- flexibler Sattelbaum Pro und Contra Beitrag #1
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Meike1987
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Hallo zusammen,
erstmal etwas zu unserer (Pferd und ich) aktuellen Lage:
ich besitze einen baumlosen Startrekk Dressur der Fa. Deuber & Partner (sieht aus wie ein handelsüblicher Dressursattel). Bisher waren wir immer sehr zufrieden damit. Gegen Ende letzten Jahres wurde "Angie" beim reiten jedoch komisch. Ich konnte allerdings nicht genau einordnen, was "anders" wurde (ich kann es nicht beschreiben). Naja, zur Sicherheit mal einen Sattler draufgucken lassen. Kopfeisen iO, Lage iO, Gangbild iO, Polsterung iO, Einlagen iO. Gut, Sattel war es also nicht. Im Januar hatte ich Unterricht bei einer anderen Reitlehrerin, die zugleich gelernte Physiotherapeutin für Menschen ist. Kurzer Schnellcheck bei mir : Becken schief, Schultern schief, Kopf schief, Brustwirbel blockiert. Ein paar Tage später ließ ich mich von ihr dann gerade rücken. Um das neue Sitzgefühl zu testen, sollte ich am besten noch am selben Abend oder spätestens am nächsten Tag reiten. Was soll ich sagen? Angie fand es besch**** und so holte mich der kleine weiße Teufel ruckzuck auf den (Sand)boden der Tatsachen zurück. Nix passiert, Dreck abklopfen und weiter ging´s.
Dann hatte ich eine Physio für Angie da. Rücken- und Kruppenmuskulatur verspannt, Sattel aber von der Lage her ok (ohne Reiter und im Stand angeguckt). Angie genoss also Massagen, Dehnungen und Wärmflaschen. Bis heut noch, aber die Verspannungen haben schon deutlich nachgelassen) Dazu gab es Bodenarbeit und gymnastizierende Handarbeit (alles unter Aufsicht). Dann bekam ich Reitunterricht von einer ganz neuen Reitlehrerin, die ihren Schwerpunkt auf ein freundliches Miteinander (Pferd/Reiter) setzt und auf ein gesundes und gymnastizierendes Reiten ohne fiesen Druck. Mit dem Zitat meiner vorigen Reitlehrerin Zitat: "Pack sie an. Die ist nicht aus Zucker" konnte ich mich noch nie wirklich anfreunden, aber es klappte ja auch immer bisher ganz gut. Nicht falsch verstehen, sowas wie Rollkur gab es da auch nicht. Die ersten Reitstunden bin ich ohne Sattel geritten, weil Angie husten hatte und ich nicht noch einen Gurt um die Brust legen wollte.
Nach zwei Wochen kam dann endlich mal wieder der Sattel drauf, der nach 20 Minuten wieder runter musste... latschen auf der Vorhand und keine Biegung. Alles weg. Pferd war "kaputtgespielt". Vor ein paar Tagen folgte eine Satteldruckmessung. Joa, es war katastrophal zu sehen, was ich da meinem Tier bisher angetan habe. Der Sattel passt im Stand ganz gut, aber wehe ich setze mich drauf und reite. Der baumlose Sattel kann mein Gewicht nicht gleichmäßig verteilen. Auch andere Einlagen nicht. Teilweise wurde es sogar noch schlimmer.
Lange Rede kurzer Sinn...ein neuer Sattel mit Baum muss her. Nun gibt es da ja mehrere "Baumarten". Ich stehe vor der der Wahl zwischen einem flexiblen und einem starren Sattelbaum. Welche Vor- und Nachteile haben die Bäume? Muss irgendwas bei der Auswahl des Baumes beachtet werden bzgl. Reitergewicht, Rückenform- und länge? Wenn Euch noch mehr Dinge einfallen, auf die ich unbedingt achten muss, bitte hinschreiben!
