Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle)

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  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #1
VampirLady

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Hallo ihr, ich melde mich mal nach einer sehr sehr langen Forenpause an euch.

Ich spiele schon so viele viele Jahre mit dem Gedanken mir einen Hund zuzulegen.
da ich aber nicht weiß ob ich ihm ewige Jahre gerecht werden kann (man kann ja nie wissen was so passiert)
möchte ich einen Hund eine Pflegestelle anbieten
in der ich mich halt um die Erziehung dieses Hundes Kümmer, und ihm beibringe wie ein Deutscher Hund so lebt,
der Hund ist 6 Monate ca und kommt aus einem Shelter in Rumänien
hier wird dann über die Organisation & mir ein für immer Zuhause gesucht (wie das halt immer so abläuft)

nun zu mir und wieso ich mich an euch wende, ich würde gern wissen ob es machbar wäre ohne das Hund & ich Leide ich möchte der Situation gerecht werden können und lieber 1 mal mehr alles überdenken
bevor nachher die Problem groß sind.

Ich bin fast 25 Jahre,
ich Wohne alleine,
Habe ein Bisschen Hunde Erfahrung wobei ich natürlich mit dem jeweiligen Hund nach der Eingewöhnung eine Hundeschule besuchen würde,
Zur zeit hab ich keine Arbeit - aber halt auf der Suche wie lang wäre es Möglich das ein Hund am Tag alleine ist? kann man es an trainieren? das er mit Teilzeit klar kommen würde?
Natürlich ausgiebiges Gassi gehen vor der Arbeit und danach Beschäftigungszeit (Falls das mit Job halt doch mal Klappt)
Kosten wären alle Gesichert.

Ich hab eine 2 Zimmer Wohnung (EG) ohne Garten aber mit viel Grün ein paar Meter weg ist man am Dorfrand und im Wald/Park etz
Meine Mutter ist gegen meinen Wunsch, sie meint ich solle mich um Lebenswichtige Dinge kümmern als um einen Hund (sie selbst hat auch zwei Hunde die mehr so nebenher leben...jedem das seine aber ich find es Traurig)

hab gerade ne Schreibblockkarde wollte eig. noch viel mehr schreiben fällt mir vielleicht noch wieder ein
jedenfall würde ich mal gern eure Meinung zur Situation hören


Lieben Gruß
 
  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #2
Hallo,

gibt es von dem Verein einen Fragenkatalog, den du ausfüllen müsstest zur Beurteilung, ob du als Pflegestelle geeignet bist?
Ich bin heute bei einem Verein zufällig über so einen Auskunftsbogen gestolpert. Dort wurden diverse allgemeine Dinge erfasst (wie die Wohnungssituation, Erlaubnis Vermieter, ob es noch andere Leute im Haushalt gibt und deren Einstellung, wie lange das Tier alleine bleiben würde, Erfahrungen etc.), aber auch viele spezielle Sachen. Dazu zählten z.B., ob man Probleme mit diversen Körperflüssigkeiten hätte (wenn es verletzte bzw. kranke Tiere sind), wie man auf Unsauberkeit reagiert, auf "spezielle Verhaltensweisen" (aufgrund einer möglicherweise traumatischen Vorgeschichte), und so weiter.
Dann ist halt die Frage, ob du dich irgendwann von dem Hund trennen kannst, auch wenn dir die neuen Halter nicht absolut sympathisch sind. Ich gehe hier einmal davon aus, dass eine Pflegestelle nicht viel bei der Auswahl mitzureden hat.

Sinnvoll wäre es vllt. wenn du über den Verein Kontakt zu einer anderen Pflegestelle aufnehmen könntest und dich mal mit denen direkt über ihre Erfahrungen, aber auch über die alltäglichen Herausforderungen mit diesen Tieren unterhältst.
 
