Jemand muss mir den Kopf waschen

Diskutiere Jemand muss mir den Kopf waschen im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo :mrgreen: Zwei Jahre nach meinem letzten Thread bin ich wieder mit der gleichen Frage zurück: Wie lange muss ich noch warten, bis ich...
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #1
Lali

Lali

Beiträge
33
Punkte Reaktionen
0
Hallo :mrgreen:
Zwei Jahre nach meinem letzten Thread bin ich wieder mit der gleichen Frage zurück: Wie lange muss ich noch warten, bis ich endlich einen Hund halten kann (das frage ich mich allerdings nicht erst seit 2, sondern seit 20 Jahren)?
Darüber, dass ich es vor 2 Jahren der Vernunft halber gelassen habe, bin ich inzwischen übrigens doch froh.
Nun hatte ich mich schon zu 90% selbst überzeugt, dass, sobald die Wohnungssuche erfolgreich ist, zwei Frettchen bei mir einziehen. Aber dann ist da im Hinterkopf halt doch immer der Gedanke, dass ich doch EIGENTLICH einen Hund will, und alles andere, so böse das auch klingt, doch irgendwie ein Stück weit ein Ersatz wäre (auch wenn ich auch liebend gerne Frettchen hätte, nur beides auf keinen Fall).
Deshalb brauche ich euch, um mich entweder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen oder mir (unwahrscheinlicherweise) zu sagen, dass es doch eigentlich machbar wäre. (Ja, das würde ich tatsächlich lieber hören, aber man ist ja vernünftig, nicht wahr? :mrgreen:)

