Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau?

Diskutiere Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? im Hamster Haltung Forum im Bereich Hamster Forum; Ich würde mir ja wieder gerne einen Hamster anschaffen. Bis jetzt wurde nix draus, weil ich einfach keinen Käfig finde der mir zusagen würde :x...
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  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #1
Cosili

Cosili

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Ich würde mir ja wieder gerne einen Hamster anschaffen. Bis jetzt wurde nix draus, weil ich einfach keinen Käfig finde der mir zusagen würde :x
Also habe ich wieder über einen Eigenbau nachgedacht, wobei ich von der Idee nicht sooo begeistert bin, wegen dem Gewicht und weil es etwas schwerer zu säubern ist, hauptsächlich. Und weil ich eine handwerkliche Null bin ;) Aber wenn es nicht anders geht...
Also war ich in der letzen Zeit schonmal am Bauplan-suchen. Wahrscheinlich wird es doch ein mit Gitter überspannter Kaninchenkäfig. Aber: wie ist das mit Zinkvergiftungen durch verzinktes Käfiggitter? Die im Baumarkt erhältlichen Gitter sind ja praktisch alle verzinkt. Ist das nicht problematisch wenn der Hamster daran herumnagen sollte?
Ich weiss nur das das bei Vögeln so ist, und Hamster sind ja zum Teil noch extremere Gitternager (zumal ich ein Notfellchen möchte, der wahrscheinlich dann schon einen Gitternage-Tick hat). Probleme? Erfahrungen? Lösungsvorschläge? :)
 
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  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #2
Das hab ich dazu gefunden:
Ein routinemäßiges intensives Abwaschen/Bürsten der Käfige zur Entfernung des Weißrostes konnte weitere Tode verhindern, vier Jahre nach den ersten Todesfällen traten jedoch wieder erste Anzeichen einer Zinkvergiftung auf. Noch häufigeres Waschen der Käfige verhinderte weitere Vergiftungserscheinungen, die Zinkwerte der Vögel blieben jedoch auch später leicht erhöht. Der einzig sichere Schutz vor einer Zinvergiftung ist auf die Verwendung von Zink zu verzichten und so werden heute viele Flugvolieren für Papageien mit Edelstahlmatten hergestellt.
Hier steht noch mehr:
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #3
Ich weiß von keinem einzigem bestätigten Fall einer Zinkvergiftung von Hamstern.

Nun ist es aber auch gerade bei größeren Eigenbauten so, dass die meisten Hamster dann nicht mehr am Gitter nagen - selbst völlig gestörte Hamster zeigen dieses Verhalten ab 1 m² Bodenfläche (ohne Etagen) so gut wie nicht mehr.

Wenn Du aber Bedenken hast, würde ich empfehlen, ein Gehege mit einer sehr großen Bodenfläche (1,5 m² oder größer) zu bauen. Dieses kann dann rundherum aus Holz/Plexiglas sein mit Luftlöchern an der Seite und es braucht nicht sehr hoch zu sein. Dann brauchts dort für die Belüftung nur einen Gitterdeckel - meist gehen die Hamster dort dann nicht mehr dran, wenn sie genug Bodenfläche haben.

LG
Christine
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #4
Also nimm doch nen Terra oder nen Aqua... muss ja kein Käfig sein. Und wenn du zwei Käfige kaufst und die aneinander hängst?? Ginge ja auch.
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #5
Danke für die Antworten!

Also nimm doch nen Terra oder nen Aqua... muss ja kein Käfig sein. Und wenn du zwei Käfige kaufst und die aneinander hängst?? Ginge ja auch.

Ja, aber ich möchte nix schweres/umständlich zu transportierendes. Ich lebe nicht dauerhaft hier, und irgendwann (vermutlich nächsten März) steht ein Umzug an. Zwar ins Auto rein und am Ziel wieder raus, aber so ein Glasterra ist trotzdem sperrig, sperrig...

@Quantenbit: hmm, da habe ich ein Platzproblem. Der Käfig müsste auf jeden Fall zu mir ins Zimmer, weil meine Mitbewohnerin eine Ratten-Phobie hat und Hamster als kurzschwänzige Ratten ansieht ;) Aber bei der Breite gibt es ein Problem, die darf höchstens 60 cm sein, sonst habe ich kein Platz mehr zwischen Bett und Käfig :mrgreen:

Ist wirklich die Grundfläche so ausschlaggebend für das Gitternagen? Ich dachte an einen etwa 120 x 60 Käfig, dafür mit einer Etage in praktisch der gleichen Grösse (wenn es ein Gitterkäfig ist kommt ja seitlich Luft rein), das wäre aber hat dann weniger als 1 qm Bodenfläche. Du meinst also der Hamster würde eher an so einem Käfig nagen als an einem der 1 qm Bodenfläche, dafür aber keine Etagen hat?

Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen den verschiedenen Zwerghamsterarten und Goldhamstern was die Nagefreudigkeit angeht?
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #6

Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen den verschiedenen Zwerghamsterarten und Goldhamstern was die Nagefreudigkeit angeht

Also ich denke nicht, das liegt an den Erfahrungen und am Charakter der Wutzels. Meine Große hat bevor die Kleine kam regelmäßig genagt. Jetzt sind die Stellen mit Holz abgedeckt und gut ist.

