- Jemand muss mir den Kopf waschen Beitrag #1
Lali
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Hallo :mrgreen:
Zwei Jahre nach meinem letzten Thread bin ich wieder mit der gleichen Frage zurück: Wie lange muss ich noch warten, bis ich endlich einen Hund halten kann (das frage ich mich allerdings nicht erst seit 2, sondern seit 20 Jahren)?
Darüber, dass ich es vor 2 Jahren der Vernunft halber gelassen habe, bin ich inzwischen übrigens doch froh.
Nun hatte ich mich schon zu 90% selbst überzeugt, dass, sobald die Wohnungssuche erfolgreich ist, zwei Frettchen bei mir einziehen. Aber dann ist da im Hinterkopf halt doch immer der Gedanke, dass ich doch EIGENTLICH einen Hund will, und alles andere, so böse das auch klingt, doch irgendwie ein Stück weit ein Ersatz wäre (auch wenn ich auch liebend gerne Frettchen hätte, nur beides auf keinen Fall).
Deshalb brauche ich euch, um mich entweder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen oder mir (unwahrscheinlicherweise) zu sagen, dass es doch eigentlich machbar wäre. (Ja, das würde ich tatsächlich lieber hören, aber man ist ja vernünftig, nicht wahr? :mrgreen
Also hier kurz meine Lebensumstände:
Ich bin 25 und ab September im letzten Jahr der Ausbildung. (Letztes Jahr heißt in meinem Fall ganz normal arbeiten, Schule und theoretische Prüfungen habe ich dann hinter mir). Ich bin wie gesagt gerade auf Wohnungssuche und es ist noch nicht raus, ob ich eine Wohnung miete oder kaufe oder sogar ein kleines Häuschen. In jedem Fall wird es aber ländlich sein. (Bei Mietwohnung ist natürlich das Einverständnis des Vermieters natürlich vorrausgesetzt.)
Ich werde 80% arbeiten und ich arbeite im Schichtdienst. In meinem Fall heißt das: Entweder morgens 8 Stunden, abends 7 Stunden oder eine geteilte Schicht mit 2 Stunden morgens und 5 nachmittags (Fahrzeit schon mit eingerechnet) und das ca. 5 Tage die Woche (sprich: können auch mal 4 oder 6 sein). Das gilt für ein Jahr (ab September), danach werde ich gesundheitsbedingt auf weniger Stunden (= kürzere Schichten) reduzieren, dann sollte es also gar kein Problem mehr sein.
Allgemeine Frage: Ist es für einen Hund sehr umständlich, sich daran zu gewöhnen, dass man mal morgens, mal abends weg ist, oder ist das eher kein so großes Problem?
So, 8 Stunden finde ich auch ziemlich (zu) viel, deshalb die weitere Überlegung, sich um einen Gassigänger/Bespaßer für diese (und auch die 7-Stunden-) Tage zu kümmern. Habt ihr damit Erfahrungen? Ich dachte vielleicht auch an (verantwortungsbewusste) Jugendliche, die vielleicht gerne mal für ein paar Stunden in der Woche einen Hund hätten. Blöde Idee?:eusa_think: Das man sich nicht einfach drauf verlassen kann, da jemanden vertrauenwürdigen zu finden, ist auch klar, müsste man natürlich vorer abklären. Die langen Schichten wären so ca. 3 Mal in der Woche. Geteilte Dienste wären ja kein Problem, und da die generell sehr unbeliebt sind, dürfte es auch kein Problem sein, sich da noch einige mehr zu "ertauschen" :mrgreen:
Vor/nach/zwischen der Arbeit wäre genug Zeit für den Hund, ich fahre auch so gut wie nie übers Wochenende weg oder so. Was Urlaub angeht (ich mach mir jetzt schonmal Sorgen, weil ich nächstes Jahr im Hebst mal in die USA fliegen will), so habe ich mir für den Fall, dass ich niemanden im nahen Umfeld finde, schonmal Hundepensionen im Umkreis angeschaut und es gibt ja schon einige Möglichkeiten (die ich mir tatsächlich auch leisten kann
). Zumal auch 80% meiner Freunde erfahrene Hundehalter sind, und sicher mal einspringen würden.
Damit wären meine größten Sorgen mal angesprochen.
Ich orientier mich mal weiter an den Fragen im Fragebogen:
Finanzen sind kein Problem.
Kinder und weitere Tiere habe ich keine.
