Mops an Metacam gestorben?

Diskutiere Mops an Metacam gestorben? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo mein Name ist Huutsch und ich bin ein Mopsrüde. Ich bin gestern an Metacam 5 mg gestorben! Ich hatte mir beim Spielen mit einem grossen Hund...
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #1
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Huutsch

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Hallo mein Name ist Huutsch und ich bin ein Mopsrüde. Ich bin gestern an Metacam 5 mg gestorben! Ich hatte mir beim Spielen mit einem grossen Hund eine schwere Prellung an meinem Hinterbein zugezogen. Da mein Bein stark geschwollen war, musste ich zum Tierarzt. Einige Stunden nach dem Spritzen von einer Dosis Metacam musste ich mich x-mal übergeben und hatte Blut in meinem Auswurf, mein Urin lief völlig unkontrolliert, dabei war ich vorher super Stubenrein. 48 Stunden nach der tödlichen Inektion, starb ich an einem Nierenversagen! Nun befinde ich mich im Hundehimmel und warne alle vor diesem Todesbringer Metacam!
 
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  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #2
Hat huutsch noch etwas anderes bekommen? Wurde wirklich festgestellt das es am metacam lag?

Vielleicht hat er sich beim Zusammenstoß mit dem großen hund noch etwas anderes zugezogen? Ist das ausgeschlossen?
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #3
Hat huutsch noch etwas anderes bekommen? Wurde wirklich festgestellt das es am metacam lag?

Vielleicht hat er sich beim Zusammenstoß mit dem großen hund noch etwas anderes zugezogen? Ist das ausgeschlossen?
alles gute Fragen, die einer Klärung bedürfen.
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #4
Stimme ich zu.

Mein Hund bekommt seit über 1 1/2 Jahren Metacam und erfreut sich "bester" Gesundheit (von den Alterszipperlein abgesehen ^^) - wobei mein Hund 2,5mg bekommt und keine 5mg.
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #5
Huhu,

erst einmal mein Beileid für deinen tragischen Verlust :(

Deine Wut kann ich absolut nachvollziehen und in solchen Situationen fällt es auch nicht leicht, neutral und rational zu bleiben.

Mich würde erst einmal interessieren, ob du Metacam in deiner Verzweiflung verteufelst oder ob du uns fragst, ob es der Auslöser für den Verlust sein könnte? In deinem Threadtitel klingt das Ganze eher nach einer Frage, was bei deinem Beitrag nicht der Fall ist. Wenn wir das wissen, fällt es uns leichter, dir zu helfen und ich kann den Threadtitel entsprechend anpassen!

Eine Freundin hatte damals mal ein ähnliches Problem. Ihr Hund bekam damals ein Mittel, welches sonst sehr beliebt war und vielen Hunden half. Leider hatte ihr Hund einfach eine Unverträglichkeit dagegen. Der Hund wurde wenige Stunden später aufgrund derselben Symptome ausgepumpt und hat es zum Glück geschafft. Es ist eben wie beim Menschen: Wir sind alle unterschiedlich und jeder reagiert anders auf ein Mittel. Dein Mops hat es vielleicht einfach nicht vertragen...

Eine andere Möglichkeit wäre, dass dein Hund eine Überdosis erhielt. Das wäre dann zweifelsfrei der Fehler des Tierarztes. Kannst du das ganz sicher ausschließen? Metacam 5 mg ist ja nur die Bezeichnung des Produkts und nicht die tatsächliche Dosis :eusa_think:

Mein Beileid und liebe Grüße
Pewee
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #6
Hallo,

Es tut mir unendlich leid, was Deinem Schatz passiert ist.
Ich möchte Dir mein aufrichtiges Beileid aussprechen....
Allerdings kann ich nicht so ganz nachvollziehen, dass das Metacam, in der richtigen Dosierung verabreicht, todesursächlich sein soll.
Ich kenne sehr viele Hunde, die dieses Medikament schon lange bekommen und es auch gut vertragen.
Vielleicht war doch noch etwas anderes im Spiel, was zum Tod des Kleinen geführt hat.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, um mit dem schmerzlichen Verlust fertig zu werden.

