- Mein Hündin ist nach OP gestorben... weiß nicht mehr weiter... Beitrag #1
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TomundGina
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Hallo,
mein Name ist Thomas. Ich komme aus München und bin 40 Jahre alt.
Ich hatte bis gestern einen perfekten Hund an meiner Seite. Sie hieß Gina, ein Schäferhund-Mischling.
Sie wurde nur 3 Jahre und 5 Monate alt....
Nach vielen schlimmen Zeiten und Schicksalsschlägen war sie das einzigste was mir Spaß und Freude gemacht hat.
Dabei habe ich sie nicht einmal mit Absicht angeschafft. Ich habe meine Freundin kennengelernt und mit dabei war
die damals 5 Monate alte Gina. Im Laufe der Zeit sind wir zu einem wahren Traum-Team geworden. Sie ist zum wichtigsten
Bestandteil meines Lebens geworden. Alles war so wunderbar und dann begannen die Probleme vor einem Monat.
Da habe ich eine Beule am Gelenk von ihrem Vorderbein entdeckt. Natürlich sofort zum Tierarzt. Da kam schon der
Verdacht auf dass es ein Tumor ist. Dann weitere Besuche in der Klinik und es stellte sich heraus das es ein Chondrosarkom ist.
Nach vielen Gesprächen mit Ärzten schien die beste Lösung zu sein das Bein zu amputieren. Das war ein Schock für mich.
Trotzdem hab ich vor 2 Wochen einen festen Termin vereinbart um das Ganze so schnell wie möglich durchzuführen
bevor Metastasen in der Lunge auftauchen.
Auf Grund der Beiträge im Internet und Gesprächen mit Hundebesitzern konnte ich mich dann einigermaßen damit abfinden
dass sie ihr Bein verliert aber dann angeblich wieder glücklich weiter lebt.
Nun am Donnerstag war es soweit. Ich brachte sie in die Klinik, dann wurde zur Sicherheit noch mal geröntgt wegen den Metastasen.
Alles in Ordnung diesbezüglich, also wurde gleich die Amputation vorbereitet.
Der Arzt hatte mir immer wieder gesagt, dass es die beste Lösung wäre und das der Hund bestimmt gut zurecht kommt damit.
Kein Wort von irgendeinem Risiko.
Ich sollte dann am Nachmittag anrufen und erfragen wann ich sie abholen kann.
Bei diesem Telefonat meinte der Arzt dann dass ich sie erst am Freitag holen soll weil sie lange in Narkose war und nun sehr schwach sei.
Am Freitag habe ich wie abgemacht mittags angerufen. Da meinte man dann nur :" wir haben schlechte Nachrichten, ihre Hündin ist gerade verstorben...."
Wie gelähmt bin ich sofort in die Klinik gefahren und wollte das erstmal nicht glauben.
Dort hab ich dann nicht den behandelnden Arzt angetroffen sondern seinen Kollegen. Der erzählte mir dann dass es schon bei der OP zu einem massiven Blutverlust
gekommen sei und dass deswegen auch die Narkose verlängert wurde. dann hat sie wohl Blut bekommen und es sah erst mal ganz gut aus.
Sie wäre aber dann wohl irgendwann aufgewacht und wäre sehr aufgeregt gewesen vor Schwerzen. Schmerzmittel und Beruhigungsmittel hätte sie bekommen.
Aber man könne ja einem Tier das alles nicht erklären und daher wäre es letztendlich dazugekommen dass sie dann in Folge des Ganzen verstorben wäre.
Er meinte dann noch dass man aus Kostengründen im Vorfeld bei Tieren ja nicht abklärt ob sie evtl. Bluter sind.
Aber das macht für mich keinen Sinn. Denn mit 1.5 Jahren wurde sie kastriert. Da gab es nicht den Hauch von einem Problem. Und 3 Wochen vor der OP hat der selbe Arzt
noch eine Biopsie vorgenommen. Auch da hätte er doch merken müssen ob es ein Problem gibt. auch im Lauf der Jahre hat sie sich mal ein bisschen hier und da verletzt
aber sie hat so gut wie gar nicht geblutet.
Ich bin dann nach dem Gespräch zu ihr gegangen und hab sie in den Arm genommen und dann konnte ich nur noch heulen.
Ich kann das alles nicht verstehen und ich kann das alles auch nicht verdauen. Ich weiß jetzt nicht mehr weiter.
Ich mache mir darüber hinaus massive Vorwürfe warum ich dieser Operation zugestimmt habe. Denn abgesehen von dieser Beule am Bein war ihr nichts anzumerken.
Sie war bis zum Tag der OP wie immer, also sehr lebendig und aktiv, verspielt, lustig, ist ganz normal gelaufen und hat auch gegessen wie immer.
Auch mache ich mir Vorwürfe warum ich nicht früher angerufen habe am Freitag. Denn sie war erst kurz vorher verstorben. Ich denke immer daran was gewesen wäre
wenn ich früher hingefahren wäre. Hätte ich sie noch beruhigen können. Wäre es dann nicht soweit gekommen?
Sie fehlt mir so unendlich, ich weiß nicht wie ich ohne sie den Tag überstehen soll. Es ist so still und unheimlich ohne ihre Anwesenheit.
Ich weiß nicht ob ich das alles was in der Klinik passiert ist einfach so hinnehmen soll.
