Verdacht auf Schädigung des ZNS?

Diskutiere Verdacht auf Schädigung des ZNS? im Ratten Gesundheit Forum im Bereich Ratten Forum; Hall liebe Tierliebhaber, ich habe derzeit einen sehr kranken Rattenbock, namens Daniel. Geschätzt ist er jetzt 1 Jahr alt und gestern ging es...
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Metzo

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Hall liebe Tierliebhaber,

ich habe derzeit einen sehr kranken Rattenbock, namens Daniel. Geschätzt ist er jetzt 1 Jahr alt und gestern ging es ihm noch super gut.
Heute morgen, als ich aufwachte, bemerkte ich, wie er am Futternapf stand und immer leicht mit dem Kopf hin und her ruckelte. Dachte zuerst, es wäre üblicher Schluckauf gewesen, aber es fehlte das Hicksen. Als ich ihn rausnahm blieb er untypisch auf der Stelle sitzen, hatten starken Speichelfluss und ruckte weiter mit dem Kopf.
Hab ihn sofort zum TA gebracht

Abhorchen, Abtasten vor allem des Bauchraumes und des Halses, Begutachten der Symptome und vom Mäulchen + neurologische Tests (wie "Schubkarre" fahren) wurden durchgeführt.
Diagnose: Verdacht auf Schädigung des Zentralen Nervensystems.
Auf die Frage was das für Ursachen haben kann, gab es einige diverse Antworten.
Die Behandlung erfolgte mit einer Spritze mit Flüssigkeit (um Dehydrierung zu behandeln/vermeiden und auch gegen mögliche Toxikation), Vitamin B und einem Blutverdünner (für den Fall eines Tumors im Gehirn). Antibiotikum wurde noch nicht gegeben, weil die TA nicht von einem Infekt ausgeht (hab in der Aufregung vergessen nachzufragen, warum sie einen Infekt ausschließt)
Morgen soll ich wieder kommen und in der Zwischenzeit beobachten, ob er fressen würde.

Daniel hat aber seit mindestens 6.30 Uhr nichts mehr gefressen oder getrunken. (Was er vorher getrieben hat, weiß ich nicht, hab ja geschlafen)
Probiert habe ich es mit: gewöhnlichem Trockenfutter, gekochtem Reis, Kürbiskern als Leckerli, Malzpaste, Gurke, Banane, Apfel, Karottenbrei und einer Erdnuss.
Bis auf den Brei, den ich jetzt zum ersten Mal probiert habe, sind es alles Sachen, die er gewöhnlich total gerne frisst und manchmal am liebsten den Finger dazu, der es ihm anbietet. Wasser aus der Flasche trinken unmöglich, vom Handteller oder von der flachen Untertasse kann/mag er aber auch nicht.
Etwa gegen 10.30 begann er mit heftigeren Krämpfen, bei denen er den Kopf nach oben hin weg streckte und die Vorderpfoten nach vorne. Das dauerte nur wenige Sekunden, wurde jedoch schnell häufiger.
Seit 11,50 etwa ist das unnatürliche Zucken ein Dauerzustand geworden, das eben hin und wieder von den Krämpfen begleitet wird.
Die Zuckungen sind offenbar unkontrollierbar, mal nach rechts, nach links, vor und zurück. Durch das ständige Zucken schmiert er sich alles Flüssige oder Breiartige nur ums Mäulchen, an den Hals oder an die Pfoten.
An Schlafen oder Putzen war für über 5 Stunden nicht zu denken.
Inzwischen sind die Zuckungen etwas zurück gegangen, dass er zumindest ne halbe Minute oder so den Kopf mal ablegen kann. Vielleicht beruhigt es ihn ja auch, dass einer der anderen Böcke ihn endlich an seiner Seite lässt. Zuvor sind sie ihm alle (hab 4 Stück) aus dem Weg gegangen. Aber jetzt erbarmte sich der Chef wohl, neben ihm zu bleiben.

Ich hab auch Videos gemacht von den Zuckungen, da ich es schwer finde, sie zu beschreiben, nur bin ich mir nicht sicher, ob das Einstellen solcher Videos in diesem Forum erlaubt ist.

Ich mache mir unheimlich viele Sorgen und weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter.
Vielleicht sieht es schlimmer aus, als es ist und morgen kommt wieder alles in Ordnung. Meine Befürchtung tendiert aber dahin, dass er gerade nur unnötig leidet und es besser wäre, ihn zu erlösen.
Kennt jemand diese Symptome hier?