Herzlichst:

Brigitte
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #7
Hallo,
es tut mir leid, daß du deinen Liebling so tragisch verloren hast.

Es wäre aber für dich und für alle anderen Hundebesitzer gut und nötig, wenn du der wahren Ursache von diesem Unglück auf den Grund gehen könntest. Am besten den TA nochmal fragen und dich eventuel direkt an den Hersteller wenden. ...mach ihm / dem Hersteller deutlich daß nur nur an der Aufklärung interessiert bist - und nicht an irgendwelchen eventuellen Schadensersatz Ansprüchen.

Denn es muss eine Überdosis, eine allergene Reaktion, ein unglückliches Zusammentreffen verschiedener Umstände oder sonst was gewesen sein...

Meine im hohen Alter verstorbene Schäferhündin hat über 3 Jahre täglich Metacam bekommen - und konnte so ihren wohlverdienten Ruhestand genießen....

auch ich wünsche Dir viel Kraft, diesen schrecklichen Verlust zu verarbeiten.

LG Suno
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #8
Mein Rüde verstarb nicht an Metacam- Injekt, aber an Buscopan-Injekt was überhaupt nicht gegeben werden durfte, hier aber doppelt und mit erhöhten Mengen. Zur Zeit bin ich noch mit einem Anwalt dran. Wenn es den Mops so schlecht ging, weist das schon möglicher Weise auf eine Überdosis hin. Was sagt die Rechnung ? Wenn es nicht angegeben ist, sollte man eine detaillierte Rechnung verlangen.
Pro 10 kg Körpergewicht nimmt man 0,4 ml einer 5mg/ml Injektionslösung. Verboten ist die Anwendung bei Kreislauf-, Leber-, Nierenstörungen.
Das Risiko bei gastrointestinalen Ulcus/Geschwür oder Blutung ist immer dosisabhängig, gerade bei älteren geschwächten Tieren, es ist immer die niedrigste Dosis zu nehmen, also besser o,2 ml/10 kg/KG, da sonst mit Todesfolge gerechnet werden muss. Man muss wirklich prüfen inwieweit der TA fahrlässig oder auch nicht gehandelt hat, denn das Zeug legt auch das Blut, die Nieren lahm, bes. wenn das Tier zuvor nicht richtig untersucht wurde.

 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #9
Mein Rüde verstarb nicht an Metacam- Injekt, aber an Buscopan-Injekt was überhaupt nicht gegeben werden durfte,
Wieso darf das nicht gegeben werden?

Pro 10 kg Körpergewicht nimmt man 0,4 ml einer 5mg/ml Injektionslösung. Verboten ist die Anwendung bei Kreislauf-, Leber-, Nierenstörungen.
Das stimmt so nicht. Bei den genannten Problemen muss die Gabe sehr genau abgewogen werden.

Das Risiko bei gastrointestinalen Ulcus/Geschwür oder Blutung ist immer dosisabhängig, gerade bei älteren geschwächten Tieren, es ist immer die niedrigste Dosis zu nehmen, also besser o,2 ml/10 kg/KG, da sonst mit Todesfolge gerechnet werden muss.
So einfach kann man das auch nicht sagen. Die Dosis muss individuell bestimmt werden. Ist sie zu niedrig, d.h. würde keine Wirkung bringen, kann ich das Medikament gleich weglassen.


Ganz allgemein gilt zu sagen, dass Tiere allgemein etwas empfindlicher auf die sogenannten nicht steroidalen Antiphlogistika (kurz NSAIDs) reagieren. Wie empfindlich sie genau reagieren, ist individuell unterschiedlich. Ich habe einmal eine Katze gesehen, die hat von einer einmaligen Metacamgabe in der korrekten Dosis einen Magendurchbruch gehabt. Das kann niemand vorher wissen. Und dementsprechend gibt es da auch keine Schuldfrage.
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #10
Alles gut und schön..
Mich würden nur immer noch antworten AIF meine Fragen interessieren....vielleicht meldet sich der ts ja nochmaln..
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #11
Wieso darf das nicht gegeben werden?


