Hundeauswahl

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AlexisShirley

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Hallo alle zusammen!

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Ich brauche Hilfe, bzw. einige Tipps bei der Auswahl meines "Ersthundes". Ich weiß, dass es keinen wirklichen Ersthund gibt, doch, dass es Rassen gibt, die man sich erst anschaffen sollte, wenn man bereits Erfahrung mit einem Hund gemacht hat.
Ich habe mich schon auf zahlreichen Seiten über Hunde informiert, d.h. in Hinsicht auf Pflege (Fell, Pfoten, Ohren, Augen&Nase), Ernährung, Zeit (Spielen, Spazierengehen, Erziehung etc.), Erziehung (z.B. Tipps, Belohnungen&Strafen usw.), jedoch kann ich mich für keine Rasse wirklich entscheiden.
Ich weiß, dass die Rasse vor allem vom Charakter und nicht vom Aussehen des Hundes zu mir passen sollte. Ich dachte an einen Rottweiler, habe jedoch gelesen, dass dieser Hund nicht als "Ersthund" geeignet ist, stimmt das?


Ein paar Details, damit ihr euch ein Bild machen könnt:

Da ich kleine Hunde nicht wirklich "mag", sollte der Hund doch mindestens die Australian Shepherd-Höhe haben. Die einzige kleine Hunderasse, die in Frage kommen würde, ist ein Mops. Falls ihr eine Hunderasse kennnt, die geeignet wäre, d.h. etwas leichter zu erziehen ist, wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr mir so bald wie möglich antworten könntet.
Ich bin 17 Jahre alt und habe diesen Sommer die Schule beendet, bis zum nächsten August werde ich ein Praktikum absolvieren und nebenbei arbeiten gehen, damit ich den Hund und "das Zubehör" bezahlen kann. ab nächstem August hätte ich mindestens ein komplettes halbes Jahr Zeit und wäre 24/7 für den Hund da (ich habe gelsen, dass vor allem junge Hunde sehr viel Zeit brauchen). Mir ist bewusst, dass auch wenn der HUnd ausgewachsen ist immer noch viel Zeit benötigt und Verantwortung bedeutet.
In Zukunft wäre ich maximal 10 Stunden am Tag weg und auch nur maximal vier Tage die Woche (versuche jedoch näher nach Köln zu ziehen, damit der Weg zum Job nicht so weit ist..) Ich würde jedoch vor der Arebit mindestens 30 Minuten mit dem Hund rausgehen, tagsüber würden sich meine Eltern und meine Schwester gern um den Hund kümmern und beschäftigen und auch nach der Arbeit werde ich ca. eine Stunde mit dem Hund raus gehen. An Zeit und Aufmerksamkeit wird es nicht mangeln.
Im Moment haben wir eine 130 m^2 große Wohnung mit sehr großem Hof. Wir wohnen sehr nah an Feld und Wald in einem ruhigen Dorf, doch nicht weit von einer Hundeschule.

Ich bin niemand, der einen Hund toll findet, solange dieser klein und knuffig ist, sondern auch wenn er schon 6 Jahre alt ist. Er würde von mir die selbe Liebe und aufmerksamkeit bekommen, wie ein kleiner Welpe. Ich weiß wovon ich rede, da ich seit 9 Jahren eine Katze habe und diese so sehr liebe wie meine Schwester. Ich wünsche mir schon seit knappen 10 Jahren einen Hund und habe mich sehr im Internet, bei Freunden und Kollegen informiert. Da ich endlich Zeit habe und auch angefangen habe zu sparen, denke ich, dass ich mir nächstes Jahr einen Hund anschaffen werde.
Ich werde auch zu Tierheimen gehen, um mich beraten zu lassen, würde einen Hund jedoch nur beim Züchter holen.

Tut mir leid, dass der Beitrag so lang geworden ist, doch ich will, dass ihr euch ein Bild machen könnt und mir hoffentlich ein, zwei Rassen empfehlen könnt, die zu mir passen.
Danke im Vorraus!:eek:
 
  • Hundeauswahl Beitrag #2
Das ist nicht böse gemeint, aber wenn du deine Katze so sehr liebst solltest du wissen, dass diese Tiere keine Einzelgänger sind und daher dem Tierchen zuerst einen artgerechten Partner besorgen.

Warum würdest du keinen Tierheim Hund holen? Gerade wenn du 10 Stunden pro Tag weg bist, da hast du doch nullkommanull von einem Welpen. Der Hauptteil der Erziehung würden die Eltern übernehmen und dementsprechend wird sich der Hund wohl an sie binden.

