Kupfer und Amphibien

Diskutiere Kupfer und Amphibien im Amphibien Forum Forum im Bereich Terraristik & Aquaristik; Hallo, wie ja einige wissen habe ich nun ein Becken für Feuern auch Molche gestaltet und es ist soweit fast fertig, ausser dass meine Wasserpest...
  • Kupfer und Amphibien Beitrag #1
bacon68

bacon68

Beiträge
72
Punkte Reaktionen
0
Hallo,
wie ja einige wissen habe ich nun ein Becken für Feuern auch Molche gestaltet und es ist soweit fast fertig, ausser dass meine Wasserpest immer wieder kaputt geht. Der Javafarn der enthalten ist, zeigt sich nicht geschwächt.

Aber nun zum Thema, von meinem Nachbarn (Garnelen-Züchter) weiss ich dass die Kupferwerte im Wasser erhöht sind, da unser Gebäude schon etwas älter ist und nur Kupferrohre als Wasserleitung hat. Er selbst hat ein Osmose-system um zu Züchten.
Jetzt meine Frage: Wie wirkt sich das Kupfer auf Amphibien speziell Cynops aus?

Habe schon viel gegooglet und konnte nichts finden.
Über Tipps und Links wär ich sehr dankbar.

LG, Daniel
 
  • Kupfer und Amphibien Beitrag #2
Huhu Daniel,

ich kann dir leider nur sagen dass Amphibien, insbesondere Larven, auf erhöhte Kupferwerte empfindlich reagieren. Genaue Angaben ab welchem Wert Vorsicht geboten ist kann ich jedoch nicht machen. Ein Bekannter gibt auf seiner Homepage bezüglich Ambystoma mexicanum einen Wert von unter 0,5 ppm () In wie weit sich dies auf H. orientalis übertragen lässt kann ich dir nicht sagen.

Solange die Rohre nicht neu sind dürfte es aber nicht besonders problematisch sein. Mir wurde mal gesagt, dass sich bei etwas länger eingebauten Rohren im Inneren eine Schutzschicht (Patina) bildet, welche eine größere Kupferabgabe an das Wasser verhindert. Auch müssen Wasserwerke die zulässigen Kupferwerte (für Menschen) nicht nur bei der Bereitstellung sondern auch bis zum Auslaufen aus dem Wasserhahn einhalten, im normalfall dürften diese für Amphibien nicht schädlich sein.

Wenn man das Wasser ca. eine halbe Minute vor Gebrauch etwas laufen lässt dann verdünnen sich angesammelte, höhere Konzentrationen und sollten so bedenkenlos verwendet werden können. Wenn du dir unsicher bist kannst du den Kupferwert aber auch entweder selbst messen oder beim zuständigen Wasserwerk erfragen.
 
  • Kupfer und Amphibien Beitrag #3
ok. danke für deine Antwort. mein nachbar meinte ich sollte über ein osmosessystem nachdenken.
was mir sorgen macht ist, dass meine ganze wasserpest umgekippt ist und nun tot ist... Freischwinden sowie unter dem stein geklemmte...
Ich weiss nicht es könnte daran liegen, dass sie vllt zu wenig Licht bekommen oder kaum Nitrat im Wasser ist, da auf die knapp 60L nur n paar Garnelen kommen die "Mist" machen können.
Der Javafarn hingegen shlägt sich wacker...
 
  • Kupfer und Amphibien Beitrag #4
Guten Abend Daniel,

ich würde mir wegen des Kupfers keine großen Sorgen machen. Wenn es dir aber zu heikel ist solltest du einfach mal dein Leitungswasser testen, dann bist du auf der sicheren Seite. Je nachdem welche Garnelenarten dein Nachbar pflegt kann solch eine Anlage durchaus nötig sein, aber bei Cynops/Hypselotriton habe ich noch nie von Problemen diesbezüglich gehört und würde darauf verzichten.

Gekaufte Wasserpest hat bei mir auch nie lange gehalten, mach dir nichts daraus. Lediglich Pflanzen die ich von anderen Molchhhalten habe halten sich. Ich beleuchte meine Becken sehr spärlich und während der Wintermonate teils nur ein bis zwei Stunden täglich bei 10°C bis 15°C. Das machen leider nicht viele gängige Aquarienpflanzen mit. Bei mir hat sich mittlerweile in allen Becken Javamoos durchgesetzt, das bekomme weder ich noch meine Molche kaputt
 
Thema:

Kupfer und Amphibien

Kupfer und Amphibien - Ähnliche Themen

Steckbrief: Chinesischer Feuerbauchmolch: Kurzinfo Klasse: Lurche (Amphibia) Ordnung: Schwanzlurche (Caudata) Überfamilie: Salamanderverwandte (Salamandroidea) Familie: Echte Salamander...
Oben