Hunde aus dem Ausland adoptieren?

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  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #1
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Hallo,so jetzt schon mein zweiter Beitrag heute:uups::),ich mache momentan eine Liste von ALLEN deutschen Tierheimen mit Email Adresse und PiPaPo für einen TS Homepage.Soo,das ganue ist irgendwie etwas komplieziert und zwahr soll an alle diese Emails später Infos geschickt werden,damit diese auf deren Homepages veröffentlich werden können,und Steckbriefe aus dem Rumänischem Tierheim Casa Cainelui um deren Hunde besser nach deutschland vermitteln zu können.Gerade nach Deutschland weil in Rumänien ja momentan wieder das Chaos ausgebrochen ist mit den Straßenhunden.So und jetzt interessiert mich mal wie ihr darüber denckt.Würdet ihr einen Rumänischen Hund aus dem Ausland aufnehmen den ihr nur über das papier kennt?Selbstverständlich sind fotos,genaue Beschreibungen dabei und geimpft,gechippt und entwurtm sowie kastriert sind die Hunde auch.Auch der Kontackt und der Transport ist geklärt.

LG
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #2
Nein, ich würde keinen Hund nehmen den ich nur über Bilder kenne und ich würde auch keinen Hund aus den Ausland adoptieren. Ich weiß das mich einige dafür zerreißen werden, aber wir haben hier in Deutschland genug Tierheimhunde. Wir haben unsere eigenen Probleme mit misshandelten und vernachlässigten Tieren.

Solange andere Länder ihre Hunde nur nach Deutschland karren, aber selbst dort nichts verändern wollen werden ich mir auch nie einen Hund dort holen.

Ohne Frage tun sie mir leid, aber so verändert sich auch nichts.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #3
Ich habe selbst einen Auslandshund (jetzt ist er alt, aber wir hatten mehr als genug Probleme wegen seiner Vorgeschichte in seinem Leben).

Ich bin nicht gegen die Vermittlung von Auslandshunden. Ich denke nicht, dass man damit den Ländern die Verantwortung abnimmt sich um ihre Straßenhund-Probleme selbst zu kümmern oder es ihnen einfacher macht (dafür gibt es einfach zu viele Straßenhunde).
Den einzigen Unterschied den man macht, ist der für eben jenen, einen Hund den man aufgenommen hat.

In einem anderen Thread wurde gerade erst vor kurzen diskutiert, dass in deutschen Tierheimen die Nachfrage nach bestimmten Hunden einfach offenbar nicht gedeckt ist( vor allem kleine bis mittelgroße Mischlinge) und Leute die deswegen im Tierheim nicht fündig werden wenden sich dann vielleicht an eine Auslandshundevermittlung wenn sie einen Hund aus dem Tierschutz möchten.

Einen Hund nur "per Bild" zu adoptieren würde ich allerdings auch niemals machen und ich würde auch jedem anderen davon abraten. Neben dem Bild ist nämlich jeder Hund "umgänglich, dankbar und kinderfreundlich" und darauf sollte man sich nicht alleine verlassen (mal abgesehen davon, dass die Chemie zwischen Hund und Halter ja auch stimmen muss).

Auslandshundevermittlungen sollten eine gute Vorauswahl treffen (junge Hunde, die nicht zu viele negative Erfahrungen mit Menschen gemacht haben), damit diese Hunde dann hier auch gute Vermittlungschancen haben.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #4
Ich sehe es immer so, dass sich Auslandstierschutz und Tierschutz in Deutschland nicht gegenseitig ausschließen.
Die einen helfen hier, die anderen dort, wieder andere kümmern sich vielleicht um ganz andere Sachen, wie Hilfe für Kinder in Not. Es gibt 1000 Baustellen auf denen Hilfe gebraucht wird und ob man nun hier oder dort hilft, macht, finde ich keinen großen Unterschied.

