- Katzenzusammenführung von DREI Katzen Beitrag #1
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Bengalin
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Liebe Mitglieder,
dieses Thema wurde sicherlich schon etliche Male durchgekaut, jedoch hoffe ich trotzdem auf gute Hilfreiche Tipps von euch. Vielleicht gibt es ja auch völlig neue Methoden für eine Zusammenführung, die ich noch nicht im Internet gelesen habe. *hoffnungsvoll*
Es handelt sich diesmal auch um DREI, anstatt der meist üblichen zwei Fellnasen. Vielleicht müssen wir da noch andere Sachen beachten!?
Folgendes Problem:
Mein Freund und ich haben zwei Katzen (Ayla & Phoebe).
Zusammen aufgewachsen, vollkommene Geschwisterliebe mit Raufereien und Schmusereien.
Phoebe (ca. 4 Kilo, Schneebengalkatze) ist eine totale Rockzipfelkatze. Ich kann nicht einen Schritt durch die Wohnung machen, ohne dass sie mir am Fersen klebt oder auf den Arm will. Auch nachts lässt sie mich nicht alleine. Ich liebe es! Eigentlich ist Phoebe mehr wie ein Hund, sie ist unglaublich schlau und hat sich auch z.B. das Apportieren selbst beigebracht. Spielt also sehr gerne.
Ayla (ca. 6 Kilo, Bengalkatze) ist typisch Katze. Sie kommt Schmusen wenn sie will oder spielen wenn sie will. Sie liegt oft lieber für sich auf ihrem Kratzbaum und beobachtet von oben alles was sich in der Wohnung so tut. Manchmal hat sie ihre 5 Minuten, in denen sie durch die Wohnung pest und sich dann an die Couch wirft oder irgendetwas anderes zerstört. Dann wird natürlich mit ihrer Lieblingsangel gespielt.
Achso, beide sind nun 6 Jahre alt, weiblich und kastriert und eigentlich sehr friedliebende Wesen.
Fauchen, Knurren, Kratzen etc. machen sie untereinander so gut wie nie und Menschen gegenüber erst Recht nicht.
Nun zu meinem Problem: Beruflich wurde mir ein kleines süßes Fundkätzchen übergeben, Roxy (TH sagt ca. 4 Jahre, ich bin der Meinung maximal 2 Jahre, ca. 3 Kilo, Hauskatze).
Wir hatten uns offenbar gleich ins Herz geschlossen, denn von mir ließ sie sich streicheln und schnurrte wie eine Weltmeisterin. Alle anderen mochte sie nicht so gerne (Tierfang/Tierheim/Pfleger). Die meinten sofort, dass sie ein kleines Biest sei.
Kann ich bis heute nicht bestätigen.
Nachdem die kleine Maus im Tierheim durchgecheckt wurde und auf ca. 4 Jahre, weiblich, kastriert geschätzt wurde und sie ihre Ohrenentzündung erfolgreich überwunden hat, durfte sie mit nach Hause.
Wir haben ihr unser Badezimmer hergerichtet (Fressen, Klo, Kuschelplätze, Spielzeug).
Im Internet haben wir uns viel belesen und uns dafür entschieden sie ca. eine Woche alleine zu lassen und dann einen Zusammenführungsversuch zu wagen.
Sie hat sich sofort bei uns wohlgefühlt und sich uns förmlich in die Arme geworfen.
Am Tag der Zusammenführung haben wir beide erstmal einen riesigen Schreck bekommen. Ich habe ja schon einiges gehört, aber dass Katzen SOOO laut schreien können.. Wow.
Sie sind alle aufeinander los.
Bzw. erst Phoebe und nachdem sie abgelassen hat auch Ayla. Hätte ich nie für möglich gehalten, da Ayla sich für gewöhnlich aus allem raus hält.
