Möglichkeit einer Vergiftung

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  • Möglichkeit einer Vergiftung Beitrag #1
CyberPonyExpress

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Hallo,

heute morgen bin ich wie immer raus um nach den Ninchen zu sehen, Futter zu geben, etc.
Und plötzlich sitzt Mika außerhalb des Geheges im Gestrüb. Nach dem ich ihn wieder eingefangen hatte und wir den Tunnel gestopft hatten, habe ich nun Angst dass er draußen etwas giftiges gefressen hat.
Am Haselnussbaum hat er gefuttert aber das ist ja kein Problem und er ist es auch gewohnt. Nun haben wir im Garten allerdings noch andere Sträucher. Da meine Mutter nicht da ist kann ich sie erst später fragen welche.
An der Mauer ist allerdings Efeu. Natürlich habe ich an den Blättern geguckt ob dort Bissspruren sind. Zum Glück habe ich erstmal keine gesehen.

Nun ist aber das Problem dass wir morgen in Urlaub fahren. Der Bau ist nicht das Problem, diesen werden wir zuschütten und mit Fliesen sichern. Das sollte zumindest mal die Woche reichen bis wir uns eine andere Lösung überlegen können. Das Gehege ist 40cm tief mit Beton umrandet. Also würde ein zweiter Ausbruch eine Weile dauern zumal unser Urlaubspfleger immer schauen kann ob sie sich voran buddeln.
Das ist nicht das Problem.

Aber wie kann ich nun sehen ob er etwas giftiges gefressen haben? Für gewöhnlich fressen Kaninchen ja keine giftige Planzen oder? Aus Instinkt?
Und was kann ich vorsorglich tun?

Vielen Dank

Liebe Grüße
Isa
 
  • Möglichkeit einer Vergiftung Beitrag #2
Hallo,

im Zweifelsfalle haben wir uns in solchen Fällen bisher sofort an einen Tierarzt gewendet. Trotz Instinkt machen Kaninchen vor Pflanzen die für sie unverträglich sind, keinen Halt.
Letztes Jahr hat sich unsere Kaninchendame über eine ganze Chilipflanze her gemacht. Und direkt nachdem wir vom Nottierarzt kamen, wollte sie das Ganze mit einer weiteren Chilipflanze wiederholen. Wir mussten die Pflanzen zur Sicherheit gänzlich entsorgen.
Vorgestern lies unser Kaninchenkerl sich ein paar Blätter einer Tomatenpflanze schmecken die schneller in seinem Bauch waren als ich hin rennen konnte. Nach kurzem belesen zur Tomatenpflanze rief ich den Tierarzt an da diese Pflanzen giftig sind.

Ich weiß nicht wie es bei Wildkaninchen ist. Ich denke mal das Wildkaninchen den besseren Instinkt haben. Aber bei unseren Haustieren beobachte ich ganz klar das sie fast alles fressen was grün ist. Ebenso stieß ich auf zig Interneteinträge wo Kaninchen was giftiges (auch in großen Massen) gefressen haben als ich bezüglich der Tomatenpflanze im WWW suchte.

Der letzte Nottierarzt sagte mir das Kaninchen angeblich weitaus mehr vertragen als wir ihnen zutrauen. Und Vergiftungserscheinungen würden sehr schnell eintreten. Würde in den ersten Stunden nichts geschehen, könne höchstens später ein Durchfall als Folge auftreten.
Inwiefern man dieser Aussage glauben kann, weiß ich nicht. Ich war/bin ein zu panischer Mensch für solch eine Aussage.
 
  • Möglichkeit einer Vergiftung Beitrag #3
Die Fähigkeit passendes Futter aus einem großen Angebot zu wählen ist ein Verhalten welches von Kaninchen erlernt werden muss. Lernen können es domestizierte Kaninchen allerdings genauso wie ihre wild lebenden Verwandten. Das Problem vieler Hauskaninchen ist allerdings die Haltung und Ernährung, wodurch die Tiere keine Möglichkeit haben diesem Verhalten nachzukommen.

