Ich habe deinen Überschrift mal abgeändert und etwas übersichtlicher gestaltet.
Huhu Heike,
was Schref (und ich natürlich auch) wissen möchte ist die genaue wissenschaftliche Bezeichnung. Es gibt meines Wissens insgesamt acht beschriebene Arten der Gattung Pogona. zwei davon,
P. vitticeps (Streifenköpfige Bartagame) und
P. henrylawsoni (Zwergbartagame) sind die bekanntesten und in der Terraristik am verbreitetsten. P. vitticeps ist die wohl bekannteste Art und wird meist nur als "Bartagame" bezeichnet und leider auch unter dieser mangelhaften Bezeichnung verkauft.
Die beiden Arten unterscheiden sich in der Haltung nicht so extrem voneinander. Der ausschlaggebende Unterschied ist der extreme Größenunterschied. Wärend P. vitticeps eine Gesamtlänge von über 55 cm erreicht, kommen P. henrylawsoni auf eine Gesamtlänge von gerade einmal 30 cm. Die mangelnde größe gleichen sie durch ihre Aktivität allerdings ziemlich aus und benötigen daher fast identische Terrarienmaße.
Zur Technik hat Schref bereits eine sehr gute Empfehlung gegeben. Die Bright Sun ist zwar relativ teuer, aber eine der besten die auf dem Markt ist. Für die sonnenliebenden Australier von großer Bedeutung. Leider werden die meisten lichthungrigen Arten viel zu dunkel und ohne ausreichende UV-Versorgung gehalten.
Zur
Fütterung, versuche einfach mal alles aus. Im Internet gibt es viele Listen was die Tiere so alles fressen dürfen. Ich kann hier nicht aus Erfahrung sprechen, aber einem Tipp nach sollen die Tiere Kräutern und Blüten Gemüse vorziehen, also einfach mal alles ausprobieren. wie sieht es den mit dem Lebendfutter aus, diesbezüglich hast du nichts geschrieben. In diesem Alter reicht es völlig wenn du nur einmal die Woche Lebendfutter anbietest. Der Fachhandel bietet meist ein großes Sortiment (Heimchen, Grillen, Heuschrecken, etc.). Lebendfutter wird dem Frischfutter meist bevorzugt angenommen, da muss man konsequent bleiben. Bei zu viel Lebendfutter (bei adulten Tieren) verfetten Bartagamen sehr leicht was zu Leberproblemen führen kann.
Eine
Überwinterung der Tiere solltest du unbedingt durchführen. Das die Tiere dafür gesund sein müssen setze ich voraus. Am besten sammelst du über drei Tage Kotproben und lässt sie untersuchen. Dies kann ein Tierarzt vor Ort, oder ein Labor durchführen. Wenn die Haltung der Tiere aber wirklich so suboptimal war wie ich sie mir vorstelle solltest du die Tiere bestanfalls sogar gleich mit einpacken und bei einem Reptilienkundigen Tierarzt vorstellen. Dieser kann den allgemeinzustand der Tiere viel besser abschätzen. Auch kann er dir bezüglich der Überwinterung besser weiterhelfen. Sind die Tiere fit würde ich sie in jedem Fall überwintern, evtl etwas verkürzt aber diesbezüglich solltest du dioch nach der meinung deines Tierarztes richten.
Stell doch mal ein paar Bilder der Tiere und des Terrariums ein, vielleicht finden wir ja gleich ein paar Verbesserungsmöglichkeiten

Was hast du den bereits für Bücher gelesen, dieses Buch kann ich dir sehr empfehlen:
http://www.amazon.de/Bartagamen-Biologie-Pflege-Zucht-Erkrankungen/dp/3936180040 Viele Internetseiten sind wirklich sehr fachlich aufgebaut und besitzen viele Informationen, aber oftmals fällt es gerade Einsteigern sehr schwer richtig von falsch zu unterscheiden. ich denke aber wenn man genug liest, kann man sehr schnell qualifizierte Beiträge und Informationen herausfiltern. das Buch würde ich ich dir trotzdem sehr ans Herz legen. Ich besitze es selbst (obwohl ich keine Agamen pflege) und finde es sehr gut geschrieben.
Ich finde es übrigens sehr schön, dass ihr Tiere aus "nicht ausreichender Haltung" übernommen habt und keinen Vermehrer unterstützt habt. Gerade bei P. vitticeps ist der Markt völlg überschwemmt. Nachzuchten werden zu Spotpreisen verramscht oder schlimmer noch vor Zoofachgeschäften oder Auffangstationen ausgesetzt da man keine Abnehmer findet :? Viele müssen ihr leben in viel zu kleinen Glaskästen bei nicht ausreichender Beleuchtung, falscher Fütterung und Vergesellschaftung fristen.