- Würde sich nach einer Kastration was ändern? Beitrag #1
Blacky95
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Hallo ihr Lieben,
meine Freundin und ich spielen im Moment ernsthaft mit dem Gedanken unsere Hündin kastrieren zu lassen.
Seit nun der zweiten Läufigkeit hat sie sich wirklich krass verändert.
Sie ist knapp 1,5 Jahre alt, Pudel x Tibet Terrier x Münsterländer x Senfhund Mix.
Vom Wesen allgemein eigentlich recht ruhig und gelassen, aber natürlich auch verspielt halt Altertypisch.
Aber im Moment läuft alles i.wie aus der Bahn.
Hier mal einige Beispiele :
Die Leinenführigkeit:
Nun hatten wir es endlich geschafft ihr beizubringen wie man vernünftig an der Leine läuft und genau von dem Tag an als sie in die Standhitze kam war's damit vorbei.
Seit dem ist es eine Katastrophe! Wir bekommen dieses Bei Fuß gehen nicht mehr in ihren Hundeschädel.
Als erstes besorgten wir uns einen Teilwürger, nicht unbedingt hübsch aber auch nicht wirklich gefährlich. Das klappte dann auch ne Weile wenn sie zog gab's einen kurzen Aufmerksamkeitsruck an der Leine um zu erinnern das man bei Fuß zu laufen hat und dann war gut.
Das ist ihr aber inzwischen auch egal.
Dann kam das ziehen - umdrehen- ziehen - umdrehen - ziehen - umdrehen.
Beeindruckt sie kein Stück.
Belohnen bzw. locken mit Leckerchen .. Katastrophe! Wir übten das über mehrere Wochen aber alles hatte so gut wie gar keinen Effekt.
Mit Belohnen und locken durch'n Spielzeug war ein totaler Reinfall.
Das kam von einem Tag auf den anderen, praktisch über Nacht.
diebische Züge:
Dieser Hund treibt mich den ein oder anderen Tag in den Wahnsinn! Wir müssen sie eigentlich permanent im Auge behalten denn wenn man nur einen einzigen Moment unaufmerksam ist dann schlägt sie zu!
Es wird generell ALLES gefressen was sie zwischen die Zähne bekommt (außer ihr TroFu natürlich *grummel*) unser Essen, Katzenkot, Mülltüten, Katzenfutter, Nagerfutter, Fischfutter, zeitweise auch Kot anderer Hunde, einmal waren sogar kleine Kiesel dabei..!
Wir essen im Wohnraum da wir eine sehr sehr kleine Küche haben und sogar vom Frühstückstisch wird die Brötchentüte geklaut, zerfetzt und der Inhalt in einem Bruchteil einer Sekunde verschlungen!
Sie bettelt wie eine Blöde, bekommt aber natürlich nix.
Klar räumen wir seit dem den Tisch immer ab bevor wir den Raum verlassen aber sie hat einfach nicht an unser Essen zu gehen! Das hat sie vorher echt noch nie gemacht. Das letzte mal vlt. als sie ein kleiner Welpe war, da war das ne zeitlang auch echt schlimm aber dann hat es von ganz alleine aufgehört.
Als sie noch klein war hat sie mir mal eine Zigarettenschachtel samt Inhalt geschredert da hatte ich echt Angst sie hätte Tabak gefressen. Gott sei Dank gab der TA Entwarnung.
Oder mit dem Katzenklos die Sache! Es gibt Tage da meint sie das Katzenklo wäre ein offenes Buffet sie ernährt sich da eigentlich fast von Kot das ist 1. echt widerlich und 2. ist ja Katzenstreu bekanntlich auch nicht so ganz ungefährlich für den Magen.
Sie klaut wirklich ungelogen alles, letztens musste ein angeschimmeltes Stück Speck aus dem Müll dran glauben.
Sie ging sonst NIE wirklich NIEMALS an einen geschlossenen Mülleimer.