Fazit: Phoebe hatte ein blutiges Pfötchen (kleiner Kratzer) und Roxy eine blutige Nase (ebenfalls Kratzer). Da wir gelesen hatten, dass man sich nicht einmischen darf, da die Katzen die Rangordnung neu auskämpfen, haben wir uns entspannt zurückgelehnt, zumal Ayla und Phoebe ja schnell wieder abgelassen hatten. Allerdings waren die beiden neugierig und sind immer wieder zu Roxy hin.
Roxy ist viel kleiner und zierlicher als die beiden anderen. Dazu kommt, dass sie vermutlich mehrere Wochen auf der Straße gelebt hat. Wer weiß, was sie dort erlebt hat. Sie ist eigentlich rothaarig, aber als man sie fand, war sie grau vom Straßendreck. Und ich meine wirklich grau, man konnte sie nicht anfassen ohne danach selbst eine schmutzige Hand zu haben.
Wir vermuten, dass es eine Einzelhauskatze war, denn sie ist sehr zutraulich und kennt auch jegliche Geräusche wie Staubsauger etc. Nur andere Katzen scheint sie absolut nicht zu kennen oder zu mögen.
In der Urlaubszeit wurde den Herrchen vermutlich alles zu viel und sie haben sie ausgesetzt.
Sie ist weder geschippt, noch wurde sie als vermisst gemeldet.
Anfangs hatten wir das Gefühl dass unsere Alteingesessenen wirklich nur neugierig waren. Sie sind weder in einer aggressiver Haltung auf Roxy zu (immer einzeln), noch hatten sie einen aufgebauschten Schwanz. Teilweise haben sie sich auf den Boden geworfen und auf dem Rücken gerollt. Wollten spielen oder so. Aber Roxy hat immer sofort angefangen zu Fauchen, zu Brüllen, zu Knurren und zu singen, sobald sie die beiden nur gesehen hat.
Das hatte sich die ca. drei Tage nicht gebessert. Im Gegenteil. Roxy zog sich zurück und blieb eisern auf ihrem Badschrank sitzen. Sobald sie aufs Klo wollte und eine der Katzen das gehört hat, kam die angerannt und sind auf dem Klo auf sie los.
Das Verhalten der beiden alten Katzen hat sich dem von Roxy vorgelebten, angepasst.
Demzufolge hatte Roxy immer unsauberes Fell etc.
Wir sind natürlich nicht permanent zu Hause und können beim Klomobbing nicht dazwischen gehen (oder nachts). Also haben wir alles auf null gesetzt und uns eine Gittertür gebaut. Die war ca. 4 Wochen in der Tür.
Dann waren die Katzen soweit, dass sie fast Nase an Nase durch die Tür geschnuppert und gar nicht mehr wirklich gehauen haben (Zwei Wochen war die Tür drin). Ayla allerdings hat angefangen zu markieren. Und zwar immer dann, wenn wir die „Reviere“, zum Schluss täglich, getauscht haben. War zum Glück nur zwei oder dreimal.
Weil die drei so gute Fortschritte gemacht haben, dachten wir, wir könnten es nochmal wagen mit der Zusammenführung.
Es war auch gar nicht so schlimm wie beim ersten Mal. Kurz gekloppt, aber nicht so doll, und dann ist jeder seines Weges gegangen. Die beiden alten Katzen immer bei uns. Jeder hat sein Körbchen neben dem Bett und Roxy dann im Badezimmer.
Allerdings sind die anderen beiden Katzen wieder neugierig geworden und zu Roxy hingegangen. Ayla, hat immer n Kamm bekommen und sich ganz groß gemacht beim Anschleichen. Hauerei gabs auch.
Phoebe wollte wenn, immer nur gucken. Ist also relativ entspannt an Roxy ran. Da diese aber wieder unendliche Angst gehabt zu haben scheint, hat sie Phoebe total angeschrien und angefaucht.
Also hat auch Phoebe ab und an mal gehauen und n dicken Schwanz bekommen.
