den Medikamenten! Ich zweifel allerdings an ihrer aussage weil sie mir ein wenig demotiviert rüberkam und auch den Hund nicht wie gewöhnlich komplett untersucht hat...
Ich bin etwas mit meinem Latein am ende weil Epilepsie würde ich fast ausschliessen...
zu den eckdaten,meine kleine ist 12 Jahre alt :'-( und hat so schon alle Krankheiten fast durch,aber sowas habe ich noch nie erlebt...
Was kann das sein? Hat jemand Erfahrungen mit Postoperativen Krampfanfällen? Gibts sowas?
 
  • Postoperativer Krampfanfall???

Anzeige

  • Postoperativer Krampfanfall??? Beitrag #2
Bei sowas ist es immer schwierig einzugrenzen weil wir nicht dabei waren.
Von dem Narkosemedikament kommt es wahrscheinlich nicht mehr, der Wirkstoff ist schon längst abgebaut und kann somit nicht mehr der direkte Auslöser sein, es kann aber sein das sie durch das Medikament eine Schädigung hat und dadurch der Anfall ausgelöst wurde. Ältere Hunde sind da recht anfällig für, nicht umsonst rät man ja einen älteren Hund nicht mehr zu operieren wenn es nciht unbedingt notwendig ist und bei deiner Hündin war es ja wirklich nötig. Was für Medikamente und vorallem wie viele bekommt sie denn? Einige Medikamente können schon einen Krampfanfall auslösen wobei es dabei auch ehr so ist das das Tier bereits nach 24-48 Stunden auf die Medis reagiert hätte und nicht erst nach einer halben Woche. Wenn dein Hund schon so alt ist, ist eine Epilepsie nicht auszuschließen besonders wenn sie schon 2x operiert worden ist (ich nehme an das sie beim ersten Ilius auch operiert wurde?).
Wenn du der Tierärztin nicht vertraust geh ruhig nochmal zu einem anderen Tierarzt und lass deine Hündin nochmal genauer untersuchen, eine 2. Meinung schadet definitv nicht ;)
 
  • Postoperativer Krampfanfall??? Beitrag #3
Losgelöst von dem Rest (also der OP und Narkose) dachte ich bei der Beschreibung eher an ein Problem mit der Wirbelsäule. Schmerzen nach langem Liegen, Aufschreien, seltsame Kopfhaltung und kurze Verkrampfung – so hat sich bei einer Bekannten eine Wirbelblockade im Halsbereich geäußert (also bei ihrem Hund).
Auf den TA vom Notdienst ist leider nicht immer viel zu geben, das sind oftmals leider noch etwas unerfahrene TAs, die in der TK für diese Schichten »abgeschoben« werden und im Notfall einen dienstälteren TA rufen sollen. Ich würde sie nochmal bei Tag vorstellen und die Wirbelsäule abtasten lassen, ggf. auch von einem Physiotherapeuten. Evtl. findet sich bei einer genaueren Untersuchung auch eine andere Ursache.

Ich drück euch die Daumen, dass es nichts schlimmes ist! Halte uns auf dem Laufenden, ja?

Liebe Grüße
 
  • Postoperativer Krampfanfall??? Beitrag #4
Sie bekommt 2 antibiotika amoxival und matradinazol o.ä geschrieben,morgends omeprazol und irgendwie noch so ein zeug das heisst urschogol weil sie nen Gallenstein hat... Ja dachte auch erst an ne wirbelblockade grad weil sie den kopf so komisch hielt aber dieser Schrei war echt so laut und ging durch mark und bein,ich dachte sie stirbt für einen Augenblick! Hab grad nen Termin für Neurologie gemacht weil meine Vertrauensärztin dazu rät,aber der ist erst nächsten Mittwoch... Mir lässt es nur absolut keine Ruhe und ich hab höllische Panik das sowas wieder passiert,weil ich war total überfordert in dem Augenblick...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ach so die letzte Darm op war im November 2011 im Februar 2012 hatte sie eine magenüberladung mit verschluss vom durchgang vom magen zum darm auch not op... 2011 wurde ihr auch 1/3 des darms entfernt,aber nie hatte sie nach den ops so ne Probleme,sie wird ja nicht jünger das ist mir leider durchaus bewusst :'-( aber die aufwachphase und die narkose war ohne Probleme und sie ist super wieder aufgewacht,heut nacht wurde blut abgenommen,werte waren vollkommen in Ordnung und auch wenn ich von der Ärztin nicht so überzeugt war sagtesie ein epileptischenr anfall würde sich im blut abzeichnen... Keine Ahnung... Wenn ich nur wüsste was es war... Mache mir so ne gedanken,weil der Hund mir unwahrscheinlich viel bedeutet... und sie es nicht verdient hat immer so leiden zu müssen...
Aber werde euch auf dem laufenden halten...
 
  • Postoperativer Krampfanfall??? Beitrag #5
Hallo nochmal,

zum Omeprazol: Verträgt sie das gut? Bei Omeprazol kann es gerne mal zu Magnesiummangel kommen, was bei Muskelkrämpfen von Nachteil wäre. Vll könnt ihr auf Ulcogant oder Pantoprazol umsteigen, das würde ich mal mit dem TA absprechen.