Einen Hund, den ich selbst noch nicht kennengelernt hab, würde ich auch nicht NOCHMAl nehmen. Meinen Mo habe ich bekommen, ohne ihn vorher zu kennen. Was soll ich sagen, es war ein Glücksgriff und er ist DER Anfängerhund schlechthin gewesen :mrgreen:
[VERSTECK]Aber trotzdem ist es immer ein Kampf gewesen, eine gesunde Mensch-Hundbindung aufzubauen und das ist es z.T. auch noch immer.[/VERSTECK]
Aber in der Zeit, wo ich beim Auslandstierschutz geholfen habe, hab ich auch erlebt, dass Hunde im Tierheim landen, weil sie gedankenlos zu irgendwem vermittelt werden, ohne, dass sich jemand Gedanken darum macht, ob der Hund nun auch wirklich zur Familie passt.

Es gibt immer auch schwarze Schafe, die aus dem Tierelend noch Profit machen wollen. Und dann kann es passieren, dass ein Problemhund als Familienhund "verkauft" wird, nur damit man ihn gut loswird.
Also würde ich lieber Vorsicht, als Nachsicht empfehlen. :eusa_shhh:
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #5
Schwupps, die Diskussion die so oft auftaucht.
Ich werde jetzt nur von mir reden. Ich war mir immer sicher - wenn ich einen Hund hole, dann aus dem Tierschutz. Mir persönlich ist die Politik dahinter total egal, es geht mir um das Tier, das ich zu mir hole. Es geht mir um das Tier, dem ich ein besseres Leben schenke. Und da ist mir persönlich egal, ob es aus einem deutschen Tierheim oder dem Ausland kommt. Soviel aus meiner Sicht als Mensch, der Ausschau nach einem neuen Familienmitglied hält.
Aus der Sicht eines Mitglieds einer Auslandtierschutzorganisation hab ich noch eine andere Meinung, die dazu kommt. Obwohl ich selber bei der Vermittlung von Hunden aus Griechenland helfe, würde ich NIE jemandem dazu raten, sich nur im Ausland oder gar "meiner" Orgi umzuschauen. Mir ist trotz allem immer nur wichtig gewesen, dass ein Hund eine zweite Chance auf ein schönes Leben bekommt - woher er kommt, ist egal. Hauptsache (und das ist der wichtige Punkt) er passt in die Familie.

Wir haben unsere eigenen Probleme mit misshandelten und vernachlässigten Tieren.
Und vielleicht ist nicht jeder auf der Suche nach einem misshandelten oder vernachlässigten Hund mit Trauma, von denen es in deutschen Tierheimen leider immer mehr gibt. Die gibt es natürlich auch im Ausland. Aber wenn man nach einem bestimmten Hund sucht, der zu einem passt und den man sich auch zutraut, dann wäre es (meiner Meinung nach) total schwachsinnig, sich einen Hund aus einem deutschen Tierheim zu holen, der mir nicht ganz so zusagt, dafür aber eine Chance auf das Zusammenleben mit einem Auslandshund zu verpassen, der vielleicht viel besser gepasst hätte. Gibt sicher Leute, die sagen, man muss in deutschen Tierheimen nur schnell genug sein und lange genug warten - da muss ich dann aber schon wieder sagen, dass in der Zeit ein passender Hund schon längst warten könnte.

Neben dem Bild ist nämlich jeder Hund "umgänglich, dankbar und kinderfreundlich" und darauf sollte man sich nicht alleine verlassen (mal abgesehen davon, dass die Chemie zwischen Hund und Halter ja auch stimmen muss).

Stimmt leider bei vielen Tierschutzorgis und das große Problem ist eben, dass es wenig Auslandshunde in Pflegestellen gibt und viele von ihnen eben noch im Ausland warten. Man ist angewiesen auf die Beschreibung der Orgi und es gibt leider wirklich viele viele Orgis, die einfach nur vermitteln wollen und daher Macken der Hunde nicht erwähnen. Gibt aber auch Orgis, die das eben nicht so tun. Da muss man sich vorher eben genau umschauen und informieren.

