- Tod des Kaninchens nimmt mich sehr mit. Bin ich etwa schuld? Beitrag #1
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Hochseefischer
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Noch immer kann ich nicht verstehen, warum mein Kaninchen gestorben ist. Das Ganze ist zwar schon am 15. Oktober letzten Jahres passiert, nimmt mich aber noch sehr mit. Weihnachten war deswegen ziemlich trostlos und den Jahreswechsel habe ich deshalb auch nicht gefeiert. Weiterhin habe ich manchmal Alpträume, wo das Kaninchen sich bitterlich beklagt, dass ich für seinen Tod verantwortlich bin und ich es auf dem Gewissen habe.
Ich habe sie Ende April letzten Jahres von einer Familie gekauft, die sie in der Wohnung gehalten hat. Sie wurde im Oktober 2013 geboren und war ein weißes Widderkaninchen mit ein paar braunen Punkten auf der Nase und um die Augen. Zudem hatte sie braune Ohren. Die Mutter hat gemeint, dass ich mich nicht wundern soll, wenn sie einen aufgeblähten Bauch bekommt, nachdem sie zu viel Gras gegessen hat. Eventuell war dies schon ein Zeichen, das Irgendetwas nicht gestimmt hat.
Die Umstellung nach draußen verlief reibungslos, da es Ende April und über den gesamten Sommer richtig warm wurde. Anfang Mai ging ich mit ihr zur Tierärztin, da sie von meinem kastrierten Rammler öfters besprungen wurde. Es wurde eine Scheinschwangerschaft festgestellt. Zudem wurde festgestellt, dass sie Milben hatte (wahrscheinlich von der Familie zuvor, da meine anderen beiden Kaninchen keine Milben hatten). Die Zähne wurden auch überprüft, der Kot jedoch nicht.
Im Sommer meinten Bekannte, dass sie recht mager sei und man eventuell deswegen zum Tierarzt sollte. Sie spritze jedoch ihren Urin überall hin (sie war eine dominante Häsin) und daher dachte ich, dass es ihr schon gut gehen wird beziehungsweise sie glücklich sein wird, wenn sie dies macht. Ich dachte, dass sie eventuell aufgrund ihrer Erbanlagen dünner ist.
Gras holte ich von einer Wiese in Nähe des Waldes. Hierbei dachte ich nicht groß darüber nach. Eventuell hat sie sich hier etwas geholt. Auf eins bis zwei Fotos finde ich nun, dass sie etwas aufgebläht aussieht. Ich kann jedoch nicht beurteilen, ob sie damals eine Aufgasung hatte. Beim Kot fiel mir nichts auf.
Ende September ging ich für eine Woche in den Urlaub. Als ich am 27. September zurückkam, lag sie völlig relaxt und weit ausgestreckt im Gehege. Damals schien es ihr noch gut zu gehen. Am 02. Oktober lag sie im Käfig und war recht teilnahmslos. Ihr ging daher mit ihr zum Tierarzt. Die Assistent-Tierärztin stellte einen ganz aufgeblähten Bauch und eine Trommelsucht fest. Sie spritze sie und gab Rodicare sowie Dimeticon mit.
Ich machte mir Gedanken, warum sie dies bekommen hat. Am Dienstag zuvor hatte ich verschlafen und die Kaninchen bekamen daher erst Mittags etwas zu essen, statt morgens. Eventuell war dies der Grund. Ich dachte jedoch nie, dass Kaninchen so empfindlich sind.
Die Medikamente wollte sie nicht nehmen, trotz liebevoller Versuche von mir. Sie stampfte mit den Hinterläufen und rannte davon. Aufgrund dessen, dass es ihr viel besser zu gehen schien, ließ ich es. Eventuell war dies ein großer Fehler. Heute bereue ich es sehr.
Die nächste Woche schien es ihr gut zu gehen. Am Sonntag, den 11. Oktober beschäftigte ich mich ein paar Stunden mit den Kaninchen. Hierbei fiel mir nichts auf. Die nächsten beiden Tage (Montag und Dienstag) saß sie in einer Ecke des Geheges, was merkwürdig war, da sie eigentlich das geselligste Tier war. Es ist möglich, dass sie schon damals aufgegast war und ich bereue sehr, dass ich nicht nach ihr geschaut habe. Ich war jedoch selber angeschlagen. Am Mittwoch Mittag lag sie wieder so da. Zwar sah ich dies, jedoch realisierte ich es nicht. Abends schaute ich nach ihr und dort trank sie einiges an Wasser, wirkte jedoch ein wenig schwächlich.
