Geht nur Freund oder Feind?

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Barcelos

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Wir haben ein klitzekleines Problem mit Nachbarskater. Das Kerlchen wird Ende April 1 Jahr alt. Wir kennen ihn zwar so gesehen von klein auf, aber ganz am Anfang haben wir ihn halt mal vorgeführt bekommen und dann alle paar Wochen mal gesehen. Seit Oktober (oder November?) ist er Freigänger und seitdem sehen wir ihn mehr als regelmäßig.
Seit dieser Kater Freigänger ist, ist der Garten für unseren Hund komplett tabu, selbst wenn unsere Katze drinnen ist. Der Kater rennt nämlich freudestrahlend auf jeden Hund zu und das käme bei unserem Hund alles andere als gut.
Ich werde jeden morgen von dem Kater begrüßt, wenn ich raus gehe (egal warum). Und auch sonst über Tag kommt er sofort angerannt, wenn er uns hört/bemerkt. Wir sind bisher immer freundlich zu ihm, schmusen mit ihm usw. Es stört uns auch nicht, wenn er sich bei uns im Schuppen aufhält.
An einem Wochenende hab ich ihn mal bei uns im Garten gefüttert (Nachbarin war weg, sie hatte uns drum gebeten).

Nun fing es gestern an, dass er zu uns ins Wohnzimmer kommt. 2 x kam er gestern rein (durchs geöffnete Fenster) und das ist mit unserem Hund dann gar nicht komisch. Zum Glück ist unser Hund nicht viel intelligenter als dieser Kater, so dass er erst spät geschnallt hat, dass das eine fremde und nicht unsere Katze ist und bis dahin hatte ich den Kater schon geschnappt und wieder vor die Tür gesetzt.

So, jetzt ist also das Problem wie lernt der Kater, dass er nicht INS Haus darf. Meine Nachbarin meinte nur, dass wir entweder Freund oder Feind sein müssen, d.h. wir sollen ihm einen Eimer Wasser über den Kopf kippen, ihn erschrecken, verjagen etc. pp. So was liegt uns aber nun mal gar nicht. Klar, wenn es nicht anderes geht, dann müssen wir das wohl tun um Katerchen vor Hund zu schützen, aber es nervt mich gewaltig, dass ich jetzt anderer Leute Fehler ausbaden und zu einem Tier richtig unnett sein soll, denn schließlich ist er nicht die einzige Katze, zu der wir freundlich sind, nur schnallen die anderen alle, dass sie hier nicht rein sollen. Es sind hier zwar schon mehrere mal reingelatscht, aber nachdem sie den Hund gesehen haben waren sie über alle Berge und kamen nie wieder ins Haus.

Müssen wir jetzt echt diesem Kater gegenüber zum "*********" werden oder hat jemand sonst eine Idee wie wir ihn davon abhalten können durch jede mögliche Öffnung in unser Haus zu gelangen. Irgenwas, was Katzen allgemein weghält geht natürlich nicht, schließlich wollen wir unsere Katze nicht verjagen.

Unsere Nachbarin geht davon aus, dass es wegen dem Füttern wäre, das glaube ich aber auf keinen Fall, denn dies ist schon ein paar Wochen her. Eigentlich hat es vorgestern angefangen als unsere Nachbarin hier bei uns im Haus war und das Fenster auf war. Kater hat sie gehört und versuchte dann übers Fenster reinzukommen, da haben wir ihn aber früh genug bemerkt. Durch die Türen wollte er aber schon immer rein.
Unsere Nachbarin sagt auch, dass das eigentlich der Job von Tigris und Marley wäre dafür zu sorgen, dass keine fremde Katze ins Haus kommt. Na ja, Marley sollte den Job besser nicht übernehmen, denn dann war es das mit dem Kater und Tigris hat wohl inzwischen einfach aufgegeben. Sie verjagt den Kater inzwischen nur noch, wenn ich da bin, von mir hält sie ihn partout fern, aber wenn er bei uns im Garten rumläuft ignoriert sie ihn inzwischen, denn der Kater ist sehr penetrant und kommt immer und immer wieder und latscht ihr nach und sucht ihre Nähe und ich hab das Gefühl, dass es ihr einfach zu blöd geworden ist ihn immer wieder zu verjagen. Das ist ja auch eine Sisyphus-Arbeit.
 
