Ich gestehe mir liegen solche Meldungen immer etwas schwer im Magen, denn eigentlich ist es ja nicht viel mehr als ein Gerücht.
Woher weiß man denn davon? Wurde ein Hund vergiftet? Ist man sicher, dass er nicht durch etwas vergiftet wurde das er zufällig am Wegrand aufgenommen hat, sondern gezielt mit giftigen Leckerchen gefüttert wurde?
Und dann, wenn man es sicher weiß, warum wurde das Ehepaar nicht angezeigt? Was für ein Motiv sollten sie haben? Woher weiß die Hundeschule davon? Haben sie es bereits der Polizei gemeldet? Was waren das überhaupt für Leckerchen? Selbstgemachte? Mit welchem Gift sollen sie präpariert gewesen sein?
..usw. Sehr viele Ungereimtheiten.
Ohne irgend ein handfestes Argument sind solche Horrormeldungen für mich nichts weiter als "Angstmache".
(...welche wahrscheinlich auch gut funktioniert, da viele Leute gerne bereit sind auch über so eine ungeprüfte Aussage den Glauben in die Menschheit weiter zu verlieren.)
Grundsätzliche Vorsicht ist eine Sache, sich aus Angst abzuschotten eine andere. Wenn mich andere Leute freundlich fragen ob mein Hund ein Leckerchen haben darf und sie sich sichtlich über den Hund freuen, dann wird meine Antwort wohl auch in Zukunft 'ja' sein. Man sollte nicht überall Bedrohungen sehen.
...ich muss allerdings dazu sagen, dass ich es in 11 Jahren Hundehaltung noch nicht erlebt habe, dass mich fremde Nicht-Hundebesitzer auf der Straße ansprechen weil sie meinen Hund füttern wollen.:eusa_think: