Unfall meiner Ratte

Diskutiere Unfall meiner Ratte im Ratten Gesundheit Forum im Bereich Ratten Forum; Hallo liebe Leute, bevor ich mich mit meiner Frage an euch wende, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Willi, bin 25 Jahre alt und besitze...
  • Unfall meiner Ratte Beitrag #1
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helmus

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Hallo liebe Leute,

bevor ich mich mit meiner Frage an euch wende, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Willi, bin 25 Jahre alt und besitze fünf Rattenweibchen im Alter von 1 bis 1,5 Jahren.

Nun zu meinem Anliegen: Eine unserer Ratten ist vor etwa 2,5 Stunden (20.30 Uhr) vom Dach des Stalles gefallen (ca 1,30m). Dabei saß sie in einem PVC-Rohr (1m lang und ca. 1 kg schwer), welches mit ihr herunterfiel. Ich vermute, dass sie es auf den Kopf bekommen hat. Als ich zu der Ratte rannte, lag sie auf dem Rücken und zuckte mit allen 4 Beinen. Daraufhin habe ich sie vorsichtig auf die Seite gedreht und die Nottierärztin gerufen. Die konnte erst 45 Minuten später aufkreuzen, da sie gerade einen anderen Notfall hatte. In der Zwischenzeit habe ich die verunglückte Ratte auf meinen Schoß gelegt und mit einer Decke warm gehalten und gestreichelt. Als die Tierärztin kam, hat sie alle 4 Pfoten auf Schmerzempfindlichkeit durch zwicken getestet -> Ratte hat gezuckt, also Gefühl noch vorhanden. Anschließend zog sie an jedem Bein -> Ratte reagierte mit Zurückziehen aller 4 Beine, also auch keine Lähmung. Die TÄ vermutet, dass das Tier eine Gehirnerschütterung erlitt und hat ihr Cortison gegen ein eventuelles Ödem und damit einhergehenden Druck in schädel gespritzt. Innere Verletzungen konnte sie hier nicht nachprüfen, aber auch nicht ausschließen. Wir sollen die Ratte jetzt zudecken, ruhen lassen und in 24 Stunden bei ihr melden und Bericht erstatten. Seit 21.30 Uhr liegt das Tier nun zugedeckt auf dem sofa, und scheint zu schlafen. Hin und wieder zuckt sie mit dem Kopf und öffnet die Augen ein wenig. Ich mache mir jetzt natürlich Sorgen, dass sie doch innere Verletzungen hat. Aber ich denke, dann würde sie sich anders verhalten bzw. längst tot sein (Blutungen). Im Grunde möchte ich nur gerne wissen, ob jemand ähnliche Unfälle hatte und wie es ausging.

Liebe Grüße
Willi

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Ach ja, zu erwähnen wäre noch, dass sie trotz Test auf Bewegungsfähigkeit, nur ihren Kopf und den Oberkörper bis kurz unter die Vorderbeine bewegen zu können scheint. Der hintere Teil liegt bewegungslos da.
 
  • Unfall meiner Ratte Beitrag #2
Hey

Das ist aber wirklich blöd gelaufen. Aber aus Fehlern lernt man, du wirst sicher nie wieder die Röhre einfach so lose auf den Käfig legen oder gar verhindern, dass die Ratten überhaupt dort hoch können.

Wir hatten einen ähnlichen Unfall hier. Damals konnten meine Zwerge auch noch auf ihren Käfig klettern und dann auf den beiden benachbarten Schränken rumlaufen. Eines Tages war meine Prinzessin Hope oben und warf etwas herunter. Blöderweise lief genau in dem Moment meine Sunny unten vorbei, die direkt am Kopf getroffen wurde. Auch bei ihr stellte der Tierarzt eine Gehirnerschütterung fest. Sie bekam ein starkes Depot-Schmerzmittel, dass einige Tage wirken sollte. Sie war ein paar Tage etwas langsamer in den Bewegungen, etwas müder aber sie hat sich gut erholt. Allerdings war es nie so schlimm wie bei deiner Maus. Sie zuckte zwar, es lief ihr Blut aus der Nase (wirklich Blut, nicht nur Sekret), aber sie konnte noch laufen, auch wenn es ihr schwer fiel.
Und seither ist der Bereich über dem Käfig für die Ratten tabu. Denn wie gesagt: Aus Fehlern lernt man.

Wie geht es der Maus mittlerweile?
Es ist auf jeden Fall gut, dass sie Cortison bekommen hat. Denn das wirkt abschwellend und bei derart starken Verletzungen können Schwellungen die Nerven abdrücken, was zu Lähmungen führt. Da hat der Tierarzt also schonmal das Möglichste getan. Aber eventuell wäre ein zusätzliches Schmerzmittel noch angebracht. Denn ihr wird sicher auch alles weh tun und Cortison wirkt nicht wirklich schmerzlindernd. Allerdings darf es nicht mit bestimmten Schmerzmitteln zusammen verabreicht werden, weil sich dadurch Nebenwirkungen verstärken würden. Aber es gibt Schmerzmittel, die man geben dürfte. Vielleicht fragst du heute nochmal bei der Ärztin nach.
 
  • Unfall meiner Ratte Beitrag #3
Hallo Nienor,

nett, dass du antwortest :) Also sie liegt aktuell nach wie vor zugedeckt im Stall. Ihren Kopf und die Vorderläufe kann sie bewegen. Das vereinzelte Zucken des Kopfes ist subjektiv weniger geworden. Weiter unten ist noch immer alles reglos. Ein paar Mal hat sie aber mit dem rechten Hinterlauf gezuckt. Die meiste Zeit schläft sie hält, nur hin und wieder öffnet sie auch die Augen. Diese waren auch gegen 10.30 Uhr total vom harderschen Sekret verkrustet. Das konnte ich aber gut mit einem Wattepad und lauwarmem Wasser abwischen. Wir haben festgestellt, dass sie es genießt, wenn wir sie leicht streicheln und bei ihr sind (haben die ganze Nacht abwechseln wache gehalten und sie beruhigt). Die Nähe scheint ihr gut zu tun denn die andere Rättin, die mit im Käfig wohnt, ist etwas tollpatschig und stresst sie anscheinend. Wir sind jetzt auch dazu übergegangen, ihr mit einer Spritze Wasser mit Oralpädon-Lösung (Mittel gegen Dehydrierung) sowie Bio-Babybrei ohne Zusätze einzuflößen. Den Brei hat sie dann auch gierig genuckelt, worüber wir echt froh sind, da sie seit gestern 21.00 Uhr jegliche Nahrung verschmäht hat. Wir können jetzt halt nur hoffen, dass sie sich erholt. Kennst du zufällig den Namen des Schmerzmittels? Dann könnte ich bei der TÄ mal anfragen.

Viele Grüße
Willi

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So liegt unser kleiner Patient jetzt halt seit knapp 10 Stunden da. Hin und wieder dreht sie ihren Oberkörper ein wenig.
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  • Unfall meiner Ratte Beitrag #4
Hey

Achjeh, armes Mäuschen. Zum Glück ist es einigermassen warm, aber ihr solltet trotzdem schauen, dass die Temperatur nicht abrutscht.

Ich würde auf jedenfall noch nachfragen, ob sie ein Flüssigkeits-Nährstoffgemisch als Depot unter die Haut bekommen kann. Quasi eine Infusion, aber eben als Flüssigkeitsdepot unter die Haut und nicht direkt in die Vene. Das haben meine in Akutsituationen (mit Harngriess verstopfte Harnröhre, starker Blutverlust nach Op durch Blutgerinnungsstörung) auch schon ein paar Mal von meiner Tierärztin bekommen. Denn sie braucht Nährstoffe, Energie und Flüssigkeit, sonst bekommt sie andere Probleme.

Wichtig bei Schmerzmitteln, die mit Cortison kombiniert werden, ist, dass es keine NSAID sind wie Metacam und Rimadyl. Möglich wäre meines Wissens nach z.B. Novalgin - sofern es stark genug wirkt. Eventuell hat die Tierärztin aber auch bereits ein Kombi-Präparat verwendet und der Einfachheit Cortison gesagt.
 
  • Unfall meiner Ratte Beitrag #5
Ich scheine hier ja genau an den Richtigen geraten zu sein :) Danke für die Tipps Nienor. Ich werde die Ärztin Mal fragen wegen des Schmerzmittels und der Nährstoff-Infusion. Bekommt man dann mehrere Dosen, um die Spritze selber anzusetzen? Das mit dem Babybrei klappt relativ gut wenn ich ihn der Ratte in kleinen Mengen ins Maul spritze. Sie schlabbert das dann in sich hinein. Nur die Flüssigkeitsversorgung macht mir Sorgen. Das meiste geht daneben und ich kann nur schwer einschätzen, wie viel sie bereits geschluckt hat.