PS: Das hätte ich fast vergessen zu sagen: Am 23. Dez wurden meine Vier mit Stronhold Spoton gegen Haarlinge behandelt. Am 13. Jan hab ichs selber noch mal auftragen müssen. Ist also eine Woche her und die TA hatte auch gleich zu Anfang der Untersuchung gesagt, dass die Ratten erst kürzlich behandelt wurden. Danach hat sie es nicht weiter erwähnt, aber könnte es davon Schäden/Vergiftung gegeben haben?
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #2
Hey,

Heute morgen, als ich aufwachte, bemerkte ich, wie er am Futternapf stand und immer leicht mit dem Kopf hin und her ruckelte. Dachte zuerst, es wäre üblicher Schluckauf gewesen, aber es fehlte das Hicksen. Als ich ihn rausnahm blieb er untypisch auf der Stelle sitzen, hatten starken Speichelfluss und ruckte weiter mit dem Kopf.

Das klingt in erster Linie nach einem Verschlucken - gerade wenn er am Fressen war, würde ich das als erstes vermuten.
Natürlich kann ein zugrunde liegendes neurologisches Problem auch mal ein Verschlucken begünstigen.
Gerade das Speicheln spricht enorm fürs Verschlucken.

Antibiotikum wurde noch nicht gegeben, weil die TA nicht von einem Infekt ausgeht (hab in der Aufregung vergessen nachzufragen, warum sie einen Infekt ausschließt)

Eine antibiotische Abdeckung bei so starkem Verschlucken ist in der Regel angebracht, um einer Lungenentzündung vorzubeugen.

Grundsätzlich kann man bei Ratten die Ursache neurologischer Probleme seltens genau bestimmen.
Deshalb beinhaltet die Standard-Therapie eigentlich IMMER ein hirngängiges Antibiotikum wie Chloramphenicol.

Seit 11,50 etwa ist das unnatürliche Zucken ein Dauerzustand geworden, das eben hin und wieder von den Krämpfen begleitet wird.
Die Zuckungen sind offenbar unkontrollierbar, mal nach rechts, nach links, vor und zurück. Durch das ständige Zucken schmiert er sich alles Flüssige oder Breiartige nur ums Mäulchen, an den Hals oder an die Pfoten.

Bring den Jungen bitte sofort in eine andere Tierarztpraxis und lass ihn auf steckengebliebene Futterstücke in der Luftröhre untersuchen.
Der stirbt dir sonst womöglich noch, weil er zu wenig Luft bekommt :( Ich kann kaum glauben, dass der behandelnde Arzt das Augenscheinlichste gar nicht erst in Betracht zieht.
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #3
Hey,

Das klingt in erster Linie nach einem Verschlucken - gerade wenn er am Fressen war, würde ich das als erstes vermuten.
Natürlich kann ein zugrunde liegendes neurologisches Problem auch mal ein Verschlucken begünstigen.
Gerade das Speicheln spricht enorm fürs Verschlucken.


Bring den Jungen bitte sofort in eine andere Tierarztpraxis und lass ihn auf steckengebliebene Futterstücke in der Luftröhre untersuchen.
Der stirbt dir sonst womöglich noch, weil er zu wenig Luft bekommt :( Ich kann kaum glauben, dass der behandelnde Arzt das Augenscheinlichste gar nicht erst in Betracht zieht.

Daran hatte ich auch als erstes gedacht, nachdem ich kurz im Internet nachgeschaut hatte aufm Weg zum TA. Ich hab das auch angesprochen, worauf sie eben meinte, dass sie das nicht glaubt, da sie nichts gespürt hätte. Ich hab ihr das erst mal so abgenommen, da ich erst seit knapp einem Jahr Ratten habe und noch nie so ein Fall aufgetreten ist.
Edit: Zusätzlich untermauerte sie ihre These, dass es kein Verschlucken sei dadurch, weil eine Ratte anders aussehen würde beim Versuch etwas aus der Speiseröhre zu würgen. Sie würden sich eher lang machen und eben Würgebewegungen vollziehen, statt das hin und her wackeln mit dem Kopf, was beim TA selbst noch nicht so schlimm war, sondern wie eben eine neurologische Störung auch aussahen. (Hatte mal eine Katze mit einem wackelnden Kopf gesehen, die diese Störung von Geburt an hatte und so sah das auch bei meinem kleinen Ratz aus)

Eine antibiotische Abdeckung bei so starkem Verschlucken ist in der Regel angebracht, um einer Lungenentzündung vorzubeugen.

