- Die Geschichte von Foxi und Rambo Beitrag #1
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Nongovia
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Hi!
Ich möchte mit diesem Post einfach mal die „Geschichte“ zu meinen Häschen erzählen. Für die die mir unter meinen Posts für Rat und Tat zur Seite standen (und wahrscheinlich gerne wissen wollen wie es ausgegangen ist) und vielleicht auch für andere, die in einer ähnlichen Situation sind, wie ich es war.
Ich rolle das ganze noch einmal auf, dass auch jeder weiß um was es geht, deshalb denke ich wird der Post etwas lang werden.
Eine Freundin von mir hat 5 Hasen bei sich zu Hause, die unter schrecklichen Bedingungen leben (alleine in einem höchstens 1qm Käfig) und das schon ihr Leben lang (ca 4-5 Jahre).
Nun konnte ich das nicht mehr länger mit ansehen, also habe ich beschlossen mindestens 2 aus ihrem Elend zu erlösen.
Meine Eltern habe ich (unerwartet) schnell von meinem Plan überzeugen können Also habe ich mich ans Werk gemacht und aus allem was mir zu Hause zur Verfügung gestanden hat, einen Auslauf gebaut (ca. 15qm) und auch einen kleinen Unterschlupf im trockenen.
Nun musste noch geschaut werden wer von den 5 denn welches Geschlecht hat und wen ich mitnehmen werde. Dafür ist ein alter Bekannter aus dem Dorf gekommen der sich mit Hasen auskennt und hat die Geschlechter bestimmten können.
Er sagte aber „Wenn ihr die zwei nach so vielen Jahren zusammen setzt.... das wird Mord und Totschlag geben!“
Ich war davon überzeugt das das nicht so enden wird, da ich mich bis ins kleinste Detail Informiert habe (Haltung, Vergesellschaftung, Nahrung, auch wie es mit Katze und Hund ausschaut, da ich auch solche Mitbewohner habe).
Also gut, Weibchen abgeholt und ins neue Gehege gesetzt und mit dem Männchen ab zum Tierarzt, zum kastrieren. In der Zeit, in der die beiden noch nicht zusammen sein durften habe ich mich ausgiebig um das Weibchen gekümmert. Foxi war nämlich gar nicht so leicht zu „zähmen“. Sie hat geknurrt, egal was man gemacht hat. Ich habe mich jeden Tag mindestens eine Stunde zu ihr gesetzt und habe gelesen, sodass sie sich ohne jeden Zwang an mich gewöhnen konnte und merkt das sie keine Angst vor mir haben muss. Kleine fortschritte hat sie gemacht, allerdings hat sie trotz alledem immer noch geknurrt und hatte Angst. Das Männchen (Rambo) hingegen war unheimlich zahm, hat sich streicheln lassen, hat aus der Hand gefressen, wie man sich das wünscht.
Meine Mutter hatte Angst das Foxi Rambo unterdrücken wird oder das Rambo ähnlich wie sie wird. (Ihr merkt schon es gab viele viele Ängste und Ungewissheit).
Als die Vergesellschaftung anstand habe ich alles so gemacht, wie ich es gelesen habe. Und siehe da, alles wunderbar gelaufen! Foxi hat schnell klar gemacht das sie die Chefin ist und dann war die Sache auch schon geklärt. Besser hätte es gar nicht laufen können. Nach ca. 5 Stunden habe ich die beiden dann also zusammen in das Gehe von Foxi gesetzt. Auch hier sind dann keine weiteren Probleme aufgetreten.
Tja... das war so die Geschichte von meinen zwei Süßen.
Jetzt (ca. 10 Monate später) sind die beiden ein Herz und eine Seele. Kuscheln gemeinsam, putzen sich und sind einfach unheimlich süß zusammen. Ich konnte noch nie beobachten das es in jeglicher Hinsicht Streitigkeiten zwischen den beiden gab oder sonstige Probleme. Die beiden sind zwar ganz schöne Rabauken und finden jeden kleinen Fehler in meinem zusammengeschusterten Auslauf, aber trotzdem bin ich unheimlich froh die beiden aufgenommen zu haben um ihnen ein besseres, artgerechtes Leben bei mir bieten zu können.