Ich glaube wenn du Etagen einbaust, wird jede einzeln berechnet oder so.
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #7
oh cosili, du hast da ein thema angeschnitten,an welches ich noch nie gedacht habe.
da ich en aqua mit nem ehemaligen meerikäfig verbunden habe,besteht bei mir ja au die gefahr. die gitter sind beschichtet, zum glück nagt er nicht. (aber was,wenn dass noch kommt?)
ich kenne keinen ausweg,weil des en ganz neues problem für mich ist
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #8
hmm, da habe ich ein Platzproblem. Der Käfig müsste auf jeden Fall zu mir ins Zimmer,

Nur meine Ansicht: lass es sein ;)

Hamster machen teilweise nachts so einen Höllenlärm, also in der Nähe meines Bettes würde ich so ein Tier nicht haben wollen. Dazu kommt noch der Staub von der Einstreu (selber bei staubarmer) direkt in der Nähe des Bettes halte ich sowas sogar für absolut ungesund.


Ist wirklich die Grundfläche so ausschlaggebend für das Gitternagen?

Meiner Ansicht nach ja. Die meisten Hamster hörten erst bei ca. 1 m² Bodenfläche mit dem Gitternagen auf. Wobei ich persönlich nur Etagen über 0,5 m² überhaupt mitzähle (alles andere ist für mich keine Grundfläche). Bei 120 x 60 muss also mindestens eine durchgehende Etage vorhanden sein (das ergäbe dann eine Grundfläche von 1,44 m²).

Es hängt natürlich auch vom Charakter des Tieres ab, ob es überhaupt am Gitter nagt.

Außerdem habe ich mich bei den Vogelmenschen nochmal schlau gelesen, die größten Probleme gab es immer bei Außenhaltungstieren, die Wasser aufnehmen, das am verzinktem Gitter lang gelaufen ist.

Wie gesagt, ich kenne keine Zinkvergiftung beim Hamster und normale, verzinkte Vierkanntgitter werden da schon ewig verwendet. Bei einem ausreichend großen Käfig wird es da kaum zu Problemen kommen.

Ich habe beim Gitternagen übriegens keine Unterschiede bei den Hamsterarten fest stellen können: wenn sie ein wirklich großes Gehege hatten, haben hier alle Hamsterarten mit dem Nagen aufgehört (allerdings hatten meine Hamster etwas größtere Gehege)

wink
Christine
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #9
Hamster machen teilweise nachts so einen Höllenlärm, also in der Nähe meines Bettes würde ich so ein Tier nicht haben wollen. Dazu kommt noch der Staub von der Einstreu (selber bei staubarmer) direkt in der Nähe des Bettes halte ich sowas sogar für absolut ungesund.

Stimmt, das mit dem Staub habe ich gar nicht bedacht :uups: Mit rascheln und Laufradrenngeräuschen könnte ich leben, und zur Not könnte ich den Käfig nachts auch mal ins Wohnzimmer stellen, aber der Stammplatz sollte schon in meinem Zimmer sein.

Ich werde noch mal vorsichtig nachfragen wie denn so die Möglichkeit wäre von wegen dauerhaft im Wohnzimmer und so weiter... ;) Aber nachdem meine Mitbewohnerin nicht hinschauen kann wenn im Fernsehr eine Zeichentrick(!!)ratte gezeigt wird kann ich ihr ein Nagetier im Wohnzimmer nicht wirklich zumuten...
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #10
Zeitweises Umstellen ist auch so eine Sache. Hamster sind absolute Gewohnheitstiere - es ist also für sie extrem stressig, wenn ihr "Revier" und dessen Umgebung sich verändert. Von daher sollte das Hamstergehege nach Möglichkeit immer an der gleichen Stelle stehen.

Glaub mir, Laufradgerenne und rascheln sind die kleinsten Geräuschquellen. Wer einmal eine halbe Stunde zugehört hat, wie der geliebte Hamster eine Nuss oder einen Hundekuchen zerlegt - direkt am Gitter und diesen immer und immer wieder dabei gegen das Gitter schlägt, oder wie so ein Schnuffelieges Tier stundenlang irgendwas rumräumt und dabei immer wieder irgendwelche Äste oder anderes Käfiginventar gegen die Gitterstäbe rammt - der weiß, wie laut so ein kleines Geschöpf sein kann ;)

Besteht nicht vielleicht die Möglichkeit, dass deine Mitbewohnerin sich mal in Ruhe einen Hamster irgendwo anschaut und das Tier so kennen lernt? Natürlich ist das immer so eine Sache, ich würde dich sofort hierher einladen, meine Berta (Dshungarin) wickelt jeden schnell um die kleine Kralle - allerdings ist sie auch meist der Ansicht, erst gar nicht erscheinen zu müssen, wenn Besucher sie sehen wollen ;)

wink
Tin
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #11
Danke noch mal für die Antworten!

