- Fragen zu Scheinschwangerschaft Beitrag #1
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Tapa
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Hallo allerseits,
wie einige hier vielleicht mitbekommen haben, musste ich Anfang Mai Henri einschläfern lassen.
Ich habe dann für die verbliebene Kaninchendame mit dem irreführenden Namen "Eugen" einen Kastraten namens Mücke dazugeholt (dieser ist im November 2014 kastriert worden).
Die Vergesellschaftung lief sehr gut und ich konnte die beiden nach 5 Tagen bereits wieder ins Normalgehege setzen. Die beiden sind sehr viel inniger und liebevoller miteinander, als es Eugen und Henri je waren. Ständig wird beisammen gesessen, geschmust, gekuschelt - sie sind ein richtig tolles Pärchen. Die bisher immer sehr kratzbürstige Eugen zeigt sich nun plötzlich von ihrer freundlichsten Seite - auch Menschen gegenüber - bisher war sie da immer äußerst giftig
Der neue Kaninchenmann und das ausgebrochene Frühjahr... nun ist Eugen scheinschwanger. Und hierzu habe ich ein paar Fragen.
Erste Anzeichen habe ich vor 10 Tagen bemerkt. Da trug sie ständig Heu hin und her. In einem mit Heu gefüllten Weidetunnel hatte sie sich eine Kuhle gemacht und ausgerupftes Fell reingestopft. Anderntags war das "Nest" aber bereits völlig uninteressant, wurde nicht weiter beachtet oder gar verteidigt. In der nachfolgenden Zeit habe ich immer wieder Fellbüschel von ihr gefunden, die im Gehege verteilt herumlagen, meist im plattgetretenen zerwühlten Heu. Ihr Verhalten gegenüber Menschen und gegenüber Mücke ist nach wie vor freundlich und nicht aggressiv. Und heute morgen fand ich die Klo-Ecke völlig "umgegraben", Einstreu durchgewühlt und überall verteilt.
Ich habe mir im Netz mal den "üblichen" Ablauf einer Scheinschwangerschaft angesehen und irgendwie passen die "Symptome" bzw. die Reihenfolge nicht so recht zu den Beschreibungen, die ich dazu finde.
Deshalb meine Frage: Ist das normal? Wie lange sollte/"darf" es noch dauern? Wann wäre TA angeraten? Bin verunsichert, auch weil hier manchmal zu lesen ist, dass schweinschwangere Kaninchendamen evtl. besser kastriert werden sollten...?
wie einige hier vielleicht mitbekommen haben, musste ich Anfang Mai Henri einschläfern lassen.
Ich habe dann für die verbliebene Kaninchendame mit dem irreführenden Namen "Eugen" einen Kastraten namens Mücke dazugeholt (dieser ist im November 2014 kastriert worden).
Die Vergesellschaftung lief sehr gut und ich konnte die beiden nach 5 Tagen bereits wieder ins Normalgehege setzen. Die beiden sind sehr viel inniger und liebevoller miteinander, als es Eugen und Henri je waren. Ständig wird beisammen gesessen, geschmust, gekuschelt - sie sind ein richtig tolles Pärchen. Die bisher immer sehr kratzbürstige Eugen zeigt sich nun plötzlich von ihrer freundlichsten Seite - auch Menschen gegenüber - bisher war sie da immer äußerst giftig
Der neue Kaninchenmann und das ausgebrochene Frühjahr... nun ist Eugen scheinschwanger. Und hierzu habe ich ein paar Fragen.
Erste Anzeichen habe ich vor 10 Tagen bemerkt. Da trug sie ständig Heu hin und her. In einem mit Heu gefüllten Weidetunnel hatte sie sich eine Kuhle gemacht und ausgerupftes Fell reingestopft. Anderntags war das "Nest" aber bereits völlig uninteressant, wurde nicht weiter beachtet oder gar verteidigt. In der nachfolgenden Zeit habe ich immer wieder Fellbüschel von ihr gefunden, die im Gehege verteilt herumlagen, meist im plattgetretenen zerwühlten Heu. Ihr Verhalten gegenüber Menschen und gegenüber Mücke ist nach wie vor freundlich und nicht aggressiv. Und heute morgen fand ich die Klo-Ecke völlig "umgegraben", Einstreu durchgewühlt und überall verteilt.
Ich habe mir im Netz mal den "üblichen" Ablauf einer Scheinschwangerschaft angesehen und irgendwie passen die "Symptome" bzw. die Reihenfolge nicht so recht zu den Beschreibungen, die ich dazu finde.
Deshalb meine Frage: Ist das normal? Wie lange sollte/"darf" es noch dauern? Wann wäre TA angeraten? Bin verunsichert, auch weil hier manchmal zu lesen ist, dass schweinschwangere Kaninchendamen evtl. besser kastriert werden sollten...?