Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen?

Diskutiere Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Also ich bin auch sehr enttäuscht worden. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit Tierheimen, es ging jedes mal rein um die "Ware Tier"...
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #21
Also ich bin auch sehr enttäuscht worden.
Ich habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit Tierheimen, es ging jedes mal rein um die "Ware Tier" und darum, möglichst raffiniert Menschen auszunutzen, um auf den Rücken der Tiere dreckige Geldgeschäfte zu machen und einmal bin ich leider in die Falle getappt.

Auch wenn ich inzwischen ein Tierheim kennengelernt habe, wo man verantwortungsbewusster mit den Schützlingen umgeht,
ich bezweifle, dass ich jemals wieder ein Tier - in meinem Fall Hund - aus einem Tierheim holen werde.

Ich bin erschrocken, wie man solche Geldgeschäfte unter dem Titel "Tierschutz" nur verkaufen kann, und wie skrupellos man mit Mensch und Tier umgeht.
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #22
Verdienen kann ein Tierheim doch aber an den üblichen Schutzgebüren nichts.....

Wir haben übrigens inzwischen unsere Ranja in einem anderen Tierheim gefunden, dessen Grundeinstellung (jedes Tier hat ein Bleiberecht, die künftigen Besitzer brauchen einen langen Atem und viele Besuche, bis sie ihren Schützling mitnehmen dürfen......) uns mehr entgegen kam.
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #23
Und ob die was dran verdienen. Vielleicht nicht alle, aber das Tierheim, das ich erwähnt habe, verdient seinen kompletten Unterhält damit, nämlich durch Abzocke, immer mit der gleichen Masche.

Kranke und agressive Hunde, die eigentlich besonders feinfühlige Hilfe bräuchten, werden unter tollsten Annoncen angepriesen und "adoptiert". Man erhält Papier des Hundes, ist aber noch nicht 100%gier Besitzer, das wird man erst nach ein paar Wochen, wenn diese ach so tollen Tierschüzer bestätigen, dass man gut für das Tier sorgen kann. Doch dazu kommt es ja nicht durch das Verschweigen von Krankheiten und Agressionsproblemen. Sobald man das Tierheim das erste Mal um Rat fragt, wird man gar nicht angehört, sondern gleich als unfähig beschimpft und als ungeeigneter Hundehalter eingestuft, bis der überforderte Halter das Tier freiwillig abgibt oder es dann als nicht gut empfunden wird, dass das Tier bei dem Halter bleiben kann. Die Schutzgebühr wird natürlich nicht erstattet, da das Tierheim ja nichts für die eigene Unfähigkeit kann. Eventuell ausgestellte Atteste von Tierärzten zwecks krankhafter Agression und gefährlichen Verhaltens werden in den Müll geschmissen, und das Tier nur wenige Tage später zur Weiteren Vermittlung freigegeben, als temperamentvoll, aber verspielt und für Familie mit Kindern geeignet.

Nach dieser Erfahrung und Berichten die meinem gleichen, hab ich so ziemlich das Vertrauen in diese Einrichtung verloren...
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #24
Klar, an mehrfach kassierter Schutzgebühr bei zurückgegebenem Hund verdient man dann schon...
Hätte bei Joker auch so gewesen sein können....aber das Tierheim vermittelt durchaus auch erfolgreich und Joker steht jetzt auch als vermittelt auf der Seite....
Die Schutzgebühr hatten wir noch nicht entrichtet und der Vertrag wurde vernichtet....
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #25
Also ich finde nach wie vor fragwürdig, wie bei mir abgezockt wurde. Zumal ich nicht die einzige bin, die das erlebt hat. Ich wünsche es diesem Hund, dass er ne tolle Familie bekommt, er hat es verdient. Ich kann es mir nur nicht vorstellen. Für mich war es eine Frechheit, Papiere und Atteste und Verhaltensdokumentationen ohne Beachtung zu vernichten, das ist mehr als Verantwortungslos und mit sowas will ich nie mehr zu tun haben.
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #26
Vielleicht ist das Thema in Frankreich auch nochmal wieder ein anderes als in Deutschland?

Hier wird kein schwieriger Hund als super Hund angepriesen. Hier sitzen schwierige Hunde teilweise Jahre im TH. Sogar "einfache" Kleintiere sitzen hier schon mal länger, in einem TH sitzen 2 Kaninchen wegen ihrem Fell (Angora) seit über 1 Jahr im TH, eine weitere Häsin (die einfach nur weiß mit bissi schwarz ist) auch fast 1 Jahr...
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #27
Klar, an mehrfach kassierter Schutzgebühr bei zurückgegebenem Hund verdient man dann schon...
Hätte bei Joker auch so gewesen sein können....aber das Tierheim vermittelt durchaus auch erfolgreich und Joker steht jetzt auch als vermittelt auf der Seite....

