- Vergesellschaftung von Buggs und Oskar Beitrag #1
B
Buggs
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Hallo ihr Lieben,
auch ich will euch teilhaben lassen, wie unsere Vergesellschaftung abgelaufen ist, um vielleicht noch mehr wertvolle Tipps zu geben.
Also erstmal zu den Hauptakteuren
Seit dem 19. April lebt Buggs bei uns.
Buggs ist ein Stallkaninchen, kam mit ca. 13 wochen zu uns und würde normalerweise jetzt schon nicht mehr leben. Bei uns darf sie so alt werden wie sie will und lebt glücklich an der frischen Luft auf unserem Balkon. Das Bild vom Balkon ist leider verzerrt auf Grund der Einstellungen hier. Also inzwischen hat ihr Bau unter dem Schrank natürlich eine Tür
Der große Holzstall soll auch weg, aber sie liegt so gerne oben drauf und unten drunter, sodass wir uns erst eine neue Lösung überlegen müssen. Buggs Ist den ganzen Tag in ihrem Auslauf und wenn wir zu Hause sind, darf sie sich frei in der Wohnung bewegen. Am liebsten macht sie sich dann unterm Fernseher breit und schläft. Wenn sie richtig gute Laune hat, rennt sie dann hakenschlagend zwischen Balkon und Wohnzimmer hin und her.
Buggs ist sehr neugierig, aber die meiste Zeit eher gemütlich veranlagt. Auf dem Balkon stellt sie uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Zu Anfangs hatten wir Teppich auf dem Balkon, bis diese zwei Wochen regen im Frühsommer kamen. Ich also Teppich raus im strömenden Regen, weil alles voll gesaugt war...normalerweise ist der Balkon nur ganz vorne leicht nass, wenn es regnet. Buggs hoppelte dann auf Beton und bekam kurze Zeit später Wunde Pfoten. Wir also Bettlaken, Badmatten und Decken gelegt. Die Wunden waren schnell verheilt, aber Buggs lässt nicht locker
Für ihren Schutz haben wir ein KAtzennetz gespannt. Was wir nicht bedacht haben war, dass Hasen nicht umsonst Nagetiere heißen
Buggs fand also den Weg auf ihren Stall, nagte das Netz durch und fraß gemütlich unsere Erdbeeren. Der Stall wurde dann vom Gerüst weggestellt. Nach unserem Urlaub hat mein Freund einen selbstgebauten Holzboden eingezogen und mittels einem Plastikdach, das man eigentlich für Terrassen benutzt vor Wind geschützt, also nur auf Höhe ihres Stalls. Der rest ist weiterhin mit Katzennetz gesichert. Buggs fand dann heraus, dass sie auf unsere Sitzbank springen kann. Sie hat doch seelenruhig sämtliche Pflanzen vernichtet und das Katzennetz wieder durch gebissen. Wir haben dann Drahtrollen geholt und das Netz verstärkt.


Also Buggs sollte eigentlich schon viel eher einen Partner bekommen. Problem: alle Tierheime in der Umgebung entweder leer oder Pärchen. Dann habe ich ein Züchterin gefunden, die einen kleinen Rammler im selben Alter hatte. Sie hat ihn kastrieren lassen und wollte ihn dann auch noch die sechs Wochen behalten. In den sechs Wochen wurde der kleine gestohlen. Mh...schöner Mist. Inzwischen war es schon Juni. Die Züchterin hatte noch einen kleinen Rammler, in den ich mich sofort verliebt habe, der aber eigentlich schon vermittelt war. Wie das Glück so spielt, ist die Frau, die ihn wollte aber abgesprungen und die Freude war riesig. Problem war auch hier wieder die Kastration. Bis es bei ihm so weit war hat es auch wieder gedauert. Am Freitag war es dann endlich soweit und wir haben Oskar geholt.

Bevor wir Oskar geholt haben, haben wir Buggs eine Woche ausgesperrt und ich hab fast jeden Tag mit Essigwasser geputzt, weil wir sonst keinen neutralen Raum schaffen konnten, den wir mehrere Wochen hätte haben können.
Im Wohnzimmer haben wir dann insgesamt drei Freigehege aufgebaut, Decken gelegt, Pappe drunter, Essen ausgelegt, zwei große Kartons und genügend Trinken.
Dann gings also los. Beide Kaninchen rein und warten. Zuerst haben beide friedlich gemümmelt, bis sie mitbekommen haben, dass da noch jemand ist. Dann fing die Jgerei also an. Nach zehn Minuten ist Oskar zum ersten Mal aus dem Gehege gesprungen. Wir haben ihn wieder rein gesetzt. Nach dem dritten Mal wurde es uns zu gefährlich für den kleinen. er hätte sich bei seinen Sprüngen schlimm verletzen können. Wir also die Häschen wieder getrennt. Buggs wieder raus und Oskar hat im Wohnzimmer genächtigt. Tags drarauf habe ich die Züchterin kontaktiert. Sie wäre so nett gewesen und hätte das bei sich gemacht. Gleichzeitig habe ich hier Rat bei danie69 gesucht. Sie meinte wir sollen einfach die Gitter weg nehmen und los. Im Wohnzimmer geht das aber bei uns nicht wegen hundert Kabel und Fernseher. Also hab ich mich für den Flur entschieden. Hier sind keine Kabel. Schuhregal hab ich raus geräumt und große Bretter vor das Vorratsregal, damit Oskar nicht wieder springt
Vor die Tür haben wir zwei Gitterelemente mit Kabelbindern übereinander gebaut.

