- Alleine im Gelände - umkehren, davonrennen, komplett am rad drehen - was ist zu tun? Beitrag #1
Filimamo
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Hallo Ihr lieben
Ich komme mal wieder mit einer Frage ins Forum.
Und zwar habe ich seit 3 Monaten endlich wieder eine (bzw. mehrere) Reitbeteiligung. Und zwar unter anderem auf zwei Isis.
Die beiden werden ausschliesslich im Gelände geritten. Zusammen gehen sie prima. Auch der jüngere der beiden geht im Gelände alleine sehr gut. Das Problem liegt beim anderen. Ich werde mal kurz beschreiben was los war, als ich das letzte mal alleine mit ihm draussen war:
Zuerst ging eigentlich alles glatt. Er wolllte nicht vom Stall weg, und hat immer umgedreht, aber gut, damit hatte ich eh schon gerechnet. Nachdem er allerdings zum zehnten Mal versucht hatte sich umzudrehen und zurückzugehen (oder einfach gar nicht mehr weitergehen) wurde es allerdings sehr nervig. Aber gut.
Dann war eigentlich alles super. Ich konnte mit ihm traben, ja sogar kurz galloppieren. Er war zwar nervös und ging leicht verspannt aber ansonsten alles gut.
Plötzlich ging allerdings das ständige Umkehren wieder los. Er trieb es soweit, bis er sich einfach komplett in die andere richtung drehte und einfach losstürmte. Ich habe ihn in ein abgemähtes Feld lenken können, aber eigentlich nur weil er dies sowiso als der kürzeste Weg erachtete... Wäre ich auf dem Weg geblieben und uns wären Fussgänger oder andere Pferde entgegengekommen, hätte es wahrscheinlich nicht schön geendet.
Jedenfalls konnte ich in dem Moment wirklich nichts anderes machen als einfach abwarten bis er sich wieder einigermassen abgeregt hatte. Es dauerte gute 50 - 100 Meter bis ich ihn wieder komplett ausgebremst hatte. Und dies auch nur, indem ich immer wieder versucht habe kurven zu reiten.
Ansonsten hat er komplett gesperrt. Ich konnte zerren und reissen so viel ich wollte, da ging nichts.
Das hatte mich ansich sehr erstaunt, denn wenn er mit dem anderen Pferd im Gelände ist, ist er sehr fein zu reiten, und hört auf die kleinsten Hilfen.
Der Rest des Ausritts ging dann wieder einigermassen gut, er regte sich zwar noch ein paar mal auf und versuchte konstant immer umzudrehen aber so richtige rannte er mir nicht mehr davon.
Gut, kann man jetzt sagen, so oft war er noch nicht alleine im Gelände, und das kann ja noch werden. ABER:
Kürzlich war ich mit den beiden zusammen im Gelände. (mein "Problempferdchen" geritten, den anderen an der Hand) Eigentlich auch noch nie ein Problem. Zuerst führten sich auch beide gewohnt ordentlich auf. Allerdings musste ich einmal absteigen, um eine Brücke zu überqueren. Als ich wieder aufgestiegen war rannte er einfach wieder los. Weg vom Weg, quer einen Hügel hoch. Oben angekommen ging das gleiche Theater wieder los.
Die beiden zu bremsen war komplett unmöglich. Schliesslich stieg ich wieder ab, da es mir zu gefährlich war, mit den beiden den Hügel wieder nach unten zu reiten (sturzgefahr).
Unten angekommen ging ich erstmal einige 100 Meter mit den beiden. Als sich beide wieder einigermassen abgeregt hatten, stieg ich wieder auf. Ich war kaum im Sattel da stürmte er schon wieder in die entgegengesetzte Richtung los. Ich stieg also wieder ab.
Dieselbe Szene folgte kurz darauf weitere zwei mal.
Schliesslich stieg ich auf das andere Pferd auf (er hatte eine Trense auf) und ritt ihn ohne Sattel zurück. So kam ich dann mehr oder weniger Problemlos zum Stall zurück.
Von einer anderen Reiterin, welche mit ihm alleine im Gelände war, weis ich dass er sie gar nicht erst hatte aufsteigen lassen - er kam alleine nach hause.
Manchmal führt er sich alleine aber auch super auf, Trab, Galopp alles kein Problem.
Vielleicht hat mir irgendjemand einen Rat?
Ich fahre heute Abend noch in den Stall und werde wieder mit ihm alleine nach draussen gehen. Mal sehen wie er sich diesmal aufführt.
