- Vergesellschaftung - Ignorieren & Vermeidungshaltung? Beitrag #1
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Nyome
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Hallo zusammen,
ich habe in diesem Forum schon viele nützliche Tipps zum Thema Vergesellschaftung gelesen, deshalb wollte ich meinen Fall hier mal vorstellen.
Letzte Woche war es soweit, wir haben die neue Katze zu unserem 3-jährigen kastrierten Kater Yoshi, der mit seinem Bruder ab dem Alter von ca. 10 Wochen bei uns aufgewachsen ist. Leider wurde der Bruder vor knapp 2 Monaten überfahren, dummerweise auch noch zu einem ganz blöden Zeitpunkt, nämlich 2 Wochen vor unserem Urlaub. Wir hatten zwar Freunde und Nachbarn als zuverlässige Katzensitter organisiert, aber Yoshi hatte so gleich 2 "Schocks" hintereinander, erst der Freund weg, dann die Dosenöffner. Das fand er nicht so toll, zumindest sagen mir das Pipiflecken auf dem Bett, die wir nach dem Urlaub vorgefunden haben
In der Zwischenzeit haben wir & die Sitter Clickertraining mit ihm eingeführt, das findet er auch toll.
Da Yoshi eigentlich immer an seinem Kumpel hing und wir beide Vollzeit arbeiten, sollte natürlich eine neue Katze her.
Da der Kater schon aus dem wilden Teenageralter raus ist, kam für mich auch eine Kätzin in Frage.
Jetzt ist auf jeden Fall die ca. 1 Jahr alte kastr. Katze "Lilly" aus dem Tierheim eingezogen, ein für das Alter ruhiges, anhängliches und (zumindest den Katzen im Heim gegenüber) sehr freundliches und offenes Tier. Yoshi war schon früher immer eher der Chef im Haus, deshalb dachte ich, das passt ganz gut.
Lilly hat erst mal ein paar Tage im Bad bei geschlossener Tür gewohnt, dann haben wir die Tür irgendwann aufgelassen. Yoshi hat sich meistens nicht reingetraut, nur etwas gefaucht und "gesungen", dazu große Pupillen und ist dann schnell wieder weggegangen, entweder an einen anderen Platz in der Wohnung oder raus.
Zusammen streicheln, füttern etc. funktioniert zwar mit einem gewissen Abstand, Lilly ist inzwischen auch ganz cool und weniger ängstlich als am Anfang, Yoshi fühlt sich aber sichtlich unwohl, faucht irgendwann und rennt weg.
Dieses ständige Wegrennen meine ich mit "Vermeidungshaltung".
"Ignorieren" die andere Seite der Medaille - solange Yoshi sie nicht sieht und riecht ist er ganz normal, schenkt man ihm dann Aufmerksamkeit (Spielen, Clickern, "Lieblingsstreichelmethode") zieht es ihn sogar wieder Richtung Lilly, aber er ignoriert sie komplett (Begrüßungslaute, Schnüffeln etc.), wäre er ein Mensch würde ich sagen: Der reibt's der kleinen Katze ganz schön unter die Nase, dass er von Dosenöffnern geliebt wird. Ich versuche trotzdem, Lilly auch zu streicheln etc., der Alteingesessene hat aber Vorrang.
Das klingt soweit nicht wild, und genau das macht mir gerade ein bisschen Sorgen - als ich mich vor der Zusammenführung hier schlau gemacht hab, war immer von Kämpfen, Fauchen, Verfolgen, Hauen etc. die Rede, davon passiert aber gar nix (das Fauchen von Yoshi ist da, aber recht leise, wenig aggressiv - da hab ich schon anderes gehört
) - wenn bei uns gar nix davon passiert und die alte Katze immer "wegrennt" ist das nach etwa einer Woche jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen? Hab ich was falsch gemacht (falsches Geschlecht der neuen Mieze, zu früh/ zu spät zusammen gebracht)?
Klingt vielleicht, aber ich mach mir Sorgen, ob das klappt
Für Tipps und Ideen wäre ich sehr dankbar
ich habe in diesem Forum schon viele nützliche Tipps zum Thema Vergesellschaftung gelesen, deshalb wollte ich meinen Fall hier mal vorstellen.
Letzte Woche war es soweit, wir haben die neue Katze zu unserem 3-jährigen kastrierten Kater Yoshi, der mit seinem Bruder ab dem Alter von ca. 10 Wochen bei uns aufgewachsen ist. Leider wurde der Bruder vor knapp 2 Monaten überfahren, dummerweise auch noch zu einem ganz blöden Zeitpunkt, nämlich 2 Wochen vor unserem Urlaub. Wir hatten zwar Freunde und Nachbarn als zuverlässige Katzensitter organisiert, aber Yoshi hatte so gleich 2 "Schocks" hintereinander, erst der Freund weg, dann die Dosenöffner. Das fand er nicht so toll, zumindest sagen mir das Pipiflecken auf dem Bett, die wir nach dem Urlaub vorgefunden haben
Da Yoshi eigentlich immer an seinem Kumpel hing und wir beide Vollzeit arbeiten, sollte natürlich eine neue Katze her.
Da der Kater schon aus dem wilden Teenageralter raus ist, kam für mich auch eine Kätzin in Frage.
Jetzt ist auf jeden Fall die ca. 1 Jahr alte kastr. Katze "Lilly" aus dem Tierheim eingezogen, ein für das Alter ruhiges, anhängliches und (zumindest den Katzen im Heim gegenüber) sehr freundliches und offenes Tier. Yoshi war schon früher immer eher der Chef im Haus, deshalb dachte ich, das passt ganz gut.
Lilly hat erst mal ein paar Tage im Bad bei geschlossener Tür gewohnt, dann haben wir die Tür irgendwann aufgelassen. Yoshi hat sich meistens nicht reingetraut, nur etwas gefaucht und "gesungen", dazu große Pupillen und ist dann schnell wieder weggegangen, entweder an einen anderen Platz in der Wohnung oder raus.
Zusammen streicheln, füttern etc. funktioniert zwar mit einem gewissen Abstand, Lilly ist inzwischen auch ganz cool und weniger ängstlich als am Anfang, Yoshi fühlt sich aber sichtlich unwohl, faucht irgendwann und rennt weg.
Dieses ständige Wegrennen meine ich mit "Vermeidungshaltung".
"Ignorieren" die andere Seite der Medaille - solange Yoshi sie nicht sieht und riecht ist er ganz normal, schenkt man ihm dann Aufmerksamkeit (Spielen, Clickern, "Lieblingsstreichelmethode") zieht es ihn sogar wieder Richtung Lilly, aber er ignoriert sie komplett (Begrüßungslaute, Schnüffeln etc.), wäre er ein Mensch würde ich sagen: Der reibt's der kleinen Katze ganz schön unter die Nase, dass er von Dosenöffnern geliebt wird. Ich versuche trotzdem, Lilly auch zu streicheln etc., der Alteingesessene hat aber Vorrang.
Das klingt soweit nicht wild, und genau das macht mir gerade ein bisschen Sorgen - als ich mich vor der Zusammenführung hier schlau gemacht hab, war immer von Kämpfen, Fauchen, Verfolgen, Hauen etc. die Rede, davon passiert aber gar nix (das Fauchen von Yoshi ist da, aber recht leise, wenig aggressiv - da hab ich schon anderes gehört
Klingt vielleicht, aber ich mach mir Sorgen, ob das klappt
Für Tipps und Ideen wäre ich sehr dankbar