Kaninchenbabys

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  • Kaninchenbabys Beitrag #1
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Sanne29

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Hallo,

ich habe mittlerweile recht viel gelesen, bin aber trotzdem etwas überfordert und hoffe nun hier, von erfahreneren Kaninchenhaltern brauchbaren Rat zu erhalten. Schon einmal danke im voraus.
Im September hat mein Vater meinem Sohn zwei Kaninchen geschenkt. Max ist ein Albino-Löwenkopf mit 1,8 kg und Lisa ein Widderchen mit 2,1 kg.Anfang Dezember habe ich festgestellt, dass die Information, dass der Bock kastriert sei wohl nicht ganz der Wahrheit entspricht, denn Lisa hat Junge bekommen. Es war ein kleiner Wurf mit nur 2 Jungen, aber sie hat sie aus dem Nest geworfen und nicht angenommen, also habe ich sie mit der Hand aufgezogen. beide haben überlebt und sind putzmunter.
Eine Woche später habe ich den Bock kastrieren lassen, aber da war sie schon wieder trächtig und nun hat sie vor 3 Tagen einen sehr großen Wurf mit 9 Jungen bekommen. 2 davon sind mittlerweile leider verstorben. Und nun endlich zu meinen Fragen:

1. stimmt es, dass man zwei verschiedene Kaninchenrassen nicht kreuzen soll, da das ungesund ist?
2. ist es normal, dass 2 gestorben sind und ist es wahrscheinlich, dass noch mehr sterben werden?
daraus folgt dann Frage Nummer
3. sollte ich ihr mit zufüttern helfen oder lieber alles seinen Gang gehen lassen und einfach hinnehmen, dass evtl noch welche sterben werden?
4. wie wahrscheinlich ist es, dass unter den Jungen nu auch Albino-Kaninchen sein werden?

Vielen Dank im voraus
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #2
Ist der Bock mittlerweile von der Häsin getrennt?
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #3
Huhu,

1. Als ungesund würde ich das nicht bezeichnen, man kann halt nicht sagen, ob sie Steh- o. Hängeohren haben werden. Wo hatte dein Vater die beiden denn her? Interessanter ist die Herkunft als die Rasse.
2. Grade bei unerfahrenen Häsinnen & Haltern, die nicht direkt sehen, wenn was nicht stimmt, kann das passieren.
3. Was fütterst du denn überhaupt? Vielleicht sollte man was ändern oder eben auch nicht.
4. Albino ist ja keine Krankheit ;) Bei Albinos fehlen nur die Farbpigmente.

Bitte lass die anderen beiden, wenn ein Böckchen dabei ist (oder beide Böcke sind) oder auch Böcke in dem aktuellen Wurf, mit spätestens 11 Wochen kastrieren lassen, damit sie bei der Mama bzw. bei den Schwestern bleiben können und du sie als Pärchen vermitteln kannst.

Und den Papa bitte 6 Wochen getrennt halten.

Wie leben sie denn bei euch?
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #4
Ja, ich habe einen zweistöckigen Käfig und habe die Klappe geschlossen, so dass sie unten mit den Jungen ist und er oben
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #5
Das ist leider viel zu klein.
Außerdem muss der Bock auch räumlich getrennt werden, die Häsin zu hören und zu riechen stresst ihn ungemein und sollte vermieden werden.

Kaninchen brauchen pro Tier mindestens 2 qm, aber auch nur wenn sie jeden Tag mehrstündigen Auslauf erhalten.
Sollten sie dazu keinen AUslauf erhalten, müssen es mindestens 3 qm pro Tier sein.
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #6
Die Häsin sollte dem Nachwuchs auch aus dem Weg gehen können, was bei den Käfigen gar nicht möglich ist...
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #7
Also,

die Hasen leben in einem zweistöckigen Käfig, der 1,2m x 80 cm ist. Sie stehen im Wintergarten und haben dort tagsüber auch freien Auslauf, so dass insgesamt etwas über 16qm über den Tag zur Verfügung stehen.

