- Koppen Beitrag #1
Herr Jefferson
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Es heißt ja immer, einmal koppen, immer koppen. das muss aber nicht so sein.
Gegenbeweis:
Ich bin seit Mitte April stolze geldausgeberin für ein ehemaliges Rennpferd.
Als ich ihn bekommen habe, hat er gekoppt.
Anfänglich nur nachdem man leckerlie gefüttert hatte, dann leider immer häufiger. Angeblich hatte er das im Januar angfangen, nachdem er innert 48 Stunden die Ostküste hoch und runter verschifft wurde (1300 meilen in 2 tagen).
Meine barn-Freundin hat ebenfalls ein ehemaliges Rennpferd gekauft, auch der hat gekoppt auch hautsächlich nach der Fütterung von leckerlie. Das Pferd meiner Freundin hat an den Gitterstäben zugebissen und meiner immer an Holz.
Nun sind wir gemeinsam mit unseren Pferden in einen anderen Stall umgezogen.
Das Pferd meiner Freundin hat SOFORT aufgehört zu koppen, meiner brauchte Nachhilfe ind Form von Elektrodraht überm Zaun (damit er das Holz nicht mehr beißen konnte) und ein wirklich schrecklich riechendes Spray-on für den Stall.
Weiters haben wir durch den Umzug die haltungsbedingungen für die Pferdde komplett verändert. Sie bekommen jetzt 24/7 hochwertiges Heu (zwei Sorten) und anderes Futter (weniger Carbs mehr protein und viel mehr Futter) haben beide einen Mineralblock im Stall (nicht son kleines Teil, nen richtigen Stein) und sind, wann immer es nicht schüttet, draußen auf der Weide und auf der Weide wächst hochwertiges Gras (extra eingesäht damit, die Koppel) und sie bekommen zusätzlich pro Pferd auf der Koppel nen Ballen Heu mit dazu.
Stresslevel ist auf Null reduziert, keine schreienden, weinenden, gröhlenden Kinder und Teenager vor, während oder nach Reitturnieren (oder in den drei monatigen Sommerferien zum Reiturlaub/Reitercamp), keine Reitstunden/Reitschüler, feste Zeiten und immer idyllische Rihe im Stall...
und was soll ich sagen: mein Pferd koppt seit 2 Wochen nicht mehr, nicht mal versucht. Er hat zwar mit dem elektrodraht am zaun debattiert und auch ein paar tage shensüchtig aufs Holz gestarrt, bevor er dann doch lieber gefressen hat, aber er hat sich mittlerweile für fressen, statt koppen entschieden.
ich hatte zuvor einiges an Studien zum Thema gelesen und in allen wurde ausreichend Raufutter und "Entertainment" als Hauptfaktor zur Behandlung angeführt...
das stimmt, das kann ich so bestätigen.
Ich denke nicht, dass wir komplett übern berg sind, aber wir sind auf nem sehr guten Weg.
Gestern hat er nicht mal mehr den Zaun angeschaut sondern ist sofort zu seinem Heuballen!
Bin sehr glücklich gerade und mein Pferd obv. auch!
Gegenbeweis:
Ich bin seit Mitte April stolze geldausgeberin für ein ehemaliges Rennpferd.
Als ich ihn bekommen habe, hat er gekoppt.
Anfänglich nur nachdem man leckerlie gefüttert hatte, dann leider immer häufiger. Angeblich hatte er das im Januar angfangen, nachdem er innert 48 Stunden die Ostküste hoch und runter verschifft wurde (1300 meilen in 2 tagen).
Meine barn-Freundin hat ebenfalls ein ehemaliges Rennpferd gekauft, auch der hat gekoppt auch hautsächlich nach der Fütterung von leckerlie. Das Pferd meiner Freundin hat an den Gitterstäben zugebissen und meiner immer an Holz.
Nun sind wir gemeinsam mit unseren Pferden in einen anderen Stall umgezogen.
Das Pferd meiner Freundin hat SOFORT aufgehört zu koppen, meiner brauchte Nachhilfe ind Form von Elektrodraht überm Zaun (damit er das Holz nicht mehr beißen konnte) und ein wirklich schrecklich riechendes Spray-on für den Stall.
Weiters haben wir durch den Umzug die haltungsbedingungen für die Pferdde komplett verändert. Sie bekommen jetzt 24/7 hochwertiges Heu (zwei Sorten) und anderes Futter (weniger Carbs mehr protein und viel mehr Futter) haben beide einen Mineralblock im Stall (nicht son kleines Teil, nen richtigen Stein) und sind, wann immer es nicht schüttet, draußen auf der Weide und auf der Weide wächst hochwertiges Gras (extra eingesäht damit, die Koppel) und sie bekommen zusätzlich pro Pferd auf der Koppel nen Ballen Heu mit dazu.
Stresslevel ist auf Null reduziert, keine schreienden, weinenden, gröhlenden Kinder und Teenager vor, während oder nach Reitturnieren (oder in den drei monatigen Sommerferien zum Reiturlaub/Reitercamp), keine Reitstunden/Reitschüler, feste Zeiten und immer idyllische Rihe im Stall...
und was soll ich sagen: mein Pferd koppt seit 2 Wochen nicht mehr, nicht mal versucht. Er hat zwar mit dem elektrodraht am zaun debattiert und auch ein paar tage shensüchtig aufs Holz gestarrt, bevor er dann doch lieber gefressen hat, aber er hat sich mittlerweile für fressen, statt koppen entschieden.
ich hatte zuvor einiges an Studien zum Thema gelesen und in allen wurde ausreichend Raufutter und "Entertainment" als Hauptfaktor zur Behandlung angeführt...
das stimmt, das kann ich so bestätigen.
Ich denke nicht, dass wir komplett übern berg sind, aber wir sind auf nem sehr guten Weg.
Gestern hat er nicht mal mehr den Zaun angeschaut sondern ist sofort zu seinem Heuballen!
Bin sehr glücklich gerade und mein Pferd obv. auch!