Rottweiler als Anfängerhund? Kommt immer auf die Einstellung des besitzers an... nur bedenke die Vorurteile gegen diese Rasse. Nicht das sie berechnet ist, aber du wirst mit ganz vielen Idioten konfrontriert sein, die ihre eigenen Hunde praktisch aus der Reichweite von deinem Hund werfen, aus Angst deiner würde sie fressen, gleiches Spiel bei Kinder. Abgesehen davon das man diese Rasse noch 20mal intensiver begutachtet wie andere Hunde. Ein Wuff in die falsche Richtung und du hast da eine potenzielle Killerbestie an der Leine...
Abgesehen davon musst du je nach Bundesland für diese Rasse wesentlich mehr Steuern bezahlen und Wesenstests ablegen.

Aber auch wenn du einen erwachsenen Hund nimmst. Du bist 10 Stunden pro Tag weg (mit oder ohne Fahrtzeit), dann essen, Haushalt, deine Katze, Freunde, passt da überhaupt noch nen Hund rein?
 
  • Hundeauswahl Beitrag #3
Bei solchen Anforderungen solltest du dich bei den (leider kleinen) Begleithunden umschauen. Havaneser sind zum Beispiel tolle Hunde, sehr pfiffig, relativ leicht zu erziehen, verspielt und sportlich...

Möpse sind eigentlich nicht schwer erziehbar, zumindest fällt mir nichts ein, weshalb das so sein soll. Da ist die große Baustelle die Gesundheit!

Hast du sonst keine Vorstellung von deinem Hund?
 
  • Hundeauswahl Beitrag #4
unsere zweite katze ist vor ein paar monaten gestorben, doch uns kam es so vor alswäre das unsrer katze nicht wirklich wichtig, weil sie eigentlich "nichts mit unserer verstorbenen katze zu tun hatte". sie ist ein "halber mensch" und sehr selbstständig, außerdem kommt sie auch super mit dem nachbarskater aus und ist die meiste zeit über draßen.

ich habe viel über tierheim hunde gehört und gelesen und weiß halt nicht, was mit dem hund in der vergangenheit passiert ist, ich sag nur: osteuropa. und selbst wenn es ein welpe ist, kann es sein, dass dieser weder gechipt, noch geimpft ist, dass er vielleicht nicht sozialisiert wurde, der mutter zu früh entzogen wurde oder genetische krankheiten hat. das alles kommt beim züchter nicht vor, bzw. ich kann mich bei ihm über die eltern des welpen informieren.
wie gesagt, ich würde mir 6-12 monate frei nehmen, um für den hund 24 stunden am tag da zu sein, solange er noch "klein" ist. selbst danach wäre ich nur höchstens 3-4 tage die woche weg, an denen sich meine schwester gern um den hund kümmern würde, da er sich auch an sie gewöhnen soll und auch auf sie hören soll. ich wäre so zu sagen das "frauchen", edshalb würde ich mir im welpenalter auch 24/7 für den hund frei nehmen. damit er sich an mich gewöhnt, bzw. weiß wo sein platz ist.
vorurteile...ja gut, da kann ich nichts dran ändern. ich habe viel über rottweiler gelesen und weiß, dass diese bei richtiger und konsiquenter erziehung harmlos/freundlich wie ein dackel sind.

meine freundinnen haben auch alle einen hund und sind begeistert von der idee eines rottweilers. heißt also, wenn ich mit meinen freunden rausgehe, kann der hund auch ruhig mit, abgesehen davon hätte ich ja ca 4 tage in der woche 24 stunden/tag zeit. so könnte sich mein rottweiler trotz der vorurteile sozialisieren und die zeit mit den freunden wäre auch abgedeckt.
zum glück muss ich im haushalt nicht all zu viel tun, das übernehmen hauptsächlich meine mutter&schwester, ums essen kümmert sich bei uns mein papa und zu freunden habe ich ja eben schon etwas geschrieben. unsere katze hat eine lebenserwartung von knapp 11 jahren und da diese schon 9 ist und man merkt, dass sie langsam üälter wird, würde ich gerne bevor sie stirb noch einen hund dazuholen. ;)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

das mit der gesundheit bei dem mops habe ich leider auch schon öfters gehört :(

welche anforderungen genau meinst du denn? bezogen auf zeit oder platz oder was genau? :)
 
  • Hundeauswahl Beitrag #5
Ich würde gerne wissen, was du von deinem Hund erwartest.