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  • Unfall meiner Ratte Beitrag #6
So, hier Mal ein kleines Status-Update sofern noch jemand mitliest. Unsere Patientin, bekommt stündlich ihren Babybrei mit Wasser verdünnt, da das trinken nicht gut klappt. Den Brei schlabbert sie aber jedes Mal genüsslich auf :) sie frisst ihn auch nur zuverlässig wenn wir sie den Brei vom Finger abschlecken lassen. Das dauert zwar aber etwas länger aber dafür ist sie mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt. Urinieren tut sie regelmäßig (wird auch regelmäßig von uns abgewischt weil sie auf der Seite liegt und der Urin an ihr kleben bleibt) und heute lag seit dem Unfall der erste Kot-Köttel da! *Freu* :) Die Tierärztin meinte eben am telefon, dass die Ratte auf einem guten Weg ist. Heute Abend bringt sie uns Vitamin-B mit, welches den Bewegungsapparat unterstützen soll. Wir geben unsere Luzie nicht auf :)

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  • Unfall meiner Ratte Beitrag #7
Hi, möchte erstmal sagen, dass mir der Unfall sehr leid tut, aber dass ich es toll finde wie sehr ihr euch jetzt um sie kümmert.

Ich nehme an sie hat eine Verletzung an der Wirbelsäule und ist jetzt gelähmt, je nach Lage und Art der Verletzung kann es durchaus sein, dass noch Reflexe vorhanden sind, aber keine Muskeln mehr bewusst gesteuert werden können. Dass sie aber Urin und jetzt auch Kot absetzt würde ich erstmal als ein gutes Zeichen deuten. Mit Glück ist es nur eine schlimme Prellung mit Bluterguss, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass sie nach einiger Zeit auch wieder laufen kann.

Unterstützend könnte man es mit Massagen und Physiotherapie versuchen, damit die Muskeln nicht völlig atrophieren. Bei so einem kleinen Tier wie einer Ratte ist das sicher nicht einfach und ich habe auch keine Erfahrungen auf dem Gebiet, aber unsere Moderatorin Casimir hat damit mal sehr erfolgreich einem Goldhamster auf die Beine geholfen, der seit seiner Geburt die Hinterbeine nicht bewegen konnte.
Hier ist das Thema dazu:

Vielleicht kann sie was das angeht auch noch weiterhelfen.
 
  • Unfall meiner Ratte Beitrag #8
Hey Kompassqualle,
Danke für deine Nachricht. Ich bin erstaunt, dass man diese Physiotherapie auch ein Kleinsttieren anwenden kann, kenne das nur von Hunden, Katzen etc. Wenn ich Zeit habe werde ich die Userin Mal kontaktieren. Ich weiß, folgende Frage kann man sich nur selber beantworten aber ich würde gerne die Ansichten Anderer kennen lernen. Sollte es tatsächlich zu einem Lähnungszustand kommen, wie würdet ihr verfahren? Würdet Ihr euthanasieren oder der Ratte den Rest ihres Lebens so angenehm wie möglich gestalten? Ich persönlich bin immer für eine Lebenserhaltung sofern das Tier nicht zu extrem eingeschränkt ist. Soll heißen: kann am sozialen Miteinander im Käfig teilnehmen, wenn auch etwas eingeschränkt und kann sich selber im Stall von a nach b bewegen. Ich glaube im Falle einer Lähmung wären diese Dinge wohl nicht mehr gegeben. Unsere Ratte müsste immer gefüttert werden, könnte sich kaum bis gar nicht fortbewegen und würde aufgrund fehlender sozialer Beteiligung wohl einen Knacks wegbekommen oder gar von den anderen Tieren ausgestoßen oder gebissen werden. Wir geben natürlich die Hoffnung nicht auf und freuen uns über jeden noch so kleinen Fortschritt, dennoch ist es mir wichtig, mich mit diesem Thema zu befassen bevor es soweit kommt (was ich nicht hoffe)

Nette Grüße
Willi

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  • Unfall meiner Ratte Beitrag #9
Hey Willi

Wie geht es der Kleinen? Macht sie Fortschritte?

Sollte es tatsächlich zu einem Lähnungszustand kommen, wie würdet ihr verfahren?

Wenn sich die Situation nicht langsam bessert, dann würde ich sie gehen lassen.
Es ist schlussendlich eine Qual für ein so agiles Tier wie eine Ratte, sich überhaupt nicht mehr bewegen zu können.