Also hier kurz meine Lebensumstände:
Ich bin 25 und ab September im letzten Jahr der Ausbildung. (Letztes Jahr heißt in meinem Fall ganz normal arbeiten, Schule und theoretische Prüfungen habe ich dann hinter mir). Ich bin wie gesagt gerade auf Wohnungssuche und es ist noch nicht raus, ob ich eine Wohnung miete oder kaufe oder sogar ein kleines Häuschen. In jedem Fall wird es aber ländlich sein. (Bei Mietwohnung ist natürlich das Einverständnis des Vermieters natürlich vorrausgesetzt.)
Ich werde 80% arbeiten und ich arbeite im Schichtdienst. In meinem Fall heißt das: Entweder morgens 8 Stunden, abends 7 Stunden oder eine geteilte Schicht mit 2 Stunden morgens und 5 nachmittags (Fahrzeit schon mit eingerechnet) und das ca. 5 Tage die Woche (sprich: können auch mal 4 oder 6 sein). Das gilt für ein Jahr (ab September), danach werde ich gesundheitsbedingt auf weniger Stunden (= kürzere Schichten) reduzieren, dann sollte es also gar kein Problem mehr sein.
Allgemeine Frage: Ist es für einen Hund sehr umständlich, sich daran zu gewöhnen, dass man mal morgens, mal abends weg ist, oder ist das eher kein so großes Problem?
So, 8 Stunden finde ich auch ziemlich (zu) viel, deshalb die weitere Überlegung, sich um einen Gassigänger/Bespaßer für diese (und auch die 7-Stunden-) Tage zu kümmern. Habt ihr damit Erfahrungen? Ich dachte vielleicht auch an (verantwortungsbewusste) Jugendliche, die vielleicht gerne mal für ein paar Stunden in der Woche einen Hund hätten. Blöde Idee?:eusa_think: Das man sich nicht einfach drauf verlassen kann, da jemanden vertrauenwürdigen zu finden, ist auch klar, müsste man natürlich vorer abklären. Die langen Schichten wären so ca. 3 Mal in der Woche. Geteilte Dienste wären ja kein Problem, und da die generell sehr unbeliebt sind, dürfte es auch kein Problem sein, sich da noch einige mehr zu "ertauschen" :mrgreen:
Vor/nach/zwischen der Arbeit wäre genug Zeit für den Hund, ich fahre auch so gut wie nie übers Wochenende weg oder so. Was Urlaub angeht (ich mach mir jetzt schonmal Sorgen, weil ich nächstes Jahr im Hebst mal in die USA fliegen will), so habe ich mir für den Fall, dass ich niemanden im nahen Umfeld finde, schonmal Hundepensionen im Umkreis angeschaut und es gibt ja schon einige Möglichkeiten (die ich mir tatsächlich auch leisten kann ;)). Zumal auch 80% meiner Freunde erfahrene Hundehalter sind, und sicher mal einspringen würden.
Damit wären meine größten Sorgen mal angesprochen.
Ich orientier mich mal weiter an den Fragen im Fragebogen:
Finanzen sind kein Problem.
Kinder und weitere Tiere habe ich keine.
Ich hatte selbst noch keinen Hund also auch keine direkte Hundeerfahrung, aber mein Freund hat einen Shih Tzu und die meisten meiner Freunde haben/hatten wie gesagt Hunde, mit denen ich schon mehr oder weniger intensiven Kontakt hatte.
Ein Welpe ist in meiner Situation, wie ich das sehe, absolut keine gute Idee, deshalb denke ich an einen ausgewachnen Hund, der bereits stubenrein und mehr oder minder erzogen ;) ist und alleine bleiben kann, daher auch logischerweise aus dem Tierschutz (Ich wüsste gar nicht, wo ich sonst einen erwachsenen Hund herbekomme).
Was für einen Hund ich mir vorstelle: Einen möglichst kleinen, einfach weil es praktischer ist, man ihn einfach mal schnell hochnehmen kann und ich das persönlich, denke ich, einfach besser händeln könnte (und damit meine ich tatsächlich die Körpergröße, der Charakter ist ja nochmal was ganz anderes).
Für mich wäre ein Hund in erster Linie Begleiter und Familienmitglied und ein Stück weit auch therapeutisch (habe psychisch bedingte Probleme mit dem Alleinsein und dazu unpraktischerweise leichte Sozialphobie). Ein Hund würde mir einen Grund für einen strukturierten Tagesablauf geben, mich "zwingen" :mrgreen: das Haus zu verlassen und auch unter Leute zu kommen, Leben in die Bude bringen und natürlich auch einfach "da sein" und damit meine Lebensqualität, wie ich meine, immens verbessern.
Charakterlich sollte er vor allem anfängergeeignet, blöd gesagt "unkompliziert" sein, nicht ganz so aufgedreht, gerne anhänglich, und nicht gerade ein wahnsinnig ausgeprägter Bewegungsdrang (längere Spaziergänge und das übliche Rumtoben sind kein Problem, aber die große Sportlerin bin ich nun nicht :eusa_shhh:).
Die Rassen, in die ich mich ein bisschen verguckt hab sind Zwergspitz und Corgi. Meint ihr in meiner Situation wäre es aber vernünftiger sich für einen ausgewiesenen Begleithund zu entscheiden (da wären Pekinese oder Zwergpudel meine Kandidaten). Rein hypothetisch natürlich, bzw für nächstes Jahr dann. :)

Okay das wars, ich bedanke mich bei jedem, der diesen Roman gelesen hat.
Wie ihr merkt, versuche ich mich selbst zu überzeugen :lol: Also bitte her mit rücksichtslosen, realistischen Einschätzungen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #2
Hi Lali,
zuerstmal kann ich deinen Wunsch nach einem Hund sehr gut verstehen. Ich finde es klingt auch gar nicht "böse" wenn du sagst, du hast das Gefühl Frettchen wären nur ein Ersatz - du hast nur deine eigenen Entscheidungen reflektiert und dass ist doch eigentlich eine gute Sache ;)

Allgemeine Frage: Ist es für einen Hund sehr umständlich, sich daran zu gewöhnen, dass man mal morgens, mal abends weg ist, oder ist das eher kein so großes Problem?
Hunde sind Pedanten und lieben Rituale, ein gut strukturierter Alltag macht es ihnen leichter sich zurechtzufinden.
Hunde sind aber auch extrem anpassungsfähig und gleichen sich eigentlich immer dem Lebensrythmus ihres Menschen an.
Ich denke also, dass die wechselnden Arbeitszeiten nicht so wirklich ein großes Problem sind. Wenn du einen Sitter hast dürfte es auch kein Problem sein die meisten gängigen Alltagsrituale einzuhalten (z.B. Fütterungen zu einer bestimmten Zeit).