Vielleicht findet jemand von euch ein paar Worte für mich.....
mein Name ist Thomas. Ich komme aus München und bin 40 Jahre alt.
Ich hatte bis gestern einen perfekten Hund an meiner Seite. Sie hieß Gina, ein Schäferhund-Mischling.
Sie wurde nur 3 Jahre und 5 Monate alt....
Nach vielen schlimmen Zeiten und Schicksalsschlägen war sie das einzigste was mir Spaß und Freude gemacht hat.
Dabei habe ich sie nicht einmal mit Absicht angeschafft. Ich habe meine Freundin kennengelernt und mit dabei war
die damals 5 Monate alte Gina. Im Laufe der Zeit sind wir zu einem wahren Traum-Team geworden. Sie ist zum wichtigsten
Bestandteil meines Lebens geworden. Alles war so wunderbar und dann begannen die Probleme vor einem Monat.
Da habe ich eine Beule am Gelenk von ihrem Vorderbein entdeckt. Natürlich sofort zum Tierarzt. Da kam schon der
Verdacht auf dass es ein Tumor ist. Dann weitere Besuche in der Klinik und es stellte sich heraus das es ein Chondrosarkom ist.
Nach vielen Gesprächen mit Ärzten schien die beste Lösung zu sein das Bein zu amputieren. Das war ein Schock für mich.
Trotzdem hab ich vor 2 Wochen einen festen Termin vereinbart um das Ganze so schnell wie möglich durchzuführen
bevor Metastasen in der Lunge auftauchen.
Auf Grund der Beiträge im Internet und Gesprächen mit Hundebesitzern konnte ich mich dann einigermaßen damit abfinden
dass sie ihr Bein verliert aber dann angeblich wieder glücklich weiter lebt.
Nun am Donnerstag war es soweit. Ich brachte sie in die Klinik, dann wurde zur Sicherheit noch mal geröntgt wegen den Metastasen.
Alles in Ordnung diesbezüglich, also wurde gleich die Amputation vorbereitet.
Der Arzt hatte mir immer wieder gesagt, dass es die beste Lösung wäre und das der Hund bestimmt gut zurecht kommt damit.
Kein Wort von irgendeinem Risiko.
Ich sollte dann am Nachmittag anrufen und erfragen wann ich sie abholen kann.
Bei diesem Telefonat meinte der Arzt dann dass ich sie erst am Freitag holen soll weil sie lange in Narkose war und nun sehr schwach sei.
Am Freitag habe ich wie abgemacht mittags angerufen. Da meinte man dann nur :" wir haben schlechte Nachrichten, ihre Hündin ist gerade verstorben...."
Wie gelähmt bin ich sofort in die Klinik gefahren und wollte das erstmal nicht glauben.
Dort hab ich dann nicht den behandelnden Arzt angetroffen sondern seinen Kollegen. Der erzählte mir dann dass es schon bei der OP zu einem massiven Blutverlust
gekommen sei und dass deswegen auch die Narkose verlängert wurde. dann hat sie wohl Blut bekommen und es sah erst mal ganz gut aus.
Sie wäre aber dann wohl irgendwann aufgewacht und wäre sehr aufgeregt gewesen vor Schwerzen. Schmerzmittel und Beruhigungsmittel hätte sie bekommen.
Aber man könne ja einem Tier das alles nicht erklären und daher wäre es letztendlich dazugekommen dass sie dann in Folge des Ganzen verstorben wäre.
Er meinte dann noch dass man aus Kostengründen im Vorfeld bei Tieren ja nicht abklärt ob sie evtl. Bluter sind.
Aber das macht für mich keinen Sinn. Denn mit 1.5 Jahren wurde sie kastriert. Da gab es nicht den Hauch von einem Problem. Und 3 Wochen vor der OP hat der selbe Arzt
noch eine Biopsie vorgenommen. Auch da hätte er doch merken müssen ob es ein Problem gibt. auch im Lauf der Jahre hat sie sich mal ein bisschen hier und da verletzt
aber sie hat so gut wie gar nicht geblutet.
Ich bin dann nach dem Gespräch zu ihr gegangen und hab sie in den Arm genommen und dann konnte ich nur noch heulen.
Ich kann das alles nicht verstehen und ich kann das alles auch nicht verdauen. Ich weiß jetzt nicht mehr weiter.
Ich mache mir darüber hinaus massive Vorwürfe warum ich dieser Operation zugestimmt habe. Denn abgesehen von dieser Beule am Bein war ihr nichts anzumerken.
Sie war bis zum Tag der OP wie immer, also sehr lebendig und aktiv, verspielt, lustig, ist ganz normal gelaufen und hat auch gegessen wie immer.
Auch mache ich mir Vorwürfe warum ich nicht früher angerufen habe am Freitag. Denn sie war erst kurz vorher verstorben. Ich denke immer daran was gewesen wäre
wenn ich früher hingefahren wäre. Hätte ich sie noch beruhigen können. Wäre es dann nicht soweit gekommen?
Sie fehlt mir so unendlich, ich weiß nicht wie ich ohne sie den Tag überstehen soll. Es ist so still und unheimlich ohne ihre Anwesenheit.
Ich weiß nicht ob ich das alles was in der Klinik passiert ist einfach so hinnehmen soll.
Vielleicht findet jemand von euch ein paar Worte für mich.....