Als wir von der Arbeit gekommen sind, ist uns Roxy sogar zweimal freudig entgegengerannt gekommen. Da hatte sie kurzzeitig mal die anderen beiden vergessen.
Da diese aber ebenfalls zur Begrüßung zur Tür kommen, gabs gleich wieder Gekreische und Gehaue.
Nun läuft das alles ca. drei Tage.
Roxy wird immer zurückgezogener und von der verspielten offenen und verschmusten Katze sieht man immer weniger. Sie hockt nur noch auf ihrem Schrank und wartet aufs Futter. Aufs Klo geht sie nur, wenn man mal die Badtür schließt und sich ca. 10 Minuten neben sie setzt uns beruhigend auf sie einredet. Dann lässt sie gleich alles raus was sie so gesammelt hat. Ich habe schon Angst, dass sie eine Blasenentzündung oder so bekommt, so viel ist das.
Alleine geht sie nicht mehr auf Toilette, sodass sie sich schon zweimal ins Fell gemacht hat.
Da wir sie auch nicht leiden lassen wollen, haben wir nochmal alles auf null gesetzt und wieder die Gittertür eingebaut. Wir werden jetzt die 2 Monate definitiv durchziehen, egal, ob die sich am Gitter riechen können oder nicht.
Hopfen und Malz haben wir noch nicht aufgegeben, weil sie ja nicht permanent gejagt wird oder so. Die alten beiden chillen durchaus mehrere Stunden in ihren Körbchen in verschiedenen Räumen und interessieren sich überhaupt nicht für Roxy. Nur, wenn sie ein Geräusch hören oder wir zu Roxy gehen, kommen sie angerannt und wollen gucken.
Außerdem „fängt“ sie sich ja superschnell wieder, sobald man die Tür zu macht. Sie kommt dann sofort an und spielt und schmust. Ist halt nur an der Tür knurrig. Fressen tut sie auch wunderbar. Nur das Einnässen macht uns Sorgen.
Wir glauben auch, dass sie in den nun fast zwei Monaten auch ein wenig Besitz von uns ergriffen hat und Ansprüche stellt, denn meist war es so, dass sie an die Gittertür gerannt ist und die anderen angreifen wollte. Sie ist die ganze Tür sogar wie ein Affe hochgeklettert.
Die anderen beiden mautzen natürlich die ganze Zeit, wenn sie nicht zu uns dürfen. Das geht ganz schön auf den Wecker, gerade nachts. Wir versuchen ja wirklich uns einigermaßen ausgeglichen um die Katzen zu kümmern (um die alten etwas mehr als um Roxy).
Das Gute ist, dass Phoebe und Ayla ja auch sehr auf uns hören, also wenn sie Roxy gerade angreifen oder drohen wollen oder so, reicht ein lautes „Nein“ und dann lassen sie ab und wollen von uns gestreichelt werden. Vielleicht sollte man das auch mit Leckerlies unterstützen?
Wir haben einen No Name Hormonstecker versucht, welchen wir noch zu Hause hatten, konnten aber nicht wirklich eine Änderung feststellen. Jetzt werden wir uns unterstützend Feliway besorgen. Schaden kann es ja nicht. Baldrian nehmen wir nicht, da die Katzen davon ganz verrückt werden. Bachblüten sind uns ein wenig zu, wie soll ich sagen.. Hokuspokus?
Wir sind wirklich verzweifelt, weil wir wollen, dass es allen dreien gut geht.
Vorgenommen haben wir uns mehr Geduld, aber vielleicht habt ihr ja noch ein paar weitere tolle Tipps, die wir noch nicht kennen. *hoffnungsvoll*
Das wird jetzt auch unser letzter Versuch. Sollte dieser wieder scheitern, was ich nicht hoffe, haben wir auch schon einen schönen Einzelplatz für Roxy gesucht. Aber wir möchten ja nicht, dass sie eine Einzelkatze bleibt.
