- Altes Meeri Pilz, evtl. Diabetes Beitrag #1
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Betty83
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Hallo zusammen,
ich bin irgendwie nicht so recht fündig geworden, habe deshalb ein neues Thema erstellt, ist hoffentlich ok.
Zu meinem/unseren Problem (leider sehr lang): Ich habe, unter anderem, eine sieben Jahre alte Meeri-Dame. Im Sommer 2015 begann eigentlich unser Pilzproblem. Ich entdecke eine kahle Stelle zwischen den Schulterblättern. Doc meinte, ich solle mit Surolan behandeln. Erst passiert nichts, dann endlich, nach 4 Wochen begann wieder Fell zu wachsen. Es war nicht schuppig oder krustig, nur haarlos. Gut, Salbe irgendwann langsam ausgeschlichen und gut war. Aufgetreten ist der Pilz nachdem es so unglaublich heiß war, ansonsten gab es eigentlich keine Störfaktoren. Etwa zwei Monate später bekam sie an der gleichen Stelle wieder den Pilz, habe sofort geschmiert und dieses Mal verschwand es direkt wieder. Dann sind wir umgezogen. Stress für die Schweine. Ca. 2 Monate nach dem Umzug der nächste Schub, wieder geschmiert, wieder weg. Dann war ein halbes Jahr komplett Ruhe
. Mein anderes Meeri hatte übrigens keinerlei Symptome. Ende Juli 2016 dann der Schreck. Von einem auf den anderen Tag eine 2€-Stück große, blutig gebissene Stelle auf Nierenhöhe :shock:. Plötzlich war sie da. Ich sofort wieder zu schmieren begonnen und erst sah es auch wirklich so aus, als würde es verschwinden, aber dann hat sie es sich wieder auf gebissen. Bin dann nach drei Wochen zum Doc, weil ich doch arge Zweifel hatte, dass das ein Pilz ist. Dieser meinte aber, es sei 100%ig ein Pilz, ich solle mit Surolan behandeln. Habe ich gesagt, mache ich schon. Hm, dann sollte ich es mit Imaverolbädern versuchen. Alle vier Tage. Habe das Schweini aber nicht gebadet, aber mit der Lösung abgetupft, zwischen den Tagen sollte ich weiterhin mit Surolan schmieren. Erst sah alles wieder nach Heilung aus, habe mich gefreut. Dann der Rückschritt, wieder alles blutig gebissen. Habe es dennoch weiter versucht und bin dann aber doch wieder zum Doc. Dieses Mal zu einem anderen. Wollte eine Zweitmeinung. Sie meinte, dadurch, dass ich bereits so lange was gegen Pilz mache, wäre es wahrscheinlich garkein Pilz mehr, sondern eine Art Leckekzem. Ich solle ihr einen Trichter anziehen und es mal mit einer Cortisonsalbe versuchen, damit hätte man schon gute Erfolge gehabt. Habe das also probiert. Mit dem Trichter ging garnicht. Sie konnte nicht mehr trinken und fressen nur Heu, aber nichts anderes, saß nur noch herum. Habe das Ding also nach drei Tagen ab gemacht. Da hatte sie schon gerötete Stellen am Hals. Trotzdem schien die Cortisonsalbe zu wirken. Nach drei Wochen hat sie sich jedoch wieder alles aufgebissen. Also stand ich wieder doof da. Dann bekam ich vom Tierarzt Program, ich sollte eine Behandlung von sechs Wochen insgesamt machen, wobei immer im Abstand von zwei Wochen übers Futter das Medikament gegeben werden sollte. Alles klar, hat auch nichts gebracht. Eine Vitaminspritze und VitaminBkomplex für zuhause hatte ich auch noch mit bekommen. Mittlerweile hatte mich der Spaß bereits 150€ gekostet und geholfen hat es nichts, außer Stress für uns beide. Habe es dann mal eine zweitlang ganz in Frieden gelassen, bringt auch nichts, dann mit Zinksalbe, hilft auch nicht. Vor allem, sie nimmt diese Sachen ja auch oral auf, finde ich auch nicht grade toll. Mittlerweile ist es so weit, egal, was ich mache, sie beißt sich direkt blutig. Nun ja, und jetzt ist es passiert. Ich habe mich angesteckt :|. Habe schon so aufgepasst, aber ich wollte sie nicht mit Handschuhen aus dem Stall holen, wäre ja wieder Stress. Jetzt habe ich mal versucht meine Salbe bei ihr anzuwenden, hat natürlich auch nicht geklappt. Hatte jetzt was gelesen über eine Salbe gegen Fußpilz, die soll super sein. Habe ich bereits bestellt, kommt nächste Woche an. Des weiteren habe ich ihre Ernähnrung jetzt umgestellt auf möglichst zuckerfrei. Trockenfutter bekommen sie sowieso nicht, höchstens mal zu Weihnachten ne Knabberstange. Trockenfutter mögen sie auch nicht, bleibt immer liegen.
