Wie Vater von Hund überzeugen?

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  • Wie Vater von Hund überzeugen? Beitrag #1
Aiyana8888

Aiyana8888

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Hallo Leute,

ich weiß ihr kennt sicher schon einige andere Leute, die die selbe Frage hatten, aber habe bisher noch keine Situation gefunden, die meiner wirklich ähnlich ist.
Also es ist so. Ich bin seit Anfang dieses Jahres Gassigeher im örtlichen Tierheim. Ca. einen Monat später kam dort Kessy an. Es war eig Liebe auf den ersten Blick. Dann stellte sich jedoch raus, dass Sie einige "Macken" hat, sie springt den Gassigänger an und kneift relativ fest zu. Habe davon auch schon einige blaue Flecken davongetragen, dennoch hat mich das nicht abgeschreckt und bin weiterhin mit ihr gelaufen und habe trainiert, was sich ausgezahlt hat. Sie benimmt sich jetzt toll, beginnen nun mit Schleppleinentraining, Nasenarbeit und Co.. Sie muss aber leider bei anderen Gassigängern einen Maulkorb tragen (mir würde gestattet ohne zu laufen, da sie sich bei mir vorbildlich benimmt) da sie sich dort immer noch benimmt wie sonst was. Das führt natürlich dazu, dass sofort alle Interessenten abspringen, denn die meisten haben natürlich keine Lust sich einen Hund nach Hause zu holen, wo sie direkt erstmal ordentlich blaue Flecken davontragen, dann nehmen sie doch lieber den gemütlichen Anderen. Lange Rede kurzer Sinn. Die Vermittlungschancen stehen somit bei ihr nicht wirklich gut und wollte schon immer einen Hund, Kessy ist einfach mein Traumhund, weil wir perfekt harmonieren. Nur leider ist mein Vater immer noch gegen einen Hund, meine Mutter früher auch, aber sie hat sich auch in Kessy verliebt und steht nun bei dieser Entscheidung hinter mir. Ich selbst bin eine 20 Jahre alte Studentin, die bald ihr Studium beginnt. Ich weiß, nicht die idealsten Bedingungen, aber würde bis Ende des Studiums sowieso Zuhause wohnen bleiben und haben ein großes Haus mit Garten. Meine Mutter ist Hausfrau, also wäre der Hund eig nur mal bei Einkaufen gehen oder so alleine. Für den Fall, dass meine Mum keine Zeit hat bzw mit meinem Vater im Urlaub ist, habe ich mich bereits auch schon nach einer Hundebetreuung umgeschaut und eine vielversprechende Tagesbetreuung gefunden(Wäre höchstens 1-2 mal alle paar Monate und nie über Nacht). Ansonsten würde meine Mutter auch unter der Woche in die Hundeschule mit ihr gehen und ich am Wochenende Agility machen. Meine Eltern haben selbst nicht so gute Erfahrungen mit dem eigenen Hund gemacht, den sie sich als Studenten geholt haben, aber finde es persönlich unfair, dass es mir verwehrt wird deshalb, da es eine vollkommen andere Ausgangssituation ist. Der Hund den sie sich geholt haben, war ein Hoverwart Welpe, wo sie später herausfanden, dass der Züchter aus dem Verband ausgeschlossen würde, da er agressive Tiere züchtete. Meine Mutter gibt selbst zu viele Fehler bei der Erziehung des Hundes gemacht zu haben. Naja auf jedenfall finde ich habe ich bereits gezeigt, dass ich genug Verantwortungsbewusstsein habe mich um einen Hund zu kümmern. Ich gehe nun seit mehr als 6 Monaten mit ihr bei Wind und Wetter Gassi und überlege mir immer wieder neue Dinge um sie zu fordern. Ich würde jetzt gerne wissen, ob ihr Tipps habt, wie ich meinen Vater überzeugen kann. Sein Problem ist eben, dass er meint, wie sehr ein Hund einschränkt, aber bin niemand der dauernd mit Freunden weg ist oder außer Haus. Ein weitere Punkt ist, dass ich mich auf mein Studium konzentieren soll, doch denke ich, ist es 1000 mal besser in den Lernpausen mit dem Hund sich zu beschäftigen, anstatt vorm Fernseher oder Laptop zu hängen. Mein Vater arbeitet unter der Woche auch selbst in einer anderen Stadt, also ist nur am Wochenende zuhause, deshalb schränkt ihn der Hund somit noch weniger ein.

