Die Hemmung der Peristaltik ist genau der Grund, warum man Buscopan verwendet (spasitscher Darm, Hyperperistaltik).
Genau das hätte der kleine Mann eben nicht gebraucht, den sein Stoffwechsel war wie immer in Ordnung. Er hatte eine Magen-Darm-Entzündung die nie behandelt wurde. Ich lebe auf dem Land und normal gehört dieses Buscopan zum TA wie das Mehl zum Bäcker, kostet auch nur ein paar Cent und wird vorwiegend, gezielt bei Großtieren eingesetzt, um das der Doc bei entspannter Muskulatur das Tier mit langen Arm untersuchen kann, nur was das bei einem 1,6 kg kleinen Tier zu suchen hat, hat sich mir bis Heute nicht erschlossen.
Natürlich sollte man bei der Dosis aufpassen, da ein zuviel eben zu einem paralytischen Ileus führen kann, vor allem wenn die Peristaltik vorher schon schwach war. Deswegen auch die vom Hersteller angegebene einmalige Gabe.
Was heißt bei der Dosis aufpassen, mehrmals und ewig erhöht ist schon grob fahrlässig, den BPZ sollte ein TA schon lesen können.
Andere TÄ die den kleinen Mann noch retten wollten, haben die Hände hoch gerissen, erst von daher weiß ich ja um die Wirkung der Komponenten in Buscopan und das es überhaupt nicht hätte gegeben werden dürfen. Der Stoffwechsel war normal, nichts mit Peristaltik schwach.
Als der Ileus da war, lehnte der 2.TA die Behebung ab, auch das ist im Recht gewürdigt.
Der Effekt auf die weissen Blutkörperchen kommt von der Wirkung von Metamizol aufs Knochenmark, ist mW beim Hund allerdings eher selten zu beobachten und wenn dann auch eher nach einer Verabreichung über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Natürlich gibt es immer Tiere die sensibler reagieren können, oft weiss man das aber nicht vohrer.
Wenn dein Hund schon eine diagnostizierte Niereninsuffizienz hatte war das Medikament keine gute Wahl, sagt ja auch der BPZ. Allerdings spricht der Hersteller immer von "soll"
Mir ist völlig egal, was von was kommt, da das Medi gar nicht erst genommen werden durfte, da gibt es kein sensibel und übrigens auch kein "soll", sondern unter Gegenanzeigen steht: "Nicht verwenden bei", alles klar aufgeführt, der Hersteller ist kein Dummer und weiß schon, warum er das schreibt. Es war das falsche Medi und wie bei vielen Dingen, macht die Dosis das Gift, alleine letzteres würde auch die stärkste Kuh umhauen.
Mein Kleiner jedenfalls begann innerlich systematisch zu vergiften, grausam.
Dieses Medi sehe ich inzwischen als Regulanz der Hundepopulation, die wenigstens wissen um die Gefährlichkeit der Wirkstoffe, allein das verhindert schon den TA Fahrlässigkeit nachzuweisen, der kann spritzen was er will, 99% der HB wissen davon nichts, wenn wird der Rest "ruhig gestellt" und die Argumente dazu, sind genauso fad, wie diese hier.
Ich habe leider noch nicht rausgefunden, warum das Blut wie Gelee werden soll. Hast du da vielleicht nen erleuchtenden Link für mich? gerne auch per PN.
Das musst Du auch nicht, Metamizol ist bekannt dafür, googlen reicht aus, vielleicht gehst Du mal über die Humanmedizin, da trifft es meist die Alten reihenweise, sind ja alt und anfällig und sensibel, das übliche......Szenario.
Das Blut lief nicht mehr, waren eher dicke Tropfen, dazwischen Luft, kein Druck halt........wir hatten das Pech an TÄ mit absolut mangelnder Fachkompetenz zu geraten. Ein Hund und 4 Diagnosen sprechen nicht gerade für einen kompetenten TA.
Der BPZ:
http://www.pharmazie.com/graphic/A/55/8-14155.pdf