Probleme nach Kastration

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Timmihase

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Hallo liebe Hasenbesitzer,

habe zur Zeit folgendes Problem :

Hab hier zwei 8-9 Monate alte Jungs ( waren etwas besondere Umstände )

Die ersten 9 Monate ging alles gut. Letzten Montag lag im Käfig plötzlich rausgerissenen Fell. Beide Hasen angeschaut. Optisch OK. Am Dienstag alles wieder gut.

Mittwoch morgen haben die zwei sich plötzlich unter dem Sofa richtig bekämpft und gebissen. Dann erst mal getrennt und später wieder in den Käfig gesetzt. Da gingen keine 30 Minuten rum lagen sie total verbissen ineinander. Gleich zum Tierarzt hoch. Da haben wir beschlossen beide zu Kastrieren ( hätte man vielleicht früher machen solln, bis dahin haben die zwei sich aber Proma verstanden )

Also hat der Tierarzt beide behalten und am Donnerstag Morgen kastriert. Ging alles gut. Daheim sind Sie dann in 2 getrennte Käfige gekommen. Der eine hat sofort wieder gefressen und ist jetzt auch fit.

Der andere lag nur im Haus und hat sich nicht bewegt. Da dachte ich noch OK, erst mal die OP verdauen. Am Tag drauf immer noch nichts gefressen. Tierarzt angerufen. Der hat gemeint ihm noch etwas Zeit geben und zur Not etwas Babybrei mit der Spritze geben. Leider wurde es den ganzen Tag nicht besser.

Freitag Abend dann doch zum Tierarzt. Desen Kollegin hat ihn mitgenommen und Abends mit der Spritze gefüttert ( Tier hat kein Fieber, Bauch ist weich ). Heute dann Abgeholt. Gefressen hat er wohl nur minimal. Heute Morgen wurde er dann nochmal mit Babybrei zwangsgefüttert.

Im Laufe des Tages hat er jetzt ein ganzes Löwenzahnblatt und 3 Erbsenflocken gefressen. Köttel hat er minimal welche abgesetzt. Die sahen OK aus. Auch ist er sehr aggresiv und schiebt alles weg was man ihm hinlegt. Tierarzt hat gemeint wenn bis Montag nicht wieder alles gut ist nochmal zu Ihm. Nur getrunken hat er überdurchschnittlich viel, und daher auch viel gepinkelt.

Ich mach mir jetzt natürlich massiv sorgen um ihn. Hat jemand schon mal so etwas erlebt. Zum Fressen hat er alles mögliche im Käfig aber null interesse dran.

Meine Sorge ist jetzt das er schon vor der Kastration was hatte und wir das nicht gemerkt haben. Da hat er aber noch normal gefressen und war alles unauffällig. Ich denke jetzt halt das er vielleicht deshalb gegenüber dem anderen plötzlich aggressiv wurde.

Am Montag werde ich definitiv nochmal zum Tierarzt gehen, bin aber über jeden Hinweis bzw. Meinung glücklich
 
  • Probleme nach Kastration Beitrag #2
Bekommen die beiden, vorallem derjenige der Probleme hat, Schmerzmittel? Wenn nicht, dann unbedingt welches besorgen.

Fütterst du nur Babybrei oder mischst du das mit Päppelpulver? Päppelpulver wäre wichtig, denn nur Babybrei ist zu wenig. Zur Not tuen es auch zerriebene Pellets oder gemahlene Kräuter.
Ansonsten biete ihm alles an was du da hast, auch wenn es ungesund ist. Wichtig ist, dass er frisst und wenn er nicht freiwillig frisst, muss er zwangsernährt werden.

Aber für die Zukunft: Wie viel Platz werden sie haben, wenn sie wieder zusammen sind? In einem Käfig wird es leider nicht klappen. Pro Kaninchen sollten es 2 qm sein, ebenerdig.
 
  • Probleme nach Kastration Beitrag #3
Bisher wird er mit dem Babybrei gepäppelt. Pulver hatte der TA nicht mehr da. Wenn er morgen nochmal was bekommt werde ich ein paar Kreuter drunter mischen. Guter Tipp, danke

Immerhin hat er jetzt etwas Grünfutter + ein paar Erbsenflocken gefressen. Und ein paar schöne Köttel hat er auch abgesetzt. Das ist ja schonmal ein Anfang.

