Maus mit Tumor/Lymphom

Diskutiere Maus mit Tumor/Lymphom im Farbmäuse Gesundheit Forum im Bereich Farbmäuse Forum; Hi, mal kurze Vorgeschichte. Habe eine Maus, die eine "weiche Beule" am Kopf bekommen hat. Nach einigen Tage Behandlung mit Antibiotikum trat...
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stefanie1988

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Hi,

mal kurze Vorgeschichte. Habe eine Maus, die eine "weiche Beule" am Kopf bekommen hat. Nach einigen Tage Behandlung mit Antibiotikum trat aber keine Besserung ein, also habe ich sie operieren lassen. Da kam aber nur ein Blutgemisch raus und die Tierärztin dachte, damit hätte es sich aber erledigt. Die Beule kam ach nur 2 Tagen zurück und sie hat es nochmal punktiert. Nach weiteren 3 Tagen das gleiche Spiel und sie hat einen harten Knubbel am Ohr bekommen.
Also musste die Maus nochmals unter das Messer. Letzlich kam ein Tumor (Lymphom) raus, der in etwa so groß war wie der Kopf der Maus. (Ging wohl ganz schön in die Tiefe. Die waren in der Praxis selbst alle überrascht...)
Leider ist der Tumor nach 8 Tagen zuückgewesen. Der Maus ging es aber gut, also haben wir entschieden, dass sie weiterleben kan, solange es ihr noch gut geht. (Musste sie wegen der Naht leider einige Zeit alleine lassen, und habe sie jetzt neu in die Gruppe integriert. Das ging zum Glück problemlos und ich hatte den Eindruck, dass die sich noch kannten. Gab keinerlei "Rangkämpfe" oder sonstiges Gerangel.)

Jedenfalls wächst der Tumor immer noch, aber der Maus scheint es immernoch gut zu gehen. Erkundet immer fleißig ihre Umgebung. Habe sie jetzt gerade mal rausgefangen, um zu sehen, wie es genau aussieht, da ich sonst keinen guten Blick raufwerfen kann.
Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass sie das Auge nicht mehr richtig schließen kann.
Wäre das für euch der Moment, dass ihr sie einschläfern lassen würdet oder würdet ihr noch warten, bis es ihr sichtlich schlecht geht?
(Ich weiß leider nicht, ob es ihr nicht vielleicht doch weh tut, aber sie ist echt noch putzmunter, auch wenn der Tumor echt schlimm aussieht...)
Weiß momentan nicht so wirklich was ich machen soll. Will ihr in den letzten paar Tagen, die ihr bleiben auch nicht den Stress antun dauernd unnötig zum Tierarzt zu rennen... Ich hab sie gerade nicht einmal wirklich aus dem Käfig geholt. Hab sie nur kurz am Schwanz und Nacken fixiert, damit ich schnell nachschauen konnte. Ich kann euch verraten, sie war nicht begeistert. Aber im Gegensatz zum Tierarzt hatte sie hier keine Panik...

Viele Grüße. Ich hoffe, ihr könnt mir einen kleinen Rat geben. Sonst ruf ich heute Nachmittag (vormittags ist heute OP-Tag) mal beim Tierarzt an. :?
 
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  • Maus mit Tumor/Lymphom Beitrag #2
Huhu!

Wenn sie das Auge so gar nicht mehr schließen kann, besteht natürlich die Gefahr, dass es austrocknet und dann irgendwelche Probleme macht. Ich kann mir auch ehrlich gesagt schwer vorstellen, dass die Maus so gar keine Schmerzen hat bei einem so großen Tumor direkt am Kopf :eusa_think:
Rumspringen und fressen bedeutet da leider wenig, Mäuse sind Beutetiere, sieht man ihnen die Schmerzen und das Unwohlsein an, ist es schon fünf vor zwölf.

Ich würde mit dem Tierarzt reden. Eine unserer Mäuse hatte damals einen Tumor am Kinn/ Hals. Die Prognose war, dass sie irgendwann (2-3 Wochen) ersticken oder verhungern wird. Da sie eh eine Maus war, die eher zurückgezogen lebte und wir deshalb den richtigen Moment hundert pro verpasst hätten, haben wir sie gleich an dem Tag erlösen lassen. So haben wir ihr hoffentlich ein qualvolles Ende erspart.
Zwei andere Mäuse sind z.B. noch bis zwei Stunden vor ihrem Tod quietschfidel im Gehege rumgesprungen, obwohl sie da schon arge Probleme hatten. Das ist wirklich nicht so einfach einzuschätzen bei Mäusen.
 
