- Hund anschaffen - kann das so funktionieren? Beitrag #1
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Vermilion
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Hallo an alle hier
,
Ich habe mich gerade hier angemeldet , da ich zu meinem Problem mal einige Meinungen brauche.
Ich will mal direkt damit anfangen: Ich mache gerade eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau und musste dafür zu meinem Freund ziehen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keinen Führerschein , musste also immer mit dem Bus zur Arbeit kommen. Da meine Eltern in einem kleinen Dorf mit schlechter Busanbindung leben ,bin ich also zu meinem Freund bzw. in das Haus seiner Eltern mit eingezogen.
Meinen damals schon 14 Jahre alten Hund musste ich allerdings bei meinen Eltern lassen, da unsere Etage für ihn zu klein gewesen wäre und die Eltern meines Freundes nicht unbedingt einen Hund im Haus haben wollen. Außerdem kommt natürlich noch dazu, dass ich täglich 8 Stunden arbeiten muss. Hier muss ich jedoch sagen, dass ich 2 Stunden Mittagspause habe, in denen ich entsprechend Zeit hätte, also ein Hund wäre nie länger als 4 Stunden am Stück alleine (ist aber natürlich auch schon grenzwertig)
Jetzt aber zum eigentlichen Punkt:
Mein alter Hund ist vor einem halben Jahr leider verstorben , das war natürlich schlimm für mich, aber an einen neuen war erstmal nicht zu denken.
Seit 2 Monaten allerdings wird der Wunsch danach immer stärker und mir fehlt ein 'eigener Hund' sehr. Meine Eltern haben zwar 2 kleine Hunde ( die gehörn ofiziell meiner älteren Schwester, die noch zu Hause wohnt) aber das ist einfach nicht das gleiche...
Ich hab in letzter Zeit viel mit meiner Familie und meinem Freund darüber geredet und alle würden mich bei diesem Herzenswunsch gerne unterstützen. Somit sähe der Plan wie folgt aus:
Sollte ich mir einen Hund holen, könnte dieser erstmal bei meinen Eltern wohnen. Die haben ein großes Haus mit großem Garten, leben auf dem Land und haben ,wie schon beschrieben ,ja auch noch 2 eigene Hunde, um die sich ja auch gekümmert werden muss.Also er wäre nie oder selten alleine.
Ich würde natürlich so oft es geht dorthin fahren. Von meiner Arbeit aus fahre ich ca. 10 Minuten, von meinem Wohnort 20.
In den Mittagspausen könnte ich auf jeden Fall dorthin und abends im normalfall auch. Meine Schwester hat mir angeboten sich um den Hund dann mitzukümmern, also ihn mit rauszunehmen, wenn sie auch mit ihren geht (also wäre er dann nicht nur an mich gebunden) und ihn mitzufüttern. Das Geld würde ich natürlich selber dazugeben und wenn ich mal keine Zeit hätte wüsste ich den Hund gut versorgt.
Wenn ich dann meine Ausbildung in 1 Jahr entsprechend beendet habe und im Idealfall eine geeignete Wohnung gefunden habe, sollte der Hund zu mir kommen. Sollte ich erst in 2 oder 3 Jahren eine gute Wohnung gefunden haben, die groß genug ist, Hunde erlaubt und generell Hundetauglich ist würde er halt erst dann zu mir kommen. Ich würde keine Entscheidung treffen, die dem Tier nicht gut tut.
Aber dieser Schritt ist jetzt natürlich noch schwer zu planen, da ich ja auch noch nicht genau weiß, wie es nach der Ausbildung beruflich weitergeht. Aber die Hauptsache ist ja, dass der Hund auf jeden Fall einen Platz hat, in dem er Willkommen ist und sich wohlfühlen kann.
Soviel erstmal zur Theorie...
Natürlich frage ich mich jetzt, ob das so funktionieren kann.
Ich muss ja damit rechnen, dass sich der Hund eher an meine Familie gewöhnt, als an mich und es ihm nicht gut tun würde, wenn er dann nach 3-4 Jahren aufeinmal zu mir 'muss'. Außerdem wäre er ja auf Grund meiner Arbeit auch anderen Situationen ausgesetzt. Während er bei meinen Eltern nie alleine wäre, müsste ich ihn fast täglich für einige Stunden alleine lassen. Vielleicht müsste er dann doch bei meinen Eltern bleiben.
Ist das irgendwie verrückt einen 'eigenen Hund' bei 'anderen Menschen' zu halten? Wie machen das denn andere Berufstätige?
Der Wunsch nach einem Hund ist sehr groß, aber er soll es dannja auch gut haben.
Ich würde mich über paar Antworten sehr freuen!
Danke schonmal
Vermilion
PS: Ich hab mich schon über eventuelle Hunde informiert und bin momentan beim 'Shiba Inu' angelangt, falls das irgendwas zur Sache tut. Aber darauf festgelegt bin ich nicht.