Ich hatte selbst noch keinen Hund also auch keine direkte Hundeerfahrung, aber mein Freund hat einen Shih Tzu und die meisten meiner Freunde haben/hatten wie gesagt Hunde, mit denen ich schon mehr oder weniger intensiven Kontakt hatte.
Ein Welpe ist in meiner Situation, wie ich das sehe, absolut keine gute Idee, deshalb denke ich an einen ausgewachnen Hund, der bereits stubenrein und mehr oder minder erzogen
ist und alleine bleiben kann, daher auch logischerweise aus dem Tierschutz (Ich wüsste gar nicht, wo ich sonst einen erwachsenen Hund herbekomme).
Was für einen Hund ich mir vorstelle: Einen möglichst kleinen, einfach weil es praktischer ist, man ihn einfach mal schnell hochnehmen kann und ich das persönlich, denke ich, einfach besser händeln könnte (und damit meine ich tatsächlich die Körpergröße, der Charakter ist ja nochmal was ganz anderes).
Für mich wäre ein Hund in erster Linie Begleiter und Familienmitglied und ein Stück weit auch therapeutisch (habe psychisch bedingte Probleme mit dem Alleinsein und dazu unpraktischerweise leichte Sozialphobie). Ein Hund würde mir einen Grund für einen strukturierten Tagesablauf geben, mich "zwingen" :mrgreen: das Haus zu verlassen und auch unter Leute zu kommen, Leben in die Bude bringen und natürlich auch einfach "da sein" und damit meine Lebensqualität, wie ich meine, immens verbessern.
Charakterlich sollte er vor allem anfängergeeignet, blöd gesagt "unkompliziert" sein, nicht ganz so aufgedreht, gerne anhänglich, und nicht gerade ein wahnsinnig ausgeprägter Bewegungsdrang (längere Spaziergänge und das übliche Rumtoben sind kein Problem, aber die große Sportlerin bin ich nun nicht :eusa_shhh
.
Die Rassen, in die ich mich ein bisschen verguckt hab sind Zwergspitz und Corgi. Meint ihr in meiner Situation wäre es aber vernünftiger sich für einen ausgewiesenen Begleithund zu entscheiden (da wären Pekinese oder Zwergpudel meine Kandidaten). Rein hypothetisch natürlich, bzw für nächstes Jahr dann.
Okay das wars, ich bedanke mich bei jedem, der diesen Roman gelesen hat.
Wie ihr merkt, versuche ich mich selbst zu überzeugen :lol: Also bitte her mit rücksichtslosen, realistischen Einschätzungen!
Zwei Jahre nach meinem letzten Thread bin ich wieder mit der gleichen Frage zurück: Wie lange muss ich noch warten, bis ich endlich einen Hund halten kann (das frage ich mich allerdings nicht erst seit 2, sondern seit 20 Jahren)?
Darüber, dass ich es vor 2 Jahren der Vernunft halber gelassen habe, bin ich inzwischen übrigens doch froh.
Nun hatte ich mich schon zu 90% selbst überzeugt, dass, sobald die Wohnungssuche erfolgreich ist, zwei Frettchen bei mir einziehen. Aber dann ist da im Hinterkopf halt doch immer der Gedanke, dass ich doch EIGENTLICH einen Hund will, und alles andere, so böse das auch klingt, doch irgendwie ein Stück weit ein Ersatz wäre (auch wenn ich auch liebend gerne Frettchen hätte, nur beides auf keinen Fall).
Deshalb brauche ich euch, um mich entweder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen oder mir (unwahrscheinlicherweise) zu sagen, dass es doch eigentlich machbar wäre. (Ja, das würde ich tatsächlich lieber hören, aber man ist ja vernünftig, nicht wahr? :mrgreen
Also hier kurz meine Lebensumstände:
Ich bin 25 und ab September im letzten Jahr der Ausbildung. (Letztes Jahr heißt in meinem Fall ganz normal arbeiten, Schule und theoretische Prüfungen habe ich dann hinter mir). Ich bin wie gesagt gerade auf Wohnungssuche und es ist noch nicht raus, ob ich eine Wohnung miete oder kaufe oder sogar ein kleines Häuschen. In jedem Fall wird es aber ländlich sein. (Bei Mietwohnung ist natürlich das Einverständnis des Vermieters natürlich vorrausgesetzt.)