Ist wohl etwas lang jetzt geworden, wenns um das Thema Kessy geht, kann ich mich meist nicht zurückhalten :D

Hier nochmal die Situation zusammengefasst:
Welcher Hund: Schäferhund Mix-Hündin aus dem Tierheim, enge Bindung bereits aufgebaut, Trainingserfolge, gehe bereits seit 6 Monaten fast täglich 2 Mal mit ihr Gassi
Lebensraum: Großes Haus mit umzäunten Garten, Feld direkt in der Nähe
Betreuung: Morgens und Abends Gassigehen mit mir, Mittags mit meiner Mum, Mum den Großteil des Tages Zuhause
Urlaub: Ich selbst würde nur Urlaub machen, wo ich sie mitnehmen kann und für den Fall, dass ich gerade Uni hab und meine Mum weg ist Tagesbetreuung im Rudel.
Spätere Beruf: Entweder wenn möglich Hund mitnehmen zur Arbeit bzw Mum würde sich weiterhin um Tagesbetreuung kümmern.

Argumente gegen Hund laut meines Vaters: Studium, viele Einschränkungen(er hätte keine dadurch) ich würde für die Kleine alle liebend gerne in Kauf nehmen.
 
  • Wie Vater von Hund überzeugen? Beitrag #2
Hallo! :)

Wie alt ist die Hündin denn? Weisst du, in welchen Verhältnissen sie vorher lebte?
So schlecht hört sich das für mich nicht an. Immerhin scheinst du es sehr ernst zu meinen, es ist gut, dass du so oft mit ihr gehst. Ist das mit dem Einschränken das einzige Argument deines Vaters? vielleicht kannst du ihm ja mal vorschlagen, Kessy auf eine Woche Probe oder so zu nehmen. Dass deine Mutter hinter dir steht ist sehr gut und echt wichtig. Was heisst denn bei dir, Morgens und Abends gassigehen, am Mittag mit der Mutter? Wie lange werdet ihr da gehen? Und hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du sie auslasten würdest? Der Hund muss täglich körperlich und geistig ausgelastet werden, sonst wird ihr langweilig. von Erziehung hast du aber anscheinend schon ne Ahnung, wenn du sie so gut hingekriegt hast. War dein Vater denn schonmal mit auf einem Spaziergang? Also kennt er die Hündin? Den Kosten seid ihr (du und deine Mutter) hoffentlich auch bewusst?
Lg :angel:
 
  • Wie Vater von Hund überzeugen? Beitrag #3
Ich finde es super dass du dich so engagierst. Aber wenn dein Vater nicht zu 100% überzeugt ist wird das auch nichts. Ein Hund schränkt ein. Urlaub wird schwieriger, abends lange ausgehen wird schwieriger... selbst wenn man das nicht jeden Tag macht, kann es doch sein dass man sich eingeschränkt fühlt.

Abgesehen davon, dass du im Moment nichts weißt. Also, wie deine Zukunft aussieht ;) Studieren ist auch ohne Hund schon anstrengend genug, teilweise ist man von 8-17Uhr an der Uni. Prüfungszeit ist sowieso Ausnahmezustand und die ganzen Hausarbeiten hat man immer noch nciht geschrieben.
Vielleicht taugt dir das Studium nicht und sämtliche Pläne werden über den Haufen geworfen.
Oder du lernst doch Leute kennen, mit denen du gerne mal auf Studentenparys gehst oder einen Freund, bei dem du übernachten willst.
Was passiert nach deinem Studium mit dem Hund? Wenn du dann spätestens endgültig ausziehst, dich in deinem Job einarbeiten musst? Wenn du die Stadt wechseln musst? Was passiert dann mit dem Hund?