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  • Geht nur Freund oder Feind? Beitrag #2
Puh. Das ist ein ordentliches Problem.
Ich könnte jetzt der Einfachheit halber sagen: Der Kater muss seine Erfahrungen machen - zur Not auch eben mit einem Hund, dem er nicht in den Kram passt. Wenn er merkt, der Hund akzeptiert mich nicht - vielleicht bleibt er dann fern.
Aber: Ein gebissener Kater ist natürlich auch nicht spaßig...
Hmpf... *grübel*
Wir hatten hier mal einen "Gastkater", der kam über einen Baum aus dem Garten bis zu uns hoch auf die Terrasse und hat es sich auf oder im Strandkorb gemütlich gemacht - das passte unseren Katzen natürlich gar nicht, aber der hat sich da so unauffällig arrangiert, dass wir das erstmal gar nicht bemerkt haben - bis wir dann sahen: Moment, ein rotes Katzentier haben wir nicht :D Ende vom Lied war dann, dass wir den Bereich der Terrasse, wo eben der Baum stand, mit hohem Zaun versehen haben, sodass er da nicht mehr hochkam.
Dass der Kater zu Euch in den Garten kommt, werdet Ihr wohl nur schwer verhindern können - für die Wohnung wären dann halt Katzenklappen mit Sensor eine Lösung - aber dazu brauchen Deine Katzen dann natürlich einen Chip, und das ist natürlich auch wieder die nächste Frage, ob man ihnen das zumuten will, nur weil da ein Hund bzw. ein Nachbarskater rumläuft... Solche Sachen wie "Verpiss-Dich-Pflanzen" sind ja auch kontraproduktiv, wenn Du selber Katzen hast...

So, jetzt hab´ ich einige wenig hilfreiche Ideen geliefert - aber ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wie ich das Problem lösen sollte... Ich grübel mal weiter, wenn mir noch was einfällt, melde ich mich ;)

LG seven

Aaah... wie wäre es denn, die Fenster mit Katzengittern zu sichern? Fenster eben nicht mehr komplett öffnen, sondern auf Kipp und da dann den Katzenschutz rein?
 
  • Geht nur Freund oder Feind? Beitrag #3
Hab ich das richtig verstanden?
Marley (Hund) darf nicht mehr in den Garten.
Tigris (Katze) kann aber weiter munter raus.
Wie lasst ihr sie denn raus, bzw. wie sorgt ihr dafür, dass Marley drin bleibt, wenn die Terassentür offen steht?
Oder ist dir gar nicht auf, sondern nur die Fenster, durch das der Kater "eingebrochen" ist?

Wenn es nur das Fenster ist:
Da könntet ihr einen Rahmen mit Draht für Kanninchengehege oder sowas bauen und in den Fensterrahmen stecken, wenn es offen steht.
Dann kommt Tigris nur auch nicht mehr zum Fenster rein, aber die könnt ihr dann evtl. ja auch anders rein und raus lassen.

Wenn es die Tür ist:
Es gibt Fliegengitter für Terassen- und Balkontüren, die sind zweigeteilt und in der Mitte werden die mit Magneten zusammen gehalten.
Wir haben so eines an unserer Balkontür.
Unsere Katzen sind da nicht durchgegangen, denen war es nicht geheuer, das Gitter zur Seite zu schieben beim durchlaufen, so dass ich eine Ecke unten mit einer Sicherheitsnadel hochgesteckt habe, dass sie ein Loch haben.
Evtl. hält dass dann den Nachbarskater davon ab, durch die Tür zu flitzen, denn es ist ja erstmal ein Wiederstand da, der weggedrückt werden müsste.
Wie gesagt, unseren Katzen war das nicht geheuer und sehr gruselig.

Vielleicht hilft euch das weiter, oder bringt euch auf eine Idee.
 
  • Geht nur Freund oder Feind? Beitrag #4
Ich kann da gar nix mehr groß zu sagen - die meisten Fragen wurden mir ja schon abgenommen. Die wichtigste ist wohl: wie kommt Tigris rein und raus? Und: soll der Kater nur nicht ins Haus, oder am besten auch nicht in den Garten, damit Marley (heißt der eigentlich wegen dem Film / Buch so? ;)) den Garten halt doch auch nutzen kann?

