- Erfahrungen mit einer jungen Amsel Beitrag #1
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Marianne 013
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Hallo,
ich bin neu im Forum und möchte eine Erfahrung loswerden, die leider nicht gut endete aber vielleicht für den Ein oder Anderen hilfreich ist. In meinem Garten hat ein Amselpaar noch mal spät gebrütet und es ist nur ein Küken geschlüpft, welches schon nach zwölf Tagen aus dem Nest segelte und unter dem Baum landete. So weit so gut.
Überall liest man dass die jungen Amseln innerhalb der nächsten paar Tage dann fliegen können. Meine Amsel hockte mehrere Tage erst mal so ziemlich auf einem Fleck. Da die Amselmutter noch regelmäßig kam und ich auch nicht vorschnell handeln wollte, habe ich erst mal die Finger davon gelassen. Da die Amsel früh aus dem Nest war dachte ich sie braucht vielleicht etwas länger. Dass mein Garten Katzensicher eingezäunt ist, eigentlich damit meine Katzen ihn nicht verlassen, kam der Amsel zugute. Natürlich hatten meine Katzen Stubenarrest!
Da sich nun aber über eine Woche nichts weiter getan hat und die Amselmutter immer seltener kam, habe ich mich heute entschieden den Vogel von einer Fachtierärztin für Vögel anschauen zu lassen. Außerdem hatte ich gesehen, dass die Amsel nur auf einem Bein stand. Die Tierärztin hat festgestellt, dass die Amsel sich an der rechten Seite einen großen Hautriss unter dem Flügel zugezogen hatte und an dem Flügel einige große Federn ausgebrochen waren, wahrscheinlich eine Verletzung die beim Verlassen des Nestes entstanden ist. Warum die Amsel ein Bein nicht belastet hat ließ sich nicht klären, gebrochen war nichts, vielleicht etwas gezerrt.
Der Hautriss war schon ganz gut verheilt, allerdings befand sich in den umliegenden Federn unter dem Flügel ein großes Nest mit Fliegeneiern und die Amsel hatte eine Zecke. Beides wurde entfernt und der Vogel bekam noch ein Spot-on-Präparat gegen Ungeziefer in den Nacken falls doch noch irgendwo übersehene Fliegeneier sind. Die Tierärztin meinte mit ein bisschen Pflege würde das schon, der Vogel wäre gut ernährt und vital. Damit wäre es eigentlich gut gewesen, wenn nicht die Tierärztin der Ansicht gewesen wäre, dass dem Vogel noch eine Aufbauspritze gut täte.
Eigentlich weiß ich, dass Vögeln sehr stressanfällig sind, aber natürlich geht man davon aus, dass eine Tierärztin das gut einschätzen kann. Jedenfalls hat die Amsel nach der Spritze ziemlich schlapp gemacht. Die Tierärztin wurde ziemlich hektisch, hat die Amsel angepustet und wir sind gleich mit ihr nach draußen an die frische Luft. Der Vogel hat sich dann wieder einigermaßen erholt, ist aber eine halbe Stunde später, als ich sie wieder in meinen Garten gesetzt habe innerhalb von Minute gestorben. Ich hatte sie schon vorsichtshalber nicht gegriffen, sondern gaanz langsam aus dem Karton rutschen lassen.
Ich bin total traurig und auch ziemlich sauer, weil die Amsel bestimmt auch ohne diese Spritze ausgekommen wäre. Ich könnte mich ohrfeigen, dass ich das nicht abgelehnt habe. Wie kann sich jemand der auf Vögel spezialisiert ist so irren, oder ist das einfach Pech und passiert nur selten? Ich würde jedenfalls nie wieder eine Wildvogel spritzen lassen wenn es nicht absolut zwingend notwendig ist.
Ich hoffe nur dass der Beitrag vielleicht für andere hilfreich ist, dann war es wenigstens nicht ganz umsonst. Es tut mir leid wenn der Beitrag durch die nicht vorhandene Strukturierung vielleicht etwas anstrengend zu lesen ist, vielleicht gibt mir mal jemand einen Tip wie man Absätze und Leerzeilen hinkriegt, mit der Enter-Taste wie bei der normalen Textverarbeitung geht's nicht und ich bin nicht sehr fit in Computerfragen:?. Viele Grüße Tina
ich bin neu im Forum und möchte eine Erfahrung loswerden, die leider nicht gut endete aber vielleicht für den Ein oder Anderen hilfreich ist. In meinem Garten hat ein Amselpaar noch mal spät gebrütet und es ist nur ein Küken geschlüpft, welches schon nach zwölf Tagen aus dem Nest segelte und unter dem Baum landete. So weit so gut.