Nein, Aus und Pfui sind ihr seit neuestem Fremdwörter.
Zickenalarm!
Nach der Hitze stellte sich ein ernsthaftes Problem ein.
Auf einmal wollte sie nix mehr mit anderen Hunden zu tun haben, naja ist etwas mit dem man leben kann.
Aber dann kam es so das kein Hund mehr bei ihr schnüffeln durfte, egal wie groß oder klein, Rüde oder Hündin, kastriert oder nicht.
Sie fing an die Hunde weg zu beißen und inzwischen scheint es meistens echt so als könnte das alles in einer bösen Beißerei enden.
Sie ist extrem zickig, knurrt und schnappt.
Sie hat überhaupt keine Verbindung mehr zu anderen Artgenossen.
Selbst im Rudel grenzt sie sich durch ihr Verhalten mächtig aus. Das einzige was sie noch interessiert ist ihr Ball.
Dabei ist es noch nicht einmal so das wir sie zu einem Balljunkie gemacht haben, sie ist einfach so von Anfang an total rallig auf werfen und zurückbringen gewesen.
Wir haben es ihr nicht beibringen müssen oder so.
Ich werde das alles nochmal von einem oder zwei Trainern ansehen lassen bevor ich zum TA renne und einen Termin zur Kastration machen lasse.
Meine Befürchtung ist allerdings das die Klauerei durch den gesteigerten Appetit nach ner Kastration noch schlimmer wird.
Außerdem ..was ist wenn sich dieses unsoziale Verhalten nicht ändert? Was wenn sich dieses Verhalten inzwischen festgesetzt hat?
Ich bin mir echt nicht sicher.
Hier gibt es nur einen jungen unkastrierten Rüden mit dem sie wirklich spielt, aber auch nur weil er sich richtig aufdrängt, sie einfach nicht in Ruhe lässt und sich auch unbeeindruckt von ihrem Verhalten zeigt.
Manchmal hat sie so leichte Ansätze vom Spielen aber das sind eher so Verzweiflungstaten.
Was meint ihr dazu?
meine Freundin und ich spielen im Moment ernsthaft mit dem Gedanken unsere Hündin kastrieren zu lassen.
Seit nun der zweiten Läufigkeit hat sie sich wirklich krass verändert.
Sie ist knapp 1,5 Jahre alt, Pudel x Tibet Terrier x Münsterländer x Senfhund Mix.
Vom Wesen allgemein eigentlich recht ruhig und gelassen, aber natürlich auch verspielt halt Altertypisch.
Aber im Moment läuft alles i.wie aus der Bahn.
Hier mal einige Beispiele :
Die Leinenführigkeit:
Nun hatten wir es endlich geschafft ihr beizubringen wie man vernünftig an der Leine läuft und genau von dem Tag an als sie in die Standhitze kam war's damit vorbei.
Seit dem ist es eine Katastrophe! Wir bekommen dieses Bei Fuß gehen nicht mehr in ihren Hundeschädel.
Als erstes besorgten wir uns einen Teilwürger, nicht unbedingt hübsch aber auch nicht wirklich gefährlich. Das klappte dann auch ne Weile wenn sie zog gab's einen kurzen Aufmerksamkeitsruck an der Leine um zu erinnern das man bei Fuß zu laufen hat und dann war gut.
Das ist ihr aber inzwischen auch egal.
Dann kam das ziehen - umdrehen- ziehen - umdrehen - ziehen - umdrehen.
Beeindruckt sie kein Stück.
Belohnen bzw. locken mit Leckerchen .. Katastrophe! Wir übten das über mehrere Wochen aber alles hatte so gut wie gar keinen Effekt.
Mit Belohnen und locken durch'n Spielzeug war ein totaler Reinfall.
Das kam von einem Tag auf den anderen, praktisch über Nacht.
diebische Züge:
Dieser Hund treibt mich den ein oder anderen Tag in den Wahnsinn! Wir müssen sie eigentlich permanent im Auge behalten denn wenn man nur einen einzigen Moment unaufmerksam ist dann schlägt sie zu!