Liebe Grüße
Nongovia
Ich möchte mit diesem Post einfach mal die „Geschichte“ zu meinen Häschen erzählen. Für die die mir unter meinen Posts für Rat und Tat zur Seite standen (und wahrscheinlich gerne wissen wollen wie es ausgegangen ist) und vielleicht auch für andere, die in einer ähnlichen Situation sind, wie ich es war.
Ich rolle das ganze noch einmal auf, dass auch jeder weiß um was es geht, deshalb denke ich wird der Post etwas lang werden.
Eine Freundin von mir hat 5 Hasen bei sich zu Hause, die unter schrecklichen Bedingungen leben (alleine in einem höchstens 1qm Käfig) und das schon ihr Leben lang (ca 4-5 Jahre).
Nun konnte ich das nicht mehr länger mit ansehen, also habe ich beschlossen mindestens 2 aus ihrem Elend zu erlösen.
Meine Eltern habe ich (unerwartet) schnell von meinem Plan überzeugen können Also habe ich mich ans Werk gemacht und aus allem was mir zu Hause zur Verfügung gestanden hat, einen Auslauf gebaut (ca. 15qm) und auch einen kleinen Unterschlupf im trockenen.
Nun musste noch geschaut werden wer von den 5 denn welches Geschlecht hat und wen ich mitnehmen werde. Dafür ist ein alter Bekannter aus dem Dorf gekommen der sich mit Hasen auskennt und hat die Geschlechter bestimmten können.
Er sagte aber „Wenn ihr die zwei nach so vielen Jahren zusammen setzt.... das wird Mord und Totschlag geben!“
Ich war davon überzeugt das das nicht so enden wird, da ich mich bis ins kleinste Detail Informiert habe (Haltung, Vergesellschaftung, Nahrung, auch wie es mit Katze und Hund ausschaut, da ich auch solche Mitbewohner habe).
Also gut, Weibchen abgeholt und ins neue Gehege gesetzt und mit dem Männchen ab zum Tierarzt, zum kastrieren. In der Zeit, in der die beiden noch nicht zusammen sein durften habe ich mich ausgiebig um das Weibchen gekümmert. Foxi war nämlich gar nicht so leicht zu „zähmen“. Sie hat geknurrt, egal was man gemacht hat. Ich habe mich jeden Tag mindestens eine Stunde zu ihr gesetzt und habe gelesen, sodass sie sich ohne jeden Zwang an mich gewöhnen konnte und merkt das sie keine Angst vor mir haben muss. Kleine fortschritte hat sie gemacht, allerdings hat sie trotz alledem immer noch geknurrt und hatte Angst. Das Männchen (Rambo) hingegen war unheimlich zahm, hat sich streicheln lassen, hat aus der Hand gefressen, wie man sich das wünscht.
Meine Mutter hatte Angst das Foxi Rambo unterdrücken wird oder das Rambo ähnlich wie sie wird. (Ihr merkt schon es gab viele viele Ängste und Ungewissheit).
Als die Vergesellschaftung anstand habe ich alles so gemacht, wie ich es gelesen habe. Und siehe da, alles wunderbar gelaufen! Foxi hat schnell klar gemacht das sie die Chefin ist und dann war die Sache auch schon geklärt. Besser hätte es gar nicht laufen können. Nach ca. 5 Stunden habe ich die beiden dann also zusammen in das Gehe von Foxi gesetzt. Auch hier sind dann keine weiteren Probleme aufgetreten.
Tja... das war so die Geschichte von meinen zwei Süßen.
Jetzt (ca. 10 Monate später) sind die beiden ein Herz und eine Seele. Kuscheln gemeinsam, putzen sich und sind einfach unheimlich süß zusammen. Ich konnte noch nie beobachten das es in jeglicher Hinsicht Streitigkeiten zwischen den beiden gab oder sonstige Probleme. Die beiden sind zwar ganz schöne Rabauken und finden jeden kleinen Fehler in meinem zusammengeschusterten Auslauf, aber trotzdem bin ich unheimlich froh die beiden aufgenommen zu haben um ihnen ein besseres, artgerechtes Leben bei mir bieten zu können.
Liebe Grüße
Nongovia