Wir beide haben uns wieder gut verpackt vor das Gitter gehockt und gewartet. Nach einer Minute hat Buggs ihren neuen Mitbewohner gefunden. Die beiden fingen das Jagen an. Unser Puls stieg bestimmt höher, als der unserer Wackelnasen. Buggs hat Oskar kreuz und quer gejagt und der kleine tat uns unendlich leid. Aber da ich ja hundert Geschichten vorher gelesen habe, wusste ich ja, dass alles im grünen Bereich ist. Oskar hat gequiekt und ist geflüchtet. Die Jagd endete immer gleich. Oskar hat sich ein Ecke gesucht und sich wie ein Schulkind reingequetscht. Buggs hat sich gemütlich hingelegt oder gefressen und dann gabs manchmal stundenlang keine Bewegung

Am Abend wurde es ruhiger, die Jagden Kürzer und Oskar quiekte auch nicht mehr. Buggs ging sogar öfter hin, machte nichts böses, aber Oskar ist trotzdem geflüchtet.Gegen zwölf sind wir dann ins Bett. Kaum waren wir weg, ging großes Geklopfe los...wir mussten uns also fragen, ob Hasen überhaupt in der Dunkelheit sehen. Also googleten wir fleißig und stellen Nachtlichter auf. Das Geklopfe hörte aber nicht auf. Also wir wieder raus, Licht an. Dann war Ruhe.
Erst früh um sechs ging die Post wieder ab. Dann hab ich kurz nachgesehen, war aber alles okay.
Der Tag verlief dann sehr ruhig, keine Jagereien. Oskar hat sich auch getraut sich zu bewegen, rum zuhoppeln und Männchen zu machen. Wenn er nicht zufällig zu nah kam, war Buggs friedlich. Wenn er ihr zu nah kam, hat sie nur kurz gezuckt und Oskar nahm reiß aus.
Gestern Abend haben wir sie aber erwischt, wie sie ganz lange Nase an Nase gestanden haben. Buggs wollte dann sogar noch einen Schritt machen, aber dafür ist Oskar zu ängstlich und flüchtet.

Die zweite Nacht war vollkommen ruhig. Wir haben Solarlampen aufgestellt und ab ins Bett. Heute früh alles wie gehabt. Immer mal schnüffeln und schnelle wieder weg.
Unser Plan ist jetzt die zwei noch paar Tage so zu lassen. Dann erweitern wir ihren Spielraum aufs Bad, dann Wohnzimmer und dann fließend auf den Balkon. DDer wird geschrubbt und neu eingerichtet.
Hoffen wir das beste. Vielen Dank auch nochmal an danie69, die mir Rat gegeben hat. Natürlich ist es für uns jetzt extrem anstrengend hier zu leben
Im Flur müffelts natürlich und wir müssen immer sehr aufpassen, wenn wir den Flur betreten, damit keiner ausbüchst, aber wir nehmen das gerne in Kauf für glückliche Hasen und wir sehen das sehr optimistisch. Oskar ist so extrem niedlich, dass Buggs ihn lieben muss 
auch ich will euch teilhaben lassen, wie unsere Vergesellschaftung abgelaufen ist, um vielleicht noch mehr wertvolle Tipps zu geben.
Also erstmal zu den Hauptakteuren
Seit dem 19. April lebt Buggs bei uns.
Buggs ist ein Stallkaninchen, kam mit ca. 13 wochen zu uns und würde normalerweise jetzt schon nicht mehr leben. Bei uns darf sie so alt werden wie sie will und lebt glücklich an der frischen Luft auf unserem Balkon. Das Bild vom Balkon ist leider verzerrt auf Grund der Einstellungen hier. Also inzwischen hat ihr Bau unter dem Schrank natürlich eine Tür Buggs ist sehr neugierig, aber die meiste Zeit eher gemütlich veranlagt. Auf dem Balkon stellt sie uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Zu Anfangs hatten wir Teppich auf dem Balkon, bis diese zwei Wochen regen im Frühsommer kamen. Ich also Teppich raus im strömenden Regen, weil alles voll gesaugt war...normalerweise ist der Balkon nur ganz vorne leicht nass, wenn es regnet. Buggs hoppelte dann auf Beton und bekam kurze Zeit später Wunde Pfoten. Wir also Bettlaken, Badmatten und Decken gelegt. Die Wunden waren schnell verheilt, aber Buggs lässt nicht locker
Für ihren Schutz haben wir ein KAtzennetz gespannt. Was wir nicht bedacht haben war, dass Hasen nicht umsonst Nagetiere heißen


Also Buggs sollte eigentlich schon viel eher einen Partner bekommen. Problem: alle Tierheime in der Umgebung entweder leer oder Pärchen. Dann habe ich ein Züchterin gefunden, die einen kleinen Rammler im selben Alter hatte. Sie hat ihn kastrieren lassen und wollte ihn dann auch noch die sechs Wochen behalten. In den sechs Wochen wurde der kleine gestohlen. Mh...schöner Mist. Inzwischen war es schon Juni. Die Züchterin hatte noch einen kleinen Rammler, in den ich mich sofort verliebt habe, der aber eigentlich schon vermittelt war. Wie das Glück so spielt, ist die Frau, die ihn wollte aber abgesprungen und die Freude war riesig. Problem war auch hier wieder die Kastration. Bis es bei ihm so weit war hat es auch wieder gedauert. Am Freitag war es dann endlich soweit und wir haben Oskar geholt.

