Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel,

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Schweinemama

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habe ich machen lassen müssen vor 3 Wochen. Mittlerweile sieht es schon recht gut aus - die Hand bleibt beweglich - die Finger auch - aber mir zieht das ganze drumherum so langsam meinen Nerv....

autofahren geht mittlerweile - Schalten kann ich nicht - da fehlt die Kraft, kaum liegt die Hand ruhig beginnt die Hand innerlich zu arbeite - bei irgendwelchen kleinen Berührungen reagieren teile der Hand mit unangenehmen schmerzen - ähnlich wie eingerissener Fingernagel an Nylonstrümpfen hängengeblieben, seit neuesten tauchen elektrisierende Schmerzen in der Nacht auf - nicht wie früher - da wachte ich auf weil die Hand unangenehm taub war, ne - ist wie ein Stromstoss der bis in die Schulter schlägt . Laut Arzt ist das alles in Ordnung - und er sieht das ganze positiv - schlimmer wäre es wenn kein Gefühl zurückkehren würde (grossflächige Teile um die OP Narbe sind nach wie vor "taub").

Ich liege einfach innerlich derzeit mit mir im Klinsch - einerseits bin ich froh dass die OP nun gemacht ist - die Nervenbahnen waren schwer geschädigt - kurz vor der OP liessen sich die Finger nicht mehr strecken bzw- verharrten manchmal in so halben bewegungen und alles was ich in der Hand hielt war einfach weg - Autoschlüssel, Wohnungsschlüssel sowie geldbörse die Muskeln haben sich irgendwann entspannt und alles fiel zu boden, - hiess es anfangs es wäre eine Standardop und das kriegen wir schon wieder hin, nun nach der OP heisst es dass der Nerv etwa 6-12 Monate braucht um sich zu regenerieren..

Ergotherapie mache ich regelmässig seit der OP - auch darf ich nun langsam beginnen 1 Kilo mit dem Handgelenk zu halten... es ist so "mühsam". Und ich bin sowieso nicht der geduldigste Mensch, mag endlich wieder hobbies haben, reiten, stricken - etwas basteln..

vielleicht hat jemand Tipps für mich...
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #2
Na das klingt doch eigentlich alles ganz gut. Wofür genau brauchst du denn Tipps?
Schön zu hören, dass die OP gut verlaufen ist. Zu dem Stromstoßgefühl kann ich leide rnichts beisteuern, aber wenn der Arzt meint es ist normal... Wird schon so sein.
Ich kann mir vorstellenn, dass es mühsam und langwierig ist. Muskeln kommen nunmal nicht über nacht und das ist wirklcih Nervenaufreiben das aufzubauen gerade bei so etwas wichigem wie einer Hand. Ich kann mich noch genau erinnern, als mein Freund die schlimmen Probleme mit seiner Hand hatte. Da ging auch kein Schalten beim Auto fahren, Schnitzel schneiden war beinahe unüberwindbar etc. Aber du wirst sehen, dass wir immer besser. Du musst einfach noch etwas GEduld haben. Du hast dich jetzt so lange gequält und jetzt hast du die OP überstanden und alles ist gut gelaufen. An dem Gefühl musst du dich festhalten und einfach brav deine Übungen machen. Wenn du zu schnell zu viel verlangst artet das ganze nur in eine Entzündung aus und damit verbunden wieder Schonung und du kannst wieder bei 0 anfangen.

Halte durch! Deine Hobbies sind schon in fast GREIFBARER Nähe!
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #3
danke für die Aufmunterung.

Bis dato hat sich nicht viel getan, die Entzündung geht sehr sehr langsam zurück - die Beweglichkeit wird besser - nach wie vor habe ich ein ein paar Milimeter grosses und sehr tiefes Loch in der OP Narbe. Ich verwende so wie immer Gummihanschuhe - die Hand kommt nach wie vor nur ins Reine wasser und wird danach sofort desinfiziert, meist blutet diese Narbe noch etwas und verkrustet sich wieder.

Langsam glaube ich ja an Ärztepfusch, heute habe ich versucht einen Ordner zu bestücken - habe mit dem Unterarm die Blätter umgeschlagen. Heute tut mir wieder die Hand weh vom Ellenbogen bis zum kleinen Finger, obwohl ich sofort gekühlt habe als ich gemerkt habe - dass könnte vielleicht wehtun.
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #4
oje, das tut mir wirklich leid für dich. Ich hoffe dass nicht gepfuscht wurde und es Schritt für Schritt immer besser wird! Positiv denken!