Und nein, ein Rottweiler bleibt ein Rottweiler und wird nicht zu einem großen Dackel, weil er 'gut sozialisiert' wurde. Da sind ganz andere Anlagen bzgl. Schutztrieb vorhanden - und damit muss man umgehen können! Gerade wenn du auf einen sehr verträglichen Hund angewiesen bist (Freunde mit Hund), halte ich einen Rottweiler Welpen nicht für optimal.

Ausserdem braucht ein Rottweiler ein bisschen mehr Programm, als 1 1/2 Stunden täglich Gassi und Garten.

Bei einem ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim ist die Vorgeschichte nahezu egal, wenn der Hund unproblematisch ist. Im Gegensatz dazu, kann auch der bestaufgezogenste Hund Probleme entwickeln. Kommt eben drauf an.

Du bist 17 Jahre alt und kannst dir ein ganzes Jahr für den Hund frei nehmen? Darf ich mal fragen, wie das geht?
Und wo wohnst du? Hast du dich schonmal mit der Gefahrhundeverordnung beschäftigt?
 
  • Hundeauswahl Beitrag #6
Off-Topic
Und nein, ein Rottweiler bleibt ein Rottweiler und wird nicht zu einem großen Dackel, weil er 'gut sozialisiert' wurde. Da sind ganz andere Anlagen bzgl. Schutztrieb vorhanden - und damit muss man umgehen können! Gerade wenn du auf einen sehr verträglichen Hund angewiesen bist (Freunde mit Hund), halte ich einen Rottweiler Welpen nicht für optimal.

Fühle dich geherzt für diese treffenden Worte :p
 
  • Hundeauswahl Beitrag #7
Klar würde ich mehr machen als nur 1-2 Stunden Spazierengehen! Ich würde ja auch mit dem Hund zur Hundeschule gehen, Hundestrand oder -parks besuchen und einbisschen Sport mit dem Hund machen, gar keine Frage, dazu wollte ich mich dann später auch noch informieren, wenn ich eine Rasse gefunden habe.
ich habe schon öfters gehört, dass hunde aus dem tierheim relativ schwer waren. Es hieß z.B., dass der HUnd sich super mit Katzen versteht oder noch nie gebissen hat, doch nach dem Kauf fand man das Gegenteil heraus, deshalb würde ich persönlich lieber zum Züchter gehen. (Heißt natürlich nicht, dass jeder HUnd aus dem Tierheim ein Problemhund o.Ä. ist)
Ich habe vor einen knappen Monat die Schule beendet und um mein komplettes Fachabitur zu erlangen mache ich jetzt ein einjähriges Praktikum (habe die Zusage schon). Das Praktikum fängt diesen august an und endet dann nächsten August, da ich nur 20-25 stunden in der Woche beim Praktikum erscheinen muss, habe ich genug Zeit um Geld zu verdienen. Ab nächstem August würde ich dann ein Jahr lang "nichts" machen und die Überstunden ausgezahlt bekommen.

Von meinem Hund erwarte ich nicht wirklich was... Es sollte eine Rasse sein, die leicht zu erziehen (sollte auf mich hören) und sozialisieren ist (falls du einen Rottweiler nicht so geeignet findest, würde ich nur gerne wissen wieso genau und würde zu einer aderen rasse tendieren). Wie gesagt würde ich viel mit dem Hund unternehmen und rausgehen, auch mit anderen Hunden, sollte also eine nicht so "zurückhaltende/alleingänger-rasse" sein (wenn ich das mal so nennen darf).
 
  • Hundeauswahl Beitrag #8
Warum füllst du nicht mal die Fragen antworten Liste für Hunde aus, die es hier gibt?
Dann kann man die bessere Hilfestellung geben.

Bedenke das Rottis in einigen Bundesländern Liste Hunde sind.
 
  • Hundeauswahl Beitrag #9
Klar würde ich mehr machen als nur 1-2 Stunden Spazierengehen! Ich würde ja auch mit dem Hund zur Hundeschule gehen, Hundestrand oder -parks besuchen und einbisschen Sport mit dem Hund machen, gar keine Frage, dazu wollte ich mich dann später auch noch informieren, wenn ich eine Rasse gefunden habe.
Was ist denn "ein bisschen Sport"? Rottweiler sind Arbeitshunde, Gebrauchshunde!
Hundestrand oder Hundepark hört sich nett an, ist es aber nur, wenn der Hund kein Problem mit vielen Artgenossen hat - und da kannst du beim Rotti eben schneller als beim Labrador oder so auf die Nase fallen...