Mein Vater hat die Kaninchen beim Zoohändler gekauft. Der gute Mann hatte versprochen, dass der Bock kastriert sei, was er ja nun leider nicht war. Mittlerweile ist er es, aber da war es ja schon zu spät..

Zur Ernährung. Sie haben immer ausreichend Trockenfutter und Heu zur Verfügung, dazu bekommen sie zwei mal am Tag noch frisches Grünzeug sowie Gemüse.

Die beiden Jungen aus dem ersten Wurf sitzen nicht im Käfig der anderen Kaninchen, da die Mutter sie nicht angenommen hat und aggressiv ihnen gegenüber war, hat sie direkt aus dem Nest geworfen und ist auf sie gesprungen. Deshalb hat mir der Tierarzt das letzte Mal geraten sie komplett getrennt zu setzen und mit der Flasche aufzuziehen, was auch wunderbar funktioniert hat. Sie sind mittlerweile 6 Wochen alt, haben sie prächtig entwickelt und sind futterfest.

Platz steht den Kaninchen somit wohl ausreichend zur Verfügung, denk ich und über Futtermangel können sie sich auch nicht beschweren.

Es ist schön, dass ihr euch darüber sorgt, aber es beantwortet meine Frage nicht, ob ich ihr bei der Größe des Wurfs da irgendwie helfen muss durch zufüttern damit nicht noch mehr sterben oder ob ich daslieber lassen soll, weil sie dann evtl gar nichts mehr macht...
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #8
Trockenfutter solltest du spätestens wenn der zweite Wurf außer Haus ist. Trockenfutter ist gar nicht gut und sollte höchstens getreidefrei gefüttert werden.

Was fütterst du an Gemüse?

Die Fragen sind/waren um dir deine Frage zu beantworten ;)

Kannst du die kleinen anfassen ohne dass sie aggressiv wird? Dann könntest du sie täglich (möglichst zur selben Zeit) wiegen, das aufschreiben und wenn sie zunehmen, dann musst du nichts machen.
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #9
Puuh, also da ist noch einiges nicht artgerecht.

Die Mindestmaße von 2 qm pro Tier müssten ihnen dann trotzdem den ganzen Tag zur Verfügung stehen..
Du könntest zum Beispiel mit Gitterelementen einen Bereich des Wintergartens abtrennen wo sie dann außerhalb der Auslaufszeiten sein können. :)

Tut mir leid, aber das kommt in Zooläden sehr oft vor. Abgesehen davon, das die Kaninchen dort "Massenproduktions-Ware" sind, sind die Tiere auch gesundheitlich oft nicht okay und/oder sind trächtig oder die Mitarbeiter können keine adäquate Auskunft über die Geschlechter geben... Aber das hast du ja jetzt gemerkt. Schau dir mal diese Seite an:

Trockenfutter ist leider ebenfalls schlecht für Kaninchen.
In Trockenfutter sind Zutaten wie Melasse, Getreide (aufquellend) und anderes enthalten was nicht in einen Kaninchenmagen gehört.
Es schadet mehr als es nützt, außerdem leidet die Verdauung darunter.

Du solltest ausschließlich Frischfutter anbieten. Anhand dieser Liste: kannst du ein abwechslungsreiches Angebot an Grünfutter zusammenstellen.
Das Trockenfutter solltest du nicht einfach weglassen, sondern reduzieren bis du es weglassen kannst, damit die Kaninchen nicht mit Durchfall o.a reagieren.

Es ist schön, dass ihr euch darüber sorgt, aber es beantwortet meine Frage nicht,
Das muss aber gegeben sein, damit sich die Mutter wohlfühlt und ihre Jungen gesund aufziehen kann.
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #10
Ja, ich kann an das Nest gehen ohne, dass sie aggressiv wird. Ich habe ja die zwei toten Babys problemlos entnehmen können.

An Gemüse füttere ich unterschiedliche Sachen. Paprika ohne Strunk, ab und an mal ein paar Champignons, Radieschengrün, Karotten, Gurken, Auberginen, etwas Salat. So alles mögliche durch den garten gemischt und immer mal was anderes. Das vertragen sie auch alles sehr gut.

