- Hundetrennung Beitrag #1
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noemi.plattner
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Nach langen Überlegungen, habe ich mich entschieden, einem Tierforum beizutreten - um vielleicht so ein wenig Trost zu finden.
Ich habe mir vor kurzem einen Bully (franz. Bulldogge) geholt und bin mit ihr mehr als zufrieden. Sie ist eine super Hündin und ich hab sie schon in mein Herz geschlossen. Jedoch ist meine Familien/Wohnsituation schon seit mehreren Jahren etwas kritisch und kompliziert. Ich lebe noch bei meiner Mutter und werde ab September 2015 an die Universität gehen. Ich habe eigentlich viel Zeit und bin auch oft Zuhause, ich wäre das auch ab September. Jedoch ist das Problem, dass ich schon seit Jahren Probleme mit meiner Mutter habe. Ich habe auch eine zeitlang nicht bei ihr gewohnt, sondern bei meinen Grosseltern. Da bin ich jedoch wieder ausgezogen da sie erkrankt sind und jetzt Hilfe von Spitex (Krankenpflegepersonal) benötigen. Da das Geld auch mehr oder weniger knapp ist, kann ich mir eine eigene Wohnung nicht umbedingt leisten und mit einem Hund sowieso nicht. Btw könnte ich keine Hundgerechte Wohnung bezahlen. Meine Mutter lebt in einem Haus mit Garten und weil sie Hunde eig. auch mag, haben wir uns entschieden, es noch einmal zusammen zu versuchen. Sie ist jedoch sehr.. eigen. Sie findet einen Hund darf und soll man nicht alleine lassen (auch keine Stunde) und mischt sich in alles ein. Was das raus gehen anbelangt, was das Füttern anbelangt und bemängelt alles. Obwohl ich mit dem Hund 3x am Tag raus bin (minimum) und ihn auch 3x gefüttert habe. Sie findet dem Hund muss man täglich um die gleiche Futter geben etc. es ist schwer zu erklären. Es ist jedoch nicht nur das, es sind noch andere Dinge. Meine Mutter wird bald 60 Jahre alt, während ich gerade mal 20 werde. Die Ansichten sind also von Grundauf verschieden. Sogar was das TV schauen anbelangt sind wir verschiedener Meinungen. Jedenfalls, sind die Streitereien wieder zu einem Punkt gekommen, wo sie mir droht mich aus dem Haus zu werfen. Ich müsste dann zu meinen Grosseltern als vorübergehende Notlösung, aber das geht einfach nicht mit dem Hund. Da meine Grosseltern nicht mit dem Hund raus können - auch nicht kurz - und es da keinen Garten hat.
Es ist einfach immer eine Ungewissheit da, was als nächstes wohl passieren wird. Ich selber bin es mir gewöhnt, jedoch habe ich nicht damit gerechnet dass sie sagen würde dann nimmst du den Hund mit und fertig. Ein weiter Problem ist auch, dass sie sagt, wenn sie Zuhause ist, würde sie nicht auf den Hund schauen wollen. Obwohl das Anfangs eig. der Deal war, sie sich jedoch nicht daran halten will. Sie sagt sie wolle nicht dass der Hund sich an sie bindet oder sich auf sie fixiert. Sie will auch nicht mit ihm Gassi gehen oder ihn Füttern - und ich meine, dass man sich in einer Familie unterstützt und an einem Strang ziehen sollte. Das ist jedoch hier nicht der Fall. Und Zuhause sein immer kann ich nicht. Darum habe ich mich aus Verzweiflung an die Züchterin gewendet, habe ihr die Situation erklärt (besser als hier nehme ich an) und sie hat es verstanden. Es tut ihr abgesehen Leid, denn ein Hund war seit Ewigkeiten mein Traum und ich würde vieles Opfern für einen Hund - doch ich selber nervlich dran kaputt gehen - will ich nicht. Es geht einfach darum, dass man doch nicht bei jedem Schritt den man macht den Hund mitnehmen muss, das kann man auch gar nicht und ist nebenbei auch zu stressig für den Hund.
Wäre es mein Haus und hätte ich genügend Geld um wöchentlich einen Babysitter einzustellen würde ich es anders machen. Mir würde keiner dreinreden, wenn ich denn Hund mal 2 Std alleine lassen will oder ihn zu jemanden bringen würde. Es würde nicht wegen allem eine stundenlange Diskussion geben.