Grundsätzlich kann man bei Ratten die Ursache neurologischer Probleme seltens genau bestimmen.
Deshalb beinhaltet die Standard-Therapie eigentlich IMMER ein hirngängiges Antibiotikum wie Chloramphenicol.

Das Antibiotikum wollte sie sich für morgen aufheben falls es nicht besser werden würde.
Da ich zu dem Zeitpunkt eben noch keine anderen Infos über die gängige Behandlung hatte, hab ich leider auch nicht nachgehakt.

Einen anderen TA aufsuchen werd ich aber definitiv jetzt noch machen!
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #4
Zusätzlich untermauerte sie ihre These, dass es kein Verschlucken sei dadurch, weil eine Ratte anders aussehen würde beim Versuch etwas aus der Speiseröhre zu würgen. Sie würden sich eher lang machen und eben Würgebewegungen vollziehen, statt das hin und her wackeln mit dem Kopf, was beim TA selbst noch nicht so schlimm war, sondern wie eben eine neurologische Störung auch aussahen.

Das "richtige" Würgen schaffen sie nur, solang sie noch die Kraft haben. Irgendwann sabbern sie nur noch vor sich her und würgen hin und wieder halbherzig - vllt tut es auch weh, ich weiss es nicht. Erbrechen können sie ja nicht :/
Da du nicht weisst, wie lang er schon am Napf sass, kann es gut sein, dass er schon lang da sass und würgte.
Das Zucken kann auch schon ein Erstickungsanfall sein, das ist schwer von der Beschreibung her einzuschätzen.

Wie gesagt, die neurolosche Störung kann auch zusätzlich da sein - wobei hin und her wackeln auch auf ein simples Augenproblem hindeuten könnte, viele rotäugige Tiere oder andere, die schlecht sehen, machen das. Bei Stress dann auch vermehrt. Und Verschlucken ist Stress.

Aber solang er speichelt / würgt und die Möglichkeit besteht, dass da was in der Luftröhre steckt, ist ein neurologisches Problem wohl seine geringste Sorge.
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #5
Das "richtige" Würgen schaffen sie nur, solang sie noch die Kraft haben. Irgendwann sabbern sie nur noch vor sich her und würgen hin und wieder halbherzig - vllt tut es auch weh, ich weiss es nicht. Erbrechen können sie ja nicht :/
Da du nicht weisst, wie lang er schon am Napf sass, kann es gut sein, dass er schon lang da sass und würgte.
Das Zucken kann auch schon ein Erstickungsanfall sein, das ist schwer von der Beschreibung her einzuschätzen.

Wie gesagt, die neurolosche Störung kann auch zusätzlich da sein - wobei hin und her wackeln auch auf ein simples Augenproblem hindeuten könnte, viele rotäugige Tiere oder andere, die schlecht sehen, machen das. Bei Stress dann auch vermehrt. Und Verschlucken ist Stress.

Aber solang er speichelt / würgt und die Möglichkeit besteht, dass da was in der Luftröhre steckt, ist ein neurologisches Problem wohl seine geringste Sorge.

Nun ja, da mein Kleiner dunkle Augen hat und das Wackeln vorher auch noch nie aufgetreten ist (er ist jetzt ein halbes Jahr bei mir), finde ich das eher unwahrscheinlich, oder?

Ich merke gerade, dass ich im ersten Beitrag vegessen habe zu schreiben, dass ich zwischendurch das nasse Fell mal mit nem Tempo abgetrocknet habe. Danach ist es trocken geblieben, speicheln tut er also nicht mehr. Allerdings habe ich einen sonderlichen Geruch aus dem Mäulchen wahr genommen. Kann das gar nicht beschreiben.
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #6
hey, ich habe mitgelesen und das Video im anderen Forum gesehen.... sieht ja schlimm aus :(. wie geht's dem kleinen? warst du schon
in der Tierklinik?

LG

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

hey, habe es eben gelesen. Das tut mir leid, fühl dich gedrückt! :(
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #7
Danke dir Maggi. Auch für deinen Beitrag und deine Anteilnahme im anderen Forum.
Ich weiß, es war das richtige und trotzdem schmerzt es sehr...