So, 8 Stunden finde ich auch ziemlich (zu) viel, deshalb die weitere Überlegung, sich um einen Gassigänger/Bespaßer für diese (und auch die 7-Stunden-) Tage zu kümmern.
Grundsätzlich möglich, es gibt sicher genügend Jugendliche die sich gerne um einen Hund kümmern würden und die dahingehend auch verlässlich sind. Du solltest nur bedenken, dass du einem Sitter auch etwas zahlen musst/solltest, bei mehreren Stunden und mehrfach die Wochen kann es dann auch schnell teuer werden.

Geteilte Dienste wären ja kein Problem, und da die generell sehr unbeliebt sind, dürfte es auch kein Problem sein, sich da noch einige mehr zu "ertauschen" :mrgreen:
Die Unbeliebtheit hat ja Gründe, überlege dir gut ob du dir in Zukunft wirklich jede Menge davon aufhalsen willst.

Ein Welpe ist in meiner Situation, wie ich das sehe, absolut keine gute Idee, deshalb denke ich an einen ausgewachnen Hund, der bereits stubenrein und mehr oder minder erzogen ;) ist und alleine bleiben kann, daher auch logischerweise aus dem Tierschutz (Ich wüsste gar nicht, wo ich sonst einen erwachsenen Hund herbekomme).
Das klingt nach einer sehr guten Idee :D
Bei einem erwachsenen Hund ist die Wesensbildung schon abgeschlossen und es ist absehbar ob er bei den Bedingungen die du bietest glücklich werden kann.
Etwa ab einem alter von 3 Jahren ist ein Hund auch im Kopf erwachsen und man muss keine Trotz- und Pubertätsphasen mehr befürchten oder größere Veränderungen im Wesen.
Bei diesem Alter würde ich also in etwa ansetzen (schön ist es natürlich auch einem älteren Tier ein Zuhause zu geben, falls das für dich in Frage kommen würde).
Was für einen Hund ich mir vorstelle: Einen möglichst kleinen, einfach weil es praktischer ist, man ihn einfach mal schnell hochnehmen kann und ich das persönlich, denke ich, einfach besser händeln könnte
Da ein kleiner, pflegeleichter Hund eher selten im Tierheim/Tierschutz landet würde ich an deiner Stelle dann auch mal die Zeitungsanzeigen durchsehen und im Internet gucken, ob jemand von privat seinen Hund abgeben muss.

Für mich wäre ein Hund in erster Linie Begleiter und Familienmitglied und ein Stück weit auch therapeutisch (habe psychisch bedingte Probleme mit dem Alleinsein und dazu unpraktischerweise leichte Sozialphobie). Ein Hund würde mir einen Grund für einen strukturierten Tagesablauf geben, mich "zwingen" :mrgreen: das Haus zu verlassen und auch unter Leute zu kommen, Leben in die Bude bringen und natürlich auch einfach "da sein" und damit meine Lebensqualität, wie ich meine, immens verbessern.
Ein Hund ist - natürlich - kein Therapieersatz, dennoch kenne ich mehrere Menschen für die das genau so funktioniert wie du es beschreibst und die sehr viel lieber nur mit ihrem Hund zusammenleben anstatt mit einem anderen Menschen.
Vergiss allerdings nicht, dass man mit einem Hund aber auch sehr viele negative Sozialsituationen erlebt und es schnell geht, dass man in eine Konfliktsituation gerät weil der Hund irgendwas macht, was anderen Menschen nicht passt (nein, man kann einen Hund nicht so erziehen, dass dies nicht passieren, da es immer Menschen gibt denen die Tatsache, dass da überhaupt ein Hund ist nicht passt ;)).

