Ratte hat Probleme mit den Atemwegen

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  • Ratte hat Probleme mit den Atemwegen Beitrag #1
LostInParadise

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Ich habe mit meiner Ratte seit einiger Zeit ein paar probleme. Er ist krank. Mein TA hat entweder auf Lungentumor, Herzinsuffizenz oder Lungenentzündung getippt. Er bekam Antibiotikum, um eine Lungenentzündung auszuschließen und zusätzlich zwei Spritzen, falls es etwas mit dem Herzen ist, um das Wasser aus der Lunge zu entfernen.
Danach ging es ihm eine Zeit lang besser, bis es wieder schlimmer wurde. Also bin ich wieder hin zum TA, der meinte, es klinge trotz allem besser. Jetzt tippt er auf eine Allergie und hat mit für zwei MOnate Cortison mitgegeben.
Den Käfig habe ich vorher komplett gereinigt und desinfiziert und es gab baumwolleinstreu, um alles zu vermeiden, dass eine eventuelle Allergie begünstigt.
Die Cortisongabe ist nun seit einer Woche vorbei, aber es wird immer noch nicht besser. Mein TA hat mir quasi schon mit der Einschläferung gedroht. Armani hat keine Flankenatmung! Es wirkt nur so, als stecke etwas in ihm, dass er raushusten möchte. Sonst ist er fit, er frisst normal und geht mit seinen Mitbewohnern ganz normal um. Er atmet "nur" sehr laut und rasselnd.
Nun möchte ich von euch wissen, was ihr tun würdet. Würdet ihr euer Tier aufgeben und es einschläfern lassen? Oder würdet ihr versuchen mit den Spritzen, die offensichtlich geholfen haben, das Tier noch ein wenig zu halten?
 
  • Ratte hat Probleme mit den Atemwegen Beitrag #2
Er bekam Antibiotikum, um eine Lungenentzündung auszuschließen und zusätzlich zwei Spritzen, falls es etwas mit dem Herzen ist, um das Wasser aus der Lunge zu entfernen.
Danach ging es ihm eine Zeit lang besser, bis es wieder schlimmer wurde. Also bin ich wieder hin zum TA, der meinte, es klinge trotz allem besser. Jetzt tippt er auf eine Allergie und hat mit für zwei MOnate Cortison mitgegeben.

Den ersten Schritt kann ich nachvollziehen, den zweiten nicht.

Wurde es nach Absetzen des Antibiotikums schlechter ? Oder bekam er das noch ?
Und auch die einmalige Entwässerung therapiert keine Herzinsuffiziens, die entwässert die Lunge, die durch das angeschlagene Herz früher oder später wieder voll Wasser ist. Da muss dann eine Dauertherapie her, wenn die Diagnose bestätigt ist.
Cortison ist auch Gift bei Lungenödemen, weil es zusätzlich die Wassereinlagerung fördern kann.

Vor der Euthanasie würde ich definitiv ein Röntgenbild anfertigen lassen - da kann man Lungentumore erkennen, auch Herzprobleme kann man mit Glück sehen.
Und man sollte auch mal eine "diagnostische Therapie" so zuende führen, dass man rausfindet, woran das Tier leidet.

Wenn es ohne Entwässerung schlechter wird, kann es ein Herzproblem sein, dann müssen die Medis weiter ins Tier.
Wenn es ohne Antibiotika schlechter wird, dann kann es eben etwas Entzündliches sein.

Da das Cortison nichts bringt, wird es eher keine Allergie sein.
 
  • Ratte hat Probleme mit den Atemwegen Beitrag #3
Hi,

die Geschichte kommt mir verdächtig bekannt vor.

mein Merlin bekam urplötzlich so richtig gurgelnde und brodelnde Geräusche. Die hatte er dauerhaft, egal ob er frisst, schläft oder herum läuft. Ihm ging es dabei aber sehr gut.
mein Tierarzt klang es verdächtig nach Wasser in der Lunge. Zu dem Zeitpunkt wollte sie ihn erstmal entwässern, bevor sie ihn in eine leichte Narkose legen würde, um ein Röntgenbild zu machen (bei ihm gehts nicht ohne, der ist zu hibbelig).

er bekam also was zur Entwässerung, in unserem Falle war es dimazon.
darunter wurde es nicht besser.
Also gab es ein zweites Medikament, das war dann bricanyl. auch darunter keine Besserung.
weiter ging es mit cortison zum abschwellen und gleichzeitig Antibiotikum um eine Entzündung zu behandeln, falls eine da sein sollte, denn die Entwässerung Hatte ja schon mal nix gebracht. Aber auch darunter keine Besserung.
dann bekam er erstmal bricanyl und bisolvon weiter, da mein Tierarzt ebenfalls auf ein allergisches Asthma tippte und er nicht nichts machen wollte, während er bei Kollegen rumfragte.

