Um- bzw. Auszug mit Hund

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Chat_Sauvage

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Hallo ihr Lieben,

in hoffentlich naher Zukunft werde ich mit meinem Freund in meine, bzw. unserer erste gemeinsame Wohnung ziehen
Wir haben jetzt schon eine zu 80% fest, was mit unseren drei Hunden wirklich ein Glückstreffer war :angel:

Nun war es anfangs eigentlich so, dass ich meine Nicki nicht mitnehmen wollte oder besser gesagt konnte. Sie ist es gewohnt, tagsüber kaum alleine zu sein, da wir Zuhause 6 Personen sind und meine Eltern Gegenschichten.
Mein Freund und ich arbeiten ganztags, ich von 7 bis 16 Uhr, er auch ungefähr gleich.

Die Wohnung, die nun im Raum steht, wäre direkt neben meiner Arbeit. Also könnte ich in der Mittagspause mit den Hunden raus. Sie wären dann vormittags 4 Stunden alleine, dann komme ich und bin eine halbe Stunde mit ihnen draußen und nachmittags wären es nochmal 4 Stunden.

Morgens geht's natürlich auch raus und nach der Arbeit haben die drei sowieso immer Programm. Unsere Feierabende bestehen zu 90% aus den Hunden.

Wäre also wirklich praktisch, finde ich.
Meine einzige Sorge ist aber trotzdem, dass Nicki damit nicht klar kommen könnte.
Sie pinkelt noch ab und zu rein, vor allem wenn ich mal ein oder zwei Tage ohne sie bei meinem Freund bin. Zwischendurch auch einfach mal so, wenn sie alleine ist. An den anderen Tagen klappt es dann wieder drei Stunden ohne Probleme.

Nun hab ich mir gedacht, dass ich es einfach mal langsam probiere? Ich wollte sie dann erst mal nur an den Wochenenden zu uns holen, da sind wir ja eh immer mit den Hunden unterwegs. So könnte man das testen, wenn wir abends mal 2, 3 Stunden alleine weg gehen. Und wenn das auf Dauer klappt, hätte ich es auch wochentags versucht.

Was haltet ihr denn davon, soll ich das so machen oder doch gleich komplett holen? Bin da noch ein wenig unsicher...
Vielleicht habt ihr mir ja ein paar Tips, wie ich ihr den Umzug so stressfrei wie möglich gestalten kann :roll:

Schon mal danke im Voraus!
 
  • Um- bzw. Auszug mit Hund Beitrag #2
Hallo Chat,
zunächst einmal freue ich mich für Euch, dass ihre eine so passende gemeinsame Wohnung gefunden habt....(bist ja ein "alter" Forler und weißt das bestimmt - aber schau, dass im Vertrag die Hundehaltung explizit aufgeführt ist...)

Dürfte Nicki denn gerne bei deiner Fam. bleiben?Also ich meine ob es eine offene Wahl ist - oder nur eine Notlösung? Generell neige ich ja dazu meine Familie (zu denen meine Hunde gehören) vor voll endete Tatsachen zu stellen und wenn Nicki zu dir gehört - dann muss sie mit: "mit gefangen mit gehangen".
Dann sieht man weiter und muss eventuell ein neues Training des alleine Bleibens starten....und vielleicht nicht gleich die Besten Teppiche auslegen.

Ich glaube, daß Hunde -so wie Menschen- Gewohnheits Tiere sind - und dass Veränderungen so etwas wie ein Pflaster sind - lieber mit einem Ruck abziehen und das brennen ist schnell vorbei, als es ganz langsam und Schmerz erweitern lösen.

Aber du kennst deinen Hund natürlich in und auswendig und musst diese Entscheidung letztendlich alleine bzw. mit deinem Freund treffen....
Dabei hilft eigentlich nur eine Frage: was ist für Nicki am Besten - wo soll das Tier leben?

LG Suno
 
  • Um- bzw. Auszug mit Hund Beitrag #3
Also, bei uns klappt das genau so wie du beschreibst seit fast einem Jahr komplett problemlos.

Morgens geht einer von uns eine kleine Runde zum Lösen. Dann ist der Hund 4 Stunden alleine. Dann gibts den Napf und noch eine (ungefährliche) Kleinigkeit zum Knabbern oder ein paar Leckerlies versteckt. Mittags fahre ich nach Hause, spiele etwas mit ihr (immer nur für den Kopf, damit sie nicht so aufdreht, also Schüffelteppich, Brettspiel oder Tricks üben) und gehe einmal um den Block für Pipi. Hier bekommt sie dann einen Kong, sodass sie wieder etwas beschäftigt ist. Dann ist sie wieder für 4 Stunden, manchmal auch etwas länger, alleine. Abends gibts dann immer die große Hunderunde mit Ball spielen (nicht nur werfen, sondern richtig für den Kopf, also sitzen bleiben bis Kommando, suchen, Stelle merken und bringen etc.) und ein bisschen Unterordnung. Danach sind alle platt und den Rest der Zeit verbringen wir auf dem Sofa. :mrgreen:

Mit ein bisschen räumlicher Eingrenzung (nicht alle Zimmer sind offen) kommt sie damit super klar. Sie freut sich, wenn wir heimkommen, mal mehr, mal weniger, aber macht weder einen Unglücklichen noch Gestressten Eindruck. Vielleicht hilft es deiner Nicki auch, wenn sie nicht die ganze Wohnung unter Kontrolle haben muss?

