- Ehemalige Besitzerin verstorben // Katzen aus dem Tierheim Beitrag #1
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Anadi
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Hallo
Es kann jetzt ein etwas längerer Text werden, mit einigen Fragen 
Meine Mutter und ich haben gestern nach langer Überlegung einen Trip ins Tierheim gewagt und ein Katzenpärchen zu uns geholt. Informationen, die wir zu den Beiden bekommen haben, sind folgende: Sie sind im Juni 2006 geboren und somit fast acht Jahre alt. Die zwei sind Geschwister und wohnten vorher bei einer älteren Frau, die verstorben ist. Ich hab nun schon mal im Internet recherchiert, das Katzen eben auch trauern und hab mich auch eine gefühlte Ewigkeit mit der Frau in dem Tierheim über die zwei unterhalten. Nun mach ich mir auch ein bisschen Sorgen, weil mir gesagt wurde, dass sie wirklich wenig gefressen haben, als sie im Tierheim waren (was nicht so lange war, sie sind am 18.02. dort hingekommen und vier Tage später haben wir sie schon mitgenommen). Auch hier Zuhause haben sie bisher nichts gefressen oder getrunken. Die Fragen hierzu: Gibt es eine ungefähre Zeitspanne, so Pi mal Daumen, wie lange eine Trauerphase bei Katzen dauert? Wie kann man ihnen diese Zeit so leicht wie möglich machen & ist es okay, so wie wir es jetzt tun: Sie in Ruhe zu lassen, zu warten und eben erstmal nichts zu tun? Dieses "Nichts tun" finde ich grade wegen des Fressens ziemlich schwierig...
Nachdem sie sich hier umgesehen haben, hat sich die ein sofort verkrochen und im Moment finden sie es unter meinem Bett wohl noch am angenehmsten. Wir haben sie in Ruhe gelassen, damit sie sich ein bisschen daran gewöhnen können und es wird ja sicher noch eine Weile dauern, bis sie ein wenig auftauen. Wir wollen ihnen diese Veränderungen, die sich ja nun ziemlich gehäuft haben, so leicht, wie nur möglich machen. Und ich war heute schon ganz stolz, als die eine sich zu mir auf die Couch gelegt und schon mal Streicheleinheiten eingefordert hat - sie trägt nun den Namen Frieda.
Zu Frieda habe ich auch sofort eine Frage. Sie ist ziemlich kräftig und wiegt, laut Tierheim, ca 5kg, was fast 2kg mehr sind, als ihre Schwester. Also hat sie Übergewicht. Bewegen tut sie sich nicht allzu viel. Sie war zwar sehr neugierig im Erkunden der Wohnung und hat halt ihre Runden gemacht. Meine Frage wäre nun, wie man Übergewicht am besten, und für die Kleine am stressfreisten, reduzieren könnte - sollte sie dann demnächst etwas fressen. Übergewicht soll ja auch Krankheiten wie Diabetes zugute kommen und das wollen wir natürlich nicht riskieren. Ich kann euch auch gerne ein Foto von ihr zeigen, damit ihr mal eine Vorstellung bekommt.
Ich habe im Internet gelesen, dass sich manche sehr schreckhafte Katzen einen Raum suchen, in dem sie sich gut verstecken können. Das wäre nun mein Zimmer, unterm Bett. Dort scheint die derzeitige Wohlfühlzone zu liegen. Gelesen habe ich, dass es gut wäre, Futter und Wasser, sowie das Katzenklo in diesem Zimmer unterzubringen. So lange ich nicht zu lange das Klo und das Futter dort zu stehen habe, wäre das für mich auch erstmal okay. Was mich jetzt interessiert, wäre, ob man diese Konstellation nun einfach wieder umbauen könnte, ihnen das zeigt und sie sich dann daran gewöhnen, dass das Katzenklo eben im Bad steht und das Futter in der Küche.
Wir hatten schon früher Katzen, also sind wir nicht komplett unerfahren, allerdings hatten wir diese eben von klein auf, was natürlich eine ganz andere Situation ist, als die, in der wir uns derzeit befinden. Darum auch diese vielen Fragen, die einige von euch höchstwahrscheinlich mit Leichtigkeit beantworten können. Wir sind uns auch bewusst, dass die Katzen ihre Zeit brauchen, um sich einzugewöhnen, ich will das auch mittels eurer Ratschläge keinesfalls gewaltsam beschleunigen, sondern den beiden Stubentigern die Eingewöhnung so stressfrei wie nur irgend möglich gestalten.