Ich würde persönlich auch keinen Hund von einer Tierschutzorgi adoptieren, die wirklich nur auf Vermittlungen ausgelegt ist. Meine Orgi hat große Arbeit im Thema Kastration geleistet und hat Arbeiter vor Ort, die in Schulen und anderen Einrichtungen aufklären. Ohne diesen Aspekt des Tierschutzes würde das alles sicher keinen Sinn machen.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #6
Ich persönlich würde keinen rumänischen Strassenhund nehmen und nur sehr bedingt Hunde aus dem Auslandstierschutz.
Gründe, die für mich dagegen sprechen: Zu den rumänischen Strassenhunden. Es handelt sich hierbei häufig, um Hunde die seit Generationen kein Vertrauen mehr zu Menschen aufgebaut haben, die sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Oft haben sie beim Einfangen oder in den Tötungsstationen traumatische Erlebnisse gehabt. Um so einen Hund aufzunehmen benötigt man unendlich Zeit und Hundeerfahrung, außerdem ein vergleichbares Lebensumfeld.
Wenn diese Hunde sich plötzlich bei gefülltem Futternapf in Bett und Sofa bei hundeunerfahrenen Menschen und Kindern wieder finden reagieren sie zum Teil unberechenbar.
350 Euro Schutzgebühr sind für rumänische Organisationen unendlich viel Geld, da überlegen viele schon mal ob sie die Hündin vielleicht doch nicht kastrieren lassen, weil Welpen auch gut vermittelbar sind. Wer will außerdem überprüfen, ob nicht doch Hundevermehrer und die Hundemafia dahintersteckt. Fakt ist, dass sich n Rumänien viele Hundebesitzer beschweren, dass ihre kleinen Hunde entführt werden.
Es gibt rumänische Züchtungen ( z.b Wolfshybriden) die hier für den Familienhaushalt nur sehr bedingt geeignet sind.


Gegen den Auslandstierschutz : bei uns in der Hundeschule sind inzwischen 80 Prozent der Mischlinge aus dem Auslandstierschutz. Fast immer wurden die Hunde als menschenbezogen, kinderlieb und verträglich mit allen anderen Hunden beschrieben. Die Hundehalter haben oft wenig bis gar keine Erfahrung und haben aus Mitleid einen Hund aus dem Ausland geholt. Die Hunde zeigen häufig folgende Auffälligkeiten: - Extreme Ängstlichkeit vor allem Unbekannten und vor Menschen. Im günstigen Fall weicht der Hund aus , im schlechteren Fall ist er ein Angstbeisser. Futteragressionen
Unsauberkeit
mangelnde Leinenführigkeit , Leinenaggressiv
Dominanz oder Extreme Ressourcenverteidigung
Trennungsängste

wenn ich dann das Argument höre, wir haben ja geguckt, aber die hatten im Tierheim immer nur Hunde mit " Macken" dann denke ich bei vielen Hunden, die ich da zu Gesicht bekomme, da hättest Du Dir lieber einen etwas größeren Hund mit einer kleinen Macke aus dem Tierheim geholt, wo man Dich dann beim Training unterstützt hätte.


Ein seriöses Tierheim ( natürlich auch eine seriöse Tierschutzorganisation) wird sehr ausführlich und ehrlich beraten. Der Hund und der neue Besitzer werden sich langsam kennenlernen und man kann ohne Schwierigkeit den Hund zurückgeben. Natürlich muss der neue Besitzer Fragen beantworten und Auflagen erfüllen. Aber ich habe inzwischen drei Hunde aus dem Ausland erlebt, die wieder ins Tierheim gekommen sind. jetzt allerdings schwer vermittelbar in ein deutsches..
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #7
Nein. Mir kommt kein Auslandshund, den ich nicht persönlich kennenlernen kann, ins Haus.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #8
Das ist nun auch eine sehr extreme Darstellung. Alle Hunde, die wir damals vermittelt haben, kamen zu genau den richtigen Leuten und keiner kam ins Tierheim oder machte besonders große Probleme.
Darum sage ich ja: Acht geben und den Hund vorher kennenlernen. Z.B., wenn er schon auf einer Pflegestelle in D ist. Damit ist das Problem eigentlich schon gelöst.

350 Euro Schutzgebühr sind für rumänische Organisationen unendlich viel Geld, da überlegen viele schon mal ob sie die Hündin vielleicht doch nicht kastrieren lassen, weil Welpen auch gut vermittelbar sind.
Die Unterstellung finde ich gegenüber den Menschen vor Ort, die wirklich ihr Bestes tun, derb und gemein.
Ist dir das schon einmal wirklich untergekommen oder ist das nur eine Idee von dir? Denn glaub mir, dort gibt es genug Hunde - auch Welpen - dass da kein Tierschützer auch noch vermehren würde.