Die Rassen, in die ich mich ein bisschen verguckt hab sind Zwergspitz und Corgi. Meint ihr in meiner Situation wäre es aber vernünftiger sich für einen ausgewiesenen Begleithund zu entscheiden (da wären Pekinese oder Zwergpudel meine Kandidaten).
Da es ja eher ein älterer Hund werden soll würde ich mich nicht unbedingt auf eine Rasse festlegen, sondern Mischlinge ebenso in Betracht ziehen und dann einfach schauen was dir so über den Weg läuft ;)
Was deine genannten Favoriten angeht würde ich am ehesten den Pudel in Betracht ziehen (und dort eher mal nach einem Kleinpudel schauen als nach einem Zwerg, da diese meistens eine stabiliere Gesundheit haben).
Vom Pekinesen würde ich aufgrund der doch recht zahlreichen Gesundheitsprobleme die alleine durch seinen Körperbau entstehen (kaum Nase aber sehr langes Fell, Atemprobleme, Augenprobleme, Kreislaufprobleme) eher abraten.
Wie ihr merkt, versuche ich mich selbst zu überzeugen :lol: Also bitte her mit rücksichtslosen, realistischen Einschätzungen!
Ich finde es nicht unrealistisch, dass du dir einen Hund halten kannst ;)
Wenn du keine finanziellen Probleme hast, das Ganze gut organisierst und bereit bist das meiste deiner Freizeit dann in den Hund zu investieren kann das sicher alles gut klappen ;)
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #3
Hey, vielen Dank für deine ausführliche Antwort,

Grundsätzlich möglich, es gibt sicher genügend Jugendliche die sich gerne um einen Hund kümmern würden und die dahingehend auch verlässlich sind. Du solltest nur bedenken, dass du einem Sitter auch etwas zahlen musst/solltest, bei mehreren Stunden und mehrfach die Wochen kann es dann auch schnell teuer werden.
Das stimmt natürlich, grade deshalb hatte ich ja an Jugendliche gedacht. Natürlich würde ich denen auch was zahlen, nur eben vermutlich nicht so viel wie einem "ausgewiesenen" Hundesitter mit fester Preisliste.

Die Unbeliebtheit hat ja Gründe, überlege dir gut ob du dir in Zukunft wirklich jede Menge davon aufhalsen willst.
Klares ja, für mich sind kurze Schichten sehr viel angenehmer, selbst wenn es mehrere am Tag sind. :D Da spreche ich aus Erfahrung.


Ein Hund ist - natürlich - kein Therapieersatz, dennoch kenne ich mehrere Menschen für die das genau so funktioniert wie du es beschreibst und die sehr viel lieber nur mit ihrem Hund zusammenleben anstatt mit einem anderen Menschen.
Auf keinen Fall ein ERSATZ, auch nicht so gedacht, Therapie hatte ich in meinem Leben bei Gott genug (und ist derzeit auch nicht nötig). Dennoch hätte es eindeutig einen therapeuten Effekt, eben ganz von allein, ohne dem Tier da gedanklich irgendeine Verantortung zu geben.

Vergiss allerdings nicht, dass man mit einem Hund aber auch sehr viele negative Sozialsituationen erlebt und es schnell geht, dass man in eine Konfliktsituation gerät weil der Hund irgendwas macht, was anderen Menschen nicht passt (nein, man kann einen Hund nicht so erziehen, dass dies nicht passieren, da es immer Menschen gibt denen die Tatsache, dass da überhaupt ein Hund ist nicht passt ;)).
Das stimmt natürlich, Konfrontation ist für mich aber kein Problem und gerade solche Situationen bin ich auch von meiner Arbeit gewöhnt. (Ich arbeite mit Kindern mit geistiger Behinderung und nein, ich will das absolut nicht vergleichen, aber es gibt eben auch da LEIDER jede Menge Leute, denen die alleinige Anwesenheit in der Öffentlichkeit nicht passt.)