Sorry, ich wollte schon viel länger antworten, hatte nur keine Zeit.
Mich würde interessieren, wie du darauf kommst, dass Jocker vermittelt wurde? Mir ist da nichts bekannt.
Er verschwindet lediglich in der Liste der noch adoptierbaren Hunde.
Und seit der Überarbeitung und Aktualisierung (auch der Facebook-Seite), steht seit kurzem lediglich ein Hund namens Falcon als erfolgreich vermittelt in der Liste mit einem Foto, das bei uns im Flur aufgenommen wurde. Ich persönlich finde das eine Frechheit.

Wenn du andere Informationen hast, würde mich das schon interessieren. Ich hör immer mehr tolle Storys, und es macht mich einfach wütend.
Ich wünschte, es wären "nur" Storys....
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #28
Joker stand nach Pfingsten noch längere Zeit als vermittelt auf der Homepage des Tierheims....damit werben sie ja auch ein Stück weit, wenn der Kunde sieht, welche Hunde schon vermittelt sind.
Ich will mal nachsehen, wie die Seite aktuell aussieht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hab' mal nachgesehen, er steht nicht mehr in der Liste....ist ja aber auch seit Pfingsten einige Zeit vergangen....
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #29
Natürlich stand er nach Pfingsten noch als vermittelt auf der Seite.... als Falcon - wie wir ihn genannt haben.
Wir hatten ihn noch bis mitte August. Dann haben sie ihn rausgenommen und als "Jocker" wieder in die verfügbare Liste als temperamentvoll und verspielt und
familiengeeignet aufgenommen. Jetzt auf einmal, nach Aktualisierung der Homepage, steht er als vermittelt mit unserem Foto und wieder mit dem Namen Falcon da.
Mich würde es nicht wundern, wenn sie mit ihm nicht fertig wurden und ihn einschläfern lassen haben. Und durch dieses Foto wollen sie das vertuschen vor
den "Kunden".
Ich finde das einfach nur frech. Aus Facebook ist er ganz verschwunden.... Da ist er nicht mal als vermittelt drin...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Eigentlich sollte ich mit dem Thema Falcon abschliessen... Wir hatten ne tolle Zeit mit ihm.
Ich rege mich doch eh nur auf. Jede Woche gibt es neue hässliche Geschichten aus/über dieses Tierheim, ich könnt einfach nur... :silence:
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #30
edit: Reaktion auf gelöschte Beiträge
Unsere Geschichte war zwar auch nicht erfreulich aber ich glaube nach wie vor nicht, dass es System hat dort.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #31
Ich glaube schon, dass das System hat bei uns. DAUERND tauchen Geschichten, ähnlich wie meine, auf. Sie vermitteln durchaus auch erfolgreich, aber wo es nunmal geht, wird abgezockt auf Kosten der Tiere und zwar immer nach dem gleichen Schema: 1. Hinauszögern des Überschreibens der Papiere, damit der Hund solange wie möglichst offiziell dem TH gehört. 2. Abwarten auf kleinste Signale, dass der Halter ein Problem haben könnte. 3. Beschimpfen des Tierhalters bezüglich seiner Unfähigkeit, sich um ein Tier zu kümmern. 4. Wegnahme des Tieres. 5. Vernichten der Papiere. 6. Ausstellen neuer Papiere zum Weiterverkauf unter Vertuschung der Vorgeschichte.

Jedes Mal dasselbe....

Klar, vermittelt das Tierheim auch erfolgreich, aber beim kleinsten Problem ziehen sie diese Show ab und das kommt mindestens genauso häufig vor, wie eine erfolgreiche Vermittlung. Und das ist in meinen Äugen verabscheuenswert...
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #32
Hallo, ich habe noch nie schlechte Erfahrungen:DIch nehme Pflegehunde aus dem Tierheim auf und jo, das ist immer super. Manche Hunde haben vielleicht die ein oder andere fehlende Erziehung, aber das kriegt man schon hin ;) Selber zum Beispiel habe ich einen Cavalier und einen Schäferhund (aus dem Tierheim) und die sind einfach super:p p.s. Hab grad einen Pflegehund (Brisco), den kannst du gerne mal anschauen ;)

Liebe Grüße
Jessi mit Aramis, Molly, Brisco, Susi, Cesa und Campino:angel:
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #33
Hallo,
ich greife das Thema mal wieder auf.