Schmerzmittel haben Sie nach der Kastration bekommen. Außerdem heute morgen vom TA nochmal.


Zum Platz : Normalerweise haben sie einen ca. 1,6 Meter Käfig. Da sind sie aber nur drin wenn ich Arbeiten muss. Den Rest des Tages steht Ihnen die komplette Wohnung (natürlich Kaninchesicher ) zur Verfügung. Wenn ich daheim bin wird quasi der Käfig geöffnet und erst beim ins Bett gehen zugemacht. Hab aber noch ein ausengehege für die zwei geplannt, welches ich im Moment dabei bin alles einzurichten ( die zwei haben wenigstens bis zu meinem Urlaub gewartet bevor es los ging ) Jetzt gerade hoppelt er auch in der Wohnung umher.
 
  • Probleme nach Kastration Beitrag #4
Hallo,

da dein Kaninchen immer noch nicht frisst, würde ich dir ans Herz legen jetzt in die Notfallsprechstunde zu fahren.
Dass ein Kaninchen nach einer Op 12 Stunden danach nichts frisst geht noch, aber solange wie deiner nun schon das fressen eingestellt hat ist nicht mehr normal und muss von einem Kaninchenkundigen Tierarzt abgeklärt werden.

In der Klinik sollte dann das Tier geröngt werden um feststellen zu können ob das Tier eine Aufgasung oder eine Verstopfung hat (was ich eher nicht vermute). Nur mit abtasten kann man beides nämlich nicht feststellen.

Gepäppelt sollte dann auch durchgehend alle 2-3 Stunden (nach gestellter Diagnose durch den Tierarzt), auch Nachts.
Schmerzmittel sind unheimlich wichtig, aber auch die Gabe von Sab Simplex Tropfen oder Dimeticon Albrecht sind unverzichtbar, wenn man zwangspäppelt.

Daumen sind gedrückt.


Liebe Grüße
Amber
 
  • Probleme nach Kastration Beitrag #5
Hallo an alle.

Wollte nur schnell sagen das es jetzt deutlich besser aussieht. Gestern Abend hat er noch ein bisschen Erbsenflips geknappert. Und in der Nacht wohl eine Art wiedergeburt erfahren. Viel Grünfutter und Heu + ein paar Haferflocken ( die gibt's eigentlich nur als Leckerli ) gefressen. Heute auch wieder Top fit. Anständig gefuttert, oft zum anderen Hasen an den Käfig hin, viel gerannt und nicht mehr aggresiv. Daher alles wieder gut bei meinen zwei.

Jetzt muss in Zukunft nur noch klappen das sie sich wieder vertragen. Denke aber das wird schon klappen.

Vielen Dank nochmal
 
  • Probleme nach Kastration Beitrag #6
Es freut mich sehr, dass er auf dem Weg der Besserung war.:D
Hat er sich denn mittlerweile wieder vollständig erholt?


Zum Platz : Normalerweise haben sie einen ca. 1,6 Meter Käfig. Da sind sie aber nur drin wenn ich Arbeiten muss. Den Rest des Tages steht Ihnen die komplette Wohnung (natürlich Kaninchesicher ) zur Verfügung. Wenn ich daheim bin wird quasi der Käfig geöffnet und erst beim ins Bett gehen zugemacht. Hab aber noch ein ausengehege für die zwei geplannt, welches ich im Moment dabei bin alles einzurichten

Wie McLeods, schon schrieb, der Käfig ist viel zu klein für die zwei, auch wenn sie tagsüber frei herum hoppeln dürfen. Während du nicht da bist und Abends/Nachts fehlt ihnen dann der Platz.
Könntest du nicht doch auch während der Arbeitszeit und Nachts mindestens 4 qm für sie dauerhaft von der Wohnung abtrennen? Theoretisch stört der Platz dich dann nicht, aber für die Kaninchen währe das eine große Bereicherung.

Wie groß würde denn der Aussenbereich werden und wie abgesichert währe er?


Liebe Grüße
Amber
 
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