Da es ja eher ein älterer Hund werden soll würde ich mich nicht unbedingt auf eine Rasse festlegen, sondern Mischlinge ebenso in Betracht ziehen und dann einfach schauen was dir so über den Weg läuft ;)
Nein, festgelegt bin ich auf gar keinen Fall, es ist nur schwierig sich bei Mischlingen im Vorraus großartig zu informieren (allgemein). Aber bei einem erwachsenen Hund ist das ja auch eigentlich kein Problem, da kann man ja auch ohne Medien herausfinden, wie er wohl so tickt :mrgreen:


Ich finde es nicht unrealistisch, dass du dir einen Hund halten kannst ;)
Wenn du keine finanziellen Probleme hast, das Ganze gut organisierst und bereit bist das meiste deiner Freizeit dann in den Hund zu investieren kann das sicher alles gut klappen ;)
Das klingt wie Musik in meinen Ohren. Ich werde zwar sicher nicht morgen losrennen, um mir Hunde anzuschauen, aber vielleicht konzentriere ich die Wohnungssuche doch mal auf "Hunde erlaubt", nur, damit ich es nicht in einem halben Jahr wieder bereue und nochmal umziehen muss ;)
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #4
Hi Lali.

Kompassqualle hat dir ja schon sehr ausführlich geantwortet. ich möchte mal ein paar persönliche Erfahrungen ergänzen.

Eine Betreuung im privaten Bereich zu suchen ist an und für sich eine tolle Idee, aber in der Praxis nicht unbedingt so einfach. Ich hatte eine Zeit lang für meine Hündin eine Betreuung gesucht. Am Ende haben sich nur zwei Leute mit ernsthaftem Interesse gemeldet und die erste Person kam mir dann auch noch komisch vor. Bei der zweiten Person ging die Betreuung selbst dann nicht so gut, weil deren eigener Hund meine Hündin in der Wohnung nicht wirklich akzeptierte. Am Ende hatte ich eine liebe Studentin aus dem Freundeskreis, die meine Hündin dann stundenweise übernahm, weil es halt mit der "Fremdbetreuung" nicht klappte.

Inzwischen habe ich eine Bekannte, die Hundetraining und Gassigänge, bald auch Tagesbetreuung anbietet. Das ist natürlich auch kostenintensiver, als durch eine Privatperson, aber dort fühle ich mich einfach wohler. Sympathie und Vertrauen spielen bei der Suche nach einer geeigneten Betreuung eine wichtige Rolle, die man nicht außer Acht lassen sollte.

Ganz Allgemein zu deiner Lebenssituation: Ich finde es nicht total ungeeignet für einen Hund. Wenn man den passenden erwachsenen Hund findet, kommt der auch mit Schichtarbeit klar. Meine beiden Hunde haben auch lieber einen regelmäßigen Tagesablauf, aber die nehmen es einem trotzdem nicht übel, wenn die große Runde auch mal zu einer anderen Tageszeit stattfindet. Solang man genug Zeit in die Auslastung an sich investiert, ist das völlig legitim.

Zu deinen vorgeschlagenen Rassen möchte ich nur zum Pekinesen etwas sagen, da ich früher selber einen hatte. Es sind wirklich nette Gesellen, tolle Begleit- und Familienhunde. Man kann mit ihnen sicher keinen Hochleistungssport machen, aber sie machen doch einiges mit. Mein Kleiner lief auch in langsamem Tempo ein Stück am Fahrrad mit. ;) Ich denke, wenn man da ausgiebig recherchiert und den passenden Züchter findet, sind gesundheitliche Aspekte zu minimieren.
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #5
Off-Topic
Ehrlich würde ich persönlich einen corgi nicht als kleinen handlichen hund den man schnell auf arm nehmen kann sehen, je nach ehm ja art (also pembroke oder cardigan ) werden die zwischen 10-12kg bzw 12-17kg schwer und auch relativ lang also eigentlich nix was man mal so eben untem arm klemmen kann ; )
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #6
Hi Lali,