Seit Oktober 2014 biete ich eine Pflegestelle für Notfälle aus Deutschland an. Hierbei wollte ich eigentlich vereinsunabhängig bleiben, aber da spielen viele TSV nicht mit. Man muss sich verpflichten, dem Verein zur Verfügung zu stehen, darf keinerlei Kritik äußern oder oder oder.
Da seit einiger Zeit TSV wie Unkraut aus dem Boden schießen und sich wie Guppys vermehren, wird es immer schwerer einen wirklich guten Verein zu finden. Mir ist es passiert, dass ich einen Hund aufgenommen habe, als Notfall, weil er innerhalb weniger Stunden raus musste, dass ich viele Fragen nicht stellen konnte und als ich nach zwei Wochen den PS Vertrag bekam das böse Erwachen kam, dass ich den Hund selbst versichern muss (als PS normalerweise nicht!), die Steuern trage, keinerlei Tierarztkosten übernommen werden usw.
Ich bin letztlich zum Pflegestellenversager geworden, aber solche Fakten muss man finde ich schon mitteilen, da viele PS ja auch selbst Hunde haben und die Versicherung/Steuern bei mehreren Hunden schon arg variieren können. Da ich bei mir den Hund in der Stadt nur anmelden kann, wenn ich einige Daten aus dem Impfpass habe, u.a. Nachweis der Chipnummer, Alter etc. und ich den Impfpass auch nach 2,5 Monaten nicht ausgehändigt bekommen habe, weil man schlechte Erfahrungen gemacht habe, kann ich den Hund gar nicht anmelden. Die Versicherung verlangt ebenfalls einen Nachweis usw. Zum Tierarzt gehe ich natürlich, aber bislang kenne ich es, dass die Pflegestellen nur Futterkosten zahlen.
Zumal der Vertrag erst auf mehrmaliges Nachfragen bei mir angekommen ist.
Beim Endstellenvertrag, der auch erst nach vier Wochen bei mir ankam (per FB Nachricht... was ja auch soooo aufwendig ist...) pocht der Verein dann auf schnelle Unterschrift, weil sie die Kohle wollen. Geht's noch? Vorher hatten sie es ja auch nicht sonderlich eilig mit den Verträgen und dann darf man sich den nicht mal in Ruhe durchlesen und durch den Kopf gehen lassen.


LG
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #34
Hallo,
ich greife das Thema mal wieder auf.

Seit Oktober 2014 biete ich eine Pflegestelle für Notfälle aus Deutschland an. Hierbei wollte ich eigentlich vereinsunabhängig bleiben, aber da spielen viele TSV nicht mit. Man muss sich verpflichten, dem Verein zur Verfügung zu stehen, darf keinerlei Kritik äußern oder oder oder.
Da seit einiger Zeit TSV wie Unkraut aus dem Boden schießen und sich wie Guppys vermehren, wird es immer schwerer einen wirklich guten Verein zu finden. Mir ist es passiert, dass ich einen Hund aufgenommen habe, als Notfall, weil er innerhalb weniger Stunden raus musste, dass ich viele Fragen nicht stellen konnte und als ich nach zwei Wochen den PS Vertrag bekam das böse Erwachen kam, dass ich den Hund selbst versichern muss (als PS normalerweise nicht!), die Steuern trage, keinerlei Tierarztkosten übernommen werden usw.
Ich bin letztlich zum Pflegestellenversager geworden, aber solche Fakten muss man finde ich schon mitteilen, da viele PS ja auch selbst Hunde haben und die Versicherung/Steuern bei mehreren Hunden schon arg variieren können. Da ich bei mir den Hund in der Stadt nur anmelden kann, wenn ich einige Daten aus dem Impfpass habe, u.a. Nachweis der Chipnummer, Alter etc. und ich den Impfpass auch nach 2,5 Monaten nicht ausgehändigt bekommen habe, weil man schlechte Erfahrungen gemacht habe, kann ich den Hund gar nicht anmelden. Die Versicherung verlangt ebenfalls einen Nachweis usw. Zum Tierarzt gehe ich natürlich, aber bislang kenne ich es, dass die Pflegestellen nur Futterkosten zahlen.
Zumal der Vertrag erst auf mehrmaliges Nachfragen bei mir angekommen ist.
Beim Endstellenvertrag, der auch erst nach vier Wochen bei mir ankam (per FB Nachricht... was ja auch soooo aufwendig ist...) pocht der Verein dann auf schnelle Unterschrift, weil sie die Kohle wollen. Geht's noch? Vorher hatten sie es ja auch nicht sonderlich eilig mit den Verträgen und dann darf man sich den nicht mal in Ruhe durchlesen und durch den Kopf gehen lassen.