Vielen Dank und liebe Grüße,
Phoebe, Ayla, Roxy und meine Wenigkeit
dieses Thema wurde sicherlich schon etliche Male durchgekaut, jedoch hoffe ich trotzdem auf gute Hilfreiche Tipps von euch. Vielleicht gibt es ja auch völlig neue Methoden für eine Zusammenführung, die ich noch nicht im Internet gelesen habe. *hoffnungsvoll*
Es handelt sich diesmal auch um DREI, anstatt der meist üblichen zwei Fellnasen. Vielleicht müssen wir da noch andere Sachen beachten!?
Folgendes Problem:
Mein Freund und ich haben zwei Katzen (Ayla & Phoebe).
Zusammen aufgewachsen, vollkommene Geschwisterliebe mit Raufereien und Schmusereien.
Phoebe (ca. 4 Kilo, Schneebengalkatze) ist eine totale Rockzipfelkatze. Ich kann nicht einen Schritt durch die Wohnung machen, ohne dass sie mir am Fersen klebt oder auf den Arm will. Auch nachts lässt sie mich nicht alleine. Ich liebe es! Eigentlich ist Phoebe mehr wie ein Hund, sie ist unglaublich schlau und hat sich auch z.B. das Apportieren selbst beigebracht. Spielt also sehr gerne.
Ayla (ca. 6 Kilo, Bengalkatze) ist typisch Katze. Sie kommt Schmusen wenn sie will oder spielen wenn sie will. Sie liegt oft lieber für sich auf ihrem Kratzbaum und beobachtet von oben alles was sich in der Wohnung so tut. Manchmal hat sie ihre 5 Minuten, in denen sie durch die Wohnung pest und sich dann an die Couch wirft oder irgendetwas anderes zerstört. Dann wird natürlich mit ihrer Lieblingsangel gespielt.
Achso, beide sind nun 6 Jahre alt, weiblich und kastriert und eigentlich sehr friedliebende Wesen.
Fauchen, Knurren, Kratzen etc. machen sie untereinander so gut wie nie und Menschen gegenüber erst Recht nicht.
Nun zu meinem Problem: Beruflich wurde mir ein kleines süßes Fundkätzchen übergeben, Roxy (TH sagt ca. 4 Jahre, ich bin der Meinung maximal 2 Jahre, ca. 3 Kilo, Hauskatze).
Wir hatten uns offenbar gleich ins Herz geschlossen, denn von mir ließ sie sich streicheln und schnurrte wie eine Weltmeisterin. Alle anderen mochte sie nicht so gerne (Tierfang/Tierheim/Pfleger). Die meinten sofort, dass sie ein kleines Biest sei.
Kann ich bis heute nicht bestätigen.
Nachdem die kleine Maus im Tierheim durchgecheckt wurde und auf ca. 4 Jahre, weiblich, kastriert geschätzt wurde und sie ihre Ohrenentzündung erfolgreich überwunden hat, durfte sie mit nach Hause.
Wir haben ihr unser Badezimmer hergerichtet (Fressen, Klo, Kuschelplätze, Spielzeug).
Im Internet haben wir uns viel belesen und uns dafür entschieden sie ca. eine Woche alleine zu lassen und dann einen Zusammenführungsversuch zu wagen.
Sie hat sich sofort bei uns wohlgefühlt und sich uns förmlich in die Arme geworfen.
Am Tag der Zusammenführung haben wir beide erstmal einen riesigen Schreck bekommen. Ich habe ja schon einiges gehört, aber dass Katzen SOOO laut schreien können.. Wow.
Sie sind alle aufeinander los.
Bzw. erst Phoebe und nachdem sie abgelassen hat auch Ayla. Hätte ich nie für möglich gehalten, da Ayla sich für gewöhnlich aus allem raus hält.