Wenn nur nicht ins Haus: da gibt es Lösungen mit Fliegengitter oder Klappen. Wenn nicht in den Garten ... da bleibt nur den Garten Katzensicher einzuzäunen, oder eben... Feind.... Der Kater erscheint mir von der Beschreibung her sehr wie mein Ferdl (wobei der Hunde nicht gemocht hat -aber in seinem Leben auch nur einen Mops kennengelernt hat) - aber im Prinzip war Ferdl auch so "ich mag dich, also MUSST du mich ja auch mögen". Ein bissel treudoof, und ganz v.a. lernresistent...
 
  • Geht nur Freund oder Feind? Beitrag #5
Also Tigris geht durch das Fenster raus (raus auch manchmal durch die Türen, ich rede da von normalen Haustüren, Terasse haben wir nicht) und rein (das nur durch das Fenster, da sie sich auf die Fensterbank setzt und dann weiß ich, dass sie rein möchte). Das Problem entsteht ja auch weniger wenn ich sie rein oder rauslasse sondern eher, wenn man mal lüftet bzw. wenn jetzt der Frühling/Sommer kommt hat man ja auch gern länger mal das Fenster auf.
Wir wohnen in Holland und in Holland sind die Fenster anders als in Deutschland. Ich kann es nur von unten weg nach außen ein wenig öffnen. Also sozusagen Kippfenster nach unten, nicht so, wie man es in Deutschland kennt. Also da was vor machen geht nicht, an dem Versuch sind wir schon im Schuppenfenster (gleicher Aufbau) gescheitert, da haben wir sogar die Fensterleute um Rat gefragt gehabt.

Katzenklappe scheidet leider auch aus. Tigris ist zwar selbstverständlich gechipt und wir hatten auch mal über so eine Sensorklappe nachgedacht, aber wir haben hier vom Vermieter gerade neue Fenster und Türen bekommen und wenn wir die durch eine Katzenklappe "zerstören" wird es bei einem Auszug richtig teuer. Zumal wir für die Türen 2 Klappen bräuchten, weil es 2 Türen sind, die den Weg ins Haus "versperren".

Im Garten stört uns der Kater überhaupt nicht. Marley war eh nie der Gartenfan, den stört es nicht, dass er da nicht rein darf, weil er von selbst eh so gut wie nie in den Garten gegangen ist. Wir Zweibeiner halten uns auch nicht wirklich im Garten auf.

Das Problem mit dem Kater ist ja, dass er Hunde als Freunde ansieht, eventuell hält er sich selbst für einen Hund. Er ist aber auch allgemein total unbedarft und sieht die Welt durch eine rosarote Brille.
Wenn wir mit Marley spazieren gehen, dann kann es uns passieren, dass der Kater versucht mitzulaufen. Der ausrastende Hund interessiert ihn da nicht wirklich. Er springt höchstens mal kurz zurück, aber hat überhaupt keine Angst vor dem Hund.
Ich weiß ja auch woran das liegt, nur kann ich an seinem Lebensstart nun wirklich nichts ändern. Seufz!

Off-Topic
Audrey, die Frage, ob Marley wegen dem Film so heißt kann ich mit einem klaren Ja und einem klaren Nein beantworten. :mrgreen: Also wir haben Marley bereits mit diesem Namen übernommen und ja, von den Vorbesitzern wurde er wegen dem Film so genannt. Wir haben den Namen erfahren als wir auf dem Weg waren ihn uns anzuschauen und in dem Moment war klar, dass wir ihn nehmen, ohne ihn je gesehen zu haben. Denn mein frührer Pitbullrüde hieß Kaya nach einer Platte von Bob Marley. Eigentlich wollte ich ihn Marley nennen, aber mein damaliger Freund wollte den Namen Marley nicht. Deshalb ja, ursprünglich heißt er so wegen dem Film, für mich heißt er so wegen Bob Marley
 
  • Geht nur Freund oder Feind? Beitrag #6
Wir wohnen in Holland und in Holland sind die Fenster anders als in Deutschland. Ich kann es nur von unten weg nach außen ein wenig öffnen. Also sozusagen Kippfenster nach unten, nicht so, wie man es in Deutschland kennt.