Im BPZ des Herstellers sind eine Reihe Kontraindikationen angegeben, wo korrekt: Buscopan- compositium Injektionslösung für Tiere nicht injiziert werden darf, die Wirkstoffe legen die Peristaltik lahm und vernichten die weißen Blutkörperchen. Mein Rüde hatte 4 Diagnosen nach einer Top-TÄ darunter Niereninsuffizienz, eigentlich aber Magen-Darm-Entzündung und ein Ileus dank Buscopan lag auch vor, das alles wurde mit mehrfach doppelter und dreifach erhöhter Dosis gegeben, und hätte überhaupt nicht gegeben werden dürfen. Nebenbei soll das Medi auch nur einmal angewandt werden, egal welche Tierart. Insofern hatte mein Rüde keine Chance, seine Peristaltik war lahm gelegt, das Blut eingedickt wie Gelee, so war sein Zustand zum Sterbe-Zeitpunkt. Warum fragst Du ?



Das stimmt so nicht. Bei den genannten Problemen muss die Gabe sehr genau abgewogen werden.
So einfach kann man das auch nicht sagen. Die Dosis muss individuell bestimmt werden. Ist sie zu niedrig, d.h. würde keine Wirkung bringen, kann ich das Medikament gleich weglassen.

Wieso sagst Du einfach, dass das nicht stimmt ? Den BPZ für jedes Medi kann man sich heute bequem aus dem Internet herunter laden, insofern stimmt erst mal meine Angabe. Wie viel am Ende, unter Beachtung der Anamnese des Tieres, wirklich gegeben werden muss, ist allein Verantwortung des TA.

Ganz allgemein gilt zu sagen, dass Tiere allgemein etwas empfindlicher auf die sogenannten nicht steroidalen Antiphlogistika (kurz NSAIDs) reagieren. Wie empfindlich sie genau reagieren, ist individuell unterschiedlich. Ich habe einmal eine Katze gesehen, die hat von einer einmaligen Metacamgabe in der korrekten Dosis einen Magendurchbruch gehabt. Das kann niemand vorher wissen. Und dementsprechend gibt es da auch keine Schuldfrage.