Ich fühle wriklich mit dir, da wir selbst schon so viele troubles mit den Händen hatte (unglücklicherweise hat sich das jetzt wieder etwas verschlechtert und wir kämpfen auch ein bisschen, aber zum Glück weit nicht so schlimm wie bei dir)

Ich kann dir nur nochmal den Arzt empfehlen, den ich dir damals per PN geschickt habe. Ich denke mir du hast ja nichts zu verklieren noch jemanden drauf sehen zu lassen. Und wenn er "nur" eine gute Behandlung für die Wunde hat ist ja auch schon viel gewonnen.
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #5
Danke dir, ich werde morgen nochmals in Krankenhaus düsen, der praktische Arzt kennt sich nicht aus, der Orthopäde weiss nicht was gemacht wurde und generell ist er sowieso gegen diese OP gewesen - die Zuweisung habe ich von der Neurologin bekommen - weil sie meinte es wäre unverantwortlich die Nerven bis zum geht nicht mehr zu schädigen - wieweit sich der Nerv wieder regeneriert steht in den Sternen. Und die Neurologin kennt sich zwar mit dem Nerven aus- hat aber von orthopädie wiederum keine ahnung und selbst wenn würde sie nicht wissen was genau gemacht wurde.

Was heute bei den ganzen beschauen rauskam war, Entzündungsherd am Karpaltunnel - den ich nicht spüre, man erkennt jedoch eine Beule von aussen - also sollte da die Entzündung drinnen stecken, entzündung in der Innenhand - wobei diese erst jetzt richtig vernarbt, die Muskeln sind noch stark angeschwollen um die OP Narbe. Entweder ist der Nerv direkt oder der Muskel entzündet der vom Kleinfingergelenk über das Handgelenk bis zum Ellenbogenbereich hinaufgeht. Deutet auf überanstrengung hin - wobei ich ja definitiv nichts überanstrengt habe, nur tuts mittlerweile im Ruhezustand genauso weh wie wenn ich es bewege - also ???? Und langsam werde ich wirklich grantig, ich sollte nicht mal autofahren, ich kann die Gangschaltung nicht verwenden mit einer Hand, ich kann keine Masche machen, ich kann keinen Topf vom Herd nehmen selbst für ein Glas wasser brauche ich beide Hände...
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #6
Also ehrlich gesagt erschreckt mich das jetzt alles schon etwas. Eigentlich sollten nach einer OP nicht solche folgen bleiben und es klingt nicht so als ob du jetzt tatsächlich in den Richtigen Händen bist.

Narbenbildung ist das schlechteste was dir da passieren kann. Mein Freund stand auch ganz knapp vor einer OP. Er war bei zig Ärzten und alle haben gesagt das muss manunbedingt operieren, bis er zu dem Internisten gegangen ist der auch eine Ortopädische Ausbildung und zig anderes hat. Der hat gemeint das macht keinen sinn weil sich mit hoher warscheinlichkeit eine Narbe nach innen bildet und das dann noch schlechter ist als vorher. Und er hat recht behalten. Wir haben es ohne OP hin bekommen.

ich kann die Gangschaltung nicht verwenden mit einer Hand, ich kann keine Masche machen, ich kann keinen Topf vom Herd nehmen selbst für ein Glas wasser brauche ich beide Hände...
Glaub mir das kenne ich zu gut. Vor zwei Jahren habe ich meine Freund das schnitzel schneiden müssen und den Knopf bei der Hose zumachen, weil er das selbst nicht konnte, weil es eifnach zu sehr weh getan hatte. Er konnte nicht einmal in meinem Auto auf dem Beifahrersitz mitfahren, weil die erschütterungen beim normal gerade ausfahren zu sehr geschmerzt haben. UNd das auf gut asphaltierten Straßen!
Also du das jetzt aufgezählt hast konnte ich wirklich ganz genau mitfühlen wie das ist. WIr haben da zu 100% genauso durchgemacht. DU ahst oben geschrieben, dass du nur langsam 1kg heben darfst mit dem handgelenk. Mein Freund hat in der Ergotherapie mit einer leeren Flasche angefangen die nach und nach immer ein bisschen gefüllt wurde. Die 1kg Hantel war ein Meilenstein!