ich finde, dass Deine Überlegungen sehr überlegt und bedacht klingen, allerdings denke ich, dass sich eine private Betreuung schwieriger gestalten kann, als Du das vielleicht denkst und ob das so viel billiger ist, weiß ich auch nicht, aber vielleicht hast Du ja einfach Glück. Wahrscheinlich denkst Du hauptsächlich an Schüler und/oder Studenten oder? Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese regelmäßig vormittags Zeit haben, also ich hätte des während der Uni und mit meinen(m) Hund(en) nicht organisieren können und ältere Schüler werden mit ihren Abi, Hobbies etc. beschäftigt sein. Ich hätte als Studentin zudem nicht unter ca. 10€ die Stunde gearbeitet und da bist du, wenn Du sie jeden Tag ca. 2 Stunden schon abgibst bzw. beschäftigen lässt, auch mit 400€ dabei, wenn wir mal von 20 Tagen im Monat ausgehen. Viele Huta's etc. machen da ja dann eher Kombi-Angebote etc., wenn man verlässlich jeden Monat bucht. Ich drücke Dir die Daumen auf jeden Fall!:)
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #7
Danke für eure Antworten!

Ehrlich würde ich persönlich einen corgi nicht als kleinen handlichen hund den man schnell auf arm nehmen kann sehen, je nach ehm ja art (also pembroke oder cardigan ) werden die zwischen 10-12kg bzw 12-17kg schwer und auch relativ lang also eigentlich nix was man mal so eben untem arm klemmen kann ; )
Wahre Worte :D Ehrlich gesagt sind die mir auch fast zu groß, aber ich finde sie einfach so toll, da kann man ja mal ne Ausnahme machen (solang ich ihn im Zweifelsfall noch hoch krieg) ;)

@ und :
Einfach stelle ich mir das ganz und gar nicht vor, das ist ja auch mein Hauptproblem und das, was mich davon abhält.
Ich würde mir nun auch keinen Hund anschaffen und dann auf gut Glück einen Zettel im örtlichen Supermarkt aufhängen, keine Sorge. Dann meldet sich niemand und ich, und vor allem mein Hund, stehen dumm da. :shock:
Da würde ich es eher so machen, dass ich vorher versuche mit Leuten in Kontakt zu kommen und Absprachen zu treffen, so dass es dann halt, wenn es soweit ist, auch sicher funktioniert.
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #8
Du hast geschrieben, dass du beruflich mit behinderten Kindern arbeitest. Wäre es denn auch denkbar, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen, evtl. auch eine Ausbildung zum Therapie- oder Besuchshund zu machen?

Pudel sind tolle Tiere!
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #9
Du hast geschrieben, dass du beruflich mit behinderten Kindern arbeitest. Wäre es denn auch denkbar, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen, evtl. auch eine Ausbildung zum Therapie- oder Besuchshund zu machen?

Pudel sind tolle Tiere!

Huhu :) Ja, darüber hab ich auch schon nachgedacht. Also mitnehmen könnte ich ihn sicher mal, regelmäßig eher nicht, müsste ich mal abklären. Über solche Ausbildungen denke ich (noch?) nicht wirklich nach, da ich noch nie einen Hund hatte und einfach gar keine Ahnung hab, ob ich sowas gewachsen wäre. Daher nicht so in meinem Fokus aber auf jeden Fall eine Überlegung wert.
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #10
Hallo,
bei uns auf der Hundewiese ist eine Frau mit einem Kavalier King Charles Spaniel, die hat ihre Hundebetreuung (5 x die Woche tägl von 12.00 bis 14.00 uhr) über Zettel im Park gefunden.
Es ist eine Rentnerin, die früher selber einen Hund hatte und die sich freut, mit der Kleinen spazieren zu gehen +füttern und schmusen zu können.
Vielleicht richtest Du Dein Augenmerk auch auf Rentner.
Du kannst ja einen Text in Supermärkten, Parks und Tierarztpraxen aufhängen.
Eine Tierarzthelferin von unserer Tierklinik, die neben ihrem Studium ein wenig in ihrem alten Beruf jobbte erzählte mir mal, dass sie über zwei Jahre einen Schnauzermix betreut hat.
Viel Glück Dir