Ich habe mich gerade hier angemeldet , da ich zu meinem Problem mal einige Meinungen brauche.
Ich will mal direkt damit anfangen: Ich mache gerade eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau und musste dafür zu meinem Freund ziehen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keinen Führerschein , musste also immer mit dem Bus zur Arbeit kommen. Da meine Eltern in einem kleinen Dorf mit schlechter Busanbindung leben ,bin ich also zu meinem Freund bzw. in das Haus seiner Eltern mit eingezogen.
Meinen damals schon 14 Jahre alten Hund musste ich allerdings bei meinen Eltern lassen, da unsere Etage für ihn zu klein gewesen wäre und die Eltern meines Freundes nicht unbedingt einen Hund im Haus haben wollen. Außerdem kommt natürlich noch dazu, dass ich täglich 8 Stunden arbeiten muss. Hier muss ich jedoch sagen, dass ich 2 Stunden Mittagspause habe, in denen ich entsprechend Zeit hätte, also ein Hund wäre nie länger als 4 Stunden am Stück alleine (ist aber natürlich auch schon grenzwertig)
Jetzt aber zum eigentlichen Punkt:
Mein alter Hund ist vor einem halben Jahr leider verstorben , das war natürlich schlimm für mich, aber an einen neuen war erstmal nicht zu denken.
Seit 2 Monaten allerdings wird der Wunsch danach immer stärker und mir fehlt ein 'eigener Hund' sehr. Meine Eltern haben zwar 2 kleine Hunde ( die gehörn ofiziell meiner älteren Schwester, die noch zu Hause wohnt) aber das ist einfach nicht das gleiche...
Ich hab in letzter Zeit viel mit meiner Familie und meinem Freund darüber geredet und alle würden mich bei diesem Herzenswunsch gerne unterstützen. Somit sähe der Plan wie folgt aus:
Sollte ich mir einen Hund holen, könnte dieser erstmal bei meinen Eltern wohnen. Die haben ein großes Haus mit großem Garten, leben auf dem Land und haben ,wie schon beschrieben ,ja auch noch 2 eigene Hunde, um die sich ja auch gekümmert werden muss.Also er wäre nie oder selten alleine.
Ich würde natürlich so oft es geht dorthin fahren. Von meiner Arbeit aus fahre ich ca. 10 Minuten, von meinem Wohnort 20.
In den Mittagspausen könnte ich auf jeden Fall dorthin und abends im normalfall auch. Meine Schwester hat mir angeboten sich um den Hund dann mitzukümmern, also ihn mit rauszunehmen, wenn sie auch mit ihren geht (also wäre er dann nicht nur an mich gebunden) und ihn mitzufüttern. Das Geld würde ich natürlich selber dazugeben und wenn ich mal keine Zeit hätte wüsste ich den Hund gut versorgt.
Wenn ich dann meine Ausbildung in 1 Jahr entsprechend beendet habe und im Idealfall eine geeignete Wohnung gefunden habe, sollte der Hund zu mir kommen. Sollte ich erst in 2 oder 3 Jahren eine gute Wohnung gefunden haben, die groß genug ist, Hunde erlaubt und generell Hundetauglich ist würde er halt erst dann zu mir kommen. Ich würde keine Entscheidung treffen, die dem Tier nicht gut tut.
Aber dieser Schritt ist jetzt natürlich noch schwer zu planen, da ich ja auch noch nicht genau weiß, wie es nach der Ausbildung beruflich weitergeht. Aber die Hauptsache ist ja, dass der Hund auf jeden Fall einen Platz hat, in dem er Willkommen ist und sich wohlfühlen kann.
Soviel erstmal zur Theorie...
Natürlich frage ich mich jetzt, ob das so funktionieren kann.
Ich muss ja damit rechnen, dass sich der Hund eher an meine Familie gewöhnt, als an mich und es ihm nicht gut tun würde, wenn er dann nach 3-4 Jahren aufeinmal zu mir 'muss'. Außerdem wäre er ja auf Grund meiner Arbeit auch anderen Situationen ausgesetzt. Während er bei meinen Eltern nie alleine wäre, müsste ich ihn fast täglich für einige Stunden alleine lassen. Vielleicht müsste er dann doch bei meinen Eltern bleiben.
Ist das irgendwie verrückt einen 'eigenen Hund' bei 'anderen Menschen' zu halten? Wie machen das denn andere Berufstätige?
Der Wunsch nach einem Hund ist sehr groß, aber er soll es dannja auch gut haben.
Ich würde mich über paar Antworten sehr freuen!
Danke schonmal
Vermilion
PS: Ich hab mich schon über eventuelle Hunde informiert und bin momentan beim 'Shiba Inu' angelangt, falls das irgendwas zur Sache tut. Aber darauf festgelegt bin ich nicht.