Leider kommt es vor allem bei männlichen Ratten im Alter vor, dass ihre Hinterbeine nach und nach an Kraft verlieren und sie schlussendlich hintenrum im Grunde gelähmt sind. Solang sie mit den Ärmchen noch gut rumrobben können, zeigen viele betroffene Ratten noch viel Lebensfreude (bisher hatte ich erst einen Ratterich, bei dem das nicht so war, dieser durfte dann auch gehen, bevor er überhaupt derart eingeschränkt war, dass er robben musste). Bei meinem Pixel war es vor einem Jahr auch so. Allerdings liess die Kraft in seinen Armen dann auch langsam nach. Man merkte ihm dann an, wie frustriert er war, als er sich selbst nicht mehr dorthin bewegen konnte, wo er hinwollte. Das war für mich der Punkt, an dem ich gesagt habe, dass es zu viel für ihn ist. Also habe ich ihn schwersten Herzens einschläfern lassen. Klar, ich hätte ihn weiter am Leben halten können, hätte ihn beim Robben helfen können. Er hätte noch gelebt. Aber was wäre das für ein Leben gewesen? Keines, dass ihn glücklich gemacht hätte. Es war einer der schwersten Abschiede, die ich in nun schon fast 9 Jahren Rattenhaltung erlebt habe. Denn mir war klar, dass er selber weiter gekämpft hätte, denn er wollte leben, auch wenn er mit seinem alten Körper gar nicht mehr konnte. Sein wacher Geist war in einem Körper gefangen, über den er keine Kontrolle mehr hatte.
 
  • Unfall meiner Ratte Beitrag #10
Hey Nienor.
Es gibt Fortschritte zu verzeichnen. Meine Partnerin war gestern beim Röntgen. Dabei kam heraus, dass in der Wirbelsäule ein Wirbel leicht verschoben ist und dadurch die folgenden Wirbel dahinter etwas zusammengerückt sind. Die Tierärztin in der Klinik sowie auch unsere reguläre Tierärztin sehen der Chance, dass sie wieder laufen wird positiv optimistisch, entgegen. Momentan ist es so, dass sie nach wie vor gut frisst. Dabei ist sie aber sehr wählerisch. Sie frisst tatsächlich nur überaus leckere Sachen (Apfel-Bananenbrei, frische Banane, Rinder-Babybrei, ihre Lieblingskörner etc.) :-D So langsam fängt sie aber auch wieder an, feste Nahrung zu sich zu nehmen wie z.B. Körner usw. Sie hat auch wieder angefangen, sich nach dem Füttern mit den Vorderpfoten übers Gesicht zu putzen. Die Augen verkrusten kaum noch. Meine Freundin macht jetzt zwei Mal am Tag mit ihr Physiotherapie für die Hinterläufe. Dabei merken wir, dass sie wieder Zug in den Muskeln hat. Tiefensensibilität ist auch da (zuckt wenn wir sie in die Hinterpfoten zwicken). Auch das Kacken klappt bisher wieder gut. Die Blase müssen wir halt aufgrund der Lähmung hin und wieder manuell ausdrücken weil sie nicht den kompletten Urin selber abzuscheiden schafft. Ich denke wir sind auf einem guten Weg. Mir tut nur ihre Freundin im Käfig leid weil wir die Patientin erst Mal separiert haben.

Nette Grüße
WILLI

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Hey Nienor.
Es gibt Fortschritte zu verzeichnen. Meine Partnerin war gestern beim Röntgen. Dabei kam heraus, dass in der Wirbelsäule ein Wirbel leicht verschoben ist und dadurch die folgenden Wirbel dahinter etwas zusammengerückt sind. Die Tierärztin in der Klinik sowie auch unsere reguläre Tierärztin sehen der Chance, dass sie wieder laufen wird positiv optimistisch, entgegen. Es könnte aber sein, dass die Wirbelsäule nie mehr so richtig gerade wird wie vorher. Solange sie aber uneingeschränkt düsen kann, ist das okay. Momentan ist es so, dass sie nach wie vor gut frisst. Dabei ist sie aber sehr wählerisch. Sie frisst tatsächlich nur überaus leckere Sachen (Apfel-Bananenbrei, frische Banane, Rinder-Babybrei, ihre Lieblingskörner etc.) :-D So langsam fängt sie aber auch wieder an, feste Nahrung zu sich zu nehmen wie z.B. Körner usw. Sie hat auch wieder angefangen, sich nach dem Füttern mit den Vorderpfoten übers Gesicht zu putzen. Die Augen verkrusten kaum noch. Meine Freundin macht jetzt zwei Mal am Tag mit ihr Physiotherapie für die Hinterläufe. Dabei merken wir, dass sie wieder Zug in den Muskeln hat. Tiefensensibilität ist auch da (zuckt wenn wir sie in die Hinterpfoten zwicken). Auch das Kacken klappt bisher wieder gut. Die Blase müssen wir halt aufgrund der Lähmung hin und wieder manuell ausdrücken weil sie nicht den kompletten Urin selber abzuscheiden schafft. Ich denke wir sind auf einem guten Weg. Mir tut nur ihre Freundin im Käfig leid weil wir die Patientin erst Mal separiert haben.