Du bist leider bis jetzt nciht darauf eingegangen, aber bitte bitte geh zu einem Arzt der wirklich Ahnung hat. Was du da erzählst klingt wirklich schlimm. Die Wunde muss endlich zu gehen und das möglichst ohne Narbengewebe, sonst hast du weiterhin probleme.
In Gerasdorf ist wirklich ein toller Arzt und in dem ganzen Ärztemarathon der einzige den ich kennen gelernt habe, der wirklich helfen kann!

Aber noch ganz zum Schluss: Bitte lass dich nicht unter kriegen. Wir haben 2 Jahre lang von JEDEM gehört "Das wird nie wieder ganz werden", "Schmerzfrei wird das nicht mehr", "Das geht nicht ohne OP", "Du wirst dein Leben lang probleme haben". Und noch vieles anderes. Auf jeden Fall nur Negatives und beängstigendes. Lass dich davon bitte nicht beeindrucken. All das hat nicht gestimmt und auch bei dir muss es nicht so sein, wenn da nicht weiter dran rumgepfuscht wird. Arbeite bitte immer auf Schmerzfreiheit hin und behalte in Gedanken "Das wird wieder ganz gut". Gib dich nicht mit "besser als vorher, aber naja" Zufrieden. Die meisten Ärzte wissen es leider nicht besser, aber es gibt immer noch Möglichkeiten. Man muss aber auch wirklich drauf hinarbeiten.
Wir kämpfen zwar immer noch auf das optimum hin, aber es heißt ja "Der Heilungsprozess braucht mindestens so lange wie die Krankheit vorher". Und wir haben 2 Jarhe kekämpft, bis endlcih etwas geholfen hat. Dann haben wir das vergelichsweise recht schnel bis zur Alltagstauglichkeit hingekriegt und jetzt geht es nach wie vor darum Muskeln aufzubauen und nicht zu überlasten. Ab und zu ist dann wieder ein Kleiner Rückfall, wo es wieder ein bisschen weh tut, aber das kriegen wir auch noch weg.
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #7
Danke die Dori,

War gestern im Krankenhaus - Rekordverdächtigte 6 Stunden habe ich gewartet. Die wunde hat sich entzündet wie auch immer, entweder gleich während der OP oder eben durch diese Kruste die sich immer wieder neu bildet. Arthrose auf den Grundgelenken der Mittelhandknochen (ob das nun durch die OP kommt oder vorher schon da war weiss der Arzt nicht), Die Kruste wurde nun nochmals geöffnet und die Wunde gespült, sieht nun genauso aus wie zuerst - ist wieder verkrustet. Kleben wäre nicht nötig, weil es sich um stecknadelgrosse Öffnungen handelt. Beide Nervenbahnen sind entzündet, die Schwellung am Karpaltunnel deutlich, jedoch "verkapselt" (hier wurde was eingespritzt), dazu ABs, entzündungshemmer und die Hand nur für alltägliche Sachen verwenden. keinerlei Krafteinwirkungen, Ziel ist derzeit die Aufgebauten Muskeln bei Laune zu halten, bauen sie sich ab wäre es nicht gut, bauen sie sich noch mehr auf wäre es auch nicht gut.

Aber ich hole mir nun noch eine Zweitmeinung durch deinen Arzt, ich bin mir da mittlerweile wirklich unsicher.
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #8
Ok, na da kommt ja einiges ungünstiges zusammen. Aber ich bin sehr froh, dass du dich jetzt doch für eine 2. Meinung entschieden hast.

Praxis hat er immer Mo, Mi und Fr. Ruf bitte gleich morgen an und sag dass du noch ganz dringend am selben Tag kommen möchtest, weil du nach eine OP solche Probleme hast. Arzt und Sprechstundenhilfe sind ganz lieb und wenn er nicht selbst dringend weg muss macht er das auf jeden Fall, dass er dich noch am selben Tag dran nimmt. Du solltest da wirklich nicht warten bis sich tatsächlich lauter Narbengewebe gebildet hat. Da muss man jetzt schnell handeln bevor größere Probleme entstehen.