Du solltest ERST wissen, was du mit dem Hund machen möchtest, dann kannst du nach einer geeigneten Rasse suchen.

Wie alt ist denn überhaupt deine Schwester? Kann die 50kg Hund halten - und dürfte sie das bei Euch im Bundesland überhaupt?
ich habe schon öfters gehört, dass hunde aus dem tierheim relativ schwer waren. Es hieß z.B., dass der HUnd sich super mit Katzen versteht oder noch nie gebissen hat, doch nach dem Kauf fand man das Gegenteil heraus, deshalb würde ich persönlich lieber zum Züchter gehen. (Heißt natürlich nicht, dass jeder HUnd aus dem Tierheim ein Problemhund o.Ä. ist)
Das dürfte vor allem ein Problem des Auslandtierschutzes sein... gibt auch viele deutsche Tierheime, wo du den Hund vorher genau kennenlernen kannst.
Ich habe vor einen knappen Monat die Schule beendet und um mein komplettes Fachabitur zu erlangen mache ich jetzt ein einjähriges Praktikum (habe die Zusage schon). Das Praktikum fängt diesen august an und endet dann nächsten August, da ich nur 20-25 stunden in der Woche beim Praktikum erscheinen muss, habe ich genug Zeit um Geld zu verdienen. Ab nächstem August würde ich dann ein Jahr lang "nichts" machen und die Überstunden ausgezahlt bekommen.
Ich muss dir ja nicht sagen, wie bescheiden es aussieht, ne Lücke im Lebenslauf zu haben, oder? ;) Deine finanzielle Planung geht mich ja nichts an, aber wie viele Überstunden werden da schon rumkommen?

Von meinem Hund erwarte ich nicht wirklich was... Es sollte eine Rasse sein, die leicht zu erziehen (sollte auf mich hören) und sozialisieren ist (falls du einen Rottweiler nicht so geeignet findest, würde ich nur gerne wissen wieso genau und würde zu einer aderen rasse tendieren). Wie gesagt würde ich viel mit dem Hund unternehmen und rausgehen, auch mit anderen Hunden, sollte also eine nicht so "zurückhaltende/alleingänger-rasse" sein (wenn ich das mal so nennen darf).
Du suchst doch in erster Linie einen netten Hundekumpel, möglichst anspruchslos, leicht zu erziehen... wie bist du da auf den Rottweiler gekommen? Und wenn dir der Mops zu schwer zu erziehen ist... wie bist du dann auf den Rottweiler gekommen? :shock:

Rottis sind heute in erster Linie Schutz- und Wachhunde. Es sind tolle Hunde, aber die Charaktere sind mMn nicht immer einfach, gerade im Bezug auf andere Hunde. Da kannst du noch so viel sozialisieren, die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund eine Abneigung gegen andere Hunde hat ist bei den Hunden (Wachhunde sollten FREMDE fernhalten, das wissen sie auch heute noch und tun es auch heute vielfach noch!) einfach größer, als bei anderen Hundetypen. Da ist die Toleranz einfach geringer.

Sie haben einen ordentlichen Dickschädel, sind größtenteils sehr selbstsicher und werden auch sehr, mhm, erwachsen, was den Umgang mit anderen Hunden angeht. Die tollen nicht, oder nur sehr selten, lustig über ne Hundewiese.
Dazu haben sie oft Power für drei, was bei 50kg auch ne Hausnummer ist. Tjoa, und nicht selten sitzen Rottis in den Heimen, weil sie ziemlich handfest ihre Meinung ausdrücken...

Vielleicht findest du ja einen älteren, netten Rottweiler im Tierheim. Sonst würde ich dir klar von einem Rotti abraten. Die Userin "BlackCloud" kennt sich da aber besser aus, vielleicht schreibst du sie mal an?
 
  • Hundeauswahl Beitrag #10
Danke exe,
Ich habe mich in letzter Zeit ziemlich genau darüber informiert und denke jetzt auch, dass ein rotttweiler doch nicht So geeignet ist...
Und zu den Überstunden... Hatte letzten Monat ha schon 66 und jeden Monat kommen mindestens 14 dazu. Da ich momentan als Aushilfe jobbe (keine Zeit für einen Vollzeit Job, wegen dem Praktikum) und 9 Euro dir Stunde verdiene, sieht es finanziell ziemlich gut aus...
Rottis waren ursprünglich ja hütehunde und ein mops war mir nicht zu scchwer zu erziehen aber doch etwas zu klein Plus dir vielen Krankheiten :(
Was heißt denn "Lücke" im Lebenslauf? Ich komme aus NRW und zumindest hier in Köln ist es normal 1-2 Jahre "nichts" zu machen. Der Chef meines Praktikums und der meines Jobs wollten nicht mal mehr Bewerbung, Lebenslauf oder Zeugnis sehen...So viel dazu - nur um dir zu antworten