Als sie am Donnerstag immer noch so da saß, ging ich sofort mit ihr zur Tierärztin. Sie stellte eine heftige Unterkühlung fest und meinte, dass sie keine Temperatur reinbekommt (das Thermometer ging bis 31 Grad). Sie spritze sie und legte sie auf ein Wärmekissen. Dies half bedauerlicherweise nicht viel und sie starb dann um 22:00 Uhr (die Ärztin hat ihre Praxis und ihre Wohnung im selben Gebäude). Die Ärztin meinte, dass sie eine heftige Unterkühlung hatte, dies zu Kreislaufversagen führte und letztendlich zum Tod.
Ich war richtig geschockt, als ich es erfuhr. Das ganze Wochenende war ich überaus traurig. Am Montag ging ich in die Praxis und fragte, ob man eine Obduktion machen könnte (hierbei wäre ich bereit gewesen 150,- € zu zahlen). Die Ärztin meinte aber, dass dies nichts mehr bringt und sie sofort nach ihrem Tod hätte eingefroren werden müssen. Meine beiden anderen Kaninchen habe ich komplett durchchecken lassen. Hierbei wurde nichts festgestellt. Nur beim Kot wurde ein leicht erhöhter Anteil an Fadenwurmeiern festgestellt. Laut Tierärztin war dies aber niemals der Todesgrund, da der Anteil dann viel höher hätte sein müssen. Zudem meinte sie, dass sich die beiden Kaninchen ganz prächtig entwickelt hätten.
Seit diesem 15. Oktober beschäftige ich mich jeden Tag mindestens eine Stunde mit meinen Kaninchen (bis auf gestern) und mir fiel nicht das geringste Krankheitszeichen auf. Die Ärztin meinte, dass sie in einem Topzustand seien. Aber dies bringt eben dem verstorbenen Kaninchen nichts mehr.
Könnte der Todesgrund sein, dass sie zwei Tage auf ihr geliebtes Allgäuer Wiesenheu verzichten musste? Meine Mutter kauft diese Säcke immer für ihre Meerschweinen und als der letzte Sack leer war, holte sie erst zwei Tage später Nachschub. Sie hatte aber Karotten und Körner zum Fressen.
Könnte der Todesgrund gewesen sein, dass eventuell die Reste aus dem letzten Sack verunreinigt gewesen sind? Es war etwas viel "Kleinkruscht" auf dem Boden des Sackes. Die anderen Kaninchen fressen zwar auch Heu, aber nicht so viel wie sie gefressen hat.
Könnte der beginnende Fellwechsel eventuell der Todesgrund gewesen sein? Eventuell hat sie etwas an Haaren verschluckt und starb daran. Andererseits hat aber erst nach dem 15. Oktober der Fellwechsel richtig begonnen und die Kaninchen dann richtig zu haaren angefangen. Auch haben sie sich gegenseitig mehr abgeschleckt, als meine Häsin.
Könnte es auch möglich sein, dass mein Kaninchen ein Megacolon-Kaninchen war (siehe >KLICK HIER!< (http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/megacolon-syndrom-kaninchen/)?) Mein Kaninchen sah so aus, wie das Kaninchen auf den meisten Bildern. Angeblich werden diese Kaninchen nur zwei Jahre alt, was passen würde.
Mein Bruder meinte zu mir, dass das Kaninchen schon früher Probleme hatte und sehr teilnahmslos war. So spielte er mit ihr und sie wehrte sich überhaupt nicht, als er etwas Stroh auf sie legte. Wahrscheinlich war sie schon zu diesem Zeitpunkt aufgegast. Ein anderes Mal lag sie vor dem Eingang des Geheges und wurde von den anderen beiden Kaninchen "überrannt". Auch damals bewegt sie sich nicht und war wohl auch aufgegast. Irgendwie scheint sie gute Zeiten gehabt zu haben, wie es ihr sehr gut ging. Und dann Zeit, wo sie teilnahmslos war. Mein Bruder kann aber nicht mehr sagen, ob dies vor, während oder nach meinem Urlaub war.