Ich danke euch schon im Voraus für eure Hilfe
Ich komme mal wieder mit einer Frage ins Forum.
Und zwar habe ich seit 3 Monaten endlich wieder eine (bzw. mehrere) Reitbeteiligung. Und zwar unter anderem auf zwei Isis.
Die beiden werden ausschliesslich im Gelände geritten. Zusammen gehen sie prima. Auch der jüngere der beiden geht im Gelände alleine sehr gut. Das Problem liegt beim anderen. Ich werde mal kurz beschreiben was los war, als ich das letzte mal alleine mit ihm draussen war:
Zuerst ging eigentlich alles glatt. Er wolllte nicht vom Stall weg, und hat immer umgedreht, aber gut, damit hatte ich eh schon gerechnet. Nachdem er allerdings zum zehnten Mal versucht hatte sich umzudrehen und zurückzugehen (oder einfach gar nicht mehr weitergehen) wurde es allerdings sehr nervig. Aber gut.
Dann war eigentlich alles super. Ich konnte mit ihm traben, ja sogar kurz galloppieren. Er war zwar nervös und ging leicht verspannt aber ansonsten alles gut.
Plötzlich ging allerdings das ständige Umkehren wieder los. Er trieb es soweit, bis er sich einfach komplett in die andere richtung drehte und einfach losstürmte. Ich habe ihn in ein abgemähtes Feld lenken können, aber eigentlich nur weil er dies sowiso als der kürzeste Weg erachtete... Wäre ich auf dem Weg geblieben und uns wären Fussgänger oder andere Pferde entgegengekommen, hätte es wahrscheinlich nicht schön geendet.
Jedenfalls konnte ich in dem Moment wirklich nichts anderes machen als einfach abwarten bis er sich wieder einigermassen abgeregt hatte. Es dauerte gute 50 - 100 Meter bis ich ihn wieder komplett ausgebremst hatte. Und dies auch nur, indem ich immer wieder versucht habe kurven zu reiten.
Ansonsten hat er komplett gesperrt. Ich konnte zerren und reissen so viel ich wollte, da ging nichts.
Das hatte mich ansich sehr erstaunt, denn wenn er mit dem anderen Pferd im Gelände ist, ist er sehr fein zu reiten, und hört auf die kleinsten Hilfen.
Der Rest des Ausritts ging dann wieder einigermassen gut, er regte sich zwar noch ein paar mal auf und versuchte konstant immer umzudrehen aber so richtige rannte er mir nicht mehr davon.
Gut, kann man jetzt sagen, so oft war er noch nicht alleine im Gelände, und das kann ja noch werden. ABER:
Kürzlich war ich mit den beiden zusammen im Gelände. (mein "Problempferdchen" geritten, den anderen an der Hand) Eigentlich auch noch nie ein Problem. Zuerst führten sich auch beide gewohnt ordentlich auf. Allerdings musste ich einmal absteigen, um eine Brücke zu überqueren. Als ich wieder aufgestiegen war rannte er einfach wieder los. Weg vom Weg, quer einen Hügel hoch. Oben angekommen ging das gleiche Theater wieder los.
Die beiden zu bremsen war komplett unmöglich. Schliesslich stieg ich wieder ab, da es mir zu gefährlich war, mit den beiden den Hügel wieder nach unten zu reiten (sturzgefahr).
Unten angekommen ging ich erstmal einige 100 Meter mit den beiden. Als sich beide wieder einigermassen abgeregt hatten, stieg ich wieder auf. Ich war kaum im Sattel da stürmte er schon wieder in die entgegengesetzte Richtung los. Ich stieg also wieder ab.
Dieselbe Szene folgte kurz darauf weitere zwei mal.
Schliesslich stieg ich auf das andere Pferd auf (er hatte eine Trense auf) und ritt ihn ohne Sattel zurück. So kam ich dann mehr oder weniger Problemlos zum Stall zurück.
Von einer anderen Reiterin, welche mit ihm alleine im Gelände war, weis ich dass er sie gar nicht erst hatte aufsteigen lassen - er kam alleine nach hause.
Manchmal führt er sich alleine aber auch super auf, Trab, Galopp alles kein Problem.
Vielleicht hat mir irgendjemand einen Rat?
Ich fahre heute Abend noch in den Stall und werde wieder mit ihm alleine nach draussen gehen. Mal sehen wie er sich diesmal aufführt.
Ich danke euch schon im Voraus für eure Hilfe