  • Maus mit Tumor/Lymphom Beitrag #3
Hei ich habe hier auch eine Maus mit einem recht grossen Tumor an der rechten Kopfseite und sie ist noch topfit und solange sie keine Schmerzen zeigt und normal frisst, mit den anderen spielt und so weiter sehe ich keinen Grund sie einzuschläfern... Operieren möchte ich auch nicht weil sie 2 1/4 Jahr alt ist und sie durch den Stress so oder so wohl sterben würde :/

Ich denke es liegt ganz bei dir weil ich kann dir ohne sie zu kennen und zu beobachten nicht sagen ob sie noch Lebensqualität/Lebensfreude hat.... Aber wenn sie fit ist und nicht leidet würde ich sie noch nicht erlösen :)

(Ein Schmerzsymptom das oft nicht gesehen wird wäre z.b andauerndes putzen an der Stelle...)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hmmm ok da gebe ich casimir recht es ist schwer einzuschätzen... Aber es kommt echt auf die Maus an... Bei Mary z.b merke ich sofort wenn es ihr nicht gut geht sie weniger frisst oder so...
Aber wenn es dann eine scheue Maus wäre.... da würde ich wohl auch eher zu früh als zu spät handeln...
 
  • Maus mit Tumor/Lymphom Beitrag #4
Also "zurückgezogen" lebt sie zum Glück nicht. Sie ist zwar etwas scheuer als meine Albinos oder die "Rasiermaus", aber ich sehe sie dauernd alles erkunden.
Ich werde nachher doch mal Rücksprache mit der Tierärztin halten.

Die Gefahr zu ersticken besteht bei ihr zum Glück nicht und vermehrtes Putzen ist mir auch nicht aufgefallen. Das hat sie gemacht, als sie noch die Blutansammlung hatte. Die war ihr wohl auch alles andere als angenehm... Die muss echt unter Druck gestanden haben. Kaum wurde sie punktiert kam auch jede Menge raus.
 
  • Maus mit Tumor/Lymphom Beitrag #5
Hallo stefanie,

mir liegt es am Herzen, dir hier nochmal meine Meinug zu dem Thema zu schreiben. Denn genau das war es, was mich damals bei meiner Mäuse-Haltung immer sehr überfordert hatte. Den "richtigen" Moment zu finden ist nicht einfach, trotzdem habe ich immer gehofft, meinen Mäusen so viel Leid wie möglich zu ersparen und gleichzeitig so viel Lebenszeit wie möglich zu lassen.
Du kennst deine Mäuse am besten, mir bleibt nur dir den Rat zu geben sensibel für kleinste Veränderungen zu sein. Denn wie Casimir bereits schrieb, verstecken Mäuse ihre Leiden bis kurz vor dem Zusammenbruch.
Haben meine Mäuse einen Tumor gehabt, habe ich ihnen ab einer bestimmten Größe jeden Abend prophylaktisch Schmerzmittel gegeben, natürlich mit vielen Leckereien wie Mehlwürmer oder Sonnenblumenkerne. Hat sich ihr Verhalten dann in klitzekleinster Hinsicht verändert, habe ich nicht lange gezögert und sie zum Tierarzt gebracht:( Ich habe dabei immer auf mein Bauchgefühl gehört und hoffe natürlich inständig, dass diese Entscheidungen zu dem Zeitpunkt auch richtig waren. Ich werde es aber nie herausfinden.
Schlussendlich möchte ich nur sagen, dass es wohl nicht DEN richtigen Zeitpunkt gibt. Schau dir deine Maus an und höre auf dein Bauchgefühl.
 
  • Maus mit Tumor/Lymphom Beitrag #6
Also es geht ihr immer noch unverändert. Ist aktiv und immer dann auf Achse, wenn es die anderen auch sind.
Das mit dem Schmerzmittel geht leider nicht. Sie ist genau die Maus aus dem Rudel, die nicht handzahm ist und auch kein Leckerchen von mir nehmen will. Und sie einfangen und ihr reinzwängen will ich nicht. Sie bekommt jedes Mal Schnupfen, wenn ich das ein paar Tage machen musste. (Sie hatte mal eine Bisswunde, während der ich das machen musste. Am Ende war sie nur noch am Schnupfen. Ging zu Glück nach einer Woche Ruhe wieder weg.)
Ich muss morgen eh mit einem Kaninchen zum Tierarzt und der Tumor hat jetzt eine Größe erreicht, bei der ich mir nicht mehr vorstellen kann, dass der noch schmerzfrei ist. (Aufgrund des Drucks, der auf die umliegenden Gebiete herrscht...) Daher werde ich die Mäuse morgen wohl mitnehmen und sie einschläfern lassen. Tut mir zwar leid, aber es wurde alles unternommen, was ging und ich will natürlich nicht, dass sie unnötig leidet... Nach der OP hatte sie wenigstens noch 3 Wochen zu leben.
Ich weiß leider nur zu gut, dass Mäuse und auch Kaninchen dazu neigen. Bin daher mittlerweile doch recht häufig beim Tierarzt, da ich oft beim kleinsten Anzeichen hinflitze. Hatte in 80% der Fälle aber auch recht und es konnte frühzeitig behandelt werden.
 
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