Was mir nun nebenbei noch aufgefallen ist, sie trinkt echt viel im letzten halben Jahr und baut auch allgemein ziemlich ab. Hatte jetzt etwas gelesen bzgl. Diabetes kann auch dazu führen, dass Hautpilze nicht abheilen. Sie ist mittlerweile sehr bewegungsunfreudig...und halt das viele trinken und etwas trübe Augen (wobei der Doc meinte, es seien Ablagerungen). Ich möchte sie jetzt aber nicht mehr zum Doc schleppen. Das ist nur noch Stress und sie ist ja schon so alt und es hilft alles nix, möchte ihr jetzt nicht auch noch die ganze Prozedur mit Blutabnahmen etc zumuten. Jedenfalls, ich weiß nicht, ob es Zufall war, vorgestern ist sie plötzlich wesentlich munterer drauf gewesen, hat das erste Mal seit drei Monaten mal wieder das Zimmer etwas erkundet und sich bewegt (außer im Käfig, da läuft sie immer, verlässt ihn aber nicht mehr). Sie watschelt zwar etwas, aber war sehr aufgeweckt. Sonst hockte sie nur noch teilnahmslos in einer Ecke. Ob die Vermutung mit Diabetes zu weit her geholt ist? Habe jetzt mal so Urinstäbchen bestellt. Hatte mir gedacht, ist doch gut, zuckerfreie Ernährung ist gut für den Pilz und auch für Diabetes...aber ganz so einfach ist das mit Diabetes wohl nicht. Da brauchen sie ja durchaus auch mal Zucker. Ich bin allgemein doch auch ziemlich verwirrt. Manche schreiben, ihre Schweine würden das selbst regulieren mit dem Zuckerhaushalt. Aber warum haben sie dann überhaupt Zucker, wenn sie es doch angeblich von allein regulieren? Ich würde mein Schwein halt gerne einfach etwas über die Ernährung unterstützen, aber das gestaltet sich irgendwie schwierig. Überall liest man was anderes. Die einen schreiben, möglichst fast nur noch grünes Gemüse, kein Obst mehr, nur grüne Paprika etc. Andere schreiben, durchaus rote Beete und Paprika und auch mal Apfel. :102:. Und was ist mit Fenchel? Fenchel hat doch Kohlenhydrate bzw. recht viele Kohlenhydrate, genau wie Knollensellerie etc. Kohlenhydrate werden doch auch zu Zucker umgewandelt. Hä?
Vielleicht findet sich ja jemand, der mit extrem hartnäckigen Pilz bei alten Meeris Erfahrung hat und da noch einen tollen Tip für und auf Lager hat. Und Leute mit Diabetes-Ernährung, da ich wirklich...irgendwie....durcheinander bin. Wenn ein Schwein das über das Futter selbst reguliert und sich nur das raus sucht, was es grade braucht, dann würde es Diabetes bei Schweinen, die mit Saftfutter gefüttert werden, doch garnicht geben, oder?
Danke, wer sich die Mühe gemacht hat, sich das alles durch zu lesen :uups:
Viele liebe Grüße
Betty
ich bin irgendwie nicht so recht fündig geworden, habe deshalb ein neues Thema erstellt, ist hoffentlich ok.