Kaninchen können nicht nur lernen ihr Futter so zu wählen, dass sie ihren Nährstoffbedarf decken und keine schädlichen Mengen bestimmter Stoffe aufnehmen, sondern ihr Körper passt sich an diese Stoffe mittels verschiedenen Mechanismen auch an. Dadurch können solche Kaninchen auch Pflanzen fressen, die nicht-angepassten Kaninchen schaden. Das funktioniert aber nur, wenn die Kaninchen sich langsam an verschiedenste Pflanzen gewöhnen können und ein ausreichendes Angebot an qualitativ hochwertigem Futter zur Verfügung steht.
Das fehlt vielen Hauskaninchen, denn häufig werden die Tiere entweder mit Fertigfutter oder mit Heu und etwas Gemüse ernährt. Gerade Mangelernährung führt dazu dass die Tiere wahllos alles fressen was sie erreichen und sich daher auch leicht vergiften. Wessen Kaninchen sich derart verhalten sollte dringend die Ernährung seiner Tiere überprüfen.

Es gibt bestimmte Pflanzen die nicht verfüttert werden sollten und alles vertragen selbst optimal gefütterte und anpasste Kaninchen nicht. Wer seine Kaninchen aber artgemäß mit vielfältiger, qualitativ hochwertiger Wiese ernährt wird Schwierigkeiten haben seine Tiere zu vergiften. Efeu wird von vielen Kaninchenhaltern insbesondere im Winter als Futterpflanze genutzt. Tomaten- und Kartoffelkraut wurde 1949 noch regelmäßig an Kaninchen gefüttert, sowohl frisch als auch getrocknet und galt als unbedenklich. Auch Chilipflanzen scheinen bei einigen Kaninchen durchaus in bestimmten Mengen beliebt. Das heißt aber wie gesagt nicht, dass jedes Kaninchen damit klar kommt und jeder nun seinem Kaninchen solche Pflanzen vorsetzten kann ohne die Gesundheit seiner Tiere zu gefährden.

Aber die die Möglichkeit einer Vergiftung bei einem Kaninchen abhängig von Haltung und Ernährung der Tiere. Wenn die Kaninchen mit qualitativ hochwertigem Grünfutter in Form frischer Wiese ernährt werden und ein ausreichendes Angebot zur Verfügung haben sollte ein solcher Ausflug kein Problem sein.
 
  • Möglichkeit einer Vergiftung Beitrag #4
Ich melde mich nochmal nach dem Urlaub zurück.
Dem Kleinen geht es gut und das Loch ist jetzt auch sicher verschlossen. Die Kaninchen bekommen Heu, Gemüse, Obst, Wiese, Äste und Trockenkräuter ( Brennessel, Kamille und Klee ).
Als Leckerlie auch mal einen Teelöffel TroFu.

Danke für die lieben Antworten!

Liebe Grüße
 
  • Möglichkeit einer Vergiftung Beitrag #5
Ich melde mich nochmal nach dem Urlaub zurück.
Dem Kleinen geht es gut und das Loch ist jetzt auch sicher verschlossen. Die Kaninchen bekommen Heu, Gemüse, Obst, Wiese, Äste und Trockenkräuter ( Brennessel, Kamille und Klee ).
Als Leckerlie auch mal einen Teelöffel TroFu.

Danke für die lieben Antworten!

Liebe Grüße

hi ich freu mich, dass es dem kleinen ausbrecher gut geht :)
was für ein trofu fütterst du denn?
brennesseln und klee kannst du übrigens auch frisch geben, das ist ein bissl besser als getrocknet, da sie dann gleichzeitig flüssigkeit mitaufnehmen
 
  • Möglichkeit einer Vergiftung Beitrag #6
Die Brennnesseln und den Klee bekommen sie auch frisch.
Steckt ja in der Wiese mit drin. Da aber in unserem Heu wenig Vielfalt ist mische ich das Getrocknete immer noch dazu.
Was für ein TroFu das ist weiß ich nicht. Dass TroFu nicht gut ist weiß ich aber als Leckerlie ist es denke ich OK.
 
  • Möglichkeit einer Vergiftung Beitrag #7
Die Brennnesseln und den Klee bekommen sie auch frisch.
Steckt ja in der Wiese mit drin. Da aber in unserem Heu wenig Vielfalt ist mische ich das Getrocknete immer noch dazu.
Was für ein TroFu das ist weiß ich nicht. Dass TroFu nicht gut ist weiß ich aber als Leckerlie ist es denke ich OK.

achso da hatte ich dich missverstanden:uups:
naja generell ist nicht jedes trofu schlecht, getrocknete kräuter und sämereien selbst heu sind ja auch trofu.
das nicht gute trofu, ist das was aus gepressten anteilen besteht, das würde ich nicht geben
 
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