Prinzipiell würde ich sagen, dass das Thema geschmackssache ist.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #9
Ich möchte einmal darauf hinweisen, dass es hier nicht darum geht, ob man sich einen Hund aus dem Ausland holen würde oder nicht, sondern ob man sich einen Hund (aus dem Ausland) holen würde, den man nur auf dem Papier kennt. Bitte lasst es nicht in eine Pro-Contra-Auslandstierdebatte hinauslaufen. Da haben wir genügend andere Threads, wo sich jeder hinreichend äußern kann.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #10
Futteragressionen
Unsauberkeit
mangelnde Leinenführigkeit , Leinenaggressiv
Dominanz oder Extreme Ressourcenverteidigung
Trennungsängste

Ehrlich gesagt erlebe ich hier mehr deutsche Hunde, die ja ach so behütet direkt bei ihrem Besitzer aufwuchsen.
Ist aber wohl subjektiv.
Ich finde, Auslandshunde sind einfach genauso "bunt" wie alle anderen auch. Sicher muss man öfter mit der Ängstlichkeit arbeiten - mir persönlich ist das aber wesentlich lieber als der Hund meiner Nachbarin, der einfach ein wahnsinnig großes Ego hatte und immer sofort auf alles was sich bewegte drauf losgerannt und es angesprungen hat.
Alleine aufgrund des Bildes würde ich persönlich nur Welpen nehmen, die schon im Tierschutz geboren wurden. Da kann dann einfach jeder Charakter rauskommen und macht (für mich) nicht mehr Unterschied als schon 1,5 Jahre vorher bei einem Züchter einen Welpen zu bestellen.
Einen älteren Hund möchte ich vorher aber kennenlernen, einfach, weil ich sehen möchte was der aktuelle Stand ist und ob ich mir zutraue, damit zu arbeiten.
(edit: Käme wohl aber stark auf die Seite an. Wenn ich anhand der Texte erkennen kann, dass sich da jemand wirklich Mühe macht, die Hunde kennenlernt und sie so genau wie möglich beschreibt... wäre etwas anderes. Aber wie schon gesagt wurde. Wenn überall steht "Kinderfreundlich, Familientauglich..." werd ich dann skeptisch ;) )

Generell... klar, die ganzen Auslandshunde nach Deutschland zu schaffen kann keine Lösung sein. Aber eine gute Orga, die vor Ort an der Aufklärung der Menschen arbeitet und Kastrationsprogramme hat, kann man unterstützen.

Mir persönlich ist es völlig egal woher mein Hund kommt. BJ ist Rumäne, das war aber völliger Zufall. Wir haben uns in sein Aussehen verliebt, ihn eine Stunde kennengelernt und beschlossen, dass wir es versuchen. Kein Hund ist besser oder schlechter, nur weil er nicht aus Deutschland kommt.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #11
Die Unterstellung finde ich gegenüber den Menschen vor Ort, die wirklich ihr Bestes tun, derb und gemein.
Ist dir das schon einmal wirklich untergekommen oder ist das nur eine Idee von dir? Denn glaub mir, dort gibt es genug Hunde - auch Welpen - dass da kein Tierschützer auch noch vermehren würde.

Prinzipiell würde ich sagen, dass das Thema geschmackssache ist.

Ich rede hier nicht von Tierschützern und von vielen Menschen, die ihr letztes Hemd für die Tiere geben. Ich unterstütze selbst solche Tierschutzorganisationen, die mit Kastrationen und mit Welpenhäusern den Tieren vor Ort helfen. Ich rede von Organisationen, die den Tierschutz vorschieben. Und ja ich habe das schon mehr als einmal erlebt, dass von Tierhilfen ungeimpfte Kranke Tiere für 350 € hier her gekommen sind.