Das kannst Du doch gar nicht wissen ? Wenn ich, wie in meinen Fall, die Rechnung und den BPZ nehme und feststelle das mehrmals bis zur 3-fachen Dosis gegeben wird, nach BPZ gar nicht erst gegeben werden durfte, die Wirkung der Komponenten noch kenne, dürfte das schon grob fahrlässig sein, denn dann hat wohl der TA seine Hausaufgaben nicht gemacht. Wie der Fall hier liegt, mag ganz anders sein, aber sicher werden Besitzer die Dinge auch hier hinterfragen, wenn ein sonst gesundes Tier von jetzt auf gleich nach dem TA-Besuch stirbt, ob es am Tier oder an einer Fahrlässigkeit des TA liegt ist eine ganz andere Frage, die hier nicht beantwortet werden kann, möglich ist beides.
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #12
Im BPZ des Herstellers sind eine Reihe Kontraindikationen angegeben, wo korrekt: Buscopan- compositium Injektionslösung für Tiere nicht injiziert werden darf, die Wirkstoffe legen die Peristaltik lahm und vernichten die weißen Blutkörperchen.
Die Hemmung der Peristaltik ist genau der Grund, warum man Buscopan verwendet (spasitscher Darm, Hyperperistaltik). Natürlich sollte man bei der Dosis aufpassen, da ein zuviel eben zu einem paralytischen Ileus führen kann, vor allem wenn die Peristaltik vorher schon schwach war. Deswegen auch die vom Hersteller angegebene einmalige Gabe. Der Effekt auf die weissen Blutkörperchen kommt von der Wirkung von Metamizol aufs Knochenmark, ist mW beim Hund allerdings eher selten zu beobachten und wenn dann auch eher nach einer Verabreichung über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Natürlich gibt es immer Tiere die sensibler reagieren können, oft weiss man das aber nicht vohrer.
Wenn dein Hund schon eine diagnostizierte Niereninsuffizienz hatte war das Medikament keine gute Wahl, sagt ja auch der BPZ. Allerdings spricht der Hersteller immer von "soll" ;)
Ich habe leider noch nicht rausgefunden, warum das Blut wie Gelee werden soll. Hast du da vielleicht nen erleuchtenden Link für mich? gerne auch per PN.
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #13
Fiesta, kannst du den Beipackzettel dazu bitte verlinken? Ich finde bei Google leider nur Sekundärseiten oder Packungsbeilagen für den Humanbereich und keine davon spricht von Kontraindikationen mit Nierenerkrankungen o.ä., auch wird von der Verwendung beim Hund nicht abgeraten, lediglich zur einmaligen Gabe habe ich was gefunden. Wäre also gut, da den entsprechenden Zettel vorliegen zu haben.
Btw haben wir zwei Mal »notfallartig« Buscopanzäpfchen bei einer Kolik gegeben (der Hund hatte eine Zystenniere mit etwa 90% Funktionsverlust) und es hat wunderbar geholfen. Ich würde also nicht sagen, dass das Medikament prinzipiell nie vertragen wird und daher auch nie gegeben werden darf.

Das bringt mich dann auch zum Thema – zu dem wir auch wieder zurück kommen sollten ;):
Huutsch, es tut mir wirklich sehr leid, was dir und deinem Hund widerfahren ist. Allerdings muss ich mich der Skepsis der anderen anschließen – Ist denn wirklich sicher, dass es das Medikament war? Und selbst wenn kann man daraus noch nicht darauf schließen, dass jeder Hund so darauf reagieren muss. Es wäre auch wichtig zu wissen, wie nach Auftreten der Symptome reagiert, ob der Hund rechtzeitig gegen die Reaktion darauf behandelt wurde usw.. Gab es vielleicht Vorerkrankungen o.ä.? Es gibt so vieles, was hier ursächlich oder begünstigend gewesen sein kann, auch wenn dir das vermutlich kein Trost ist. Deinen Schatz wird es leider nicht zurück bringen, egal ob du die Ursache findest oder nicht. Ich hoffe, dass du irgendwann über den Verlust hinweg kommst.

Liebe Grüße
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #14
Die Hemmung der Peristaltik ist genau der Grund, warum man Buscopan verwendet (spasitscher Darm, Hyperperistaltik).
Genau das hätte der kleine Mann eben nicht gebraucht, den sein Stoffwechsel war wie immer in Ordnung. Er hatte eine Magen-Darm-Entzündung die nie behandelt wurde. Ich lebe auf dem Land und normal gehört dieses Buscopan zum TA wie das Mehl zum Bäcker, kostet auch nur ein paar Cent und wird vorwiegend, gezielt bei Großtieren eingesetzt, um das der Doc bei entspannter Muskulatur das Tier mit langen Arm untersuchen kann, nur was das bei einem 1,6 kg kleinen Tier zu suchen hat, hat sich mir bis Heute nicht erschlossen.

Natürlich sollte man bei der Dosis aufpassen, da ein zuviel eben zu einem paralytischen Ileus führen kann, vor allem wenn die Peristaltik vorher schon schwach war. Deswegen auch die vom Hersteller angegebene einmalige Gabe.