Fazit: Phoebe hatte ein blutiges Pfötchen (kleiner Kratzer) und Roxy eine blutige Nase (ebenfalls Kratzer). Da wir gelesen hatten, dass man sich nicht einmischen darf, da die Katzen die Rangordnung neu auskämpfen, haben wir uns entspannt zurückgelehnt, zumal Ayla und Phoebe ja schnell wieder abgelassen hatten. Allerdings waren die beiden neugierig und sind immer wieder zu Roxy hin.
Roxy ist viel kleiner und zierlicher als die beiden anderen. Dazu kommt, dass sie vermutlich mehrere Wochen auf der Straße gelebt hat. Wer weiß, was sie dort erlebt hat. Sie ist eigentlich rothaarig, aber als man sie fand, war sie grau vom Straßendreck. Und ich meine wirklich grau, man konnte sie nicht anfassen ohne danach selbst eine schmutzige Hand zu haben.
Wir vermuten, dass es eine Einzelhauskatze war, denn sie ist sehr zutraulich und kennt auch jegliche Geräusche wie Staubsauger etc. Nur andere Katzen scheint sie absolut nicht zu kennen oder zu mögen.
In der Urlaubszeit wurde den Herrchen vermutlich alles zu viel und sie haben sie ausgesetzt.
Sie ist weder geschippt, noch wurde sie als vermisst gemeldet.
Anfangs hatten wir das Gefühl dass unsere Alteingesessenen wirklich nur neugierig waren. Sie sind weder in einer aggressiver Haltung auf Roxy zu (immer einzeln), noch hatten sie einen aufgebauschten Schwanz. Teilweise haben sie sich auf den Boden geworfen und auf dem Rücken gerollt. Wollten spielen oder so. Aber Roxy hat immer sofort angefangen zu Fauchen, zu Brüllen, zu Knurren und zu singen, sobald sie die beiden nur gesehen hat.
Das hatte sich die ca. drei Tage nicht gebessert. Im Gegenteil. Roxy zog sich zurück und blieb eisern auf ihrem Badschrank sitzen. Sobald sie aufs Klo wollte und eine der Katzen das gehört hat, kam die angerannt und sind auf dem Klo auf sie los.
Das Verhalten der beiden alten Katzen hat sich dem von Roxy vorgelebten, angepasst.
Demzufolge hatte Roxy immer unsauberes Fell etc.
Wir sind natürlich nicht permanent zu Hause und können beim Klomobbing nicht dazwischen gehen (oder nachts). Also haben wir alles auf null gesetzt und uns eine Gittertür gebaut. Die war ca. 4 Wochen in der Tür.
Dann waren die Katzen soweit, dass sie fast Nase an Nase durch die Tür geschnuppert und gar nicht mehr wirklich gehauen haben (Zwei Wochen war die Tür drin). Ayla allerdings hat angefangen zu markieren. Und zwar immer dann, wenn wir die „Reviere“, zum Schluss täglich, getauscht haben. War zum Glück nur zwei oder dreimal.
Weil die drei so gute Fortschritte gemacht haben, dachten wir, wir könnten es nochmal wagen mit der Zusammenführung.
Es war auch gar nicht so schlimm wie beim ersten Mal. Kurz gekloppt, aber nicht so doll, und dann ist jeder seines Weges gegangen. Die beiden alten Katzen immer bei uns. Jeder hat sein Körbchen neben dem Bett und Roxy dann im Badezimmer.
Allerdings sind die anderen beiden Katzen wieder neugierig geworden und zu Roxy hingegangen. Ayla, hat immer n Kamm bekommen und sich ganz groß gemacht beim Anschleichen. Hauerei gabs auch.
Phoebe wollte wenn, immer nur gucken. Ist also relativ entspannt an Roxy ran. Da diese aber wieder unendliche Angst gehabt zu haben scheint, hat sie Phoebe total angeschrien und angefaucht.
Also hat auch Phoebe ab und an mal gehauen und n dicken Schwanz bekommen.
Als wir von der Arbeit gekommen sind, ist uns Roxy sogar zweimal freudig entgegengerannt gekommen. Da hatte sie kurzzeitig mal die anderen beiden vergessen.
