- Lehnt meine Katze mich ab? Beitrag #1
L
Lilafee
Gesperrt
- Beiträge
- 19
- Punkte Reaktionen
- 0
Guten Abend,
ich weiß nicht so recht, ob ich verzweifeln soll oder ob ich mir grundlos einen Kopf mache. Und damit ich alle relevanten Dinge zu meiner Frage auch (hoffentlich) vollständig vortrage, kommt nun eine Textwand und ich hoffe, das diese keinen abschreckt
Es geht um meine kleine Sunny
. Im Juli 2014 haben ich und mein Lebensgefährte nun endlich den Entschluss gefasst, ein kleines Kätzchen zu uns zu nehmen. Wir haben schön länger drüber nachgedacht, wollten aber den Alltag erst mal so verleben und uns vorstellen: "wie wäre es, wenn jetzt eine katze da wäre?". Wir haben uns nun also entschieden und mir war es wichtig, eine Katze aus dem Tierheim zu retten. Als wir Sunny (damals 4 Monate alt) sahen, waren wir uns beide sofort einig, es war, wie Liebe auf den ersten Blick (klingt irgendwie komisch :roll
. Wir haben Sunny dann 4 Wochen lang, 2x die Woche im Tierheim besucht, um zu schauen, ob sie uns denn auch mag. Sie wurde als kleines Kitten (3 Wochen alt schätzt man) ausgesetzt und abgemagert in der Stadt gefunden. Ich hatte nun bedenken, ob ich dieser Aufgabe gewachsen bin, denn ich habe gehört, das Kitten, die keinen Bezug zur Mutter hatten, schwierig werden können. Schwierig ist vielleicht nicht das richtige Wort, eher anspruchsvoller. Da wir eher ruhige und geduldige Zeitgenossen sind, dachte ich, das wir das hinbekommen. Auch die Tierpflegerin meinte, das es nicht schwer ist.
Wir haben die Wohnung also eine Woche vorher eingerichtet (Kratzbaum, Kratztonne, usw...). Zur Wohnsituation: Wir haben eine 90 qm² Wohnung und nur einen Balkon (ca. 15-20 qm²). Ins Schlafzimmer darf sie nicht. Ich habe kein Problem mit Katzenhaaren, aber im Bett möchte ich das einfach nicht. Den Balkon haben wir von oben bis unten mit einem Katzennetz ausgestattet (ich hatte so Angst, das sie runterfällt). Am 28.08.2014 kam die kleine Maus dann zu uns (eeeeendlich!!!!!). Wir haben sie im Badezimmer freigelassen und uns dann ins Wohnzimmer gesetzt. Nach 3 Stunden haben wir mal vorsichtig geguckt, sie war immer noch im Bad, unterm Schränkchen (ich wusste gar nicht, wie platt sich Katzen falten können). Nach 5 Stunden kam sie dann langsam hervor und hat sich die Wohnung angeschaut. Zu uns ist sie erst mal nicht gekommen (im Tierheim hat sie an uns geklebt). Nunja, es ist ja auch alles neu gewesen, hat ja auch schon viel mitgemacht die Kleene.
Am nächsten morgen musste ich dann unerwartet ins Krankenhaus und wurde operiert. Eine Woche war ich nicht zu Hause. Danach war ich eine Woche zu Hause, musste dann aber wieder ins Krankenhaus, weil bei der OP etwas schief lief, also wieder 2 Wochen weg :x. Als ich dann wieder nach Hause kam, musste ich nach einer Woche wieder für ganze 2 Wochen ins Krankenhaus, weil ich eine fortgeschrittene Infektion bekommen habe.
Seit dem 19.10.2014 bin ich wieder zu Hause. Ich glaube ich hab die Katze irgendwie verstört durch mein ständiges kommen und gehen. In der Wohnung hat sie noch nichts zerstört oder verwüstet. Zu meinem Lebensgefährten hat sie eine tolle Bindung, sie kommt immer zu ihm kuscheln und ist ruhig bei ihm. Zu mir kommt sie nur manchmal und wenn ich die Hand ausstrecke, damit sie sie beschnuppern kann, schnuppert sie kurz und geht dann weg. Manchmal darf ich sie kurz am Köpfchen streicheln, dann nimmt sie aber gelegentlich meine Hand zwischen ihre Krallen und beißt in den Finger. Das tut nicht weh, aber macht mich etwas traurig. Nun habe ich versucht, sie mit Leckerchen zu locken, damit sie merkt, das meine Nähe nichts schlimmes bedeutet und sie frisst es auch aus der Hand. Allerdings macht sie oft einen Katzenbuckel wenn ich ein Zimmer betrete und sie bekommt einen buschigen Schwanz und rennt wie von der Tarantel gestochen weg. Dann "schlägt" sie auch immer nach mir. Es tut nicht weh, aber danach rennt sie direkt wieder weg. Ich renne der Katze nicht hinterher oder dränge mich auf. Ich mache mir so viele Gedanken um die Süße, ich möchte das es ihr gut geht und irgendwie scheitere ich anscheinend. Ich nehme mir wirklich viel Zeit zum spielen und überlege mir immer neue Spiele. Zur Zeit bin ich "noch" ganztags zu Hause. Außer wenn es um Frühstück geht, da schlängelt sie morgend endlos durch die Beine, bis ich endlich in der Küche bin, das ist immer ein schönes Gefühl.