Kannst Du von dem Fenster vielleicht mal ein Foto machen oder sowas googlen und verlinken?

aber wir haben hier vom Vermieter gerade neue Fenster und Türen bekommen und wenn wir die durch eine Katzenklappe "zerstören" wird es bei einem Auszug richtig teuer.

Fenster werden durch Katzenklappen nicht "zerstört" - da kommt ein ganz neues Fenster, und das alte kannst Du zwischenlagern bis Du wieder ausziehst. Teuer ist der Spaß aber dennoch, gar keine Frage (ich hab für eine Fensterhälfte 450 EUR gezahlt).

Off-Topic
Das Problem mit dem Kater ist ja, dass er Hunde als Freunde ansieht, eventuell hält er sich selbst für einen Hund. Er ist aber auch allgemein total unbedarft und sieht die Welt durch eine rosarote Brille.
Wenn wir mit Marley spazieren gehen, dann kann es uns passieren, dass der Kater versucht mitzulaufen. Der ausrastende Hund interessiert ihn da nicht wirklich. Er springt höchstens mal kurz zurück, aber hat überhaupt keine Angst vor dem Hund.

Das erinnert mich doch sehr an meine frühere Hündin - eine Boxerhündin, die kleine Hunde und Katzen hasste. Sie hat leider auch 2 Katzen auf dem Gewissen - indirekt! Die eine sprang vor Schreck in den Swimmingpool und hat's nicht geschafft, die andere hat vor Schreck einen Herzinfarkt bekommen - so wurde es mir zumindest erzählt... Nu ja, da kam beim Gassi gehen diese süße Katze daher, die "uns" total toll fand und mitgelaufen ist - und ich nur PANIK! "Komm Clara, wir joggen jetzt mal ein bißchen"....


Also zurück zum Thema: das ganze hängt also einzig und allein an der Fenstersicherung! Deswegen bitte Bilder - da fällt uns ganz bestimmt was ein! Oben hab ich z.B. lang gelüftet, indem ich einfach den Rolladen runtergelassen hab, aber eben nicht ganz, sondern nur "locker" - da waren also die Spalten frei, und die Katzen waren trotzdem gesichert. Sowas in die Richtung - ein Raffrollo innen anbringen, das dann unten irgendwie eingehakt wird z.B.?
 
  • Geht nur Freund oder Feind? Beitrag #7
Oh man, warum kann ich nicht einfach mal meine Klappe halten? Für mich war es selbstverständlich, dass ich mit der Nachbarin spreche, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Das hätte ich besser mal nicht getan, denn das momentane Ergebnis gefällt mir so gar nicht.
Sie hat jetzt nachts das Fenster zu, damit der Kater morgens nicht raus kann um unser morgendliches Begrüßungsritual zu unterbrechen, in der Hoffnung, dass er das Interesse an uns verliert. Damit kann ich ja leben, Tigris ist nachts auch drinnen, das find ich einfach sicherer als die Katze auch nachts rumdüsen zu lassen.

ABER nun ist sie seit gestern 15 Uhr weg, das Fenster von ihr ist zu (ihr Kater geht auch immer durchs Fenster rein und raus und das Fenster ist eigentlich dauerhaft auf) und ich habe nicht die geringste Ahnung wo der Kater ist. Ich hoffe sehr, dass der arme kleine Kerl nicht mutterseelenallein nebenan im Haus hockt, nicht raus kann und sich zu Tode langweilt, aber ich glaube, dass es genau so ist. Das war nun wirklich nicht das, was ich wollte.

Um die Fensterbilder kümmer ich mich die Tage, vielleicht hat ja wirklich hier wer die passende Idee. Wobei man nie vergessen darf, dass ich unsere Katze sehen muss, wenn sie rein möchte (deshalb wäre ein Rollo wohl nicht so gut) und natürlich auch reinlassen können muss (d.h. was auch immer als Sicherung ans Fenster käme, muss problemlos zu öffnen sein).
 
  • Geht nur Freund oder Feind? Beitrag #8
Hallo
ich denke, man könne auch daran arbeiten, daß der Hund die Katze akzeptiert.
Da der Hund ja Katzen gewohnt ist, wird es bestimmt mit ein bisschen Geduld auch gelingen
eine Freundschaft zwischen beiden Tieren zu erreichen. :p

Fritz.
 