Ich werde 80% arbeiten und ich arbeite im Schichtdienst. In meinem Fall heißt das: Entweder morgens 8 Stunden, abends 7 Stunden oder eine geteilte Schicht mit 2 Stunden morgens und 5 nachmittags (Fahrzeit schon mit eingerechnet) und das ca. 5 Tage die Woche (sprich: können auch mal 4 oder 6 sein). Das gilt für ein Jahr (ab September), danach werde ich gesundheitsbedingt auf weniger Stunden (= kürzere Schichten) reduzieren, dann sollte es also gar kein Problem mehr sein.
Allgemeine Frage: Ist es für einen Hund sehr umständlich, sich daran zu gewöhnen, dass man mal morgens, mal abends weg ist, oder ist das eher kein so großes Problem?
So, 8 Stunden finde ich auch ziemlich (zu) viel, deshalb die weitere Überlegung, sich um einen Gassigänger/Bespaßer für diese (und auch die 7-Stunden-) Tage zu kümmern. Habt ihr damit Erfahrungen? Ich dachte vielleicht auch an (verantwortungsbewusste) Jugendliche, die vielleicht gerne mal für ein paar Stunden in der Woche einen Hund hätten. Blöde Idee?:eusa_think: Das man sich nicht einfach drauf verlassen kann, da jemanden vertrauenwürdigen zu finden, ist auch klar, müsste man natürlich vorer abklären. Die langen Schichten wären so ca. 3 Mal in der Woche. Geteilte Dienste wären ja kein Problem, und da die generell sehr unbeliebt sind, dürfte es auch kein Problem sein, sich da noch einige mehr zu "ertauschen" :mrgreen:
Vor/nach/zwischen der Arbeit wäre genug Zeit für den Hund, ich fahre auch so gut wie nie übers Wochenende weg oder so. Was Urlaub angeht (ich mach mir jetzt schonmal Sorgen, weil ich nächstes Jahr im Hebst mal in die USA fliegen will), so habe ich mir für den Fall, dass ich niemanden im nahen Umfeld finde, schonmal Hundepensionen im Umkreis angeschaut und es gibt ja schon einige Möglichkeiten (die ich mir tatsächlich auch leisten kann
Damit wären meine größten Sorgen mal angesprochen.
Ich orientier mich mal weiter an den Fragen im Fragebogen:
Finanzen sind kein Problem.
Kinder und weitere Tiere habe ich keine.
Ich hatte selbst noch keinen Hund also auch keine direkte Hundeerfahrung, aber mein Freund hat einen Shih Tzu und die meisten meiner Freunde haben/hatten wie gesagt Hunde, mit denen ich schon mehr oder weniger intensiven Kontakt hatte.
Ein Welpe ist in meiner Situation, wie ich das sehe, absolut keine gute Idee, deshalb denke ich an einen ausgewachnen Hund, der bereits stubenrein und mehr oder minder erzogen
Was für einen Hund ich mir vorstelle: Einen möglichst kleinen, einfach weil es praktischer ist, man ihn einfach mal schnell hochnehmen kann und ich das persönlich, denke ich, einfach besser händeln könnte (und damit meine ich tatsächlich die Körpergröße, der Charakter ist ja nochmal was ganz anderes).
Für mich wäre ein Hund in erster Linie Begleiter und Familienmitglied und ein Stück weit auch therapeutisch (habe psychisch bedingte Probleme mit dem Alleinsein und dazu unpraktischerweise leichte Sozialphobie). Ein Hund würde mir einen Grund für einen strukturierten Tagesablauf geben, mich "zwingen" :mrgreen: das Haus zu verlassen und auch unter Leute zu kommen, Leben in die Bude bringen und natürlich auch einfach "da sein" und damit meine Lebensqualität, wie ich meine, immens verbessern.
Charakterlich sollte er vor allem anfängergeeignet, blöd gesagt "unkompliziert" sein, nicht ganz so aufgedreht, gerne anhänglich, und nicht gerade ein wahnsinnig ausgeprägter Bewegungsdrang (längere Spaziergänge und das übliche Rumtoben sind kein Problem, aber die große Sportlerin bin ich nun nicht :eusa_shhh
Die Rassen, in die ich mich ein bisschen verguckt hab sind Zwergspitz und Corgi. Meint ihr in meiner Situation wäre es aber vernünftiger sich für einen ausgewiesenen Begleithund zu entscheiden (da wären Pekinese oder Zwergpudel meine Kandidaten). Rein hypothetisch natürlich, bzw für nächstes Jahr dann.
Okay das wars, ich bedanke mich bei jedem, der diesen Roman gelesen hat.
Wie ihr merkt, versuche ich mich selbst zu überzeugen :lol: Also bitte her mit rücksichtslosen, realistischen Einschätzungen!
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