Die Hamstergeschichte werde ich mir nochmal überlegen - einen Platz im Wohnzimmer kann ich nicht wirklich verlangen, weil ich schon den Balkon für meine Wellis besetze...
Im Wohnzimmer ist ausserdem tagsüber häufig der Fernseher an, zwar nicht wahnsinnig laut, aber daneben schlafen würde ich nicht wollen, und ich denke mal ein Hamster genausowenig.
Bleibt noch der (geschlossen verglaste) Balkon, aber da steht schon die Wellivoliere... und die Wellis sind auch LAUT.
Oder der Eingangsflur, da wäre sogar Platz, aber ich wohne in einer WG und kann auch nicht alle verfügbaren Freiräume mit Tieren vollstellen, und schon gar nicht mit welchen vor denen meine Mitbewohnerin sich (unverständlicherweise) ekelt ;) Im Käfig wäre das ja noch vertretbar, aber Freilauf...

Neulich war ich noch mal im Zooladen und habe gefragt ob es denn artgerechte Hamsterkäfige wenigstens zu bestellen gäbe. Darauf hielt der Verkäufer mir ein Ding vor die Nase, was ich auf den ersten Blick für eine Tupperdose hielt... für den stolzen Preis con 27 €. Das sei total artgerecht, da müssten noch ein paar Röhren dran und eine weitere Tupperdose als Schlafhaus, und das sei der beste Hamsterkäfig den es gäbe. Ob ich denn nicht wüsste das Hamster in unterirdischen Bauen leben... Genaue Beschreibung der "Tupperdose": giftgrün, etwa 5 cm hoch, Grundfläche vielleicht 40 x 20, durchsichtiger Deckel und an jeder Seite ein Loch um eine Röhre anzukoppeln. In der Dose selber: ein Labyrinth aus Plastik. Da bekam man schon vom Anschauen Platzangst... Das Labyrinth war auch noch relativ kompliziert, ich kann mir nicht vorstellen das Hamster da beim erstem Mal durchkommt. Und dann kann er sich darin nicht mal aufrichten. Belüftung? Fehlanzeige, die reinste Sauna.
Was für ein Mist verkauft wird ist ja echt nicht zu fassen :twisted:
Das Unding war glaube ich von Habitrail.
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #12
Im Wohnzimmer ist ausserdem tagsüber häufig der Fernseher an
Das interessiert den Hamster nicht. Hamster können, wie die meisten Tiere (und auch Menschen) Umweltgeräusche ausfiltern, die sie als harmlos kennen gelernt haben (so wie wir Menschen z.B. Eisenbahn oder Straßenlärm neben dem Haus irgendwann gar nicht mehr hören). Es gibt ältere Berichte von Hamstern die von Radiolärm nur 3 Tage lang genervt waren und danach wieder mit Normalpuls schliefen.

Natürlich sollte das Hamstergehege nicht direkt neben dem Fernseher oder der Stereoanlage stehen, aber normale Geräusche in Zimmerlautstärke jucken die meisten Hamster gar nicht.


*ironieon* Wie jetzt, das findest Du nicht gut? Versteh ich ja kaum... schon die HP ist doch total tolllllll alles ist den unterirdischen Bauten der kleinen Nager so supertoll nachempfunden, die leben nämlich im Aleppo auch in durchsichtigen Plastikröhren ... das ist fast so schön wie mein geliebter Hamsterflipper... - aber auch die anderen Ferplastprodukte sind soooo supi *ironieoff*

wink
Tin
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #13
Tupperdosen, wie geil, ich könnt mich schießen :mrgreen:
Hast du das auch so der Verkäuferin gesagt, ich kringel mich hier grad echt weg :mrgreen:
 
  • Zinkvergiftung durch Käfig-Selbstbau? Beitrag #14
Natürlich sollte das Hamstergehege nicht direkt neben dem Fernseher oder der Stereoanlage stehen, aber normale Geräusche in Zimmerlautstärke jucken die meisten Hamster gar nicht.

Sag das nicht, ich werde noch schwach :lol:
Zumal eine Bekannte mir neulich erzählte das ihr kleiner Cousin einen Hamster hätte, den Käfig aber nie säubere und sich sonst auch nicht um das Tier kümmern würde, abgeshen von ab und zu mal eine Handvoll Futter in den Käfig schmeissen :evil:
Ich überlegs mir nochmal beziehungsweise rede nochmal mit meiner Mitbewohnerin :roll:

Ah, die Tupperdose nennt sich übrigens "Safari Irrgarten" und ist definitiv Habitrail, habe das Teil im Internet wiedergefunden...
Ja, "Tupperdose" ist mir auch im Laden rausgerutscht, der Verkäufer hat etwas angesäuert geschaut :mrgreen: War aber dann sogar ganz Interessiert an meinen Bemerkungen über fehlenden Luftaustausch, Kondenswasser und Wüstentier und Plastiksplitter beim Nagen... Grössere Käfige hatte er leider auch nicht da, es gibt nicht mal welche im Katalog, das Grösste was zu haben ist ist so um die 70 x 40, auch so ein quietschbuntes Plastikteil mit Röhren...
 
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