LG

Morgen

Das ist ja eine Schweinerei kann man da nichts gegen machen ?


MFG
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #35
.....

Das Thema liegt zwar schon etwas zurück möchte aber dennoch meine Erfahrungen mit Tierschutzorganisationen mitteilen.
Das Konzept ansich ist sicherlich ein Gutes, insgesamt hapert es meines Erachtens nach allerdings an der Umsetzung. Ich selbst
hatte 2 Katzen von eine Orga (sieben-katzenleben), einen Hund (Atin), eine Katze (Tierheim Uhlenkrog).
Wir haben eine große Wohnung die eine entsprechende Haltung zulässt, dabei wollte ich immer 4 Katzen haben. 2 hatten wir bereits
dabei ist eine leider an FIP verstorben wo unser Kater auch sehr getrauert hat und sich auch dauerhaft verändert hat.
Katze 1 kam aus dem Tierheim. Uns wurde gesagt sie sei etwas schüchtern ansonsten zutraulich und käme von einem Bauernhof.
Tatsache ist: Diese Katze ist scheu, an keine menschliche Hand gewöhnt und selbst nach 4 Jahren ist zwar mittlerweile ein vorsichtiges
streicheln möglich mehr aber auch nicht - und da muss sie schon einen guten Tag haben. Ich komme selbst aus einem Bauerndorf und da kann mir
auch keiner erzählen das ein Bauer sich die Mühe macht und das Geld investiert eine Katzen tätowieren zu lassen. Dann kamen nacheinander 2 Katzen
von sieben-katzenleben. Bei der ersten wurde uns gesagt sie sei völlig gesund und mit anderen Katzen gut verträglich. Fakt ist: Sie hatte keinen Schwanz,
das schon eine Erwähnung wert ist und ist eine typische Einzelkatze die sich in keine Gruppe einfügt. Katze 2 auch natürlich völlig gesund und verträglich mit
Artgenossen. Fakt ist: Diese Katze wurde tausende Kilometer mit dem Flieger transportiert und kam bei uns an mit einer frischen 15cm langen Bauchnarbe von einer
Operation. Die Wunde war leicht geschwollen, gerötet und die Fäden waren drinnen. Der Kater war aggressiv den anderen Katzen gegenüber und hatte eine Pilzerkrankung
und sich selbst büschelweise die Haare ausgerissen.
Wir waren gezwungen den Kater nach 4 Wochen wieder abzugeben da es mit unseren anderen Katzen nicht ansatzweise funktionierte. Dabei hatten wir Kosten von
über 600 Euro (Schutzgebühr + Tierarztrechnungen). Auf den Tierarztkosten sind wir komplett sitzen geblieben und angepampt worden weil das wohl selbstverständlich
ist. Nach langen Diskussionen und Beleidigungen wurde der Kater abgeholt. Die neuen Besitzer haben im übrigen auch wieder die Schutzgebühr bezahlt.
Da wird doppelt und dreifach abkassiert. Dann hatten wir einen kleinwüchsigen Hund. Der Hund sollte stubenrein sein was er nicht war, er hatte sein großes Geschäft mehrfach
im Bett meines Mannes erledigt. Eine Katze von uns war mit dem Neuzugang nicht so einverstanden und hat ihm ein paar mal hinterrücks die Pranke runtergehaun und wollte dazu
bei ATIN eine Hilfestellung haben wie wir damit am besten umgehen können. Nach meiner E-Mail kam die zuständige Dame von Hamburg nach Kiel, unangemeldet und hysterisch in meine
Wohnung, riss mir den Hund aus dem Arm und lies mich stehen mit "Das ist nicht hinnehmbar, dass die Katze den armen Hund verprügelt".....
Da kann sich jeder selbst ein Bild machen. Ich habe von solchen Organisationen die Nase voll bis oben hin. Es werden Schutzverträge aufgesetzt mit Klauseln die rechtlich überhaupt
keinen Bestand haben, Schutzgebühren erhoben die meines Erachtens nach überzogen sind und Orgas die sich unter dem Deckmantel der Tierrettung selbst finanziell bereichert.
Mit den Interessenten die immerhin bereit sind viel Geld zu investieren - was keiner tun müsste - und weite Fahrtwege auf sich nimmt, da sollten die Organisationen auch einen entsprechenden Umgangston anschlagen. Denn für das Geld kann ich mir auch ein Tier aus dem hiesigen Tierheim holen und habe mit Sicherheit mehr Chancen darauf zu wissen was ich bekomme.
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #36
@ Dominic: ich kann nur immer wieder nachfragen, ob sie das zweite Exemplar des Vertrags (habe ihn am 1.Mai losgeschickt und noch immer keine Antwort) nun los geschickt haben. Denn mit dem zweiten Exemplar sollte auch der EU Ausweis hier ankommen...