Es wird generell ALLES gefressen was sie zwischen die Zähne bekommt (außer ihr TroFu natürlich *grummel*) unser Essen, Katzenkot, Mülltüten, Katzenfutter, Nagerfutter, Fischfutter, zeitweise auch Kot anderer Hunde, einmal waren sogar kleine Kiesel dabei..!
Wir essen im Wohnraum da wir eine sehr sehr kleine Küche haben und sogar vom Frühstückstisch wird die Brötchentüte geklaut, zerfetzt und der Inhalt in einem Bruchteil einer Sekunde verschlungen!
Sie bettelt wie eine Blöde, bekommt aber natürlich nix.
Klar räumen wir seit dem den Tisch immer ab bevor wir den Raum verlassen aber sie hat einfach nicht an unser Essen zu gehen! Das hat sie vorher echt noch nie gemacht. Das letzte mal vlt. als sie ein kleiner Welpe war, da war das ne zeitlang auch echt schlimm aber dann hat es von ganz alleine aufgehört.
Als sie noch klein war hat sie mir mal eine Zigarettenschachtel samt Inhalt geschredert da hatte ich echt Angst sie hätte Tabak gefressen. Gott sei Dank gab der TA Entwarnung.
Oder mit dem Katzenklos die Sache! Es gibt Tage da meint sie das Katzenklo wäre ein offenes Buffet sie ernährt sich da eigentlich fast von Kot das ist 1. echt widerlich und 2. ist ja Katzenstreu bekanntlich auch nicht so ganz ungefährlich für den Magen.
Sie klaut wirklich ungelogen alles, letztens musste ein angeschimmeltes Stück Speck aus dem Müll dran glauben.
Sie ging sonst NIE wirklich NIEMALS an einen geschlossenen Mülleimer.
Nein, Aus und Pfui sind ihr seit neuestem Fremdwörter.
Zickenalarm!
Nach der Hitze stellte sich ein ernsthaftes Problem ein.
Auf einmal wollte sie nix mehr mit anderen Hunden zu tun haben, naja ist etwas mit dem man leben kann.
Aber dann kam es so das kein Hund mehr bei ihr schnüffeln durfte, egal wie groß oder klein, Rüde oder Hündin, kastriert oder nicht.
Sie fing an die Hunde weg zu beißen und inzwischen scheint es meistens echt so als könnte das alles in einer bösen Beißerei enden.
Sie ist extrem zickig, knurrt und schnappt.
Sie hat überhaupt keine Verbindung mehr zu anderen Artgenossen.
Selbst im Rudel grenzt sie sich durch ihr Verhalten mächtig aus. Das einzige was sie noch interessiert ist ihr Ball.
Dabei ist es noch nicht einmal so das wir sie zu einem Balljunkie gemacht haben, sie ist einfach so von Anfang an total rallig auf werfen und zurückbringen gewesen.
Wir haben es ihr nicht beibringen müssen oder so.
Ich werde das alles nochmal von einem oder zwei Trainern ansehen lassen bevor ich zum TA renne und einen Termin zur Kastration machen lasse.
Meine Befürchtung ist allerdings das die Klauerei durch den gesteigerten Appetit nach ner Kastration noch schlimmer wird.
Außerdem ..was ist wenn sich dieses unsoziale Verhalten nicht ändert? Was wenn sich dieses Verhalten inzwischen festgesetzt hat?
Ich bin mir echt nicht sicher.
Hier gibt es nur einen jungen unkastrierten Rüden mit dem sie wirklich spielt, aber auch nur weil er sich richtig aufdrängt, sie einfach nicht in Ruhe lässt und sich auch unbeeindruckt von ihrem Verhalten zeigt.
Manchmal hat sie so leichte Ansätze vom Spielen aber das sind eher so Verzweiflungstaten.
Was meint ihr dazu?