Jedenfalls ist der Welpe jetzt 1 Monat bei mir und wird voraussichtlich noch 2 Wochen bleiben, dann kann ich ihn der Züchterin zurück bringen. Der Welpe ist jetzt 4 Monate alt und geht dort hin wo er geboren ist, wo seine Mutter ist und die Züchterin hat noch ihre eigenen Hunde.
Es ist auf jeden Fall der einzige Ort wohin ich meinen Hund zurück geben würde - aus Verzweiflung und aus Angst.
Auch wenn mir die Züchterin versichert hat, dass ich mir nicht zu grosse Sorgen machen soll wegen dem Welpen und der Trennungstrauer, habe ich Sorgen.
Ich fühle mich schlecht und bin traurig, weil ich den Hund am liebsten behalten möchte. Ihn jeden Tag anschaue und denke warum hast du das verdient.
Aber ich sehe einfach keine andere Lösung. Was ist wenn ich an der Uni bin und meiner Mutter irgendetwas wieder nicht passt und sie mich rauswirft? wohin soll ich dann mit dem Hund, wer schaut dann auf den Hund, wann geht der Hund dann raus und mit wem? Wie mache ich dass dann mit dem Studium?
Abgesehen davon kommen dann noch Freunde dazu? etc. es sind unzählige Fragen und unzählige Sorgen. Das ist auch einfach ungerecht für den Hund. ER braucht ein stabiles Umfeld. Was ich dachte und hoffte zu haben, was ich auch könnte hätte ich eine grosse Wohnung und eine Mutter die mich wirklich unterstützen will.
Auf jeden Fall, ist mein Problem, dass ich einfach jetzt schon Schmerzen habe und den Hund vermisse.
Ich habe ein schlechtes Gewissen und Angst dass es dem Hund schlecht gehen wird, auch wenn er an den einzigen richtigen Ort zurück geht.
Es tut einfach sehr Weh. Auch weil es ein Wunsch war, den ich seit Kleinauf habe...
Die Züchterin hat jedoch gesagt ich wäre jederzeit wieder bei ihr willkommen wenn ich später dann auf eigenen Beinen stehe... was ich von ihr aus sehr sehr schätze...
Na ja ich hoffe es ist verständlich und ich hoffe ich bekomme so einige Tipps um den Schmerz besser zu verdauen.
Und sonst ja, habe ich wenigstens meiner Trauer Luft gemacht...
LG noemi plattner
Ich habe mir vor kurzem einen Bully (franz. Bulldogge) geholt und bin mit ihr mehr als zufrieden. Sie ist eine super Hündin und ich hab sie schon in mein Herz geschlossen. Jedoch ist meine Familien/Wohnsituation schon seit mehreren Jahren etwas kritisch und kompliziert. Ich lebe noch bei meiner Mutter und werde ab September 2015 an die Universität gehen. Ich habe eigentlich viel Zeit und bin auch oft Zuhause, ich wäre das auch ab September. Jedoch ist das Problem, dass ich schon seit Jahren Probleme mit meiner Mutter habe. Ich habe auch eine zeitlang nicht bei ihr gewohnt, sondern bei meinen Grosseltern. Da bin ich jedoch wieder ausgezogen da sie erkrankt sind und jetzt Hilfe von Spitex (Krankenpflegepersonal) benötigen. Da das Geld auch mehr oder weniger knapp ist, kann ich mir eine eigene Wohnung nicht umbedingt leisten und mit einem Hund sowieso nicht. Btw könnte ich keine Hundgerechte Wohnung bezahlen. Meine Mutter lebt in einem Haus mit Garten und weil sie Hunde eig. auch mag, haben wir uns entschieden, es noch einmal zusammen zu versuchen. Sie ist jedoch sehr.. eigen. Sie findet einen Hund darf und soll man nicht alleine lassen (auch keine Stunde) und mischt sich in alles ein. Was das raus gehen anbelangt, was das Füttern anbelangt und bemängelt alles. Obwohl ich mit dem Hund 3x am Tag raus bin (minimum) und ihn auch 3x gefüttert habe. Sie findet dem Hund muss man täglich um die gleiche Futter geben etc. es ist schwer zu erklären. Es ist jedoch nicht nur das, es sind noch andere Dinge. Meine Mutter wird bald 60 Jahre alt, während ich gerade mal 20 werde. Die Ansichten sind also von Grundauf verschieden. Sogar was das TV schauen anbelangt sind wir verschiedener Meinungen. Jedenfalls, sind die Streitereien wieder zu einem Punkt gekommen, wo sie mir droht mich aus dem Haus zu werfen. Ich müsste dann zu meinen Grosseltern als vorübergehende Notlösung, aber das geht einfach nicht mit dem Hund. Da meine Grosseltern nicht mit dem Hund raus können - auch nicht kurz - und es da keinen Garten hat.