Überall liest man dass die jungen Amseln innerhalb der nächsten paar Tage dann fliegen können. Meine Amsel hockte mehrere Tage erst mal so ziemlich auf einem Fleck. Da die Amselmutter noch regelmäßig kam und ich auch nicht vorschnell handeln wollte, habe ich erst mal die Finger davon gelassen. Da die Amsel früh aus dem Nest war dachte ich sie braucht vielleicht etwas länger. Dass mein Garten Katzensicher eingezäunt ist, eigentlich damit meine Katzen ihn nicht verlassen, kam der Amsel zugute. Natürlich hatten meine Katzen Stubenarrest!
Da sich nun aber über eine Woche nichts weiter getan hat und die Amselmutter immer seltener kam, habe ich mich heute entschieden den Vogel von einer Fachtierärztin für Vögel anschauen zu lassen. Außerdem hatte ich gesehen, dass die Amsel nur auf einem Bein stand. Die Tierärztin hat festgestellt, dass die Amsel sich an der rechten Seite einen großen Hautriss unter dem Flügel zugezogen hatte und an dem Flügel einige große Federn ausgebrochen waren, wahrscheinlich eine Verletzung die beim Verlassen des Nestes entstanden ist. Warum die Amsel ein Bein nicht belastet hat ließ sich nicht klären, gebrochen war nichts, vielleicht etwas gezerrt.
Der Hautriss war schon ganz gut verheilt, allerdings befand sich in den umliegenden Federn unter dem Flügel ein großes Nest mit Fliegeneiern und die Amsel hatte eine Zecke. Beides wurde entfernt und der Vogel bekam noch ein Spot-on-Präparat gegen Ungeziefer in den Nacken falls doch noch irgendwo übersehene Fliegeneier sind. Die Tierärztin meinte mit ein bisschen Pflege würde das schon, der Vogel wäre gut ernährt und vital. Damit wäre es eigentlich gut gewesen, wenn nicht die Tierärztin der Ansicht gewesen wäre, dass dem Vogel noch eine Aufbauspritze gut täte.
Eigentlich weiß ich, dass Vögeln sehr stressanfällig sind, aber natürlich geht man davon aus, dass eine Tierärztin das gut einschätzen kann. Jedenfalls hat die Amsel nach der Spritze ziemlich schlapp gemacht. Die Tierärztin wurde ziemlich hektisch, hat die Amsel angepustet und wir sind gleich mit ihr nach draußen an die frische Luft. Der Vogel hat sich dann wieder einigermaßen erholt, ist aber eine halbe Stunde später, als ich sie wieder in meinen Garten gesetzt habe innerhalb von Minute gestorben. Ich hatte sie schon vorsichtshalber nicht gegriffen, sondern gaanz langsam aus dem Karton rutschen lassen.
Ich bin total traurig und auch ziemlich sauer, weil die Amsel bestimmt auch ohne diese Spritze ausgekommen wäre. Ich könnte mich ohrfeigen, dass ich das nicht abgelehnt habe. Wie kann sich jemand der auf Vögel spezialisiert ist so irren, oder ist das einfach Pech und passiert nur selten? Ich würde jedenfalls nie wieder eine Wildvogel spritzen lassen wenn es nicht absolut zwingend notwendig ist.
Ich hoffe nur dass der Beitrag vielleicht für andere hilfreich ist, dann war es wenigstens nicht ganz umsonst. Es tut mir leid wenn der Beitrag durch die nicht vorhandene Strukturierung vielleicht etwas anstrengend zu lesen ist, vielleicht gibt mir mal jemand einen Tip wie man Absätze und Leerzeilen hinkriegt, mit der Enter-Taste wie bei der normalen Textverarbeitung geht's nicht und ich bin nicht sehr fit in Computerfragen:?. Viele Grüße Tina