Mir tut es eben leid, dass ich nicht mehr nach ihr geschaut habe. Wahrscheinlich hätte man sie dann retten können. Aber ich dachte nie, dass es ihr so schlecht ging. Zumal es den anderen beiden Kaninchen sehr gut ging beziehungsweise geht.
Ich habe sie Ende April letzten Jahres von einer Familie gekauft, die sie in der Wohnung gehalten hat. Sie wurde im Oktober 2013 geboren und war ein weißes Widderkaninchen mit ein paar braunen Punkten auf der Nase und um die Augen. Zudem hatte sie braune Ohren. Die Mutter hat gemeint, dass ich mich nicht wundern soll, wenn sie einen aufgeblähten Bauch bekommt, nachdem sie zu viel Gras gegessen hat. Eventuell war dies schon ein Zeichen, das Irgendetwas nicht gestimmt hat.
Die Umstellung nach draußen verlief reibungslos, da es Ende April und über den gesamten Sommer richtig warm wurde. Anfang Mai ging ich mit ihr zur Tierärztin, da sie von meinem kastrierten Rammler öfters besprungen wurde. Es wurde eine Scheinschwangerschaft festgestellt. Zudem wurde festgestellt, dass sie Milben hatte (wahrscheinlich von der Familie zuvor, da meine anderen beiden Kaninchen keine Milben hatten). Die Zähne wurden auch überprüft, der Kot jedoch nicht.
Im Sommer meinten Bekannte, dass sie recht mager sei und man eventuell deswegen zum Tierarzt sollte. Sie spritze jedoch ihren Urin überall hin (sie war eine dominante Häsin) und daher dachte ich, dass es ihr schon gut gehen wird beziehungsweise sie glücklich sein wird, wenn sie dies macht. Ich dachte, dass sie eventuell aufgrund ihrer Erbanlagen dünner ist.
Gras holte ich von einer Wiese in Nähe des Waldes. Hierbei dachte ich nicht groß darüber nach. Eventuell hat sie sich hier etwas geholt. Auf eins bis zwei Fotos finde ich nun, dass sie etwas aufgebläht aussieht. Ich kann jedoch nicht beurteilen, ob sie damals eine Aufgasung hatte. Beim Kot fiel mir nichts auf.
Ende September ging ich für eine Woche in den Urlaub. Als ich am 27. September zurückkam, lag sie völlig relaxt und weit ausgestreckt im Gehege. Damals schien es ihr noch gut zu gehen. Am 02. Oktober lag sie im Käfig und war recht teilnahmslos. Ihr ging daher mit ihr zum Tierarzt. Die Assistent-Tierärztin stellte einen ganz aufgeblähten Bauch und eine Trommelsucht fest. Sie spritze sie und gab Rodicare sowie Dimeticon mit.
Ich machte mir Gedanken, warum sie dies bekommen hat. Am Dienstag zuvor hatte ich verschlafen und die Kaninchen bekamen daher erst Mittags etwas zu essen, statt morgens. Eventuell war dies der Grund. Ich dachte jedoch nie, dass Kaninchen so empfindlich sind.
Die Medikamente wollte sie nicht nehmen, trotz liebevoller Versuche von mir. Sie stampfte mit den Hinterläufen und rannte davon. Aufgrund dessen, dass es ihr viel besser zu gehen schien, ließ ich es. Eventuell war dies ein großer Fehler. Heute bereue ich es sehr.
Die nächste Woche schien es ihr gut zu gehen. Am Sonntag, den 11. Oktober beschäftigte ich mich ein paar Stunden mit den Kaninchen. Hierbei fiel mir nichts auf. Die nächsten beiden Tage (Montag und Dienstag) saß sie in einer Ecke des Geheges, was merkwürdig war, da sie eigentlich das geselligste Tier war. Es ist möglich, dass sie schon damals aufgegast war und ich bereue sehr, dass ich nicht nach ihr geschaut habe. Ich war jedoch selber angeschlagen. Am Mittwoch Mittag lag sie wieder so da. Zwar sah ich dies, jedoch realisierte ich es nicht. Abends schaute ich nach ihr und dort trank sie einiges an Wasser, wirkte jedoch ein wenig schwächlich.
