- Leben um jeden Preis Beitrag #1
SoylentGreen
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Hi,
da ich in letzter Zeit häufiger durch Freunde und Bekannte darauf gestoßen bin, kreist dieser eine Gedanke durch meinen Kopf: Das geliebte Tier am Leben halten, um wirklich jeden Preis?
Da ist diese Katze mit großen Krebsgeschwüren am ganzen Körper, inoperabel. Kann schwerlich fressen, schläft viel, aber lebt.
Oder der alte Hund, der sehr mager ist, sich kaum mehr bewegen mag (hier kenne ich das Krankheitsbild nicht, aber es tut mir einfach beim zusehen weh).
Oder das Pferd, das regelmäßig wieder auf seine durch eine ehemalige Maukeinfektion extrem angeschwollenen alten Beine gehoben wird, weil es einfach nicht mehr alleine aufstehen kann. Sich ungern bewegt. Aber es lebt.
Oder ein anderes Pferd bei dem die Hufrehe schon so weit fortgeschritten ist, das eine Therapie aussichtslos ist. Es stolpert dahin unter großen Schmerzen, frisst zwar, meist liegend, ist jedoch abgemagert, aber lebt noch.
Ich frage mich: Können diese Menschen nicht sehen wie sehr ihr Tier leidet? Wollen sie es vielleicht aber auch gar nicht sehen? Wie würde ich mich in so einer Situation verhalten? Könnte ich den klaren Kopf bewahren und entscheiden, dass es nun soweit ist das Tier gehen lassen zu müssen?
Wie viel würde ich meinem Tier zumuten bis ich entscheide, dass es genug ist? Wie viel Egoismus und wie viel Liebe steckt in so einer Entscheidung?
Sind wir es unseren Tieren nicht auch schuldig, dass wir Ihnen einen möglichst schmerzfreien Tod gewähren, wenn wir doch darüber entscheiden können? Sollten wir Ihnen nicht unnötiges Leid nur des Lebens willen, unserer selbst willen ersparen?
Oder müssen wir Zeichen wie Lebenswillen erkennen? Ist ein Tier, das frisst gleich ein Kämpfer? Will so ein Tier noch leben?
Wie geht ihr damit um, wann ist für euch der Punkt erreicht an dem ihr ein Tier gehen lasst?
da ich in letzter Zeit häufiger durch Freunde und Bekannte darauf gestoßen bin, kreist dieser eine Gedanke durch meinen Kopf: Das geliebte Tier am Leben halten, um wirklich jeden Preis?
Da ist diese Katze mit großen Krebsgeschwüren am ganzen Körper, inoperabel. Kann schwerlich fressen, schläft viel, aber lebt.
Oder der alte Hund, der sehr mager ist, sich kaum mehr bewegen mag (hier kenne ich das Krankheitsbild nicht, aber es tut mir einfach beim zusehen weh).
Oder das Pferd, das regelmäßig wieder auf seine durch eine ehemalige Maukeinfektion extrem angeschwollenen alten Beine gehoben wird, weil es einfach nicht mehr alleine aufstehen kann. Sich ungern bewegt. Aber es lebt.
Oder ein anderes Pferd bei dem die Hufrehe schon so weit fortgeschritten ist, das eine Therapie aussichtslos ist. Es stolpert dahin unter großen Schmerzen, frisst zwar, meist liegend, ist jedoch abgemagert, aber lebt noch.
Ich frage mich: Können diese Menschen nicht sehen wie sehr ihr Tier leidet? Wollen sie es vielleicht aber auch gar nicht sehen? Wie würde ich mich in so einer Situation verhalten? Könnte ich den klaren Kopf bewahren und entscheiden, dass es nun soweit ist das Tier gehen lassen zu müssen?
Wie viel würde ich meinem Tier zumuten bis ich entscheide, dass es genug ist? Wie viel Egoismus und wie viel Liebe steckt in so einer Entscheidung?
Sind wir es unseren Tieren nicht auch schuldig, dass wir Ihnen einen möglichst schmerzfreien Tod gewähren, wenn wir doch darüber entscheiden können? Sollten wir Ihnen nicht unnötiges Leid nur des Lebens willen, unserer selbst willen ersparen?
Oder müssen wir Zeichen wie Lebenswillen erkennen? Ist ein Tier, das frisst gleich ein Kämpfer? Will so ein Tier noch leben?
Wie geht ihr damit um, wann ist für euch der Punkt erreicht an dem ihr ein Tier gehen lasst?