- Starenmutter Beitrag #1
Elkecita
- Beiträge
- 2.112
- Punkte Reaktionen
- 12
Ich berichte Euch mal von meiner Erfahrung als Starenmutter, vor zwei Jahren:
Wir bereiteten unsere Dachwohnung für einen neuen Mieter vor und wollten nun endlich den Ausgang der Abzugshaube von aussen mit einem Gitter zumachen. Erstaunt trafen wir dann in der Mauer drin auf ein Nest mit noch fast ganz nackten Starenjungen drin - 3 an der Zahl. Die konnten natürlich nicht drin bleiben, sonst wären sie ja verhungert. Also zog mein Mann das Nest aus der Mauer raus und ich begann mit der Aufzucht.
Erst war guter Rat teuer, was gibt man solchen kleinen Viechern zu fressen? Ich schaute mich um nach Fliegen, Motten und sonstigem, aber wie der Zufall will, grad wenn man Ungeziefer sucht, findet man es nicht. Hab dann den Tierarzt gefragt, die meinte, das beste wäre, sie mit angefeuchtetem Katzenfutter aufzupäppeln.
Hab dann Kittys Trockenfutter geschnappt und jeden Tag eine Handvoll eingeweicht, den Brei dann in eine Spritze reingefüllt und die immer hungrigen Schnäbel damit gefüllt.
Am Wochenende war das ja noch in Ordnung, aber was tun, während ich arbeite? Nun: alle drei in eine Schuhschachtel und mit auf die Arbeit. NatÜrlich nicht mit ins Büro, meine Zöglinge blieben im Auto in der Garage und Vogelmama Elke ging jede Stunde runter zum Füttern.
Was soll ich sagen, die drei entwickelten sich prächtig und waren bald so weit, sie in den grossen Wellensittichkäfig zu setzen. Da hab ich tolle Bilder, wie alle drei nebeneinander auf der Stange sitzen. Einer sprang immer oben in den Ring und schaukelte wie verrückt. Hab dann nach und nach auch Obst angeboten, vor allem Banane mochten sie gerne, nur mit dem Wasser hatte ich Probleme, die Wasserschüssel wurde von den Rabauken ständig umgekippt.
Ich konnte sie rausnehmen und sie krabbelten mir auf Armen, Schultern und Kopf rum. Erste zaghafte Flugversuche kamen dann auch. Ja, und als ich dachte, sie seien nun wirklich reif fürs Ausfliegen, hing ich den geöffneten Käfig einfach draussen an den Feigenbaum und wartete. Leider lag einer der Stare am nächsten Morgen tot am Boden des Käfigs, keine Ahnung warum. Die anderen beiden brauchten 2 Tage, bis sie sich endgültig raustrauten. Der eine ward auf Nimmerwiedersehen verschwunden - ich hoffe ja mal, dass er nicht von einer der vielen streunenden Katzen gleich verspeist wurde. Der dritte im Bunde flog mir dann noch etliche Tage nach, jedesmal wenn er mich im Garten sah, und bettelte nach Futter. Bis er dann auch endgültig selbstständig wurde.
Seitdem ist für mich das Gekrächze von Jungstaren im Frühling sowas von vertraut, als hörte ich wieder meine 3 Babies nach mir rufen. Und jeden Frühling, wenn die Stare zurückkommen, denke ich, ob einer davon wohl ein Zögling von mir ist?
Wir bereiteten unsere Dachwohnung für einen neuen Mieter vor und wollten nun endlich den Ausgang der Abzugshaube von aussen mit einem Gitter zumachen. Erstaunt trafen wir dann in der Mauer drin auf ein Nest mit noch fast ganz nackten Starenjungen drin - 3 an der Zahl. Die konnten natürlich nicht drin bleiben, sonst wären sie ja verhungert. Also zog mein Mann das Nest aus der Mauer raus und ich begann mit der Aufzucht.
Erst war guter Rat teuer, was gibt man solchen kleinen Viechern zu fressen? Ich schaute mich um nach Fliegen, Motten und sonstigem, aber wie der Zufall will, grad wenn man Ungeziefer sucht, findet man es nicht. Hab dann den Tierarzt gefragt, die meinte, das beste wäre, sie mit angefeuchtetem Katzenfutter aufzupäppeln.
Hab dann Kittys Trockenfutter geschnappt und jeden Tag eine Handvoll eingeweicht, den Brei dann in eine Spritze reingefüllt und die immer hungrigen Schnäbel damit gefüllt.
Am Wochenende war das ja noch in Ordnung, aber was tun, während ich arbeite? Nun: alle drei in eine Schuhschachtel und mit auf die Arbeit. NatÜrlich nicht mit ins Büro, meine Zöglinge blieben im Auto in der Garage und Vogelmama Elke ging jede Stunde runter zum Füttern.
Was soll ich sagen, die drei entwickelten sich prächtig und waren bald so weit, sie in den grossen Wellensittichkäfig zu setzen. Da hab ich tolle Bilder, wie alle drei nebeneinander auf der Stange sitzen. Einer sprang immer oben in den Ring und schaukelte wie verrückt. Hab dann nach und nach auch Obst angeboten, vor allem Banane mochten sie gerne, nur mit dem Wasser hatte ich Probleme, die Wasserschüssel wurde von den Rabauken ständig umgekippt.
Ich konnte sie rausnehmen und sie krabbelten mir auf Armen, Schultern und Kopf rum. Erste zaghafte Flugversuche kamen dann auch. Ja, und als ich dachte, sie seien nun wirklich reif fürs Ausfliegen, hing ich den geöffneten Käfig einfach draussen an den Feigenbaum und wartete. Leider lag einer der Stare am nächsten Morgen tot am Boden des Käfigs, keine Ahnung warum. Die anderen beiden brauchten 2 Tage, bis sie sich endgültig raustrauten. Der eine ward auf Nimmerwiedersehen verschwunden - ich hoffe ja mal, dass er nicht von einer der vielen streunenden Katzen gleich verspeist wurde. Der dritte im Bunde flog mir dann noch etliche Tage nach, jedesmal wenn er mich im Garten sah, und bettelte nach Futter. Bis er dann auch endgültig selbstständig wurde.
Seitdem ist für mich das Gekrächze von Jungstaren im Frühling sowas von vertraut, als hörte ich wieder meine 3 Babies nach mir rufen. Und jeden Frühling, wenn die Stare zurückkommen, denke ich, ob einer davon wohl ein Zögling von mir ist?