Was heißt bei der Dosis aufpassen, mehrmals und ewig erhöht ist schon grob fahrlässig, den BPZ sollte ein TA schon lesen können.
Andere TÄ die den kleinen Mann noch retten wollten, haben die Hände hoch gerissen, erst von daher weiß ich ja um die Wirkung der Komponenten in Buscopan und das es überhaupt nicht hätte gegeben werden dürfen. Der Stoffwechsel war normal, nichts mit Peristaltik schwach.
Als der Ileus da war, lehnte der 2.TA die Behebung ab, auch das ist im Recht gewürdigt.

Der Effekt auf die weissen Blutkörperchen kommt von der Wirkung von Metamizol aufs Knochenmark, ist mW beim Hund allerdings eher selten zu beobachten und wenn dann auch eher nach einer Verabreichung über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Natürlich gibt es immer Tiere die sensibler reagieren können, oft weiss man das aber nicht vohrer.
Wenn dein Hund schon eine diagnostizierte Niereninsuffizienz hatte war das Medikament keine gute Wahl, sagt ja auch der BPZ. Allerdings spricht der Hersteller immer von "soll" ;)

Mir ist völlig egal, was von was kommt, da das Medi gar nicht erst genommen werden durfte, da gibt es kein sensibel und übrigens auch kein "soll", sondern unter Gegenanzeigen steht: "Nicht verwenden bei", alles klar aufgeführt, der Hersteller ist kein Dummer und weiß schon, warum er das schreibt. Es war das falsche Medi und wie bei vielen Dingen, macht die Dosis das Gift, alleine letzteres würde auch die stärkste Kuh umhauen.
Mein Kleiner jedenfalls begann innerlich systematisch zu vergiften, grausam.
Dieses Medi sehe ich inzwischen als Regulanz der Hundepopulation, die wenigstens wissen um die Gefährlichkeit der Wirkstoffe, allein das verhindert schon den TA Fahrlässigkeit nachzuweisen, der kann spritzen was er will, 99% der HB wissen davon nichts, wenn wird der Rest "ruhig gestellt" und die Argumente dazu, sind genauso fad, wie diese hier.

Ich habe leider noch nicht rausgefunden, warum das Blut wie Gelee werden soll. Hast du da vielleicht nen erleuchtenden Link für mich? gerne auch per PN.

Das musst Du auch nicht, Metamizol ist bekannt dafür, googlen reicht aus, vielleicht gehst Du mal über die Humanmedizin, da trifft es meist die Alten reihenweise, sind ja alt und anfällig und sensibel, das übliche......Szenario.
Das Blut lief nicht mehr, waren eher dicke Tropfen, dazwischen Luft, kein Druck halt........wir hatten das Pech an TÄ mit absolut mangelnder Fachkompetenz zu geraten. Ein Hund und 4 Diagnosen sprechen nicht gerade für einen kompetenten TA.

Der BPZ:

 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #15
nur was das bei einem 1,6 kg kleinen Tier zu suchen hat, hat sich mir bis Heute nicht erschlossen.
Die Größe des Tieres schliesst eine Verwendung absolut nicht aus wenn die Indikation gegeben ist! Die Dosis muss halt angepasst werden (passende mg/kg).
ich weiss nicht, warum das so schwer verständlich zu sein scheint.
Wenn man sich nicht an die Dosis und/oder das Dosierungsintervall hält kann man mit einer ganzen Menge Medikamente Tiere umbringen. Das ist aber kein Fehler vom Medikament sondern vom Anwender, wenn der die Kontraindikationen und die Dosierung nicht beachtet. Manchmal hat man auch einfach "Pech" und erwischt ein überempfindliches Tier. Da kann man voher noch so gut untersuchen, das wird man nicht so sehen.
Es ist tragisch was bei deinem Hund passiert ist, das steht ausser Frage. Nur lags da sicher nicht alleine am Buscopan Comp., sondern wenn das was du schreibst alles so stimmt am Fehlverhalten des Tierarztes.


