Bei uns wohnt zwar ein großer Farbmaustrupp und kein Hamster, aber ich denke, die Problematik ist die gleiche, daher geb´ ich jetzt auch einfach mal meinen Senf dazu...
Wir haben unsere Mäuschen erst einmal zwei Nächte allein gelassen - und auch das war ein absoluter Ausnahmefall. Wir sind nachmittags gefahren und haben ihnen vorher frisches Futter und Wasser gegeben, und am übernächsten Tag waren wir mittags wieder da und haben auch gleich Futter / Wasser neu gemacht. Farbmäuschen sind ja sehr empfindlich, und gerade in einer großen Gruppe hat man oft die eine oder andere Maus, die krank bzw. kränklich ist... Wenn eine Maus gerade Medizin braucht, dann fahren wir gar nicht erst weg, denn das wollen wir keinem Mäusepfleger zumuten, die Maus unter 21 anderen aus dem Käfig herauszufischen und ihr dann auch noch Medizin zu verabreichen... Daher haben wir unseren Urlaub auch auf maximal 10 Tage reduziert und hoffen sehr, dass in der Zeit keine Maus krank ist oder krank wird... (Dann kommt übrigens täglich eine Freundin und füttert die Mäuschen bzw. schaut auch, ob alle noch einen gesunden Eindruck machen - sie würde dann sogar mit einer kranken Maus zum TA fahren...)
Aber ich schweife ab. Die Mäuschen mal für eine Nacht alleine zu lassen, das haben wir schon öfter gemacht - vor der Abreise Futter / Wasser, und dann waren wir ja spätestens am nächsten Abend wieder da...
Ich denke ähnlich wie Bummelhummel - die Mäuschen brauchen uns ebenso wie ein Hamster eigentlich nur zum Futter-/Wassergeben und Käfigputzen. Sie kommen ansonsten ganz gut ohne uns aus (natürlich freuen wir uns, wenn Mäuschen zutraulich werden und krabbeln kommen.. aber in erster Linie sind sie Beobachtungstiere...) Daher können sie, wenn genug Futter da ist und sichergestellt ist, dass sie auch immer ans Wasser kommen, meiner Meinung nach auch mal zwei Nächte allein bleiben - solange das kein "Dauerzustand" wird, sondern nur ab und zu mal passiert...
LG, seven