Hallo,
ausreichend Platz (mind. 2qm Grundfläche für 2-3 Tiere, jedes weitere Tier benötigt dann natürlich zusätzlich Platz), gesundes und ausgewogenes Futter (wichtig ist hier der Vitamin C-Gehalt sowie der Calciumgehalt, das eine muss hoch genug sein, dass andere darf nicht zu hoch sein), eine stabile Gruppe (am besten ein Harem mit einem kastrierten Bock und 2-x weiblichen Tieren, auch sollten keine sehr alten Tiere mit sehr jungen Tieren vergesellschaftet werden, außer jeder hat mindestens ein weiteres Tier in seinem Alter), kein übermäßiger Stress (wie z.B. tägliches Rausnehmen, extrem laute Geräusche etc.) und eine genaue Überwachung (wöchentlicher "TÜV) sind schon mal Grundvoraussetzungen.
Wie McLeod schon sagte kann die Herkunft eine Rolle spiele, gerade wenn es sich um Inzuchttiere handelt, viele chronische Sachen "schleppt" man sich da schon fast automatisch ein. Eine Garantie hat man aber nie und die meisten Notfall- und TH-Tiere haben nun mal eine unbekannte Herkunft, sodass man da keine wirkliche Absicherung treffen kann.
Kendra hat ja dann auch noch ein paar Tipps zur Fütterung gegeben, die wichtig wären - Sonnenblumenkerne enthalten Fettsäuren, die die Schweinchen brauchen, allerdings machen zu viele auch dick, deshalb die geringe Menge am Tag.
Grundsätzlich sind Meerschweinchen Meister im Verstecken von Krankheiten und man kann nur durch regelmäßige Kontrolle und sehr genaues Beobachten den Gesundheitszustand beurteilen. Tiere die schon krank aussehen (stumpfes, fettiges Fell, eingefallene Flanken etc.) befinden sich meist schon im Endstadium einer Erkrankung!
Und die Erhaltung der Gesundheit gelingt am Besten durch artgerechte, verhaltensgerechte Haltung und Fütterung.