Es ist einfach immer eine Ungewissheit da, was als nächstes wohl passieren wird. Ich selber bin es mir gewöhnt, jedoch habe ich nicht damit gerechnet dass sie sagen würde dann nimmst du den Hund mit und fertig. Ein weiter Problem ist auch, dass sie sagt, wenn sie Zuhause ist, würde sie nicht auf den Hund schauen wollen. Obwohl das Anfangs eig. der Deal war, sie sich jedoch nicht daran halten will. Sie sagt sie wolle nicht dass der Hund sich an sie bindet oder sich auf sie fixiert. Sie will auch nicht mit ihm Gassi gehen oder ihn Füttern - und ich meine, dass man sich in einer Familie unterstützt und an einem Strang ziehen sollte. Das ist jedoch hier nicht der Fall. Und Zuhause sein immer kann ich nicht. Darum habe ich mich aus Verzweiflung an die Züchterin gewendet, habe ihr die Situation erklärt (besser als hier nehme ich an) und sie hat es verstanden. Es tut ihr abgesehen Leid, denn ein Hund war seit Ewigkeiten mein Traum und ich würde vieles Opfern für einen Hund - doch ich selber nervlich dran kaputt gehen - will ich nicht. Es geht einfach darum, dass man doch nicht bei jedem Schritt den man macht den Hund mitnehmen muss, das kann man auch gar nicht und ist nebenbei auch zu stressig für den Hund.
Wäre es mein Haus und hätte ich genügend Geld um wöchentlich einen Babysitter einzustellen würde ich es anders machen. Mir würde keiner dreinreden, wenn ich denn Hund mal 2 Std alleine lassen will oder ihn zu jemanden bringen würde. Es würde nicht wegen allem eine stundenlange Diskussion geben.
Jedenfalls ist der Welpe jetzt 1 Monat bei mir und wird voraussichtlich noch 2 Wochen bleiben, dann kann ich ihn der Züchterin zurück bringen. Der Welpe ist jetzt 4 Monate alt und geht dort hin wo er geboren ist, wo seine Mutter ist und die Züchterin hat noch ihre eigenen Hunde.
Es ist auf jeden Fall der einzige Ort wohin ich meinen Hund zurück geben würde - aus Verzweiflung und aus Angst.
Auch wenn mir die Züchterin versichert hat, dass ich mir nicht zu grosse Sorgen machen soll wegen dem Welpen und der Trennungstrauer, habe ich Sorgen.
Ich fühle mich schlecht und bin traurig, weil ich den Hund am liebsten behalten möchte. Ihn jeden Tag anschaue und denke warum hast du das verdient.
Aber ich sehe einfach keine andere Lösung. Was ist wenn ich an der Uni bin und meiner Mutter irgendetwas wieder nicht passt und sie mich rauswirft? wohin soll ich dann mit dem Hund, wer schaut dann auf den Hund, wann geht der Hund dann raus und mit wem? Wie mache ich dass dann mit dem Studium?
Abgesehen davon kommen dann noch Freunde dazu? etc. es sind unzählige Fragen und unzählige Sorgen. Das ist auch einfach ungerecht für den Hund. ER braucht ein stabiles Umfeld. Was ich dachte und hoffte zu haben, was ich auch könnte hätte ich eine grosse Wohnung und eine Mutter die mich wirklich unterstützen will.
Auf jeden Fall, ist mein Problem, dass ich einfach jetzt schon Schmerzen habe und den Hund vermisse.
Ich habe ein schlechtes Gewissen und Angst dass es dem Hund schlecht gehen wird, auch wenn er an den einzigen richtigen Ort zurück geht.
Es tut einfach sehr Weh. Auch weil es ein Wunsch war, den ich seit Kleinauf habe...
Die Züchterin hat jedoch gesagt ich wäre jederzeit wieder bei ihr willkommen wenn ich später dann auf eigenen Beinen stehe... was ich von ihr aus sehr sehr schätze...
Na ja ich hoffe es ist verständlich und ich hoffe ich bekomme so einige Tipps um den Schmerz besser zu verdauen.
Und sonst ja, habe ich wenigstens meiner Trauer Luft gemacht...
LG noemi plattner
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