Auch mal ne Frage hierzu
Morgen zusammen,
wir haben unsere Amy (Schäferhund-Colli-Mix) mit 14 Wochen bekommen. Sie war gewohnt täglich mit einem großen Hunderudel ca ne Stunde zu toben, hatte also von daher schon eine recht große Ausdauer. Desweiteren hat sie zuhause noch mit 2 weiteren Hunden zusammengelebt und daher viel Aktion gehabt.
Zumal ihre Mischung ja auch aus 2 Arbeitshunden besteht und hier sicherlich eh schon der Bewegungsdrang in die Wiege gelegt wurde.
Wir haben dann eben geschaut wie lange sie weg will und kann. Sind dann die ersten Tage recht viel drausen gewesen, ohne Leine da wir ländlich wohnen und sie extrem gut hört und direkt eine starke Bindung zu uns hatte, sodas das hier keine Gefahr war/ist.
Wir gehen stand heute morgends ca 30-50Min raus auf die Wiese, was dann folgendermaßen ausschaut:
Zur Wiese laufen (an der Leine), auf der Wiese wird abgeleint und dann wird (je nachdem was wir dabei haben) gespielt.
Dabei laufen wir dann einen kleine Runde um/durch die Wiese (wenns hoch kommt insgesammt 1km) machen ein paar Übungen (sitz, komm, platz, beiFuss, Slalom...) sowie Suchspiele, wenn mal ein hund vorbeikommt der auch spielen darf, toben sie dann rum.
Mittags nochmal das Selbe jedoch "nur" 20-30Minuten (da hat sie weniger Lust).
Nachmittags gibts dann einen "großen Ausflug" meist dann inkl Autofahrt 1,5h:
Wir fahren hier meist mit dem Auto zu einem Waldstück, ans Wasser oder auch mal ins Einkaufszentrum (muss sie ja auch lernen, hier wird aber dann abgeschlossen mit einer Spielrunde auf der Wiese).
Hier wird dann gespielt, geübt, ins Wasser gegangen, Stückchen oder ball geworfen und am WE weiten wir das meist zu einem schönen Ausflug aus der dann auch (je nach Wetter) 3h auser Haus sein kann, was aber absolut nicht heisst das sie die ganze Zeit aufn Beinen ist!
Hier gibts dann zb nen Pansen, Ochsenziemer o.ä. welches dann ca nach der Hälfte der Zeit gemütlich auf einer Decke geknabbert wird. Diese pause kann bis zu 45minuten dauern, danach machen wir uns dann auf den Heimweg.
Amy liebt diese Ausflüge und ist danach auch nicht wirklich KO, aber glücklich wenns dann heimgeht und abends ist sie dann gut ausgelastet und kuschelig, da sie ja meist viel mit Hunden gespielt hat oder mit uns.
Wichtig ist, sobald sie weniger Lust hat zu spielen, sich evtl mal hinlegt, schnueffelt o.ä. machen wir eine Pause, bis Amy wieder kommt und weiter will bzw. wir zurückgehen.
Bis vor 2 Wochen gabs dann noch zwischenpipi-möglichkeiten, die sie aber gar nicht mehr braucht, und wenn doch gibt sie Bescheid. Abends vorm Bett gehen geht sie nochmal pullern und hält es dann bis morgends locker durch.
Wir haben bisher noch keinerlei Probleme gehabt mit Humpeln o.ä und laut TA ist sie topfit, sehr aufgeweckt und selbstbewusst.
Ich/wir denken das es hier auch wirklich wichtig ist, so Sachen wenn dann langsam zu steigern, dem Hund entsprechend anzupassen und wenn eine Toberunde mit Hund stattgefunden hat, den Spaziergang abzukürzen oder mit viel weniger Spielelementen, dafuer mehr schnüffeln weitergeführt wird.
Noch ne Frage hierz:
Es heisst ja immer nen Welpen nur 10-15 Minuten bewegen. Auf der anderen Seite ist es aber dann so, das 8 Wochen alte Weplen in der Welpenstunde sind, und die dann mal locker 1,5 bis gut 2h geht.
Ist das dann überhaupt gut?
Auf der einen Seite heisst es den Hund nicht überfordern, auf der anderen Seite gerade in ner Hundeschule wird extrem viel getobt und da ist selbst unsre Amy (die von sich aus hier Erholungspausen macht - is ne schlaue

) wirklich recht KO danach.
Ich/Wir fragen uns hier wie sich das verhält, weil so toben mit andren Hunden is sicherlich anstrengender für den Körper/gelenke usw als ein Spaziergang inkl Spiel mit Menschen.