Als sie am Donnerstag immer noch so da saß, ging ich sofort mit ihr zur Tierärztin. Sie stellte eine heftige Unterkühlung fest und meinte, dass sie keine Temperatur reinbekommt (das Thermometer ging bis 31 Grad). Sie spritze sie und legte sie auf ein Wärmekissen. Dies half bedauerlicherweise nicht viel und sie starb dann um 22:00 Uhr (die Ärztin hat ihre Praxis und ihre Wohnung im selben Gebäude). Die Ärztin meinte, dass sie eine heftige Unterkühlung hatte, dies zu Kreislaufversagen führte und letztendlich zum Tod.
Ich war richtig geschockt, als ich es erfuhr. Das ganze Wochenende war ich überaus traurig. Am Montag ging ich in die Praxis und fragte, ob man eine Obduktion machen könnte (hierbei wäre ich bereit gewesen 150,- € zu zahlen). Die Ärztin meinte aber, dass dies nichts mehr bringt und sie sofort nach ihrem Tod hätte eingefroren werden müssen. Meine beiden anderen Kaninchen habe ich komplett durchchecken lassen. Hierbei wurde nichts festgestellt. Nur beim Kot wurde ein leicht erhöhter Anteil an Fadenwurmeiern festgestellt. Laut Tierärztin war dies aber niemals der Todesgrund, da der Anteil dann viel höher hätte sein müssen. Zudem meinte sie, dass sich die beiden Kaninchen ganz prächtig entwickelt hätten.
Seit diesem 15. Oktober beschäftige ich mich jeden Tag mindestens eine Stunde mit meinen Kaninchen (bis auf gestern) und mir fiel nicht das geringste Krankheitszeichen auf. Die Ärztin meinte, dass sie in einem Topzustand seien. Aber dies bringt eben dem verstorbenen Kaninchen nichts mehr.
Könnte der Todesgrund sein, dass sie zwei Tage auf ihr geliebtes Allgäuer Wiesenheu verzichten musste? Meine Mutter kauft diese Säcke immer für ihre Meerschweinen und als der letzte Sack leer war, holte sie erst zwei Tage später Nachschub. Sie hatte aber Karotten und Körner zum Fressen.
Könnte der Todesgrund gewesen sein, dass eventuell die Reste aus dem letzten Sack verunreinigt gewesen sind? Es war etwas viel "Kleinkruscht" auf dem Boden des Sackes. Die anderen Kaninchen fressen zwar auch Heu, aber nicht so viel wie sie gefressen hat.
Könnte der beginnende Fellwechsel eventuell der Todesgrund gewesen sein? Eventuell hat sie etwas an Haaren verschluckt und starb daran. Andererseits hat aber erst nach dem 15. Oktober der Fellwechsel richtig begonnen und die Kaninchen dann richtig zu haaren angefangen. Auch haben sie sich gegenseitig mehr abgeschleckt, als meine Häsin.
Könnte es auch möglich sein, dass mein Kaninchen ein Megacolon-Kaninchen war (siehe >KLICK HIER!< (http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/megacolon-syndrom-kaninchen/)?) Mein Kaninchen sah so aus, wie das Kaninchen auf den meisten Bildern. Angeblich werden diese Kaninchen nur zwei Jahre alt, was passen würde.
Mein Bruder meinte zu mir, dass das Kaninchen schon früher Probleme hatte und sehr teilnahmslos war. So spielte er mit ihr und sie wehrte sich überhaupt nicht, als er etwas Stroh auf sie legte. Wahrscheinlich war sie schon zu diesem Zeitpunkt aufgegast. Ein anderes Mal lag sie vor dem Eingang des Geheges und wurde von den anderen beiden Kaninchen "überrannt". Auch damals bewegt sie sich nicht und war wohl auch aufgegast. Irgendwie scheint sie gute Zeiten gehabt zu haben, wie es ihr sehr gut ging. Und dann Zeit, wo sie teilnahmslos war. Mein Bruder kann aber nicht mehr sagen, ob dies vor, während oder nach meinem Urlaub war.
Mir tut es eben leid, dass ich nicht mehr nach ihr geschaut habe. Wahrscheinlich hätte man sie dann retten können. Aber ich dachte nie, dass es ihr so schlecht ging. Zumal es den anderen beiden Kaninchen sehr gut ging beziehungsweise geht.