Der Stoffwechsel war normal, nichts mit Peristaltik schwach.
eine langsame/verminderte Peristaltik ist eine Gegenanzeige. Weil eben genau dann gerne mal ein Ileus auftreten kann.
Trotzdem sollte man natürlich nicht total überdosieren- die Dosis macht das Gift und so.
Aber das musst du mit deinem Tierarzt ausmachen, das ist nicht Sinn und Zweck eines Forums.
Mehr möchte ich zum Thema Medikamente/Gegenanzeigen/Dosierungen auch nicht sagen. Es wird sich nur nich im Kreis drehen, deswegen klinke ich mich hier aus.


Den Beipackzettel kenne ich schon, danke.
 
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  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #16
Die Größe des Tieres schliesst eine Verwendung absolut nicht aus wenn die Indikation gegeben ist! Die Dosis muss halt angepasst werden (passende mg/kg).
ich weiss nicht, warum das so schwer verständlich zu sein scheint.

Die Dosis dürfte auch beim TE ein Rolle spielen, deshalb habe ich mal die Dosierangabe des Herstellers/BPZ genannt, das Gewicht des Hundes ist ja nicht bekannt. An sich ist nichts schwer daran, Du unterstellst es nur.

Wenn man sich nicht an die Dosis und/oder das Dosierungsintervall hält kann man mit einer ganzen Menge Medikamente Tiere umbringen. Das ist aber kein Fehler vom Medikament sondern vom Anwender, wenn der die Kontraindikationen und die Dosierung nicht beachtet.

Ich habe nichts "angewandt", sondern musste zur Anwendung immer zum TA der das Medi injizierte, subkutan. Selbst wenn ich eine Tablette/Tropfen befolgt jeder Patientenbesitzer/ HB die Anweisungen des TA und insofern muss der TA in erster Linie Kontraindikationen und Dosierung beachten/wissen/nachlesen, das ist nicht Aufgabe des Patienten, da liegst Du aber völlig verkehrt.

Manchmal hat man auch einfach "Pech" und erwischt ein überempfindliches Tier. Da kann man voher noch so gut untersuchen, das wird man nicht so sehen.

Das ist richtig, die Fälle wird es immer geben, nur bei plötzlichen Tod ist eine Hinterfragung des Vorgangs wohl verständlich, man will ja wissen warum.


eine langsame/verminderte Peristaltik ist eine Gegenanzeige. Weil eben genau dann gerne mal ein Ileus auftreten kann.
Trotzdem sollte man natürlich nicht total überdosieren- die Dosis macht das Gift und so.
Aber das musst du mit deinem Tierarzt ausmachen, das ist nicht Sinn und Zweck eines Forums.

Ich wurde von Dir gefragt und habe geantwortet, nicht mehr und nicht weniger.

Den Beipackzettel kenne ich schon, danke.

Der war nicht unbedingt für Dich, sondern die Quelle wurde angefordert, hatte ich vergessen.
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #17
Ich habe nichts "angewandt", sondern musste zur Anwendung immer zum TA der das Medi injizierte, subkutan. Selbst wenn ich eine Tablette/Tropfen befolgt jeder Patientenbesitzer/ HB die Anweisungen des TA und insofern muss der TA in erster Linie Kontraindikationen und Dosierung beachten/wissen/nachlesen, das ist nicht Aufgabe des Patienten, da liegst Du aber völlig verkehrt.
gut, vom "verschreiber" wenns dir so besser passt.
Da man injektions-Arzneimittel nicht an Tierhalter abgeben darf muss es ja der Tierarzt gespritzt haben.
Wenn du mein Post nochmal liest wirst du eh sehen, dass ich was von "Fehlverhalten des Tierarztes" geschrieben hab.
Wenn du mich jetzt immer noch nicht verstehen willst- bitte.
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #18
Da man injektions-Arzneimittel nicht an Tierhalter abgeben darf muss es ja der Tierarzt gespritzt haben.
Wenn du mein Post nochmal liest wirst du eh sehen, dass ich was von "Fehlverhalten des Tierarztes" geschrieben hab.
Wenn du mich jetzt immer noch nicht verstehen willst- bitte.