Und der Auslauf im Wintergarten steht ihnen ja den ganzen Tag zur Verfügung. Wenn ich morgens zur Arbeit gehe, lasse ich sie raus. Ich habe sie derzeit mit dem Gitter vom Außengehege dann getrennt und abends bevor ich zu Bett gehe, setz ich sie wieder in ihre Käfige.
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #11
Der Bock ist doch momentan getrennt von den anderen, mit einer Klappe vom Käfig. Wie soll er da raus können? Der arme hat doch gerade mal 120 cm zum springen zur Verfügung.. so gross ist das kleinere von meinen beiden Hamstergehegen ;) Da macht er einen Sprung und klebt an der anderen Seite vom Käfig.. das ist nicht ausreichen Bewegung.

Nutzt ihr denn den Wintergarten nie?
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #12
Hallo Sanne,

1.) Bei dieser Größe des Käfigs müssten sie dauerhaft Auslauf haben, das heisst auch Nachts.

2.) Trockenfutter ist leider ungeeignet für Kaninchen, das Getreide, den Zucker und die künstlichen Aromen&Farbstoffe darin können sie nicht brauchen. Du kannst ihnen stattdessen getrochnete Kräuter, Sämereien anbieten, sie werden ansonsten ausschließlich mit Gemüse/Kräuter&Grün aus dem Garten gefüttert und natürlich sollte rund um die Uhr Heu (und Wasser aus der Schale--> keine Nippeltränken bitte!) zur Verfügung stehen.

3.) Leider ist es oft so üblich dass sich Zoohändler so überhaupt nicht auskennen, die Tiere werden viel zu früh von dem Muttertier getrennt um beim Kauf niedlich auszusehen, werden nicht artgerecht gehalten und am Fließband "produziert" kann man schon sagen... Und da sich die werten Fachverkäufer so gut auskennen hattest du nun nen unkastrierten Bock zu hause...so ist das. Bitte vermeide in Zukunft Zooladenkäufe! In Tierheimen und Notstationen gibt es haufenweise Tiere die auf ein zu Hause warten.

Liebe Grüße,
Medi
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #13
Übrigens werden Kaninchen erst in der Dämmerung/Nacht so richtig aktiv, es ist nicht von Vorteil sie gerade dann einzusperren. Sie sollten den Auslauf 24 Stunden am Tag zur Verfügung haben..

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

MediCora war schneller.. :lol:
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #14
Tjaa, die anderen waren wieder mal schneller....^^ Sorry.
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #15
Hast du über einen TA Besuch nachgedacht?
Das wäre denke ich besser.
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #16
  • Kaninchenbabys Beitrag #17
Wer lesen kann ist klar im Vorteil :eusa_doh:
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #18
Hallo und Herzlich Willkommen Sanne,

Der Wurf mit 9 Welpen ist schon ziemlich groß.
Meine beiden Kaninchen stammten aus einem Wurf einer ehemaligen Klassenkameradin und insgesamt waren es 8 Welpen. Eines von ihnen verstarb, eines wurde gestohlen und ich meine es waren zwei, die zusätzlich noch etwas mit aufgepäppelt werden mussten, damit sie es schafften.
Die ehemalige Klassenkameradin hatte sich jedoch kein Stück informiert und ihre Haltung und ihre Aufzucht waren, so wie ich heute weiß, Stress pur für die Häsin und höchst wahrscheinlich auch für ihren Nachwuchs...

Fenchel und Dill fördern die Milchproduktion. Bei der Wurfgröße würde ich als unerfahrene Züchterin schon dazu raten, es der Mutter anzubieten. Beides ist sehr gesund und bringt somit eigentlich nur positives mit sich.
Das Trockenfutter würde ich jetzt allerdings noch nicht absetzen. Eine Umstellung bedeutet auch immer sich neu zu gewöhnen und jegliches Stress sollte meiner Meinung nach ihr lieber erspart werden. Mit 9 Welpen hat sie schon genügend zu tun.