Da diese aber ebenfalls zur Begrüßung zur Tür kommen, gabs gleich wieder Gekreische und Gehaue.
Nun läuft das alles ca. drei Tage.
Roxy wird immer zurückgezogener und von der verspielten offenen und verschmusten Katze sieht man immer weniger. Sie hockt nur noch auf ihrem Schrank und wartet aufs Futter. Aufs Klo geht sie nur, wenn man mal die Badtür schließt und sich ca. 10 Minuten neben sie setzt uns beruhigend auf sie einredet. Dann lässt sie gleich alles raus was sie so gesammelt hat. Ich habe schon Angst, dass sie eine Blasenentzündung oder so bekommt, so viel ist das.
Alleine geht sie nicht mehr auf Toilette, sodass sie sich schon zweimal ins Fell gemacht hat.
Da wir sie auch nicht leiden lassen wollen, haben wir nochmal alles auf null gesetzt und wieder die Gittertür eingebaut. Wir werden jetzt die 2 Monate definitiv durchziehen, egal, ob die sich am Gitter riechen können oder nicht.
Hopfen und Malz haben wir noch nicht aufgegeben, weil sie ja nicht permanent gejagt wird oder so. Die alten beiden chillen durchaus mehrere Stunden in ihren Körbchen in verschiedenen Räumen und interessieren sich überhaupt nicht für Roxy. Nur, wenn sie ein Geräusch hören oder wir zu Roxy gehen, kommen sie angerannt und wollen gucken.
Außerdem „fängt“ sie sich ja superschnell wieder, sobald man die Tür zu macht. Sie kommt dann sofort an und spielt und schmust. Ist halt nur an der Tür knurrig. Fressen tut sie auch wunderbar. Nur das Einnässen macht uns Sorgen.
Wir glauben auch, dass sie in den nun fast zwei Monaten auch ein wenig Besitz von uns ergriffen hat und Ansprüche stellt, denn meist war es so, dass sie an die Gittertür gerannt ist und die anderen angreifen wollte. Sie ist die ganze Tür sogar wie ein Affe hochgeklettert.
Die anderen beiden mautzen natürlich die ganze Zeit, wenn sie nicht zu uns dürfen. Das geht ganz schön auf den Wecker, gerade nachts. Wir versuchen ja wirklich uns einigermaßen ausgeglichen um die Katzen zu kümmern (um die alten etwas mehr als um Roxy).
Das Gute ist, dass Phoebe und Ayla ja auch sehr auf uns hören, also wenn sie Roxy gerade angreifen oder drohen wollen oder so, reicht ein lautes „Nein“ und dann lassen sie ab und wollen von uns gestreichelt werden. Vielleicht sollte man das auch mit Leckerlies unterstützen?
Wir haben einen No Name Hormonstecker versucht, welchen wir noch zu Hause hatten, konnten aber nicht wirklich eine Änderung feststellen. Jetzt werden wir uns unterstützend Feliway besorgen. Schaden kann es ja nicht. Baldrian nehmen wir nicht, da die Katzen davon ganz verrückt werden. Bachblüten sind uns ein wenig zu, wie soll ich sagen.. Hokuspokus?
Wir sind wirklich verzweifelt, weil wir wollen, dass es allen dreien gut geht.
Vorgenommen haben wir uns mehr Geduld, aber vielleicht habt ihr ja noch ein paar weitere tolle Tipps, die wir noch nicht kennen. *hoffnungsvoll*
Das wird jetzt auch unser letzter Versuch. Sollte dieser wieder scheitern, was ich nicht hoffe, haben wir auch schon einen schönen Einzelplatz für Roxy gesucht. Aber wir möchten ja nicht, dass sie eine Einzelkatze bleibt.
Vielen Dank und liebe Grüße,
Phoebe, Ayla, Roxy und meine Wenigkeit