Für alle noch mal als Nachtrag:
Ich komme vom Tierazt, war noch in einer anderen Klinik, die näher für mich ist und wo ich eigentlich so schnell nicht wieder hin wollte, wegen den Vorfällen mit meinen anderen zwei Nasen.

Aber im Gegensatz zu der TA heute morgen hat diese etwas beim abtasten im Bauchraum fest gestellt. Sie hat auf einen Tumor getippt, Röntgenbild hat einen sehr großen im Bauch gezeigt. Den muss er schon lange gehabt haben und vermutlich hat er dann kürzlich ins Nervesystem gestreut, was die heutigen Anfälle verursachte.



Normalerweise hätte ich sofort nach einer Operation gefragt, aber nachdem ich ihn heute so hab Leiden sehen und dass er jegliche Nahrung und Wasser verweigert hat... Ich hab ihn gehen lassen. Das konnte ich ihm nicht weiter antun. Er war ohnehin schon so schwach, dass er gar nichts mehr machte, als da zu sitzen und zu zucken.
Daniel ist friedlich in meinen Armen eingeschlafen.



Komm gut über die Regenbogenbrücke mein Liebster.

Mami hat dich lieb.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #8
Hey,

ich hatte das Video dort auch gesehen und dachte direkt ein wenig an Epi denken. Da kann ein Herzproblem solche Anfälle auslösen - dazu muss der Tumor nicht mal gestreut haben, sondern nur komisch aufs Herz drücken, dass es das Hirn nicht mehr recht durchblutet, kann ich mir vorstellen.

Etwas anderes, als ihn zu erlösen, hättest du nicht tun können. Solche Bauchtumore sind oft auch gar nicht operabel, selbst wenn man es früh bemerkt. Da kann man nur beobachten und erlösen, wenn das Ende naht. Bis gestern ging es ihm ja gut. Und du hast rechtzeitig gehandelt, mach dir also keine Vorwürfe. Als klar war, dass es nicht mehr gut kommt, durfte er schnell und schmerzlos abreisen. Das ist das, was zählt. Es ist nur sehr schade, dass der erste Arzt ihn nicht so gründlich untersuchte, sonst hätte er schneller erlöst werden können. Aber das ist nicht deine Schuld, du hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Anders hättest du ihm nicht helfen können.

Ich wünsche dir viel Kraft ! :056:
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #9
Danke dir Nienor du hattest mich noch mal bestärkt eine andere Praxis aufzusuchen. Zwar bin ich noch mit Hoffnung hingegangen, aber wie du sagtest blieb es ihm dann erspart noch länger leiden zu müssen und dann unter noch mehr Krämpfen vielleicht auch in der Nacht zu sterben. Warum die erste TA nichts davon bemerkt hat, wird mir ein Rätsel bleiben. Aber die Mühe, dort hin zu fahren, werde ich mir wohl nur noch machen, um meine offen gebliebene Rechnung zu begleichen. Auch die fehlende Behandlung mit AB direkt am Morgen ist nicht gerade ein Pluspunkt im Nachhinein gewesen. Sicher, gegen den Tumor hätte es nichts gewirkt, aber wie ich von allen Seiten versichert bekommen hab, dass es eigentlich dazu gehört hätte...
Aber aus Fehlern lernt man.
Und so ungern ich Daniels Leiden verlängern wollte, hat mir der Tag Beobachtung gezeigt, dass er einfach nicht mehr wollte und mir die Entscheidung des Einschläferns ein Stück erleichtert. Obwohl sowas nie leicht ist, selbst wenn es richtig ist. :frown:
Noch mals vielen Dank für deine Hilfe, Daniel hat es dir sicher gedankt.
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #10
hey, ich an deiner stelle würde mit dem Tierarzt schon nochmal ein Wörtchen reden... nicht um ihn anzumotzen oder sonst irgendwas, denn
das würde nichts bringen, aber einfach um deinem Unmut einmal Luft zu machen.
Mir an deiner Stelle würde es glaube ich gut tun, den ein oder andern Satz loszuwerden.
Des weiteren kannst du Nienor oder einem anderen Moderator eine PN mit der Anschrift und deinen Erfahrungen bezüglich des Tierarztes schicken.
Siehe hier:

LG
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #11
An die Ärztin an sich werde ich vermutlich nicht so ohne weiteres ran kommen, da es eine große Klinik ist, mit vielen Ärzten.
Ich kann wohl göchstens beim bezahlen den Pflegerinnen an der Rezeption davon erzählen und sagen, dass dies mein letzter Besuch dort war, sowie ich eben meinem Bekanntenkreis in Sachen Haustier Ratte abraten werde, hier her zu kommen. Ich hoffe ja mal, dass sie bei anderen Tierarten sich besser auskennen, bzw andere Ärzte sich da besser auskennen.