Ich fahre in einigen Tagen zu einem Tierheim, einer golden retriever züchterin und einer hunderassen Beratung, damit mir etwas weiter geholfen werden kann. danke trotzdem an alle die sich die mühe gemacht haben hier zu antworten! :)
 
  • Hundeauswahl Beitrag #11
Super, dass du dich noch weiter informiert hast und sogar eingesehen hast, dass dein Traumhund vielleicht doch nicht so passt! Davon könnten viele andere sich mal ne Scheibe von abschneiden...

Aber entweder ich habe einen Knoten im Hirn oder du hast süße Vorstellungen vom Leben. :mrgreen: Du möchtest von deinen Überstunden leben, oder nur die Anschaffung finanzieren?

Der Rottweiler war ursprünglich ein TREIBhund und Wach-/Schutzhund. Kein Hütehund, wie z. B. der Collie oder Border Collie. Das sind ganz andere Hundetypen!

Was heißt denn "Lücke" im Lebenslauf? Ich komme aus NRW und zumindest hier in Köln ist es normal 1-2 Jahre "nichts" zu machen.
Lücke im Lebenslauf... normalerweise, baut sich ein Lebenslauf in etwa so auf:
Grundschule von 2002 - 2006
Realschule von 2006 - 2012
Ausbildung von 2012 - 2015
Arbeit 1 von 2015 - ....

Bei dir wäre ein Jahr offen, oder sogar noch länger. Da wird jeder Personalchef drei mal nachfragen, wieso du da gar nichts gemacht hast... ich komme auch aus NRW, saß auch schon auf "der anderen Seite" bei Vorstellungsgesprächen. Und nein, sowas kommt ganz und gar nicht gut. Wenn du einen Grund (z. B. Auslandsaufenthalt, Kind) vorweisen kannst, kein Problem - aber ein Hund ist kein Grund.

Ein Praktikum ist eben auch nochmal was anderes, als eine feste Arbeitsstelle oder Ausbildung.

Die ganze Planung solltest du, mMn, dringend nochmal überdenken.
 
  • Hundeauswahl Beitrag #12
Haha ich will nur die Anschaffung finanzieren 😅 lebe ja noch bei meinen Eltern bis ich wenigstens einen Studienplatz habe...

Und mir wird das schon noch gelingen mit dem hund, wie schaffen es denn alle anderen einen Hund zu halten? Und ich kenne viele die 1-2 Jahre nur gefeiert haben und trotzdem einen guten Studiengang und Job haben :)
 
  • Hundeauswahl Beitrag #13
Und mir wird das schon noch gelingen mit dem hund, wie schaffen es denn alle anderen einen Hund zu halten?
Das ist eine Frage der persönlichen Lebensumstände. Ich z. B. konnte meine Hunde in den letzten Jahren nur halten, weil ich meine Mama als Rückendeckung hatte. Andere gehen nur halbtags arbeiten, wieder andere arbeiten von Zuhause aus, in Schichtdiensten oder nehmen den Hund mit zur Arbeit.

Und ich kenne viele die 1-2 Jahre nur gefeiert haben und trotzdem einen guten Studiengang und Job haben :)
Und ich habe Leute gesehen, die deshalb abgeblitzt sind... aber das ist dein Ding.
 
  • Hundeauswahl Beitrag #14
Noch was zum Rottweiler, da du in NRW lebst ist der Rottweiler ein Listenhund. Das bedeutet du mußt einen erweiterten Sachkundetest machen, alle die den Hund ausführen und betreuen müssen diesen Test machen und die Personen müssen beim Amt gemeldet werden. Zudem hat der Hund Maulkorb und Leinenpflicht, es sei denn du gehst in eine Hundeschule die euch auf den Wesenstest vorbereitet und machst dann den Test. Personen unter 18 Jahren dürfen den Hund garnicht ausführen, wenn deine Schwester nicht älter ist als du, darf sie nicht mit dem Hund gehen. In unserer Gemeinde muss man noch nachweisen, das das Grundstück ausbruchssicher ist. Zudem geben nicht alle Vermieter ihr ok zu einem Listenhund.
 
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