- Hundepension für Sensibelchen Beitrag #1
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Tapa
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Unser Hund muss Mitte Oktober für 4 Tage fremd untergebracht werden.
Hund: BorderCollie Mix Hündin, 7 Jahre, bei bisher einmal vorgekommener Trennung von Herrchen/Frauchen fand die Betreuung zuhause statt (problemlos). Nun geht das aber leider nicht.
Zurückhaltendes Tier, recht schüchtern, Sensibelchen, bei uns zuhause Einzelprinzessin, ordnet sich unter, allerdings problemloses Sozialverhalten (kein Mobbing-Opfer-Typ)
Habe mir 2 infrage kommende "Herbergen" angeguckt:
1. Unterbringung bei einer Hundetrainerin. Sonst im Haushalt nur noch ihr eigener Hund.
Während der Zeit würden alle anderen Termine abgesagt und unser Hundi würde rund um die Uhr betreut. Kostenpunkt: 35 € am Tag für Einzelbetreuung.
Beim Besuch lief Hundi sofort interessiert herum, guckte sich alle Räume und den Garten an, der hauseigene Hund war eher uninteressant, irgendwann drehte sie allerdings auf und moserte (wimmern und auf den Schoß hüpfen wollen), weil sie nun offenbar doch nach Haus wollte. War froh als wir fuhren. Chemie zwischen mir und der Trainerin okay, sie hat vernünftige Ansichten, die ich grundsätzlich teile, aber eher "gefühlskalt".
2. Unterbringung in einer kleinen familiären Hundepension, die bis zu 5 Hunde aufnimmt und manchmal noch Tagesgäste hat. 15 € am Tag. Unterbringung im Haus, im Wohnzimmer werden die mitgebrachten Körbchen oder Kennels aufgestellt. Auslauf im Garten und Spaziergänge. Aufgenommen werden nur Hunde mit unproblematischem Sozialverhalten. Chemie zwischen mir und der Pensionsbesitzerin 1a, eine Wellenlänge. Sie strahlt unglaubliche Souveränität aus, die auf Mensch und Tier wirkt. Kann Hunde schnell und gut einschätzen und "lesen". Gefiel mir sehr gut!
Bei Besuch blieb Hundi allerdings erst einmal total eingeschüchtert mit eingeklemmten Schwanz im Wohnzimmer dicht bei mir stehen (diverse Hunde lagen faul in Ruhephase in ihren Körbchen und Kennels herum, einer bellte anfangs, keiner allerdings stand auf) und auch nach mehren Minuten machte Hundi keine Anstalten, mal herumzulaufen und zu schnuppern und sich umzusehen. Wir sind dann mit ihr und 2 der Hunde in den Garten. Da schaltete Hundi dann umgehend auf "normaler Hund", Schnupperkontakt, herumlaufen usw. Keine Bürste aufgestellt, kein nichts, alles easy. Weitere Hunde dazu geholt, dito.
Dann zurück ins Wohnzimmer, wo sie dann herumlief und schnupperte. Nachher war Hundi allerdings dann kopfmäßig geschafft, unser Eindruck. Ich habe dort morgen nachmittag nochmal Termin, um zu schauen, ob und wie sie dann im Wohnzimmer reagiert, ob sie dann immer noch so verängstigt ist.
In welche Richtung würdet ihr denken/gehen? Mein Bauchgefühl ist gerade etwas durcheinander...
Hund: BorderCollie Mix Hündin, 7 Jahre, bei bisher einmal vorgekommener Trennung von Herrchen/Frauchen fand die Betreuung zuhause statt (problemlos). Nun geht das aber leider nicht.
Zurückhaltendes Tier, recht schüchtern, Sensibelchen, bei uns zuhause Einzelprinzessin, ordnet sich unter, allerdings problemloses Sozialverhalten (kein Mobbing-Opfer-Typ)
Habe mir 2 infrage kommende "Herbergen" angeguckt:
1. Unterbringung bei einer Hundetrainerin. Sonst im Haushalt nur noch ihr eigener Hund.
Während der Zeit würden alle anderen Termine abgesagt und unser Hundi würde rund um die Uhr betreut. Kostenpunkt: 35 € am Tag für Einzelbetreuung.
Beim Besuch lief Hundi sofort interessiert herum, guckte sich alle Räume und den Garten an, der hauseigene Hund war eher uninteressant, irgendwann drehte sie allerdings auf und moserte (wimmern und auf den Schoß hüpfen wollen), weil sie nun offenbar doch nach Haus wollte. War froh als wir fuhren. Chemie zwischen mir und der Trainerin okay, sie hat vernünftige Ansichten, die ich grundsätzlich teile, aber eher "gefühlskalt".
2. Unterbringung in einer kleinen familiären Hundepension, die bis zu 5 Hunde aufnimmt und manchmal noch Tagesgäste hat. 15 € am Tag. Unterbringung im Haus, im Wohnzimmer werden die mitgebrachten Körbchen oder Kennels aufgestellt. Auslauf im Garten und Spaziergänge. Aufgenommen werden nur Hunde mit unproblematischem Sozialverhalten. Chemie zwischen mir und der Pensionsbesitzerin 1a, eine Wellenlänge. Sie strahlt unglaubliche Souveränität aus, die auf Mensch und Tier wirkt. Kann Hunde schnell und gut einschätzen und "lesen". Gefiel mir sehr gut!
Bei Besuch blieb Hundi allerdings erst einmal total eingeschüchtert mit eingeklemmten Schwanz im Wohnzimmer dicht bei mir stehen (diverse Hunde lagen faul in Ruhephase in ihren Körbchen und Kennels herum, einer bellte anfangs, keiner allerdings stand auf) und auch nach mehren Minuten machte Hundi keine Anstalten, mal herumzulaufen und zu schnuppern und sich umzusehen. Wir sind dann mit ihr und 2 der Hunde in den Garten. Da schaltete Hundi dann umgehend auf "normaler Hund", Schnupperkontakt, herumlaufen usw. Keine Bürste aufgestellt, kein nichts, alles easy. Weitere Hunde dazu geholt, dito.
Dann zurück ins Wohnzimmer, wo sie dann herumlief und schnupperte. Nachher war Hundi allerdings dann kopfmäßig geschafft, unser Eindruck. Ich habe dort morgen nachmittag nochmal Termin, um zu schauen, ob und wie sie dann im Wohnzimmer reagiert, ob sie dann immer noch so verängstigt ist.
In welche Richtung würdet ihr denken/gehen? Mein Bauchgefühl ist gerade etwas durcheinander...