Ich bin nur von mir selbst enttäuscht, erneut auf so jemand reingefallen zu sein, den ich bei den ersten zwei Besuchen für kompetent hielt und der Umgang mit den Ratten für gut befand.

Das gehört hier zwar alles absolut nicht mehr her, aber wenn ihr zu einem neuen TA kommt oder zu eurem TA mit einem neuen Tier, schaut sich der TA das Tier dann einmal komplett richtig an und checkt es durch, oder fahndet er nur nach der Ursache der Krankheit wegen der man hingegangen ist und lässt alles andere außer Acht?
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #12
Also wenn ich z.B. wegen eines Schnupfens bei meiner Tierärztin bin, dann tastet sie die kleinen beispielsweis ab und
sagt mir was zu ihrem Allgemeinzustand. U.a. wie das das Fell aussieht. Grad wenn es der erste Besuch bei einer/m neuen
Tierärztin/Tierarzt ist, halte ich das schon für ein wichtiges Kriterium. Ist ja auch keine große Sache einmal den Bauchraum
abzutasten oder zu sagen wie die Ratte auf einen wirkt. Was ich auch für sehr wichtig halte, ist das Gespräch mit dem Arzt.
Erklärt er dir was er macht, wie lautet die Diagnose, was gibt es für Behandlungsmöglichkeiten, Kosten,
liegt es vielleicht an der Haltung, dass das Tier häufig erkrankt (Allergie, Luftzug, etc.)?
Er sollte sich meiner Meinung nach schon genug Zeit für dich und deinen Kleinen nehmen und nicht genervt auf
Nachfragen reagieren ;).

LG
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #13
Danke nochmals Maggi. Langsam dachte ich schon, dass meine Erwartungen einfach nur zu hoch sind an einen guten TA, da ich eben bisher jetzt nur Reinfälle erlebt habe.
Da wurden entweder die Ratten allein schon schlecht behandelt oder ich musste alles ständig nachfragen, was jetzt verabreicht werden soll. Keiner von denen hat aber auch nur ansatzweise mehr untersucht als das Nötigste.

Ich hab mir jetzt noch mal ein paar Adressen geben lassen, die ich ausprobieren möchte. Vermutlich werde ich aber vorher ein Gespräch mit denen suchen, bevor ich für eine Untersuchung vorbei komme, in der Hoffnung dass man sich darauf einlässt.
 
  • Verdacht auf Schädigung des ZNS? Beitrag #14
Gute Tierärzte sind wie Nadeln im Heuhaufen.
Ich habe das Glück, dass ich auch schon einiges an Wissen habe und mit meiner Tierärztin diskutieren kann. Dass ich meinen Verdacht äussern kann, sie mir ihre Meinung sazu sagt in Verbindung mit dem, was sie am Tier sieht. Auch, dass es einen kompetenten Nagerprofi gibt, den ich per Telefon oder Mail kontaktieren kann und diese Tipps von meiner Ärztin dann auch umgesetzt werden.
Sie ist keine Spezialistin, was Ratten angeht, aber in der Verbindung das Beste in der Gegend. Sie denkt nach, recherchiert, kennt ihre Grenzen und probiert nicht rum, wenn sie keine Ahnung hat. So ist sie für uns perfekt. Operieren kann sie auch super. Mir ist noch kein Tier bei ihr gestorben, das ich nicht zur Euthanasie gebracht habe. Und ihr Umgang mit den Tieren lässt nichts zu wünschen übrig.

Was ich damit sagen will - in vielen Regionen ist es schwer. Man kann aber formbare Ärzte mit Interesse am Tier finden. Wenn man selbst Erfahrungen gesammelt hat, kann das auch gut gehen. Auch Fachbücher (Leitsymptome von der Ewringmann, das grosse Heimtierrattenbuch *glaub*) sowie Forendiskussionen können Denkansätze bieten, die man mit dem Arzt besprechen kann. Wenn er nicht überzeugt ist und einem das auch erklären kann, dann ist das auch viel wert ! Aber ich hab schon ein paar Mal von meiner Ärztin gehört "stimmt, das wäre auch möglich, schauen wir mal".
 
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