Ich würde keinen Hund nehmen, den ich nicht persönlich kennengelernt habe. Auch bei Hund und Halter gibt es Konstellationen, die einfach nicht passen und dann hat man dem Hund die weite Reise und die Umgewöhnung zugemutet.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #12
Ich würde keinen Hund nehmen, den ich nicht persönlich kennengelernt habe. Auch bei Hund und Halter gibt es Konstellationen, die einfach nicht passen und dann hat man dem Hund die weite Reise und die Umgewöhnung zugemutet.
Das unterschreibe ich auf jeden Fall zu 100%. Würde ich keinem empfehlen. Man kauft ja auch kein Auto, ehe man mal unter die Motorhaube geschaut hat und eine Probefahrt gemacht hat. ;)
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #13
Hallo,
ich verfolge dieses Thema jetzt eine Weile.

Die meisten haben ja schon die Problematik aufgeführt. Meiner Meinung nach sollten sich nur hunderfahrene Menschen ein Tier/ Hund aus dem Ausland zulegen. Es menschelt zu sehr bei der Annahme: ich nehme mich so einem armen geschundenen Wesen an - und erhalte dafür Dankbarkeit von diesem Tier.

Sobald hier im Forum das Thema auf "Hund kaufen" kommt - heißt es doch zurecht immer wieder "seriöser Züchter" bei dem die Elterntiere zu besichtigen sind, bei dem eine hohe Sozialisation statt gefunden hat und und und.

Wenn aber das Gespräch dann auf Tiere aus Notorganisationen und Tötungsstationen kommt - ist dies plötzlich alles hinfällig. Natürlich kann man da weder die Elterntiere ansehen noch Sozialisierung erwarten - aber dessen muss man sich voll bewußt sein.

Egal ob man den Hund schon mal eine Stunde gesehen hat oder nicht, es ist und bleibt ein Überraschungs Paket. Dies kann gut gehen oder eben auch nicht.

Ich finde es klasse, daß es solche Hilforganisationen gibt - die oft auch versuchen an der Basis dem Grundübel vor Ort zu arbeiten. Aber wenn mich ein Mensch ohne Erfahrung oder ohne den ernsthaften Willen eventuell voll in ein Trainingsprogramm ein zu steigen oder eine Familie mit Kindern fragt - würde ich ernsthaft von einem ungewiß vorgeprägten Tier abraten.

Einem Menschen mit Erfahrung, der sich total Bewußt ist, was es heißt einen vermeintlichen Problemhund auf zu nehmen, die Arbeit gerne auf sich nimmt ihn um zu erziehen und besagtes Tier mit der ein oder anderen Macke zu akzeptieren - kann ich nur bewundernd applaudieren.

LG Suno
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #14
Off-Topic
Bis auf das "Menschen mit ERfahrung" stimme ich dir vollkommen zu ;) Ich denke, jeder kann das, wenn er sich eben bewusst ist, was da uU auf ihn zukommt und vor allem, bereit ist, mit seinen Aufgaben zu wachsen. Als BJ kam war ich mir bei Weitem nicht bewusst, was da kommt. Wäre mir bei einem Welpen aber auch passiert. Aber wie gesagt. Man braucht die Lust und den Willen, sich darauf einzulassen, und zwar in jegliche Richtung.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #15
Huhu,
meist sind wir ja der gleichen Meinung, Infano.:004:
Nur ich denke wirklich, daß jemand der noch nie einen Hund gehalten hat nicht weiß und nicht einmal ahnen kann , was er sich z.B: mit einem Erwachsenen: Angst-Aggressiven Tier, manischen Jäger oder ähnlichem antut. Und dies dann vollkommen unterschätzt.
Schlimm dann wenn es dieser mensch dann das Tier wieder abgibt.

Aber natürlich kann, ein verantwortungsbewusster und arbeitswilliger Neu- Besitzer auch als Anfänger oder als ERST-PROBLEM-HUND BESITZER :?: mit den Aufgaben wachsen.:clap: Siehe Besitzer eines gewissen bildschönen Beetlejuice.:mrgreen:

LG Suno
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #16
Off-Topic
Ja, er ist schon echt hübsch :D Und charmant, vor allem! :mrgreen: Und immerhin auch nicht total verhunzt :D
Sicher sieht das bei Angstaggression wieder ganz anders aus. Deswegen sag ich ja, einen älteren Hund würde ich vorher schonmal gerne sehen. Bei BJ ging das ganz gut, wir mussten ihn ja eh im Garten jagen um ihn überhaupt einfangen und ins Auto zu bugsieren - da hätte ein anderer Hund wohl schon mal zugeschnappt und war für uns auch ausschlaggebender Punkt, weil wir wussten dass wir sowas nicht händeln können/wollen.
Deswegen "warne" ich auch immer gerne vor, wenn jemand einen Tierschutzhund will. Man weiß eben nicht, was kommt.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #17
Dancke für die Antworten ich muss gestehen ich habe mir nicht alle durchgelesen.Ich will mal kurz erklären.Es handelt sich um das Tierheim Casa Cainelui das auch bei Vox im Fernsehen wahr.Es ist ein großes privates Tierheim wo die Hunde sehr vorbildlich gehalten und versorgt werden.Die Hunde werden da gut sozialisiert,lernen auch Fahrräder usw kenne.Ausserdem habe ich eine Vorauswahl an gut vermittelbaren Hunden getroffen,damit so schnell wie möglich Platz für neue Straßenhunde gemacht wird.Ausserdem wollen wir auch gerade das Tierheim unterstützen da es auch Aufklärungsarbeit in Schulen betreibt,auch in ihr eigenes Land vermittelt und es nacht Deutschem Standart geführt wird.Ausserdem schreiben wir in den Steckbriefen klipp und klar das diese hunde Straßentiere waren und nicht Stubenrein sind oder auch nicht alle grundkommandos beherrschen.Und ja jetzt werden bestimmt einige Vorurteile aufkommen, wie:
1.Wir unterstützen gerade so ein vorzeige tierheim obwohl gerade die kleinen Hilfe brauchen ,aber da muss man sich doch fragen ist es nicht egal welcher Hund aus welchem Tierheim ein besseres Leben findet oder ob in dem tierheim 2 vermittelt werden oder in einem anderem?

2.Wir schencken nur leichtvermittelbaren Hunden eine Chance,da ist es doch genauso jeder Hund hat eine Chance verdient aber man kann nicht drei jahre auf die chance für einen schwerbehinderten Hund warten wenn wärenddessen sechs Leben verbessert werden können.


Ist es unter diesen Umständen nicht doch besser ersteinmal die Tiere aus dem tierheim zu holen die sonst sterben würden?Die Hunde in Deutschen TH haben eine überlebens Garantie.Denckt ihr auch so?

LG Pinscher

PS:Das sollte jetzt keineswegs Rechthaberisch rüber kommen,ich wollte mir nur mal eure Meinung zu meinem Dencken anhören:p;)Und tut mir leid wegen der Groß und klein schreibung ,ich hoffe das stört nicht all zu sehr.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #18
Ist es unter diesen Umständen nicht doch besser ersteinmal die Tiere aus dem tierheim zu holen die sonst sterben würden?Die Hunde in Deutschen TH haben eine überlebens Garantie.Denckt ihr auch so?

Ernsthaft? Nö.
Weißt du, wieviele Hunde täglich in deutschen Tierheimen sterben? Genug. Allesamt weil sie alt, krank, ungewollt sind. Weil man "solche" Hunde nicht will.
Die Tierheime sind voll von solchen Exemplaren. Gerade erst gestern ist ein Hund gestorben, der sagenhafte 10 (!) Jahre im Tierheim saß! Sorry, lieber gebe ich einem Langzeitinsassen aus Deutschland ein Zuhause, damit der nicht im Tierheim stirbt, anstatt nem Hund aus dem Ausland, von dem ich mir nicht im Geringsten ein Bild machen kann.
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #19
Ich möchte einmal darauf hinweisen, dass es hier nicht darum geht, ob man sich einen Hund aus dem Ausland holen würde oder nicht, sondern ob man sich einen Hund (aus dem Ausland) holen würde, den man nur auf dem Papier kennt. Bitte lasst es nicht in eine Pro-Contra-Auslandstierdebatte hinauslaufen. Da haben wir genügend andere Threads, wo sich jeder hinreichend äußern kann.

*10Zeichen*
 
  • Hunde aus dem Ausland adoptieren? Beitrag #20
Dancke für die Antworten ich muss gestehen ich habe mir nicht alle durchgelesen

Wenn du unsere Antworten doch eh nicht liest, lohnt sich für mich auch keine Diskussion mit dir :eusa_think:
 
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