- Unglücklich ohne Tiere Beitrag #1
Eulenohr
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hallo und guten morgen...
um zeit zu sparen, werde ich in folgendem post auf großschreibung verzichten.
eigentlich müsste ich gleich zur uni, aber vorher muss ich mir noch etwas von der seele schreiben.
ich bin ein sehr vernunftgeleiteter mensch und denke über entscheidungen, seien sie auch noch so klein, bis ins letzte detail nach, um keine fehler zu machen. aber oft passieren sie ja trotzdem und das macht das leben irgendwie aus...
es ist so, dass ich letztes jahr zum 30. september 400km von zu hause weggezogen bin. dort in dem haus und der wohnung meiner mutter haben immer unserer 2 hauskatzen gelebt, sie sind jetzt bald 11 jahre alt. ich habe eine sehr innige bindung zu ihnen, viel mit ihnen gespielt, gekuschelt und sie haben oft beide mit bei mir im bett geschlafen. die möglichkeit, sie mitzunehmen, bestand zu keiner zeit. zu hause: 120qm mit vielen versteck- und ausguckmöglichkeiten. hier: 43qm mit weniger möglichkeiten. außerdem bin ich mir darüber klar geworden, dass zu meinem neuen leben und wünschen ein hund besser passen würde.
nun ist es so, dass ich mit meinem freund zusammenlebe (wir haben schon mal zusammengewohnt, aufgrund meines studiums musste ich wegziehen. da ich aber nun den studiengang gewechselt habe sind wir wieder räumlich vereint, sind bald 5 jahre zusammen) und wir natürlich schon über die anschaffung eines tieres nachgedacht haben. wir sind auch sozusagen auf den hund gekommen.
das "problem" ist, dass ich nächstes jahr im frühling, Februar/märz/april, 3 monate ins ausland will/möchte. es ist pflicht im Studium englisch. ich gehe dann höchstwahrscheinlich nach australien.
darauf freue ich mich auch und es ist alles ok.
es wäre nur einfach unlogisch und egoistisch, jetzt einen hund aufzunehmen, da dieser dann in den drei monaten wo ich weg bin ziemlich viel auf sich allein gestellt wäre – mein freund arbeitet vollzeit. er ist von 6 uhr morgens bis 17 uhr nachmittags unterwegs. dann kommt noch kochen, aufräumen, einkaufen...nein, das will und kann ich ihm und vor allen dingen einem hund nicht zumuten!
ich weiß nicht, was ich mir hier erhoffe, vielleicht ein paar aufmunternde worte ...vorfreude ist die schönste freude.
für mich ist die zeit ohne tiere um mich herum sehr schrecklich. klar, ich gehe oft ins tierheim, doch die zeiten zum gassigehen und katzenkuscheln sind denkbar unmöglich gelegt (mittags!), dass ich unter der woche wegen uni einfach nie dort hin gehen kann. natrülcih am nachmittag, aber da kann man "nur" gucken. und das ist nicht dasselbe.
ich komme mir manchmal echt dämlich vor, wenn ich an unsere katzen denke und tränen kullern, oder wenn ich 2 stundenlang online tierheime in der umgebung nach hunden absuche, die zu uns passen könnten. mich macht das wahnsinnig, ich komme einfach nicht klar. träume auch sehr oft von eigenem Hund/hund im haus etc.
leider muss ich schließen, da ich nun weg muss.
bestimmt können mich einige verstehen aber ich habe das Gefühl, dass viele leute aus meinem umkreis nicht so ein "Bedürfnis" nach tierischer nähe haben, da sie es vllt nicht gewohnt sind. für mich fehlt ein stück von mir selbst und ich merke das...ich bin nicht zufrieden und ausgeglichen...
viele grüße vom eulenohr
um zeit zu sparen, werde ich in folgendem post auf großschreibung verzichten.
eigentlich müsste ich gleich zur uni, aber vorher muss ich mir noch etwas von der seele schreiben.
ich bin ein sehr vernunftgeleiteter mensch und denke über entscheidungen, seien sie auch noch so klein, bis ins letzte detail nach, um keine fehler zu machen. aber oft passieren sie ja trotzdem und das macht das leben irgendwie aus...
es ist so, dass ich letztes jahr zum 30. september 400km von zu hause weggezogen bin. dort in dem haus und der wohnung meiner mutter haben immer unserer 2 hauskatzen gelebt, sie sind jetzt bald 11 jahre alt. ich habe eine sehr innige bindung zu ihnen, viel mit ihnen gespielt, gekuschelt und sie haben oft beide mit bei mir im bett geschlafen. die möglichkeit, sie mitzunehmen, bestand zu keiner zeit. zu hause: 120qm mit vielen versteck- und ausguckmöglichkeiten. hier: 43qm mit weniger möglichkeiten. außerdem bin ich mir darüber klar geworden, dass zu meinem neuen leben und wünschen ein hund besser passen würde.
nun ist es so, dass ich mit meinem freund zusammenlebe (wir haben schon mal zusammengewohnt, aufgrund meines studiums musste ich wegziehen. da ich aber nun den studiengang gewechselt habe sind wir wieder räumlich vereint, sind bald 5 jahre zusammen) und wir natürlich schon über die anschaffung eines tieres nachgedacht haben. wir sind auch sozusagen auf den hund gekommen.
das "problem" ist, dass ich nächstes jahr im frühling, Februar/märz/april, 3 monate ins ausland will/möchte. es ist pflicht im Studium englisch. ich gehe dann höchstwahrscheinlich nach australien.
darauf freue ich mich auch und es ist alles ok.
es wäre nur einfach unlogisch und egoistisch, jetzt einen hund aufzunehmen, da dieser dann in den drei monaten wo ich weg bin ziemlich viel auf sich allein gestellt wäre – mein freund arbeitet vollzeit. er ist von 6 uhr morgens bis 17 uhr nachmittags unterwegs. dann kommt noch kochen, aufräumen, einkaufen...nein, das will und kann ich ihm und vor allen dingen einem hund nicht zumuten!
ich weiß nicht, was ich mir hier erhoffe, vielleicht ein paar aufmunternde worte ...vorfreude ist die schönste freude.
für mich ist die zeit ohne tiere um mich herum sehr schrecklich. klar, ich gehe oft ins tierheim, doch die zeiten zum gassigehen und katzenkuscheln sind denkbar unmöglich gelegt (mittags!), dass ich unter der woche wegen uni einfach nie dort hin gehen kann. natrülcih am nachmittag, aber da kann man "nur" gucken. und das ist nicht dasselbe.
ich komme mir manchmal echt dämlich vor, wenn ich an unsere katzen denke und tränen kullern, oder wenn ich 2 stundenlang online tierheime in der umgebung nach hunden absuche, die zu uns passen könnten. mich macht das wahnsinnig, ich komme einfach nicht klar. träume auch sehr oft von eigenem Hund/hund im haus etc.
leider muss ich schließen, da ich nun weg muss.
bestimmt können mich einige verstehen aber ich habe das Gefühl, dass viele leute aus meinem umkreis nicht so ein "Bedürfnis" nach tierischer nähe haben, da sie es vllt nicht gewohnt sind. für mich fehlt ein stück von mir selbst und ich merke das...ich bin nicht zufrieden und ausgeglichen...
viele grüße vom eulenohr