Bevor wir Oskar geholt haben, haben wir Buggs eine Woche ausgesperrt und ich hab fast jeden Tag mit Essigwasser geputzt, weil wir sonst keinen neutralen Raum schaffen konnten, den wir mehrere Wochen hätte haben können.
Im Wohnzimmer haben wir dann insgesamt drei Freigehege aufgebaut, Decken gelegt, Pappe drunter, Essen ausgelegt, zwei große Kartons und genügend Trinken.

Dann gings also los. Beide Kaninchen rein und warten. Zuerst haben beide friedlich gemümmelt, bis sie mitbekommen haben, dass da noch jemand ist. Dann fing die Jgerei also an. Nach zehn Minuten ist Oskar zum ersten Mal aus dem Gehege gesprungen. Wir haben ihn wieder rein gesetzt. Nach dem dritten Mal wurde es uns zu gefährlich für den kleinen. er hätte sich bei seinen Sprüngen schlimm verletzen können. Wir also die Häschen wieder getrennt. Buggs wieder raus und Oskar hat im Wohnzimmer genächtigt. Tags drarauf habe ich die Züchterin kontaktiert. Sie wäre so nett gewesen und hätte das bei sich gemacht. Gleichzeitig habe ich hier Rat bei danie69 gesucht. Sie meinte wir sollen einfach die Gitter weg nehmen und los. Im Wohnzimmer geht das aber bei uns nicht wegen hundert Kabel und Fernseher. Also hab ich mich für den Flur entschieden. Hier sind keine Kabel. Schuhregal hab ich raus geräumt und große Bretter vor das Vorratsregal, damit Oskar nicht wieder springt

Wir beide haben uns wieder gut verpackt vor das Gitter gehockt und gewartet. Nach einer Minute hat Buggs ihren neuen Mitbewohner gefunden. Die beiden fingen das Jagen an. Unser Puls stieg bestimmt höher, als der unserer Wackelnasen. Buggs hat Oskar kreuz und quer gejagt und der kleine tat uns unendlich leid. Aber da ich ja hundert Geschichten vorher gelesen habe, wusste ich ja, dass alles im grünen Bereich ist. Oskar hat gequiekt und ist geflüchtet. Die Jagd endete immer gleich. Oskar hat sich ein Ecke gesucht und sich wie ein Schulkind reingequetscht. Buggs hat sich gemütlich hingelegt oder gefressen und dann gabs manchmal stundenlang keine Bewegung

Am Abend wurde es ruhiger, die Jagden Kürzer und Oskar quiekte auch nicht mehr. Buggs ging sogar öfter hin, machte nichts böses, aber Oskar ist trotzdem geflüchtet.Gegen zwölf sind wir dann ins Bett. Kaum waren wir weg, ging großes Geklopfe los...wir mussten uns also fragen, ob Hasen überhaupt in der Dunkelheit sehen. Also googleten wir fleißig und stellen Nachtlichter auf. Das Geklopfe hörte aber nicht auf. Also wir wieder raus, Licht an. Dann war Ruhe.
Erst früh um sechs ging die Post wieder ab. Dann hab ich kurz nachgesehen, war aber alles okay.
Der Tag verlief dann sehr ruhig, keine Jagereien. Oskar hat sich auch getraut sich zu bewegen, rum zuhoppeln und Männchen zu machen. Wenn er nicht zufällig zu nah kam, war Buggs friedlich. Wenn er ihr zu nah kam, hat sie nur kurz gezuckt und Oskar nahm reiß aus.
Gestern Abend haben wir sie aber erwischt, wie sie ganz lange Nase an Nase gestanden haben. Buggs wollte dann sogar noch einen Schritt machen, aber dafür ist Oskar zu ängstlich und flüchtet.

Die zweite Nacht war vollkommen ruhig. Wir haben Solarlampen aufgestellt und ab ins Bett. Heute früh alles wie gehabt. Immer mal schnüffeln und schnelle wieder weg.
Unser Plan ist jetzt die zwei noch paar Tage so zu lassen. Dann erweitern wir ihren Spielraum aufs Bad, dann Wohnzimmer und dann fließend auf den Balkon. DDer wird geschrubbt und neu eingerichtet.
Hoffen wir das beste. Vielen Dank auch nochmal an danie69, die mir Rat gegeben hat. Natürlich ist es für uns jetzt extrem anstrengend hier zu leben