Schon im Voraus vielen Dank.
Frieda, Effie & ich.
Meine Mutter und ich haben gestern nach langer Überlegung einen Trip ins Tierheim gewagt und ein Katzenpärchen zu uns geholt. Informationen, die wir zu den Beiden bekommen haben, sind folgende: Sie sind im Juni 2006 geboren und somit fast acht Jahre alt. Die zwei sind Geschwister und wohnten vorher bei einer älteren Frau, die verstorben ist. Ich hab nun schon mal im Internet recherchiert, das Katzen eben auch trauern und hab mich auch eine gefühlte Ewigkeit mit der Frau in dem Tierheim über die zwei unterhalten. Nun mach ich mir auch ein bisschen Sorgen, weil mir gesagt wurde, dass sie wirklich wenig gefressen haben, als sie im Tierheim waren (was nicht so lange war, sie sind am 18.02. dort hingekommen und vier Tage später haben wir sie schon mitgenommen). Auch hier Zuhause haben sie bisher nichts gefressen oder getrunken. Die Fragen hierzu: Gibt es eine ungefähre Zeitspanne, so Pi mal Daumen, wie lange eine Trauerphase bei Katzen dauert? Wie kann man ihnen diese Zeit so leicht wie möglich machen & ist es okay, so wie wir es jetzt tun: Sie in Ruhe zu lassen, zu warten und eben erstmal nichts zu tun? Dieses "Nichts tun" finde ich grade wegen des Fressens ziemlich schwierig...
Nachdem sie sich hier umgesehen haben, hat sich die ein sofort verkrochen und im Moment finden sie es unter meinem Bett wohl noch am angenehmsten. Wir haben sie in Ruhe gelassen, damit sie sich ein bisschen daran gewöhnen können und es wird ja sicher noch eine Weile dauern, bis sie ein wenig auftauen. Wir wollen ihnen diese Veränderungen, die sich ja nun ziemlich gehäuft haben, so leicht, wie nur möglich machen. Und ich war heute schon ganz stolz, als die eine sich zu mir auf die Couch gelegt und schon mal Streicheleinheiten eingefordert hat - sie trägt nun den Namen Frieda.
Zu Frieda habe ich auch sofort eine Frage. Sie ist ziemlich kräftig und wiegt, laut Tierheim, ca 5kg, was fast 2kg mehr sind, als ihre Schwester. Also hat sie Übergewicht. Bewegen tut sie sich nicht allzu viel. Sie war zwar sehr neugierig im Erkunden der Wohnung und hat halt ihre Runden gemacht. Meine Frage wäre nun, wie man Übergewicht am besten, und für die Kleine am stressfreisten, reduzieren könnte - sollte sie dann demnächst etwas fressen. Übergewicht soll ja auch Krankheiten wie Diabetes zugute kommen und das wollen wir natürlich nicht riskieren. Ich kann euch auch gerne ein Foto von ihr zeigen, damit ihr mal eine Vorstellung bekommt.
Ich habe im Internet gelesen, dass sich manche sehr schreckhafte Katzen einen Raum suchen, in dem sie sich gut verstecken können. Das wäre nun mein Zimmer, unterm Bett. Dort scheint die derzeitige Wohlfühlzone zu liegen. Gelesen habe ich, dass es gut wäre, Futter und Wasser, sowie das Katzenklo in diesem Zimmer unterzubringen. So lange ich nicht zu lange das Klo und das Futter dort zu stehen habe, wäre das für mich auch erstmal okay. Was mich jetzt interessiert, wäre, ob man diese Konstellation nun einfach wieder umbauen könnte, ihnen das zeigt und sie sich dann daran gewöhnen, dass das Katzenklo eben im Bad steht und das Futter in der Küche.
Wir hatten schon früher Katzen, also sind wir nicht komplett unerfahren, allerdings hatten wir diese eben von klein auf, was natürlich eine ganz andere Situation ist, als die, in der wir uns derzeit befinden. Darum auch diese vielen Fragen, die einige von euch höchstwahrscheinlich mit Leichtigkeit beantworten können. Wir sind uns auch bewusst, dass die Katzen ihre Zeit brauchen, um sich einzugewöhnen, ich will das auch mittels eurer Ratschläge keinesfalls gewaltsam beschleunigen, sondern den beiden Stubentigern die Eingewöhnung so stressfrei wie nur irgend möglich gestalten.
Schon im Voraus vielen Dank.
Frieda, Effie & ich.