  • Geht nur Freund oder Feind? Beitrag #9
Ach Barcelos, Du erinnerst mich so an mich früher, als meine Eltern noch im Haus gewohnt haben und die Nachbarskatze als quasi Dauerbesuch hatten. Da bin ich im strömenden Regen auch mal rübergefahren (Eltern waren im Urlaub) weil ich wußte daß die Katze draußen ist, und die Nachbarn scheinbar (ohne was zu sagen) offensichtlich übers Wochenende weg waren. Ich hab dann das klitschnasse klappernde Katzenteil im (überdachten) Freisitz meiner Eltern eingesammelt und erstmal mit nem Handtuch trockengerubbelt. Die Nachbarskatze meiner Eltern ist (eigentlich) nicht mein Problem... aber wegschauen bzw. das aus dem Kopf kriegen konnte ich dann halt auch nicht.

Gibt's was neues?

Und Fritz, der Hund kann ganz sicher unterscheiden zwischen Mitbewohner-Katze und fremder Katze! Also da würd ich mir nicht zu viel Hoffnungen machen...
 
  • Geht nur Freund oder Feind? Beitrag #10
Gerade wenn man das Tier kennt, dann hat man echt Probleme es aus dem Kopf zu kriegen und macht sich halt doch Sorgen. Nachbarskater kenn ich eben gut und mach mir um ihn schon mehr Gedanken als um unseren Übernachtungsgast, aber selbst um den mach ich mir nen Kopf, wenn ich den ein paar Tage nicht morgens aus dem Schuppen kommen sehe.

Nachbarin ist seit - wie übrigens von mir erwartet, ich kenn ja ihre Gewohnheiten - gestern abend wieder da.
Mir tat der kleine Kater halt nur leid, weil es es ja überhaupt nicht mehr kennt eingesperrt zu sein und dann auch noch dabei direkt mutterseelenallein im Haus.

Aber ich glaube mit der Einsperraktion macht sie es nur noch schlimmer. Der Kater ist heute morgen schon eine Stunde vor unserem Fenster rumgeturnt (also auf der Fensterbank) und bettelte regelrecht darum, dass wir ihn reinlassen. Es bricht einem das Herz, gerade wo es auch noch regnet. Dann ist er irgendwann in unseren Schuppen verschwunden. Ich hab das Gefühl, dass er Angst hat nach Hause zu gehen, weil er ja wieder eingesperrt werden könnte. Armes Kerlchen!

Nee Fritz, an diesen Kater können wir unseren Hund auf gar keinen Fall gewöhnen. Ursprünglich war unser Hund ein extremer Katzenhasser (bzw. ist es draußen immer noch, ich glaube, dass selbst unsere Katze draußen ein echtes Problem mit ihm hätte). Unsere Katze stand letztes Jahr im August bei uns vor der Tür und brauchte Hilfe. Nach und nach haben wir dann doch versucht Hund und Katze aneinander zu gewöhnen (ursprünglich wollten wir sie im Schuppen lassen) und es klappte langsam aber sicher erstaunlich gut. Was aber auch daran lag/liegt, dass unsere Katze verdammt schlau ist und weiß, dass sie sich in Gegenwart des Hundes langsam zu bewegen hat. Sie würde NIE im Wohnzimmer rennen, wenn der Hund da ist.
Nachbarskater ist da völlig anders. Er stürmt auf Hund zu, springt Hund an, will mit Hund spielen. Für ihn sind Hunde Freunde und Spielkameraden. Ich muss dazu sagen, dass der Kater mit 6 Wochen von der Mutter weg genommen wurde und dann zu einem Rotti ins Haus gezogen ist. Er ist also mehr Hund als Katze und kennt fast nur einen Hund als Spielkameraden. So wie bei seinem Mitbewohner, dem Rotti, dürfte er sich bei unserem Hund niemals verhalten und das schnallt der Kater natürlich nicht.

Ach so, ich hab bei Zooplus gesehen, dass man diese Kippfenstersicherungen auch unten anbringen kann (woher soll ich so was wissen, brauchte so was nie und hab es im TV oder bei Bekannten immer nur oben gesehen:uups:), allerdings von den Beurteilungen her, scheint das was die da haben nicht so er Bringer zu sein.
 
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