Da Sunny aus dem Tierheim ist, haben wir erst mal nur eine Katze zu uns geholt (auf Anraten), eine zweite soll aber spätestens kommen, wenn ich wieder arbeiten gehe. Ich bin wie gesagt ein geduldiger Mensch, aber ich hätte gerne Tipps, wie ich mich verhalten soll. Ich möchte betonen, dass ich kein Kuscheltier in meiner Katze sehe. Es macht mir einfach Freude, sie zu beobachten und mich um sie zu sorgen. Aber das Gefühl zu haben, das sie mich auch so liebt, wie ich sie, das wäre toll
. Niemals würde ich sie wieder hergeben wollen, daher: Sachliche Kritik ist gern gelesen.
Dankeschön, Lilafee
ich weiß nicht so recht, ob ich verzweifeln soll oder ob ich mir grundlos einen Kopf mache. Und damit ich alle relevanten Dinge zu meiner Frage auch (hoffentlich) vollständig vortrage, kommt nun eine Textwand und ich hoffe, das diese keinen abschreckt
Es geht um meine kleine Sunny
Wir haben die Wohnung also eine Woche vorher eingerichtet (Kratzbaum, Kratztonne, usw...). Zur Wohnsituation: Wir haben eine 90 qm² Wohnung und nur einen Balkon (ca. 15-20 qm²). Ins Schlafzimmer darf sie nicht. Ich habe kein Problem mit Katzenhaaren, aber im Bett möchte ich das einfach nicht. Den Balkon haben wir von oben bis unten mit einem Katzennetz ausgestattet (ich hatte so Angst, das sie runterfällt). Am 28.08.2014 kam die kleine Maus dann zu uns (eeeeendlich!!!!!). Wir haben sie im Badezimmer freigelassen und uns dann ins Wohnzimmer gesetzt. Nach 3 Stunden haben wir mal vorsichtig geguckt, sie war immer noch im Bad, unterm Schränkchen (ich wusste gar nicht, wie platt sich Katzen falten können). Nach 5 Stunden kam sie dann langsam hervor und hat sich die Wohnung angeschaut. Zu uns ist sie erst mal nicht gekommen (im Tierheim hat sie an uns geklebt). Nunja, es ist ja auch alles neu gewesen, hat ja auch schon viel mitgemacht die Kleene.
Am nächsten morgen musste ich dann unerwartet ins Krankenhaus und wurde operiert. Eine Woche war ich nicht zu Hause. Danach war ich eine Woche zu Hause, musste dann aber wieder ins Krankenhaus, weil bei der OP etwas schief lief, also wieder 2 Wochen weg :x. Als ich dann wieder nach Hause kam, musste ich nach einer Woche wieder für ganze 2 Wochen ins Krankenhaus, weil ich eine fortgeschrittene Infektion bekommen habe.
Seit dem 19.10.2014 bin ich wieder zu Hause. Ich glaube ich hab die Katze irgendwie verstört durch mein ständiges kommen und gehen. In der Wohnung hat sie noch nichts zerstört oder verwüstet. Zu meinem Lebensgefährten hat sie eine tolle Bindung, sie kommt immer zu ihm kuscheln und ist ruhig bei ihm. Zu mir kommt sie nur manchmal und wenn ich die Hand ausstrecke, damit sie sie beschnuppern kann, schnuppert sie kurz und geht dann weg. Manchmal darf ich sie kurz am Köpfchen streicheln, dann nimmt sie aber gelegentlich meine Hand zwischen ihre Krallen und beißt in den Finger. Das tut nicht weh, aber macht mich etwas traurig. Nun habe ich versucht, sie mit Leckerchen zu locken, damit sie merkt, das meine Nähe nichts schlimmes bedeutet und sie frisst es auch aus der Hand. Allerdings macht sie oft einen Katzenbuckel wenn ich ein Zimmer betrete und sie bekommt einen buschigen Schwanz und rennt wie von der Tarantel gestochen weg. Dann "schlägt" sie auch immer nach mir. Es tut nicht weh, aber danach rennt sie direkt wieder weg. Ich renne der Katze nicht hinterher oder dränge mich auf. Ich mache mir so viele Gedanken um die Süße, ich möchte das es ihr gut geht und irgendwie scheitere ich anscheinend. Ich nehme mir wirklich viel Zeit zum spielen und überlege mir immer neue Spiele. Zur Zeit bin ich "noch" ganztags zu Hause. Außer wenn es um Frühstück geht, da schlängelt sie morgend endlos durch die Beine, bis ich endlich in der Küche bin, das ist immer ein schönes Gefühl.
Da Sunny aus dem Tierheim ist, haben wir erst mal nur eine Katze zu uns geholt (auf Anraten), eine zweite soll aber spätestens kommen, wenn ich wieder arbeiten gehe. Ich bin wie gesagt ein geduldiger Mensch, aber ich hätte gerne Tipps, wie ich mich verhalten soll. Ich möchte betonen, dass ich kein Kuscheltier in meiner Katze sehe. Es macht mir einfach Freude, sie zu beobachten und mich um sie zu sorgen. Aber das Gefühl zu haben, das sie mich auch so liebt, wie ich sie, das wäre toll
Dankeschön, Lilafee
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: