Verdacht auf Myxomathose in unserem Ort

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  • Verdacht auf Myxomathose in unserem Ort Beitrag #1
tinamar73

tinamar73

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Moin liebe Mucki-Freunde!

Bei uns im Dorf wurden in einem Waldstück mehrere tote Hasen (ca. 25 St.) gefunden. Ich weiß nicht, ob es sich wirklich um Hasen oder aber um Wildkaninchen handelt. Jetzt wird von Myxomathose gemunkelt, also die sogenannte Kaninchenpest.

Meine Zuchtkaninchen sind nicht erkrankt, leben aber hauptsächlich im gesicherten Freigehege. Ich sammle auf Wiesen und am Feldrand Grünfutter. jetzt meine Frage: Darf ich das weitersammeln? Oder ist da vielleicht eine größere Ansteckungsgefahr am Futter? Muß ich die Kaninchen im Stall einsperren? Herr Google sagt, das Myxomathose über Stechmücken oder Kaninchenflöhe übertragen wird. Aber hinterlassen die kranken Wildtiere nicht auch Speichel oder ähnliches auf dem Grün, was sie fressen? Und wenn ich ein Blatt davon erwische, erkranken meine Tiere dann auch?


Hört sich ziemlich verworren an, ich hoffe, mir kann jemand helfen!
 
  • Verdacht auf Myxomathose in unserem Ort Beitrag #2
Sind deine Kaninchen geimpft?

Ich würde wohl vorerst auf Sammeln von Wiese usw. verzichten, den Kaninchen Gemüse und sowas geben.

Frag doch mal bei der Stadt nach, ob die Kaninchen/Hasen untersucht wurden/werden. Sowas muss die Stadt eig. bekannt geben, denke ich.

Schau mal hier, da steht nochmal was zu Myxo:
 
  • Verdacht auf Myxomathose in unserem Ort Beitrag #3
1. Frage sind Deine Tiere geimpft?
Das schützt zwar nicht vor Erkrankung, aber zumindest haben sie dann bessere Chancen selbige zu überleben.
Einsperren im Stall bringt rein garnixm, da wie gesagt die Krankheit auch durch Mücken übertragen wird.
Da es meines Wissens auch übers Futter übertragen werden kann, kannst nur Du entscheiden, ob Du weiter Wiese fütterst. Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen
 
  • Verdacht auf Myxomathose in unserem Ort Beitrag #4
Nein, die Kaninchen sind nicht geimpft!

Ich werde bei der Gemeindeverwaltung nachfragen, ob der Vorfall da gemeldet wurde. (danke für diese gute Idee!)
Weiß ja nicht einmal, ob es sich wirklich um Kaninchen oder um Hasen handelt. Wenn es eine Hasen-Epedemie wäre, würde die zwangsläufig auf Kaninchen übergreifen? Ich meinte mal gehört zu haben, das die sich gar nicht dieselben Erkrankungen bekommen. Aber ich werde recherchieren, Danke!

Noch eine Frage: Ich weiß ja gar nicht, wie lange der Virus hier schon existiert. Was mache ich denn mit all den Kräutern und Pflanzen, die ich im Sommer gesammelt und für den Winter getrocknet habe? Kann ich davon ausgehen, das dies in Ordnung ist? Denn meine Ninchen haben das selbe Futter ja auch frisch bekommen und gut vertragen....:eusa_think:
 
  • Verdacht auf Myxomathose in unserem Ort Beitrag #5
Dann würde ich als allerstes mal die Tiere umgehend impfen lassen. Finde ich bei Aussenhaltung ohnehin wichtig
 
  • Verdacht auf Myxomathose in unserem Ort Beitrag #6
Dann würde ich als allerstes mal die Tiere umgehend impfen lassen. Finde ich bei Aussenhaltung ohnehin wichtig
Dem kann ich mich nur anschließen. In meinem Nachbarort ist dem Onkel eines Bekannten (beide Züchter) der komplette bestand an Myxo eingenagen. Die Kanichen von meinem bekannten waren geimpft und haben überlebt. Selbes Spiel vir einigen Jahren bei einer Freundin im anderen Nachbarort. Das ist auch der Grund warum ich meine Kaninchen in Innenhaltung impfen lasse, wir scheinen hier echt Myxo-Gebiet zu sein :?

Und ich gehe mal stark davon aus, dass die toten Tiere im Wald Kaninchen waren. Hasen sind Einzelgänger, Kaninchen leben in Kolonien ;) 25 Hasen wären also schon sehr sehr ungewöhnlich.
 
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