- Wenn der Hund einen voraussichtlich überlebt Beitrag #1
Barcelos
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Die Frau uns gegenüber ist vor einiger Zeit an Krebs erkrankt. Soweit wie ich das mitbekommen habe, unheilbar. Nun hat diese Frau einen Schäferhundrüden, das Alter des Hundes kenne ich nicht wirklich, aber er müsste so 10 Jahre (+-) alt sein. Nun sieht es schwer danach aus, dass die Frau vor ihrem Hund sterben wird (ihr Mann ist schon vor vielen Jahren gestorben). Sie hatten den Hund vor einigen Jahren schon übernommen, der Hund würde also zum zweiten Mal sein Heim verlieren.
Der Schäferhund war nun schon zeitweise bei ihrem Sohn, weil sie es mit dem Hund kaum noch schafft. Der Sohn wohnt eine Straße weiter, so dass der Hund für sie immer "erreichbar" war. Das fand ich ne tolle Lösung, einfach weil sie sich so gut um sich kümmern konnte, aber ihren Hund gleichzeitig nicht komplett verloren hatte. Nun kam der Hund gestern zurück. So wie ich das verstanden habe, weil das mit den Kindern nicht klappen würde (der Sohn hat schon einen neuen Hund, also ob der Grund so stimmt - keine Ahnung).
Nun steht sie ja wieder da. Es würde ihr das Herz brechen den Hund in ein Tierheim zu geben (wo er schätzungsweise nie wieder rauskommen würde), sie braucht ihn irgendwo, aber sollte sie bald sterben, dann würde der Hund da wohl so oder so landen, denn zum Sohn kann er ja offensichtlich nicht und die Tochter kann ihn auch nicht nehmen.
Mir tut die Frau und auch der Hund wahnsinnig leid. Wie soll man denn so den Rest seines Lebens geniessen?
Natürlich habe ich über diese Situation nachgedacht (lässt einen ja alles nicht völlig kalt) und mich gefragt: Was sollte man als Hundehalter (oder eigentlich als Tierhalter allgemein) in der Situation machen?
Der Hund ist ihr ein und alles, sie liebt ihn. Sie möchte nur das Beste für ihn, aber kann man von einem totkranken Menschen wirklich verlangen/erwarten, dass er sein geliebtes Tier weggibt? Dass er sich schon vorher verabschiedet?
Wo hört die gesunde Portion Egoismus auf? Wo geht es in totalen Egoismus über?
Man liest hier oft: "Ich würde niemals meine Tiere abgeben, eher würde ich meinen Freund in die Wüste schicken." (als Beispiel), andererseits soll aber auch immer das Wohl des Tiers bedacht werden.
Ganz ehrlich, ich weiß nicht was ich an ihrer Stelle machen würde und würde nun gerne wissen: Was würdet Ihr tun?
Der Schäferhund war nun schon zeitweise bei ihrem Sohn, weil sie es mit dem Hund kaum noch schafft. Der Sohn wohnt eine Straße weiter, so dass der Hund für sie immer "erreichbar" war. Das fand ich ne tolle Lösung, einfach weil sie sich so gut um sich kümmern konnte, aber ihren Hund gleichzeitig nicht komplett verloren hatte. Nun kam der Hund gestern zurück. So wie ich das verstanden habe, weil das mit den Kindern nicht klappen würde (der Sohn hat schon einen neuen Hund, also ob der Grund so stimmt - keine Ahnung).
Nun steht sie ja wieder da. Es würde ihr das Herz brechen den Hund in ein Tierheim zu geben (wo er schätzungsweise nie wieder rauskommen würde), sie braucht ihn irgendwo, aber sollte sie bald sterben, dann würde der Hund da wohl so oder so landen, denn zum Sohn kann er ja offensichtlich nicht und die Tochter kann ihn auch nicht nehmen.
Mir tut die Frau und auch der Hund wahnsinnig leid. Wie soll man denn so den Rest seines Lebens geniessen?
Natürlich habe ich über diese Situation nachgedacht (lässt einen ja alles nicht völlig kalt) und mich gefragt: Was sollte man als Hundehalter (oder eigentlich als Tierhalter allgemein) in der Situation machen?
Der Hund ist ihr ein und alles, sie liebt ihn. Sie möchte nur das Beste für ihn, aber kann man von einem totkranken Menschen wirklich verlangen/erwarten, dass er sein geliebtes Tier weggibt? Dass er sich schon vorher verabschiedet?
Wo hört die gesunde Portion Egoismus auf? Wo geht es in totalen Egoismus über?
Man liest hier oft: "Ich würde niemals meine Tiere abgeben, eher würde ich meinen Freund in die Wüste schicken." (als Beispiel), andererseits soll aber auch immer das Wohl des Tiers bedacht werden.
Ganz ehrlich, ich weiß nicht was ich an ihrer Stelle machen würde und würde nun gerne wissen: Was würdet Ihr tun?