- Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #1
M
Metzo
- Beiträge
- 8
- Punkte Reaktionen
- 0
Hall liebe Tierliebhaber,
ich habe derzeit einen sehr kranken Rattenbock, namens Daniel. Geschätzt ist er jetzt 1 Jahr alt und gestern ging es ihm noch super gut.
Heute morgen, als ich aufwachte, bemerkte ich, wie er am Futternapf stand und immer leicht mit dem Kopf hin und her ruckelte. Dachte zuerst, es wäre üblicher Schluckauf gewesen, aber es fehlte das Hicksen. Als ich ihn rausnahm blieb er untypisch auf der Stelle sitzen, hatten starken Speichelfluss und ruckte weiter mit dem Kopf.
Hab ihn sofort zum TA gebracht
Abhorchen, Abtasten vor allem des Bauchraumes und des Halses, Begutachten der Symptome und vom Mäulchen + neurologische Tests (wie "Schubkarre" fahren) wurden durchgeführt.
Diagnose: Verdacht auf Schädigung des Zentralen Nervensystems.
Auf die Frage was das für Ursachen haben kann, gab es einige diverse Antworten.
Die Behandlung erfolgte mit einer Spritze mit Flüssigkeit (um Dehydrierung zu behandeln/vermeiden und auch gegen mögliche Toxikation), Vitamin B und einem Blutverdünner (für den Fall eines Tumors im Gehirn). Antibiotikum wurde noch nicht gegeben, weil die TA nicht von einem Infekt ausgeht (hab in der Aufregung vergessen nachzufragen, warum sie einen Infekt ausschließt)
Morgen soll ich wieder kommen und in der Zwischenzeit beobachten, ob er fressen würde.
Daniel hat aber seit mindestens 6.30 Uhr nichts mehr gefressen oder getrunken. (Was er vorher getrieben hat, weiß ich nicht, hab ja geschlafen)
Probiert habe ich es mit: gewöhnlichem Trockenfutter, gekochtem Reis, Kürbiskern als Leckerli, Malzpaste, Gurke, Banane, Apfel, Karottenbrei und einer Erdnuss.
Bis auf den Brei, den ich jetzt zum ersten Mal probiert habe, sind es alles Sachen, die er gewöhnlich total gerne frisst und manchmal am liebsten den Finger dazu, der es ihm anbietet. Wasser aus der Flasche trinken unmöglich, vom Handteller oder von der flachen Untertasse kann/mag er aber auch nicht.
Etwa gegen 10.30 begann er mit heftigeren Krämpfen, bei denen er den Kopf nach oben hin weg streckte und die Vorderpfoten nach vorne. Das dauerte nur wenige Sekunden, wurde jedoch schnell häufiger.
Seit 11,50 etwa ist das unnatürliche Zucken ein Dauerzustand geworden, das eben hin und wieder von den Krämpfen begleitet wird.
Die Zuckungen sind offenbar unkontrollierbar, mal nach rechts, nach links, vor und zurück. Durch das ständige Zucken schmiert er sich alles Flüssige oder Breiartige nur ums Mäulchen, an den Hals oder an die Pfoten.
An Schlafen oder Putzen war für über 5 Stunden nicht zu denken.
Inzwischen sind die Zuckungen etwas zurück gegangen, dass er zumindest ne halbe Minute oder so den Kopf mal ablegen kann. Vielleicht beruhigt es ihn ja auch, dass einer der anderen Böcke ihn endlich an seiner Seite lässt. Zuvor sind sie ihm alle (hab 4 Stück) aus dem Weg gegangen. Aber jetzt erbarmte sich der Chef wohl, neben ihm zu bleiben.
Ich hab auch Videos gemacht von den Zuckungen, da ich es schwer finde, sie zu beschreiben, nur bin ich mir nicht sicher, ob das Einstellen solcher Videos in diesem Forum erlaubt ist.
Ich mache mir unheimlich viele Sorgen und weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter.
Vielleicht sieht es schlimmer aus, als es ist und morgen kommt wieder alles in Ordnung. Meine Befürchtung tendiert aber dahin, dass er gerade nur unnötig leidet und es besser wäre, ihn zu erlösen.
Kennt jemand diese Symptome hier?
PS: Das hätte ich fast vergessen zu sagen: Am 23. Dez wurden meine Vier mit Stronhold Spoton gegen Haarlinge behandelt. Am 13. Jan hab ichs selber noch mal auftragen müssen. Ist also eine Woche her und die TA hatte auch gleich zu Anfang der Untersuchung gesagt, dass die Ratten erst kürzlich behandelt wurden. Danach hat sie es nicht weiter erwähnt, aber könnte es davon Schäden/Vergiftung gegeben haben?
ich habe derzeit einen sehr kranken Rattenbock, namens Daniel. Geschätzt ist er jetzt 1 Jahr alt und gestern ging es ihm noch super gut.
Heute morgen, als ich aufwachte, bemerkte ich, wie er am Futternapf stand und immer leicht mit dem Kopf hin und her ruckelte. Dachte zuerst, es wäre üblicher Schluckauf gewesen, aber es fehlte das Hicksen. Als ich ihn rausnahm blieb er untypisch auf der Stelle sitzen, hatten starken Speichelfluss und ruckte weiter mit dem Kopf.
Hab ihn sofort zum TA gebracht
Abhorchen, Abtasten vor allem des Bauchraumes und des Halses, Begutachten der Symptome und vom Mäulchen + neurologische Tests (wie "Schubkarre" fahren) wurden durchgeführt.
Diagnose: Verdacht auf Schädigung des Zentralen Nervensystems.
Auf die Frage was das für Ursachen haben kann, gab es einige diverse Antworten.
Die Behandlung erfolgte mit einer Spritze mit Flüssigkeit (um Dehydrierung zu behandeln/vermeiden und auch gegen mögliche Toxikation), Vitamin B und einem Blutverdünner (für den Fall eines Tumors im Gehirn). Antibiotikum wurde noch nicht gegeben, weil die TA nicht von einem Infekt ausgeht (hab in der Aufregung vergessen nachzufragen, warum sie einen Infekt ausschließt)
Morgen soll ich wieder kommen und in der Zwischenzeit beobachten, ob er fressen würde.
Daniel hat aber seit mindestens 6.30 Uhr nichts mehr gefressen oder getrunken. (Was er vorher getrieben hat, weiß ich nicht, hab ja geschlafen)
Probiert habe ich es mit: gewöhnlichem Trockenfutter, gekochtem Reis, Kürbiskern als Leckerli, Malzpaste, Gurke, Banane, Apfel, Karottenbrei und einer Erdnuss.
Bis auf den Brei, den ich jetzt zum ersten Mal probiert habe, sind es alles Sachen, die er gewöhnlich total gerne frisst und manchmal am liebsten den Finger dazu, der es ihm anbietet. Wasser aus der Flasche trinken unmöglich, vom Handteller oder von der flachen Untertasse kann/mag er aber auch nicht.
Etwa gegen 10.30 begann er mit heftigeren Krämpfen, bei denen er den Kopf nach oben hin weg streckte und die Vorderpfoten nach vorne. Das dauerte nur wenige Sekunden, wurde jedoch schnell häufiger.
Seit 11,50 etwa ist das unnatürliche Zucken ein Dauerzustand geworden, das eben hin und wieder von den Krämpfen begleitet wird.
Die Zuckungen sind offenbar unkontrollierbar, mal nach rechts, nach links, vor und zurück. Durch das ständige Zucken schmiert er sich alles Flüssige oder Breiartige nur ums Mäulchen, an den Hals oder an die Pfoten.
An Schlafen oder Putzen war für über 5 Stunden nicht zu denken.
Inzwischen sind die Zuckungen etwas zurück gegangen, dass er zumindest ne halbe Minute oder so den Kopf mal ablegen kann. Vielleicht beruhigt es ihn ja auch, dass einer der anderen Böcke ihn endlich an seiner Seite lässt. Zuvor sind sie ihm alle (hab 4 Stück) aus dem Weg gegangen. Aber jetzt erbarmte sich der Chef wohl, neben ihm zu bleiben.
Ich hab auch Videos gemacht von den Zuckungen, da ich es schwer finde, sie zu beschreiben, nur bin ich mir nicht sicher, ob das Einstellen solcher Videos in diesem Forum erlaubt ist.
Ich mache mir unheimlich viele Sorgen und weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter.
Vielleicht sieht es schlimmer aus, als es ist und morgen kommt wieder alles in Ordnung. Meine Befürchtung tendiert aber dahin, dass er gerade nur unnötig leidet und es besser wäre, ihn zu erlösen.
Kennt jemand diese Symptome hier?
PS: Das hätte ich fast vergessen zu sagen: Am 23. Dez wurden meine Vier mit Stronhold Spoton gegen Haarlinge behandelt. Am 13. Jan hab ichs selber noch mal auftragen müssen. Ist also eine Woche her und die TA hatte auch gleich zu Anfang der Untersuchung gesagt, dass die Ratten erst kürzlich behandelt wurden. Danach hat sie es nicht weiter erwähnt, aber könnte es davon Schäden/Vergiftung gegeben haben?