während dieser Zeit zog ich um. Da wurde es dann schlagartig besser. Woran das lag, keine Ahnung. Wir setzten die Medikamente danach ab. Und alles blieb gut.
bis er eines abends plötzlich fast erstickte, am würgen war, schäumte etc.
am nächsten Tag beim Tierarzt war nix mehr zu hören, auf den Röntgenbild sahen sowohl herz wie auch Lunge etc gut aus.

wir wissen nach wie vor nicht, was er hat. Seit dem Erstickungsanfall ist er komplett unauffällig was die Atmung betrifft.
man merkt allerdings wenn es wärmer wird, dass er das nicht So super toll verkraftet, darum vermuten wir doch, dass es vom herzen kommt.
aktuell bekommt er da noch keine Medikamente, da er noch keine probleme wieder hat... Mal schauen wie der Sommer wird...
 
  • Ratte hat Probleme mit den Atemwegen Beitrag #4
Ohja, der Merlin ..
Wobei hier ja der Unterschied vorliegt, dass die erste Medi-Kombination geholfen hat :

Danach ging es ihm eine Zeit lang besser, bis es wieder schlimmer wurde.

Daher ist es hier vielleicht zum Glück etwas Greifbares, das man behandeln kann. Aber man muss dann auch konsequent die Medikamente weiter geben.
 
  • Ratte hat Probleme mit den Atemwegen Beitrag #5
Ich bin mir nicht ganz sicher, was geholfen hatte. Die Spritzen hatte er zusammen mit dem Antiobiotikum genommen. Zwei Wochen. In der Zeit wurde es besser und hörte auf. Auch nach dem Absetzen der Medikamente war alles gut, bis es von heute auf morgen wieder los ging.
In der Zeit, in der es gut war, war ich auch wieder beim TA - seitdem sind wir spätestens alle drei Wochen zur Kontrolle da - und da meinte der TA, dass er nicht hören könnte, ob etwas in der Lunge war. Also wird es schon mal kein Tumor sein und zusätzlich sagte er, eine Lungenentzündung hört sich anders an.
Sollte es tatsächlich am Herzen liegen, ist es keine Tierquälerei ihn mit Spritzen "am Leben zu halten"?
 
  • Ratte hat Probleme mit den Atemwegen Beitrag #6
Herzmedikamente kann man gar nicht spritzen, die gibt es für Ratten nur oral. Entwässerung kann man spritzen - oder als Tablette geben. Bei den Krümeln, die Ratten brauchen, ist das kein Problem.

Auch Antibiotika muss man nicht spritzen, sondern untergemischt geben.

Eines von beidem hat ja geholfen, sodass er noch nicht zum Tode verurteilt wäre. Und die Medi-Krümel kann man oft problemlos mit Paste in die Ratte bekommen.
 
  • Ratte hat Probleme mit den Atemwegen Beitrag #7
Herz-Medis wie auch Medis zur Entwässerung etc kann man auch oral geben, dazu muss man kein Tier ständig "quälen".
So wie du beschreibst, dass es besser wurde und nach Med.-Absetzung wieder schlimmer würd ich schon in Richtung Herz schauen.

Wenn das Herz insuffizient ist, verlagert sich Wasser in die Lunge. Entwässert man (Cortison zb kann unter anderem auch das Wasser aus der Lunge woanders hin drücken, sorgt aber eben nicht dafür, dass es komplett abgebaut wird), wird es erstmal besser. Setzt man dann Medikamente ab, läuft die Lunge wieder voll. Entwässert man dann wieder, sollte es wieder besser werden.

Bei eindeutigen Herzpatienten ist es aber angeraten wirklich dauerhaft was fürs Herz zu geben, und wenn das nicht reicht auch dauerhaft was zum Entwässern. Eben damit die Lunge gar nicht erst vollläuft.

Merlin ist da auch ein absoluter Ausnahmefall, weil wir eben bis dato immer noch nicht wirklich greifen können, was es bei ihm ist. Laut Ultraschall ist das Herz normal, die Lunge unauffällig etc. Laut Klinik (also rein von den Symptomen her) schaut es aber stark nach Herzproblemen aus, mit der Ausnahme dass er aktuell nicht wieder vollzulaufen scheint, was eigentlich nicht typisch bei Herzproblemen ist.
Aus diesen Gründen, da er eben ein Ausnahmefall ist bekommt er keine Dauermedikation, solang wir nicht 100% festmachen können, was es ist. Und bis jetzt hat er auch keine Probleme, bis auf die Tatsache, dass er schon schlapper ist, je wärmer es ist.

Gruß
 
  • Ratte hat Probleme mit den Atemwegen Beitrag #8
Cortison hat er oral in Krümeln auf einer Banane bekommen. Das Antibiotikum bekamm er oral mit einem Stück Brot. Ich habe bestimmt nicht täglich mein Tier gequält. Die Spritze gab es bisher erst zweimal beim TA.
 
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