  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #3
hey danke ffür die antwort, ja den Fragekatalog hab ich ausgefüllt und die Org. auch Kontaktiert wollte hier nournoch mal seperat meinungen :)
also mitzureden hat man schon sehr , und es würde auch die Möglichkeit geben den jeweiligen Hund zu behalten (für die dann jeweilige Schutzgebühr) da hat die Pflegestelle dann Vorrang

lg
 
  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #4
Hallo VampirLady,

wenn du einen Hund als Pflegestelle aufnimmst, der dann weitervermittelt werden soll, würde ich mir über Hundeschule und viel Erziehung eigentlich gar keine Gedanken machen. Der Hund wird eventuell ja gar nicht lange bei dir sein.
Oder wie ist das bei dem Verein, für den du das machen willst?

LG
 
  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #5
Pennja, das sehe ich anders. Ich kenne durch unsere Spanierin einige Pflegestellen für Galgos hier in meiner Stadt und umzu, und es kann locker einige Monate bis Jahre dauern, bis der Hund vermittelt wird. Und in meinen Augen ist die Pflegestelle absolut dafür da, um dem Hund einige "Grundkenntnisse" zu vermitteln. Erstens wird es sonst ziemlich nervig für die Pflegestellenleute, wenn der Hund von der Straße kommt und null Erziehung und Leinenführigkeit hat, und zweitens ist das die Grundlage für eine erfolgreiche Vermittlung. Dass ein Hund aus dem Ausland ggf. den ein oder anderen Defizit hat, ist klar, und damit können die Leute, die sich dafür entscheiden auch leben. Aber trotzdem muss mit dem Hund gearbeitet werden. Die wenigsten können vermutlich einen Hund halten, der nicht allein sein kann und den man aber auch nicht mit auf die Arbeit nehmen kann, weil er Autofahren nicht verträgt, auf Menschen mit Panik reagiert und Sachen zerstört.;)

Dass man solche Defizite ausbügeln kann - oder zumindest daran arbeitet - und nicht nur Futter, Wasser und ein Bett bietet, macht für mich eine Pflegestelle aus. Alles andere ist einen "Hund auf Zeit haben" und davon hat der Hund nix.

VampirLady, in erster Linie kommt es jetzt drauf an, was die Orga sagt. Ich persönlich würde an deiner Stelle keine Pflegestelle sein, solange dein beruflicher Werdegang nicht klar ist. Du weißt nicht, wann du Arbeit findest und wie viele Stunden du aus dem Haus bist. Das ist mMn nicht vergleichbar mit der theoretischen Möglichkeit arbeitslos zu werden, die alle Hundebesitzer haben. Eventuell kann dein Pflegehund nicht allein sein (und die verhalten sich in der Familie oft anders als im TH/ bei der Orga usw.) oder nur begrenzt. Ich möchte keine Infos über deine finanzielle Situation haben, aber mal als Denkanstoß: Mit einem Halbtagsjob wie im Eingangsposting beschrieben kannst du dich und den Hund vermutlich nicht über Wasser halten. Das Amt wird dir aber sicher keinen Zuschuss geben, wenn du das freiwillig machst, alleine lebst und so jung bist.

Dazu kommt, dass es von Orga zu Orga unterschiedliche Regelungen bzgl. der Hundesteuer gibt. Die, die ich besser kenne als andere, haben die Regelung, dass die Pflegestelle ab dem 3. Monat selber die Hundesteuer zahlen muss. Sei dir bitte bewusst, dass da Kosten auf dich zukommen können, die je nach Wohnort sehr hoch sind (wir zahlen für einen Hund 160 Euro).

Ich an deiner Stelle würde solange bis die Jobsituation geklärt ist auf den Pflegestellenjob verzichten. Aber wenn du dich dafür entscheidest, dann kann ich dir eher zu einem Hund raten der schon in D ist und wo man weiß, wie er drauf ist. Ob er allein bleiben kann, welche Verhaltensweisen er zeigt - und dann einen Hund auswählen, bei dem man mit seinem Erziehungswissensstand weiterkommt. Einen total verstörten Hund aus der Tötung o.ä. würde ich dir absolut nicht empfehlen. Solche Hunde brauchen Halt, und den finden sie nicht bei jemandem der "ein bisschen Hundeerfahrung" (was heißt das?) hat. Ob ein Hundeschulenbesuch mit dem Hund dann überhaupt möglich ist, wirst du sehen. (Und auch hier bei der Orga nachfragen: Wer trägt die Kosten?)