Zu meinem/unseren Problem (leider sehr lang): Ich habe, unter anderem, eine sieben Jahre alte Meeri-Dame. Im Sommer 2015 begann eigentlich unser Pilzproblem. Ich entdecke eine kahle Stelle zwischen den Schulterblättern. Doc meinte, ich solle mit Surolan behandeln. Erst passiert nichts, dann endlich, nach 4 Wochen begann wieder Fell zu wachsen. Es war nicht schuppig oder krustig, nur haarlos. Gut, Salbe irgendwann langsam ausgeschlichen und gut war. Aufgetreten ist der Pilz nachdem es so unglaublich heiß war, ansonsten gab es eigentlich keine Störfaktoren. Etwa zwei Monate später bekam sie an der gleichen Stelle wieder den Pilz, habe sofort geschmiert und dieses Mal verschwand es direkt wieder. Dann sind wir umgezogen. Stress für die Schweine. Ca. 2 Monate nach dem Umzug der nächste Schub, wieder geschmiert, wieder weg. Dann war ein halbes Jahr komplett Ruhe
Was mir nun nebenbei noch aufgefallen ist, sie trinkt echt viel im letzten halben Jahr und baut auch allgemein ziemlich ab. Hatte jetzt etwas gelesen bzgl. Diabetes kann auch dazu führen, dass Hautpilze nicht abheilen. Sie ist mittlerweile sehr bewegungsunfreudig...und halt das viele trinken und etwas trübe Augen (wobei der Doc meinte, es seien Ablagerungen). Ich möchte sie jetzt aber nicht mehr zum Doc schleppen. Das ist nur noch Stress und sie ist ja schon so alt und es hilft alles nix, möchte ihr jetzt nicht auch noch die ganze Prozedur mit Blutabnahmen etc zumuten. Jedenfalls, ich weiß nicht, ob es Zufall war, vorgestern ist sie plötzlich wesentlich munterer drauf gewesen, hat das erste Mal seit drei Monaten mal wieder das Zimmer etwas erkundet und sich bewegt (außer im Käfig, da läuft sie immer, verlässt ihn aber nicht mehr). Sie watschelt zwar etwas, aber war sehr aufgeweckt. Sonst hockte sie nur noch teilnahmslos in einer Ecke. Ob die Vermutung mit Diabetes zu weit her geholt ist? Habe jetzt mal so Urinstäbchen bestellt. Hatte mir gedacht, ist doch gut, zuckerfreie Ernährung ist gut für den Pilz und auch für Diabetes...aber ganz so einfach ist das mit Diabetes wohl nicht. Da brauchen sie ja durchaus auch mal Zucker. Ich bin allgemein doch auch ziemlich verwirrt. Manche schreiben, ihre Schweine würden das selbst regulieren mit dem Zuckerhaushalt. Aber warum haben sie dann überhaupt Zucker, wenn sie es doch angeblich von allein regulieren? Ich würde mein Schwein halt gerne einfach etwas über die Ernährung unterstützen, aber das gestaltet sich irgendwie schwierig. Überall liest man was anderes. Die einen schreiben, möglichst fast nur noch grünes Gemüse, kein Obst mehr, nur grüne Paprika etc. Andere schreiben, durchaus rote Beete und Paprika und auch mal Apfel. :102:. Und was ist mit Fenchel? Fenchel hat doch Kohlenhydrate bzw. recht viele Kohlenhydrate, genau wie Knollensellerie etc. Kohlenhydrate werden doch auch zu Zucker umgewandelt. Hä?
Vielleicht findet sich ja jemand, der mit extrem hartnäckigen Pilz bei alten Meeris Erfahrung hat und da noch einen tollen Tip für und auf Lager hat. Und Leute mit Diabetes-Ernährung, da ich wirklich...irgendwie....durcheinander bin. Wenn ein Schwein das über das Futter selbst reguliert und sich nur das raus sucht, was es grade braucht, dann würde es Diabetes bei Schweinen, die mit Saftfutter gefüttert werden, doch garnicht geben, oder?
Danke, wer sich die Mühe gemacht hat, sich das alles durch zu lesen :uups:
Viele liebe Grüße
Betty