Deine Frage ob es ungesund ist, zwei verschiedene Rassen zu kreuzen würde ich als ja beantworten.
Da beide Elternteile aus einem Zooladen stammen und diese oft ihre Tiere aus "Züchtern" beziehen, die auf Gesunde Tiere leider nicht so großen Wert legen, weist du nicht ob Erblich alles in Ordnung ist.
Es muss nicht vorkommen, dass die Jungtiere jetzt versterben und laut deinen Angaben haben sie ja auch Glücklicherweise keine Missbildungen, doch Zahnanomalien z.B. sind Vererbbar und so könnte es durchaus vorkommen, dass manche Jungtiere Gesundheitliche Probleme bekommen könnten, wenn sie älter sind... was nicht bedeutet, dass es so sein muss.

Da dir die Informationen zu den Erbinformationen fehlen, kann man auch nur kucken, ob Albinos dabei sind oder welche Farbschläge die Welpen bekommen werden...
Ich persönlich würde aber den betroffenen Laden darüber in Kenntnis setzen, dass ihr falsch beratet wurdet. Ändern an der Situation würde es zwar nichts, jedoch bestünde so vielleicht etwas Hoffnung, dass sich das Personal endlich mal gründlicher informiert, um solche Fehlinformationen künftig zu vermeiden.


Sie war anscheinend schon, der TA hat ihr doch geraten sie mit der Hand aufzuziehen :eusa_think:

Das war bei dem ersten Wurf mit den nur 2 Jungtieren und das auch nur, weil die Häsin die beiden nicht annahm.
Der Rammler ist jetzt aber Kastriert und die Häsin kümmert sich um ihren zweiten, aktuellen, Wurf, somit ist ein Tierarztbesuch nicht von Nöten.;)



Liebe Grüße
Amber
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #19
Ich vermute mal , dass ihr die Trächtigkeit erst Anhand der Geburt bemerkt habt .
Das bedeutet , dass auch der Rammler bei der Geburt noch dabei war (sonst hätte er sie ja auch nicht ein zweites Mal belegen können) . Dies könnte der Grund für das Verstoßen der Zwillinge gewesen sein , wobei Erstgebärende Häsinnen nicht selten den ersten Wurf "an die Wand fahren" , auch ohne einen Rammler im Käfig .

Ich bin jetzt grad am rechnen :
Wenn die ersten zwei Babys jetzt sechs Wochen alt sind , müssen sie ja Ende November geboren sein .
Da ich jetzt nicht genau weiß , wann ihr die beiden getrennt habt , bleibt für die zweite Befruchtung dieses Zeitfenster von einer Woche , denn ich vermute Mal , dass ihr sie nach seiner Kastration auf jeden Fall getrennt habt .

Ergo müssten die Siebenlinge jetzt etwa zwei Wochen alt sein . Da wären sie ja eigentlich schon aus dem Gröbsten heraus , was das Zufüttern angeht .
Auch Fell müssten sie dann schon deutlich haben , so das die spätere Fellfarbe zu erkennen / erahnen wäre , weil manche Farben sich noch verändern . Aber Albinos könnte man immer erkennen .

Wenn Du sie farblich unterscheiden kannst , würde ich sie täglich um die gleiche Zeit wiegen (digitale Küchenwaage) und eine Gewichts-Liste führen . Dann kann man rechtzeitig eingreifen , denn manchmal entwickeln sie sich recht unterschiedlich . Die Kleineren werden dann von den Dicken verdrängt und fallen in der Gewichtszunahme Prozentual immer mehr zurück , was bis zum Tode führen kann .
Wenn gleich gefärbte Babys dabei sind , kann man ab einem gewissem Alter ihnen ein Loch ins Fell schneiden , um sie zu unterscheiden . Wenn man sich das nicht traut , kann man auch ein bisschen Fell heraus rupfen .

Ich würde mir von dem Zoogeschäft auf jeden Fall die Kastrationskosten erstatten lassen , denn diese Leistung hattet ihr ja laut "Vertrag" mit erworben . Dazu würde ich den Laden aufsuchen , wenn er schön voll ist , um ggf. durch laut werden vor den anderen Kunden den nötigen Nachdruck zu erzeugen .
 