Ich wünsche dir, dass du - evtl. mit der Orga zusammen - die richtige Entscheidung triffst. Alles Gute!:)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #6
Danke für die Erklärung, Choupette. Ich habe gedacht, so lange dauert das nur in Ausnahmefällen.
Wie ist es denn mit der Haftpflicht etc., wenn man mit einem Hund, der eigentlich dem Verein gehört, in die Hundeschule geht? Ist das wie mit einem eigenen Hund oder wie läuft das?
 
  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #7
Dass es Jahre dauert, passiert sicher nicht ständig. Ich kenne über Umwege eine PS mit einen wunderschönen Hütehundmix, der ist mittlerweile seit zwei Jahren bei denen, dabei ist er jung, hübsch, charakterlich keine Macken (mehr) bis auf dass er nur 4 Stunden Alleinsein kann und optisch hat er ein kleineres Auge durch eine Verletzung. Der Hund ist echt toll und hübsch, aber trotzdem immer noch da. Und dass es Monate dauert ist nicht selten. Die PS von der wir unsere Hündin haben, fangen mit der Erziehung immer nach der Eingewöhnung an - schon allein aus eigenem Interesse. Sie haben drei eigene Hunde und fast immer einen Pflegi. Zuletzt einen dreijährigen Greyhound mit 75 cm Schulterhöhe, der auch entsprechend Kraft hatte. Er war fast vier Monate da, war nicht stubenrein und nicht leinenführig und das wäre vermutlich äußerst übel gewesen, wenn sie ihn einfach hätten "sein" lassen.:lol:

Bzgl. Hundesteuer etc. regeln die Orgas das unterschiedlich. Bei Paris Orga sind die Hunde über die Orga versichert, aber die Steuer müssen die Pflegeeltern nach drei Monaten zahlen. Manche Orgas tragen das ganz und bei manchen vom ersten Tag an die Pflegeeltern. Ich schätze die Versicherungen sind ähnlich individuell geregelt. Wenn man freiwillig in die Hundeschule seiner Wahl geht, würde es mich nicht wundern, wenn man das komplett selber zahlen muss.:eusa_think:
 
  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #8
und das wäre vermutlich äußerst übel gewesen, wenn sie ihn einfach hätten "sein" lassen.:lol:

Das stimmt wohl :lol:
Also sollte man auch besser etwas mehr Erfahrung in der Erziehung haben oder bereit sein, viel Geld für einen Hund auszugeben, der dann wieder geht.
 
  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #9
Also sollte man auch besser etwas mehr Erfahrung in der Erziehung haben oder bereit sein, viel Geld für einen Hund auszugeben, der dann wieder geht.

Wenn man nicht bereits ist eigenes Geld für einen Hund auszugeben, der einen nach mehr oder weniger langer Zeit wieder verlässt, sollte man unbedingt die Finger von einer Pflegestelle lassen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Orga wirklich jedes Pflitzelchen für den Pflegehund bezahlt, dazu haben die nämlich meistens gar kein Geld.
Es fängt ja schon beim Futter und der Hundesteuer an.
Wenn du einen Hund in deiner Wohnung hältst bist du Hundesteuerpflichtig. Die Gemeinden lassen da meist gar nichts nach - nur Arbeitshunde wie Blindenhunde werden von der Hundesteuer befreit.
Bei uns muss du auch Hundesteuer bezahlen - ab dem ersten Tag - wenn du einen Hund aus dem TH holst.
 
  • Hund in Pflege nehmen (Pflegestelle) Beitrag #10
Wenn man nicht bereits ist eigenes Geld für einen Hund auszugeben, der einen nach mehr oder weniger langer Zeit wieder verlässt, sollte man unbedingt die Finger von einer Pflegestelle lassen.
Wobei ich das Wort Pflegestellenversager mag...:mrgreen: Toll ist es natürlich, wenn der Hund dann dort bleiben kann, wo er ist, weil die Pflegestelle ihr Herz verloren hat.:mrgreen:
 
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