Ich habe es schon verstanden und so gesehen stehen wir schon ganz nah beieinander, das skurrile an der Sache ist, das ich die "maßgebliche Spritze" am nächsten Tag zu Hause selber geben durfte, offenbar sehen das einige TÄ nicht so eng, nicht das erste Mal bei TÄ generell.
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #19
Da man injektions-Arzneimittel nicht an Tierhalter abgeben darf muss es ja der Tierarzt gespritzt haben.
Gibt es dazu eine Verordnung? Ich habe auch schon diverses Zuhause gespritzt, gerade das Dimazon bekommt man im handlichen Fläschchen abgepackt mit nach Hause, auch die Entzündungshemmer hab ich schon selbst gespritzt :eusa_think:.
 
  • Mops an Metacam gestorben? Beitrag #20
Im BPZ des Herstellers sind eine Reihe Kontraindikationen angegeben, wo korrekt: Buscopan- compositium Injektionslösung für Tiere nicht injiziert werden darf, die Wirkstoffe legen die Peristaltik lahm und vernichten die weißen Blutkörperchen. Mein Rüde hatte 4 Diagnosen nach einer Top-TÄ darunter Niereninsuffizienz, eigentlich aber Magen-Darm-Entzündung und ein Ileus dank Buscopan lag auch vor, das alles wurde mit mehrfach doppelter und dreifach erhöhter Dosis gegeben, und hätte überhaupt nicht gegeben werden dürfen. Nebenbei soll das Medi auch nur einmal angewandt werden, egal welche Tierart. Insofern hatte mein Rüde keine Chance, seine Peristaltik war lahm gelegt, das Blut eingedickt wie Gelee, so war sein Zustand zum Sterbe-Zeitpunkt. Warum fragst Du ?
Weils mich interessiert hat.

Wieso sagst Du einfach, dass das nicht stimmt ? Den BPZ für jedes Medi kann man sich heute bequem aus dem Internet herunter laden, insofern stimmt erst mal meine Angabe. Wie viel am Ende, unter Beachtung der Anamnese des Tieres, wirklich gegeben werden muss, ist allein Verantwortung des TA.
Na eben, weil es genau abgewogen werden muss. Irgendeinen Tod muss man sterben und als Arzt steht man häufig vor diesem Dilemma. Jedes Medikament hat eine Wirkung und eine Nebenwirkung und man muss abwägen. Bestes Beispiel: Kaninchen mit Syphilis. Das einzige Antibiotika, das wirklich hilft, ist Penicillin. Penicillin darf aber eigentlich gar nicht gegeben werden bei Kaninchen, da es die Darmflora zerstört. Also hat man an diesem Punkt zwei Möglichkeiten: entweder man lässt das Tier gleich an der Syphilis sterben oder man gibt ihm das Antibiotika und hofft, dass es die Antibiotikagabe überlebt.

Das kannst Du doch gar nicht wissen ? Wenn ich, wie in meinen Fall, die Rechnung und den BPZ nehme und feststelle das mehrmals bis zur 3-fachen Dosis gegeben wird, nach BPZ gar nicht erst gegeben werden durfte, die Wirkung der Komponenten noch kenne, dürfte das schon grob fahrlässig sein, denn dann hat wohl der TA seine Hausaufgaben nicht gemacht. Wie der Fall hier liegt, mag ganz anders sein, aber sicher werden Besitzer die Dinge auch hier hinterfragen, wenn ein sonst gesundes Tier von jetzt auf gleich nach dem TA-Besuch stirbt, ob es am Tier oder an einer Fahrlässigkeit des TA liegt ist eine ganz andere Frage, die hier nicht beantwortet werden kann, möglich ist beides.
Ich habe aber nicht von deinem Fall gesprochen, sondern von dem der Threaderstellerin. Und wie ich aus meinem Beispiel selbst gezeigt habe, gibt es Tiere, die auf NSAIDs extrem reagieren. Das weiß man aber vorher nicht.
 
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