Viele Grüsse, Insa
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #11
Off-Topic
Also mitnehmen könnte ich ihn sicher mal, regelmäßig eher nicht, müsste ich mal abklären. Über solche Ausbildungen denke ich (noch?) nicht wirklich nach, da ich noch nie einen Hund hatte und einfach gar keine Ahnung hab, ob ich sowas gewachsen wäre. Daher nicht so in meinem Fokus aber auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Auch mit so einer Ausbildung haben Hunde nichts dauerhaft in Einrichtungen zu suchen;)
Wenn der Hund im Büro schläft und mal für eine halbe Stunde mit in die Gruppe geht- kein Thema.

Dauerhafte Anwesenheit ist aber a) zu anstrengend und belastend für den Hund und b) auf Dauer auch für den Hundeführer kaum machbar und geht auf Kosten der Aufmerksamkeit bzgl. möglicher Konfliktsituationen.
Das sollte NIE ausschlaggebender Punkt bei der Anschaffung sein.

Und ja, ich spreche aus eigener, mehr als leidvoller Erfahrung;)
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #12
Off-Topic


Auch mit so einer Ausbildung haben Hunde nichts dauerhaft in Einrichtungen zu suchen;)
Wenn der Hund im Büro schläft und mal für eine halbe Stunde mit in die Gruppe geht- kein Thema.

Dauerhafte Anwesenheit ist aber a) zu anstrengend und belastend für den Hund und b) auf Dauer auch für den Hundeführer kaum machbar und geht auf Kosten der Aufmerksamkeit bzgl. möglicher Konfliktsituationen.
Das sollte NIE ausschlaggebender Punkt bei der Anschaffung sein.

Und ja, ich spreche aus eigener, mehr als leidvoller Erfahrung;)

Mit regelmäßig meinte ich auch nicht dauerhaft, sondern eben regelmäßig, also vielleicht einmal die Woche oder alle zwei für ein paar Stunden. Mal ganz davon abgesehen, dass er mich von der Arbeit ablenken würde, egal wie unauffallig er ist.
Und das war auch gar nicht auf die Ausbildung (des Hundes meintest du, nehme ich an?) zu tun, sondern ganz allgemein. Wir haben ein großes Gelände und machen viele Spaziergänge und Radtouren, für die Kinder ist das immer viiiel spannender, wenn da ein Hund dabei ist. Und auch Kinder, die sich an sich gar nicht gerne bewegen, haben dann auf einmal viel mehr Lust, mit nach draußen zu gehen. :mrgreen:
Ich habe eine Weile in der Psychiatrie gearbeitet, da kam jede Woche jemand mit Hunden für 2-3 Stunden. Kam sehr gut an und alle haben sich schon Tage vorher darauf gefreut.

Das mit der Therapiehundeausbildung habe ich ja außerdem auch überhaupt nicht vor - wie gesagt habe ich davon keine Ahnung und bevor ich über so etwas nachdenke brauch ich als erstes einiges an Erfahrung in der Hundehaltung. DANACH und FALLS der Hund dafür überhaupt in Frage kommt, kann man über sowas nachdenken. Ich finde den Gedanken an sich einfach interessant. ;)


@:
Schön zu hören, dass sowas so toll funktionieren kann. An Rentner hatte ich noch gar nicht gedacht aber das macht natürlich Sinn und die sind oft auch vormittags zuhause. Danke für die Idee.
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #13
Off-Topic
Auch ein paar Stunden sind im Zweifelsfalle durchaus schon zuviel.

