- übertriebene Begrüßung durch kranken Hund Beitrag #1
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Tapa
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Hallo, ich weiß nicht, ob das in den Gesundheits- oder eher in den Verhaltensbereich passt - sonst bitte verschieben.
Also: 7jährige Hütehundmixhündin, normalerweise sehr aktiv, geht mit meinem Mann an 5 Tagen die Woche mit auf die Arbeit (das bedeutet zirka 6 Stunden Bewegung täglich zu Fuß im Wald). Also recht durchtrainiert. Letztes Jahr Kreuzbandriß, OP, Krankengymnastik...nach einem guten halben Jahr war sie wieder voll auftrainiert und lt. Physio im selben sehr guten körperlichen Zustand.
Jetzt: Erneut Kreuzbandriß, diesmal anderes Hinterbein. OP war heute vor einer Woche. Sie fußt bereits wieder SEHR GUT auf, das Knie ist nur noch wenig geschwollen, dem Hund geht es in Anbetracht der verstrichenen Zeit seit der OP hervorragend.
Trotzdem müssen wir "piano" machen und dürfen nicht, weil sie schon mehr anbietet, zuviel von ihr verlangen. Dies bedeutet 5 bis 10 minütige Spaziergänge an der Leine im Schritt, kein Springen und Hüpfen. Sie geht momentan nicht mit arbeiten, sondern ist tagsüber allein zuhause. Mein Mann und ich wechseln uns ab und in der Mittagspause fährt immer einer zu ihr und macht so einen Mini-Spaziergang. In der Zeit wenn sie alleine ist, hat sie einen Trichter drauf, geht nicht anders weil sie sonst an die Wundnaht ginge, in der noch Fäden sind, und andere Methoden bei ihr nicht ausreichen, um sie davon abzuhalten.
Mittlerweile, gerade weil es ihr schon sehr gut geht, langweilt sie sich verständlicherweise. Und bricht in wahre Begeisterungsstürme aus, wenn wir mittags zur Pause bzw. nachmittags nach der Arbeit wieder kommen. Wildes Spektakel inklusive dem Versuch, sich auf die Hinterbeine zu stellen, sich im Kreis zu drehen und dabei auf den Fliesen auszurutschen und hinzufallen - was bei uns beinahe Herzstillstand auslöst.
Unter Normalbedingungen freut sie sich natürlich auch, wenn ich oder wir heimkommen, wenn sie (gelegentlich) mal alleine zuhause war, aber nicht in dem extrem übertriebenen Rahmen - der ja angesichts des derzeitigen Gesundheitszustands möglichst zu vermeiden ist.
Momentan freuen wir uns schon gar nicht mehr mit, falls ihr versteht, was ich meine - um sie nicht noch mehr hochzupushen. Trotzdem macht sie ein beängstigendes Spektakel.
Ideen, wie das am besten einzudämmen ist? Die nächste Woche müssen wir noch bewältigen, danach hat immer einer der Familie Urlaub und der Hund hat tagsüber zumindest Gesellschaft, wenn auch immer noch wenig Bewegung.
Also: 7jährige Hütehundmixhündin, normalerweise sehr aktiv, geht mit meinem Mann an 5 Tagen die Woche mit auf die Arbeit (das bedeutet zirka 6 Stunden Bewegung täglich zu Fuß im Wald). Also recht durchtrainiert. Letztes Jahr Kreuzbandriß, OP, Krankengymnastik...nach einem guten halben Jahr war sie wieder voll auftrainiert und lt. Physio im selben sehr guten körperlichen Zustand.
Jetzt: Erneut Kreuzbandriß, diesmal anderes Hinterbein. OP war heute vor einer Woche. Sie fußt bereits wieder SEHR GUT auf, das Knie ist nur noch wenig geschwollen, dem Hund geht es in Anbetracht der verstrichenen Zeit seit der OP hervorragend.
Trotzdem müssen wir "piano" machen und dürfen nicht, weil sie schon mehr anbietet, zuviel von ihr verlangen. Dies bedeutet 5 bis 10 minütige Spaziergänge an der Leine im Schritt, kein Springen und Hüpfen. Sie geht momentan nicht mit arbeiten, sondern ist tagsüber allein zuhause. Mein Mann und ich wechseln uns ab und in der Mittagspause fährt immer einer zu ihr und macht so einen Mini-Spaziergang. In der Zeit wenn sie alleine ist, hat sie einen Trichter drauf, geht nicht anders weil sie sonst an die Wundnaht ginge, in der noch Fäden sind, und andere Methoden bei ihr nicht ausreichen, um sie davon abzuhalten.
Mittlerweile, gerade weil es ihr schon sehr gut geht, langweilt sie sich verständlicherweise. Und bricht in wahre Begeisterungsstürme aus, wenn wir mittags zur Pause bzw. nachmittags nach der Arbeit wieder kommen. Wildes Spektakel inklusive dem Versuch, sich auf die Hinterbeine zu stellen, sich im Kreis zu drehen und dabei auf den Fliesen auszurutschen und hinzufallen - was bei uns beinahe Herzstillstand auslöst.
Unter Normalbedingungen freut sie sich natürlich auch, wenn ich oder wir heimkommen, wenn sie (gelegentlich) mal alleine zuhause war, aber nicht in dem extrem übertriebenen Rahmen - der ja angesichts des derzeitigen Gesundheitszustands möglichst zu vermeiden ist.
Momentan freuen wir uns schon gar nicht mehr mit, falls ihr versteht, was ich meine - um sie nicht noch mehr hochzupushen. Trotzdem macht sie ein beängstigendes Spektakel.
Ideen, wie das am besten einzudämmen ist? Die nächste Woche müssen wir noch bewältigen, danach hat immer einer der Familie Urlaub und der Hund hat tagsüber zumindest Gesellschaft, wenn auch immer noch wenig Bewegung.