Halt mich auf jeden Fall auf dem Laufenden. Ich drücke dir ganz fest die Daumen. Muss echt immer wieder den ganzen Tag an dich denken. Bis auf die OP ist deine Geschichte echt wie ein Deja vu und ich fühle so mit dir.
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #9
Ja mache ich - danke.

War gestern nocheinmal bei meinem niedergelassenen Orthopäden, der das ganze begutachtet hat. Er selber rührt die Hand nicht an, es ist ihm zu heikel. Seine Diagnose: Die hälfte der OP Naht ist nur oberflächlich zu, ein Loch in der der OP Naht, welches geringfügig nässt (ist aber weiter nicht schlimm - es verkrustet), Oberhalb des Karpaltunnels hat sich eine Beule entwickelt, dass dürfte massiv den Karpaltunnel einengen (öffnen geht dort nicht - ist das Aderngeflecht der Pulsadern - das kann man nur mit injektionen punktweise einspritzen- seiner Meinung nach)..

Da gehört nun Blutbefund gemacht, da ist zu überlegen das ganze nochmals zu öffnen, die Wundränder auszuschneiden und wieder zusammenzunähen. Er kann und wird das nicht entscheiden, die Hand hat in dem Bereich eine sehr sehr dünne und feine Haut - das dauert wochen und Monate, bis die Haut die da weggeschnitten wurde so gedehnt ist - dass der Zug von der Narbe runter geht - das wiederum führt jedoch wiederum zu Reizungen.

Und ich bin gefrustet, habe nun 4 Wochen kaum was im Haushalt gemacht, es ist alles liegen geblieben und der Zustand geht weiter. Mittlerweile tut die Hand im Ruhezustand auch weh, die Bandagen oder halbgips den ich bekommen habe kann ich auch nicht anziehen weil die natürlich genau auf die schwellung drücken und das tut weh. Kühlen - locker bandagieren und Arzt termine ausmachen. Der Orthopäde erklärte mir auch dass man derzeit einfach nichts machen kann - ein Grashalm wird auch nicht länger wenn man daran zieht. Das wird noch eine Weile dauern bis das alles wieder in der Norm liegt.
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #10
wie gehts dir denn? Gibts news?
 
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #11
Ich war heute nochmals im Krankenhaus, der Chirurg hat sich die ganze Sache zusammen mit dem Oberarzt angesehen. Die Hand funktioniert soweit gut, es ist derzeit eine Atrose in den Mittelhandknochen, die muss erst ausheilen, bevor weitere Schritte gemacht werden können. Die Nerven reagieren auf Impulse, das schon mal sehr gut ist, sehr langsam aber immerhin. Dadurch dass meine Speiche im Handgelenk zu kurz ist, und aber auch Speichenseitig operiert wurde hat sich dort alles gedehnt, der Gelenkskopf der Elle war dadurch natürlich noch mehr belastet - was durchaus zu dieser Art Entzündung führen kann. Alternative gibt es keine, bei Arthrose wird keine Speichenverlängerung oder Ellenverkürzung vorgenommen - man könnte hier nur das Handgelenk für eine Zeit versteifen - sollte die Arthrose von selber nicht verschwinden.

Die noch offenen Stellen werden nun täglich gespült, die Muskulatur ist teilweise innen noch nicht zugewachsen und abgeheilt, es tritt immer mal wieder Wundflüssigkeit aus, was gut ist,schlimmer wäre wenn sie nicht aus dem Gewebe ausrinnen würde, da hätten sie sonst spontan aufgeschnitten und eine Drainage gelegt.

In 14 Tagen soll ich nochmals antreten, bis dahin sollte bei Schonung die Arthrose abgeheilt sein und die wunde im abheilen. Derzeit kann nicht nochmals geöffnet werden, es sei auch noch viel zu früh, es dauert einfach, da der Chirurg auch teilweise die Tieferliegenden Nerven freigemacht hat, weil die taktile Wahrnehmung in der Hand nicht mehr wirklich funktioniert hat.

Also ich hoffe das beste, werde mir noch eine Zweitmeinung von deinem Arzt holen...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Nervenop an der Hand ( de Lodge, Karpaltunnel, Beitrag #12
Nun ist ja einige Zeit vergangen, wie schauts aus? was macht die Hand?
 
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