Gut ausgebildete Hunde laufen im Regelfalle nicht mehr als 1 Stunde aktiv mit. Danach ist bei den Hunden so ziemlich Sense.
Selbst, wenn es jetzt nur eine vage Überlegung ist: Merken:mrgreen:
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #14
Off-Topic
Auch ein paar Stunden sind im Zweifelsfalle durchaus schon zuviel.

Gut ausgebildete Hunde laufen im Regelfalle nicht mehr als 1 Stunde aktiv mit. Danach ist bei den Hunden so ziemlich Sense.
Selbst, wenn es jetzt nur eine vage Überlegung ist: Merken:mrgreen:

Oh ich war zu langsam mit dem editieren :)
Also kann sein, dass wir uns missverstanden haben, ich wollte mit dem Hund - wenn denn überhaupt - auf der Gruppe keine aktive Therapie betreiben, sondern ihn einfach in Aktivitäten einbinden.
Dass der Hund dafür geeignet ist, ist natürlich Grundvorraussetzung, aber das ist ja klar.
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #15
Es macht für den Hund kaum einen Unterschied, ob er "nur" dabei ist oder aktiv eingebunden wird.
Anstrengend ist das in jedem Fall;)
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #16
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #17
Off-Topic
So ist brav *Click* Und hier der Keks:mrgreen:
 
  • Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #18
So, ich wollte mich hier noch mal melden, und den aktuellen Stand mitteilen.
Die Vernunft hat erstmal gesiegt, das mit der Betreuung ist mir einfch zu unsicher. Selbst wenn ich jemand festen hätte, der jeden Tag nach dem Hund sieht, kann es ja immernoch sein, dass derjenige selbst nicht mehr kann/wegzieht/keine Lust mehr hat. Deshalb werde ich jetzt dieses Jahr auf jeden Fall noch abwarten. Dann kann ich auch Geld beiseite legen, so dass ich mir nach diesem Jahr (dann läuft der Vertrag eh aus) zwei oder drei Monate "frei nehmen" und ganz gezielt einen Hund eingewöhnen kann. Vollzeit arbeite ich dann auch nicht mehr, so dass ich denke, dann ist einfach der bessere Zeitpunkt.
Einen Tag nach diesem Entschluss habe ich dann auch direkt eine nette kleine Wohnung gefunden und werde mich nun näher mit der Frettchenhaltung auseinandersetzen, so ganz ohne Tiere geht ja dann auch nicht :mrgreen:
Danke euch für eure Meinungen und Tipps, die werden mir auch in Zukunft noch helfen und ihr seht mich in diesem Bereich des Forums mit Sicherheit nächstes Jahr wieder ;)
 
Thema:

Jemand muss mir den Kopf waschen

Jemand muss mir den Kopf waschen - Ähnliche Themen

Tierschutzhund - Etwas gefrustet: Hallo, Ich melde mich bei euch derzeit, einfach um mir meine Gedanken ein bisschen von der Seele zu schreiben. Ich habe hier im Ort ein sehr...
Auswilderung zahmer Spatz: Hallo zusammen, ich wollte hier mal nach Rat fragen, weil wir haben seit ca. 2 Monaten eine Hausspatzendame von einer Vogelauffangstation bei uns...
Balkontür katzensicher machen: Hallo ihr lieben, bei meinem Freund und mir sind letzte Woche Samstag zwei etwas über 1jährige Kater eingezogen. Die beiden sind echt super, sind...
Urlaub oder AU beim Arbeitgeber für Tierarztbesuche mit den Kaninchen?: Hallo, dachte, ich mach einfach mal hierzu einen Thread auf und frage in die Runde, wie ihr das so handhabt oder wie ihr das handhaben würdet...
Geräuschangst - Ohrenschutz: Hallo allerseits, Silvester ist vorbei und diese Jahr war es wesentlich schlimmer als bisher. *** Text editiert - Hinweis der Moderation: Der...
Oben