Zusätzlich dazu geht sie in unserer Hauptsaison (wir arbeiten in der gleichen Firma) 2 mal die Woche, in der Nebensaison 1 mal die Woche in die HuTa, wo den ganzen Tag gespielt und gekuschelt wird. Hier ist sie Abends immer so platt, das außer Sofa-Liegen eh nichts Anderes mehr drin ist. :mrgreen: Da haben wir dann auch mal nen Abend frei. Freunde besuchen etc. ist generell trotzdem möglich, aber halt erst nachdem wir gelaufen sind.

Zusätzlich gilt aber für uns: Abends und am WE ist definitiv Hundezeit. Am WE lasse ich sie nur in äußersten Notfällen, unter der Woche Abends gar nicht mehr alleine. Sie würde das sicher auch mitmachen, aber da habe ich ein furchtbar schlechtes Gewissen. Zu Recht, wie ich finde... Denn wofür hole ich mir einen Hund, wenn ich dann keine Zeit mit ihm verbringe?

Generell würde ich es versuchen. Wenn sie jetzt schon gestresst reagiert, wenn du am WE ein paar Tage nicht da bist, ist es für sie sicher einfacher, dich jeden Tag zu sehen. Nach einer Weile wird sie sich auch an den Ablauf gewöhnen... Für den Anfang haben wir das so gemacht, das wir eine Woche erstmal immer nur einen halben Tag gemacht haben. Manchmal morgens, manchmal Mittags für 4 Stunden alleine. Danach dann volles Programm.
 
  • Um- bzw. Auszug mit Hund Beitrag #4
Danke ihr beiden für eure Antworten!

Suno, das mit den Vermietern ist, sollte es klappen, in sicheren Tüchern.
Tierhaltung an sich ist erlaubt, die momentanen Mieter haben zwei Katzen und in der Wohnung drüber wohnt eine Dogge.

An sich hatte ich von Anfang an die Möglichkeit, Nicki auch Zuhause zu lassen. Die Möglichkeit an sich ist in Notfällen gut, aber im Idealfall würde ich natürlich MIT Hund ausziehen. Sie gehört zu mir und ich bin ihre Bezugsperson. Deshalb war ich ganz froh, dass wir nun diese Wohnung gefunden haben.

Nicki ist ein absolute Gewohnheitstier. Momentan ist sie ja wie gesagt nicht viel allein, aber wenn, dann immer zu untersch. Zeiten. Wenn mal wieder was komplett außer Plan war, macht sie meistens rein. Da steckt ehrlich gesagt viel Hoffnung in mir, weil sie in der neuen Wohnung wirklich einen geregelten Tagesablauf hätte und das auf Dauer.

Die erste Woche werde ich sie wohl nur am Wochenende holen und sollte es gut aussehen, dann auch gleich ganz. Ich kann mir auch, wenn nötig, Urlaub nehmen bzw. habe ich den sowieso 2 Wochen über Weihnachten.

Die Wochenenden und Abende gehören sowieso den Hunden. Meistens laufen wir mit ein paar anderen und deren Hunde gassi, oder auch nur zu zweit. 1 - 2 mal abends ist mein Freund auf dem HuPla, da mache ich alleine was mit Nicki und sie genießt das auch. Am Wochenende macht er alleine was mit seinen Hunden, freitags und samstags. Da bin ich dann auf dem Platz mit Nicki und als Übungsleiterin.
Sonntags ist meistens großer Ausflugtag, da gehen wir in die Berge wandern und nur laufen nur bei uns eine riesengroße Runde :angel:

Also an Auslastung fehlt es den dreien gar nicht, nur die Nicki ist eben zweck Umstellung / alleine bleiben mein Sorgenkind. Mit kommt sie definitiv, nur bin ich eben um jede Hilfe / um jeden Tip dankbar.
Ich könnte mich niemals von meinem Hund trennen, mir würde es jeden Abend nach der Arbeit das Herz zerreißen, wenn ich sehe wie die Hunde meines Freundes sich freuen und toben, während meine daheim sitzt...:?
 
  • Um- bzw. Auszug mit Hund Beitrag #5
Hallo Chat,
weißt du was, ich würde es einfach ausprobieren.
Nicki ist ja nicht ganz, alleine. Ehrlich wenn Rosi mak nicht mit kann kommt sie zu einer Freundin mit 2 Hunden und die drei sind dann ein super Team....auch alleine (haben das heimlich gefilmt - kann ich nur empfehlen).
Da wird viel geschlafen...ab und an "geknutscht" , falls eine Fliege sich verirrt wird bissel gejagt und durchaus mal in der Küche "gestöbert" aber nichts schlimmes nur mal gucken...

Also probiere es aus und die 2 Wochen Urlaub sind doch gerade zu perfekt...zum üben.

LG Suno
 
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