Wegen der Krämpfe: Wenn es wirklich Epilepsie sein sollte – wovon wir ja erstmal nicht ausgehen wollen ;) – bleibt dir ohne Medis leider nicht viel zu tun. Wenn ein Hund einen richtigen Krampfanfall bekommt kann man nichts weiter machen, als ihn von Wänden und Kanten fernzuhalten und zu versuchen, die Hand oder ein Kissen unter den Kopf zu schieben, damit er mit ihm nicht auf den Boden aufschlägt. Man darf das Tier allerdings weder fixieren noch anderweitig eingreifen.

Aber zum einen schien der Anfall ja noch »schwächer« zu sein, zum anderen weißt du ja nicht sicher, ob es das ist, darum erst einmal tief durchatmen. Nüchtern betrachtet könnte der Hund auch einfach schlecht aufgestanden sein, sich dabei weh getan haben und vor Schreck geschrien haben. Ich kenne Hunde, die um ihr Leben brüllen, wenn ihnen ein anderer Hund nur mal auf den Fuß tritt. Neigt dein Hund denn sonst auch gerne mal zur »Überreaktion«?

Ich weiß, wie sehr einem das nachgeht... Die Ungewissheit, dann so ein Schrei, bei dem man wirklich selbst den Schmerz auch fühlt. Dennoch würde ich erst einmal nicht den Teufel an die Wand malen. Vielleicht bekommst du vor dem Termin ja noch einen, um mal die Wirbel anschauen zu lassen? Eventuell auch, um die OP-Naht kontrollieren zu lassen? Dann hättest du in der Zeit schon mal was getan und dadurch vielleicht auch ein besseres Gefühl.
 
  • Postoperativer Krampfanfall??? Beitrag #6
Ui da bekommt dein Hund ja ein Haufen Holz an Medis. Ich würde auch zu Panthozol raten (ist das selbe wie Panthoprazol), das wird in der Regel besser vertragen allerdings kann es auch sein das Pathozol bei deinem Hund gar nichts bringt, das ist bei Menschen auf oft das da eine Resistenz gegen das Medikament da ist, dann müsstest du bei Omep bleiben.
An die Wirbelsäule habe ich auch schon gedacht allerdings fehlt mir da die Lähmungserscheinungen vor/nach dem Krampf, wenn die schon so verknackt ist das der Hund dadurch krampft müssten Lähmungserscheinungen eigentlich miteinhergehen.
Auf Antibiotikum wird häufig mal gekrampft, das gibts beim Menschen auch sehr oft und wäre da nicht ungewöhnlich. Sie hatte ja nun auch schon viele OP's für einen Hund die auch nicht gerade einfach waren. War das C-reaktive Protein bei den Blutwerten denn auch okay? Falls nicht könnte das eine mögliche Ursache für das Krampfen sein.
 
  • Postoperativer Krampfanfall??? Beitrag #7
Sie ist ein Hund der niemals schmerzäusserung zeigt selbst bei der stärksten schmerzen,würde sie es nicht zeigen und sie jauelt auch nie,alles an laut äusserungen kenne ich von ihr überhaupt nicht,selbst wenn man ihr auf die pfote tritt oderso ausser beim träumen jauelt sie in sich rein also das war für sie sehr sehr ungewöhnlich... Kurze zejt nach dem Krampf war sie sehr schwach... wie als hätte sie geschlafen und wäre grad erst aufgewacht, aber als Traum stufe ich es nicht ein weil dafür war es so krass... was mich noch wundert war der zusammenhang mit dem kurzen 3 mal aufhusten und dann als wenn sie sich strecken wollte und dann gekrampft hat,nach dem aufwachen streckt sie sich auch häufig... aber für einen eingeklemmten,spricht wiederum aus meiner sich das Herzrasen nicht... wegen der wirbel geschichte wird sowas nicht beim neurologen kontrolliert? Ich muss bis nächste woche warten weil mit gestern sind es wieder tierarzt kosten von knapp 1500euro und ich muss auf mein nächstes geld warten... wegen den medis das werde ich mal ansprechen,aber die Tierärztin die uns bei der op betreut hat halte ich für sehr kompetent,werde es aber trotzdem mal ansprechen...
und wie gesagt alle blutwerte waren vollkommen unauffällig gestern abend... Also leider keine Aufschlüsse woher es kommen könnte,was ja auch wieder ein anzeichen auf Epilepsie wàre,da Epilepsie ja eine Ausschluss Krankheit ist....
 
Thema:

Postoperativer Krampfanfall???

Postoperativer Krampfanfall??? - Ähnliche Themen

Epilepsie-Horror zerstört uns Hilfe!: Hallo ich bin neu hier und benötige dringendst Hilfe, wir sind langsam völlig paranoid. Meine Freundin ist schwanger und es kam auf einmal aus dem...
Stöhrung im Zentralen Nervensystem: Hallo, wir waren das Wochenende mit meinem Hunden auf einem Campingplatz.Am Samstag hatte ich den nächsten Schock meines Leben. Am Samstag saß...
Oben