  • Kaninchenbabys Beitrag #20
1. stimmt es, dass man zwei verschiedene Kaninchenrassen nicht kreuzen soll, da das ungesund ist?

Man sollte auf solche Kreuzungen verzichten. Es gibt da einiges zu beachten. Rassen sind meist aus gewisse Körperformen gezüchtet und diese sind meist schlecht kompatibel untereinander. Z.B. Widder und Stehohren ist immer eine schlechte Kombination. Widder sind auf extrem breite und kurze Schnauzen gezüchtet im Vergleich zu anderen Kaninchenrassen. Bei einem Partner mit einem langen schmalen Kopf, kann es schonmal passieren, dass die Jungtiere Kopfformen von beiden Eltern kommen. Z.B. lang und breit. Die Folge sind dann Zahnfehlstellungen. Das kommt nicht gerade wenig vor.
Auch der Größenunterschied kann zu Problemen führen, gerade wenn der Rammler größer ist als die Häsin. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Jungtiere stecken bleiben oder sich die Häsin nach der Geburt zu sehr verausgabt.
Selbst wenn gleiche Rassen gepaart werden heißt es noch lange nicht, dass die Partner kompatibel zueinander sind. Genetische Defekte, Letalfaktoren, Missbildungen und andere Krankheiten können auch dann entstehen.

2. ist es normal, dass 2 gestorben sind und ist es wahrscheinlich, dass noch mehr sterben werden?

Je nach Partner kann das durchaus möglich sein. Ich denke es handelt sich bei beiden um Zwergkaninchen? Da muss man immer den Zwergfaktor einplanen. Laut Tierschutz ist es verboten zwei Typzwerge miteinander zu verpaaren. Es können immer reinerbige Zwerge auftreten, diese sind nicht lebensfähig und sterben meistens in den ersten 3-10 Tagen. Das älteste das ich kenne wurde 4 Wochen alt. Diese Tiere haben meist Probleme mit der Verdauung und/oder Missbildung. Es gibt keine Chance sie durch zu bekommen, deswegen ist es vom Tierschutz verboten.
Ebenso ist es bei Punkt- und Mantelscheckung. Das Verpaaren zweier solch gescheckter Tiere ist auch verboten, da die Jungtiere (sog. Weißlinge/hellde fast komplett weiße oder weiße Tiere mit braunen oder blaugrauen Augen) oft eine verkürzte Lebensspanne habe oder nicht Lebensfähig sind. Sie leiden meist unter einem Megacolon und Verdauungsstörungen. Bei einem Albino sieht man nicht, ob er diese Scheckung unter seinem Fell trägt. Durch den Albinofaktor, werden die komplette Fellfarbe weiß. Genetisch kann sich sowas aber immernoch im Tier verstecken.
An dem Tod können aber auch andere Ursachen liegen wie genetische Defekte oder Missbildungen der inneren Organe, aber auch Parasiten (Kokzidien). Es kann auch sein, dass sie nicht genügend Milch bekommen haben. Eine Häsin hat 6 oder 8 Zitzen. Normalweise bekommen sie auch Würfe durch, die größer sind als die Zitzenzahl, wenn sie genügend Milch haben.
Ich gehe eher von der genetischen Ursache aus.

3. sollte ich ihr mit zufüttern helfen oder lieber alles seinen Gang gehen lassen und einfach hinnehmen, dass evtl noch welche sterben werden?

Ich würde zufüttern im von der Kondition der Häsin abhängig machen. Auf jeden Fall viel Grün für die Milchleistung füttern.

4. wie wahrscheinlich ist es, dass unter den Jungen nu auch Albino-Kaninchen sein werden?

Das kommt auf die genetischen Kombonenten an. Ein Albino kann genetisch so ziemlich alles unter seinem Fell verstecken. Wenn der Partner versteckt Albino trägt ist es möglich, ansonsten nicht.
 
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