Nun habe ich, auf Empfehlung von jemandem einem Verein angeboten, einen bestimmten Hund als Not PS aufzunehmen, der ganz dringend da raus muss. Allerdings ist der Hund noch nicht kastriert und meine Hündin wird vermutlich bald läufig... Da ich keinen Nachwuchs haben mag, fragte ich danach, ob der Hund auf Vereinskosten kastriert werden kann. Die Antwort war kurz und knapp: "es ist dringend, der Hund muss da raus. Familie will ihn nicht kastrieren und wir haben da kein Geld für." Sehr seriöser Verein... Nun gut, der Hund kann da nichts für. Habe also angeboten, dass ich ihn dort abhole, damit die Transportkosten (ca 50km) wegfallen und das Geld, was dadurch gespart wird, für die Kastra genutzt werden kann. Das wollte man abklären und nun ist morgen bereits eine Woche um, in der man es locker hätte abklären können. Schade. Denn so dringend war es dann wohl doch nicht. Bei dem, was ich mir da durchgelesen habe, sollte er nicht in unerfahrene Hände kommen. Nur wenn man als Verein nicht bereit ist, noch in den Hund zu investieren, wird sein Problem (sagen wir es mal so: er ist absolut unerzogen und was "erzogen" ist, war der absolute Müll, so dass der hund alles von grund auf noch mal lernen muss...) nicht besser wird. Weder die Ressourcenverteidigung, noch die Unverträglichkeit mit anderen Hunden oder dass er nach Männern schnappt.
Ich könnte die Kastra auch zahlen, aber der Verein kassiert hinterher die volle Summe inkl. der Kastra-Kosten und da investiere ich das Geld lieber besser. Das macht einen Verein nicht gerade seriös oder??

Also meine anderen Pflegehunde wurden alle vom Verein versichert, die hätten die Hundesteuer übernommen, Kastration und alles was hier an Tierarztkosten zusammen kam, wurde übernommen. Sogar Futter bekam ich gestellt.
Ich habe bereits einen neuen Verein im Auge. Was mich persönlich stört: jeder Verein, obwohl ich schon PS gemacht habe, will hier trotzdem noch mal eine VK machen. Wenn es darum geht, kurzfristig einen Hund auf zu nehmen, was bei zwei meiner Pflegies der Fall war, da wurde keine VK gemacht..., muss es doch schnell gehen.


Tierheime in der Umgebung sind auch nicht immer das gelbe vom Ei. Viele haben auch Auslandshunde (teilweise beschlagnahmt, abgegeben oder selbst geholt) und wissen nicht, dass die krank sind, die Hunde werden zu schnell vermittelt bevor man eine wirkliche Einschätzung machen konnte usw. Alles schon erlebt :(
 
  • Tierschutz (Hunde) "schlechte" Erfahrungen? Beitrag #37
Also ich kann Tierheimhunde nur unterstützen, z.B. im Tierheim Waldenburg und im Tierheim Heilbronn gibt es echt tolle Hunde :) Ich kümmere mich grad um eine 2-jährige Schäferhündin aus schlechter Haltung und die ist echt klasse :) Aber es gibt auch Regeln, bevor man Hunde adoptiert, muss man erst mit ihnen laufen und sie ein Tag (bis zu einer Woche) aufnehmen und schauen, ob der Hund überhaupt zu einem passt. Es kann ja sein, dass man Probleme mit ihnen bekommt. Also die zwei Tierheime kann ich nur empfehlen, weil die Leute nett sind und jeden Hund unterstützen. Natürlich gibt es auch scheue (oder auch aggressive) Hunde, die man erstmal kennenlernen muss und ihr Vertrauen gewinnen muss. Aber die Hunde, die dort sind, gehen auch in eine Hundeschule, wenn sie aggressiv sind. Und so viel verdient ein Tierheim auch nicht, was meint ihr, warum sie gerne Spenden annehmen? :D
Liebe Grüße
Jessi mit ihren treuen Hündchen, Pferdchen und Kätzchen :)
 
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