Du könntest versuchen, deinen Vater zu überreden, auf die Spaziergänge mitzunehmen in der Hoffnung dass er sich auch in den Hund verliebt. Ansonsten seh ich da aber wenig Chancen...
 
  • Wie Vater von Hund überzeugen? Beitrag #4
Also die Hündin ist ca. 2,5 Jahre und ein Fundhund, deshalb weiß ich leider nichts zur Vorgeschichte, aber vermute mal schwer, dass die Leute nicht mit ihrem Verhalten klar kamen und sie deshalb ausgesetzt haben. Er sagt eben, dass ein Hund viel Zeit braucht und ich mich auch auf das Studium konzentieren soll. Ist bereits mein 2, dieses mal lange überlegt und an einer privaten Uni, also dass ich das abbreche ist extrem unwahrscheinlich, der "Plan" für die nächsten 5 Jahre ist also schonmal fest. Morgens, Mittags und Abends Gassi gehen heißt bei mir mind. ne Stunde jeweils Gassi, bei der ich zwischendurch Nasenarbeit, leichte Denkaufgaben, wie komme ich an das Leckerlie im Baum dran und so weiter machen würde. Das klappt momentan auch schon sehr gut, würde aber auch Fährtensuche mit ihr anfange wollen, ist nur schwer, wenn man es nicht wirklich vorbereiten kann, da der Hund im Tierheim sitzt. Ansonten würde meine Mum mit ihr 1 x die Woche Dummytraining machen (macht sie jetzt schon mit meiner Mitarbeiterin sehr erfolgreich) und ich würde am Wochenende zusätzlich Agility machen. Kongs und Suchaufgaben in Garten und Haus kommen natürlich auch dazu :) Wohne nur 20 Minuten zu Fuß entfernt vom Tierheim und bin auch schonmal mit ihr bei mir vorbei und mein Vater sagt auch dann immer, ist ja schon ein schöner und toller Hund und so. Auch werfe ich am Wochenende öfter mal paar Erfolge von ihr ein, wie das sie um die eine Aufgabe zu lösen sich auf den Hinterbeinen laufend rangerobbt hat. Hoffe das sich mein Vater vllt besser überzeugen lässt, wenn ich Montag meinen Stundenplan bekomme. Bei diese Uni ist es ein fester, also das die Uni von 8-17 Uhr ist, ist relativ unwahrscheinlich, aber werde ich morgen sehen. Das ich dort mit den Leuten öfter mal Party machen werde ist auch nicht sehr wahrscheinlich, da die Uni in einen kleinen Ort ist und der Größteil der Studenten auch noch zuhause leben und dann Abends nach Hause fahren. Einen Freund habe ich bereits, der weiß auch von meinen Plänen Kessy zu mir zu holen, er ist anfangs selber mit mir Gassi gegangen, hat aber dann aufgrund eines Schnappers eines anderen Hundes damit aufgehört (Sein Bein war sogesagt im Weg und der Hund wollte den anderen Hund anknurren). Mein Freund übernachtet aber immer nur bei mir, weil es bei ihm platztechnisch nicht möglich ist, da er nur ein kleines Bett hat. Nach dem Studium würde ich den Hund auf jedenfall mitnehmen. Wenn es nicht möglich ist, den Hund mitzunehmen zur Arbeit und ich weiter weg von meinen Eltern wohnen würde, würde ich dafür sorgen, dass ich eine gute Tagesbetreuung finde.
Über die Kosten eines Hundes habe ich mich auch schon informiert und das wäre bei uns kein Problem.
 
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