Achja, falls jemand einen zwei Jahre alten baumlosen Startrekk Dressur der Fa Deuber & Partner in der Sitzgröße 2 (17") haben möchte *zwinker, zwinker*
Vielen Dank für Eure Beiträge schonmal im Voraus!
erstmal etwas zu unserer (Pferd und ich) aktuellen Lage:
ich besitze einen baumlosen Startrekk Dressur der Fa. Deuber & Partner (sieht aus wie ein handelsüblicher Dressursattel). Bisher waren wir immer sehr zufrieden damit. Gegen Ende letzten Jahres wurde "Angie" beim reiten jedoch komisch. Ich konnte allerdings nicht genau einordnen, was "anders" wurde (ich kann es nicht beschreiben). Naja, zur Sicherheit mal einen Sattler draufgucken lassen. Kopfeisen iO, Lage iO, Gangbild iO, Polsterung iO, Einlagen iO. Gut, Sattel war es also nicht. Im Januar hatte ich Unterricht bei einer anderen Reitlehrerin, die zugleich gelernte Physiotherapeutin für Menschen ist. Kurzer Schnellcheck bei mir : Becken schief, Schultern schief, Kopf schief, Brustwirbel blockiert. Ein paar Tage später ließ ich mich von ihr dann gerade rücken. Um das neue Sitzgefühl zu testen, sollte ich am besten noch am selben Abend oder spätestens am nächsten Tag reiten. Was soll ich sagen? Angie fand es besch**** und so holte mich der kleine weiße Teufel ruckzuck auf den (Sand)boden der Tatsachen zurück. Nix passiert, Dreck abklopfen und weiter ging´s.
Dann hatte ich eine Physio für Angie da. Rücken- und Kruppenmuskulatur verspannt, Sattel aber von der Lage her ok (ohne Reiter und im Stand angeguckt). Angie genoss also Massagen, Dehnungen und Wärmflaschen. Bis heut noch, aber die Verspannungen haben schon deutlich nachgelassen) Dazu gab es Bodenarbeit und gymnastizierende Handarbeit (alles unter Aufsicht). Dann bekam ich Reitunterricht von einer ganz neuen Reitlehrerin, die ihren Schwerpunkt auf ein freundliches Miteinander (Pferd/Reiter) setzt und auf ein gesundes und gymnastizierendes Reiten ohne fiesen Druck. Mit dem Zitat meiner vorigen Reitlehrerin Zitat: "Pack sie an. Die ist nicht aus Zucker" konnte ich mich noch nie wirklich anfreunden, aber es klappte ja auch immer bisher ganz gut. Nicht falsch verstehen, sowas wie Rollkur gab es da auch nicht. Die ersten Reitstunden bin ich ohne Sattel geritten, weil Angie husten hatte und ich nicht noch einen Gurt um die Brust legen wollte.
Nach zwei Wochen kam dann endlich mal wieder der Sattel drauf, der nach 20 Minuten wieder runter musste... latschen auf der Vorhand und keine Biegung. Alles weg. Pferd war "kaputtgespielt". Vor ein paar Tagen folgte eine Satteldruckmessung. Joa, es war katastrophal zu sehen, was ich da meinem Tier bisher angetan habe. Der Sattel passt im Stand ganz gut, aber wehe ich setze mich drauf und reite. Der baumlose Sattel kann mein Gewicht nicht gleichmäßig verteilen. Auch andere Einlagen nicht. Teilweise wurde es sogar noch schlimmer.
Lange Rede kurzer Sinn...ein neuer Sattel mit Baum muss her. Nun gibt es da ja mehrere "Baumarten". Ich stehe vor der der Wahl zwischen einem flexiblen und einem starren Sattelbaum. Welche Vor- und Nachteile haben die Bäume? Muss irgendwas bei der Auswahl des Baumes beachtet werden bzgl. Reitergewicht, Rückenform- und länge? Wenn Euch noch mehr Dinge einfallen, auf die ich unbedingt achten muss, bitte hinschreiben!
Achja, falls jemand einen zwei Jahre alten baumlosen Startrekk Dressur der Fa Deuber & Partner in der Sitzgröße 2 (17") haben möchte *zwinker, zwinker*
Vielen Dank für Eure Beiträge schonmal im Voraus!