Huhu,
erziehen kann man einen Hund in jedem Alter

. Wobei ich nicht leugnen will, dass es schwieriger sein kann, gewisse Verhaltensweisen wegzubekommen, wenn sich diese einfach schon über Jahre gefestigt haben. Dennoch kann man an so ziemlich allem arbeiten.
Auch Verträglichkeit mit Katzen ist nicht generell ein Problem. Die Hunde in deutschen Tierheimen kommen meist aus völlig normalen Haushalten, wo durchaus mal die ein oder andere Katze da gewesen sein kann.
Prinzipiell sind diese zwei Dinge aus meiner Sicht nichts, was gegen einen Hund aus dem Tierschutz spricht. Bei den meisten sind die vorherigen Lebensumstände einigermaßen bekannt und man kann sich auch die Zeit nehmen, den Hund erstmal kennenzulernen. Solltet ihr euch für einen Hund entscheiden haben die meisten Vermittler auch kein Problem mit einer Probezeit (oder sollten sie zumindest nicht).
Wenn du speziell diese Rasse suchst würde ich vielleicht mal schauen, ob es eine Pointer-Nothilfe gibt (gibt es für so ziemlich jede Rasse).
Ein Welpe hat natürlich den Vorteil, dass man ihn von Anfang an prägen und selbst versauen kann :mrgreen:. Ich würde die Entscheidung aber nicht nur von der Katze und der Erziehbarkeit abhängig machen. Es kommt darauf an, was besser in euer Leben passt. Ein adulter Hund ist eben schon stubenrein, kennt meist die Grundkommandos (auch wenn das nicht heißt, dass er im neuen Zuhause sofort gehorcht) und kann vll auch schon alleine bleiben.
Was wäre dir denn in dieser Beziehung wichtig bei einem Hund? Würdest du lieber einen adulten nehmen und hast nur aus den oben genannten zwei Gründen Bedenken deswegen? Wenn ja würde ich dir raten, dich einfach mal nach adulten Tieren umzusehen und zu schauen, welche Vorgeschichte diese haben und ob die nicht doch passen könnten.