Nette Grüße
WILLI

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Hey Nienor.
Es gibt Fortschritte zu verzeichnen. Meine Partnerin war gestern beim Röntgen. Dabei kam heraus, dass in der Wirbelsäule ein Wirbel leicht verschoben ist und dadurch die folgenden Wirbel dahinter etwas zusammengerückt sind. Die Tierärztin in der Klinik sowie auch unsere reguläre Tierärztin sehen der Chance, dass sie wieder laufen wird positiv optimistisch, entgegen. Momentan ist es so, dass sie nach wie vor gut frisst. Dabei ist sie aber sehr wählerisch. Sie frisst tatsächlich nur überaus leckere Sachen (Apfel-Bananenbrei, frische Banane, Rinder-Babybrei, ihre Lieblingskörner etc.) :-D So langsam fängt sie aber auch wieder an, feste Nahrung zu sich zu nehmen wie z.B. Körner usw. Sie hat auch wieder angefangen, sich nach dem Füttern mit den Vorderpfoten übers Gesicht zu putzen. Die Augen verkrusten kaum noch. Meine Freundin macht jetzt zwei Mal am Tag mit ihr Physiotherapie für die Hinterläufe. Dabei merken wir, dass sie wieder Zug in den Muskeln hat. Tiefensensibilität ist auch da (zuckt wenn wir sie in die Hinterpfoten zwicken). Auch das Kacken klappt bisher wieder gut. Die Blase müssen wir halt aufgrund der Lähmung hin und wieder manuell ausdrücken weil sie nicht den kompletten Urin selber abzuscheiden schafft. Ich denke wir sind auf einem guten Weg. Mir tut nur ihre Freundin im Käfig leid weil wir die Patientin erst Mal separiert haben.

Nette Grüße
WILLI

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Wir merken auch, dass sie sich beim Füttern leicht ablenken lässt wie ein kleines Kind. Bei jedem Geräusch dreht sie den Kopf weg und schaut/hört/riecht, was denn da im Wohnzimmer los ist :) Neugierde ist also auch wieder da.

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  • Unfall meiner Ratte Beitrag #11
Das sind gute Nachrichten! Ich drück die Daumen, dass sie sich weiterhin gut erholt!
 
  • Unfall meiner Ratte Beitrag #12
So, mal wieder ein Update. Luzie bekommt jetzt mehrmals am Tag ein kleines Häufchen mit Futter in ihren Karton gelegt. Davon frisst sie auch selbstständig. Heute habe ich eine Wasserflasche im Karton befestigt, woraus sie auch wieder trinkt. Ging vorher nur wenn man sie ihr vor die nase gehalten hat. Brei bekommt sie jetzt nur noch um die Medikamente zu verabreichen. Mittlerweile wandert sie auch im Karton herum indem sie sich mit den Vorderpfoten zieht. Die Hinterbeine drücken nur wenig mit. ABER: Heute hat sie sich das erste Mal mit dem linken Hinterbein wieder gekratzt! :-D *freu* Wir merken, dass ihr langweilig ist, sie leckt z.B. ständig die Fleecedecke ab, auf der sie liegt. Weiß jemand, was wir gegen Langeweile tun können? Und noch eine andere, besonders wichtige Frage: Wir wechseln zwar regelmäßig ihre Decken und Handtücher und säubern sie so gut es geht mit feuchten Waschlappen, dennoch ist ihr Fell mit der Zeit natürlich etwas verklebt und stinkig, da sie manchmal im eigenen Urin liegt und sich noch nicht selber putzen kann. Wir wollen sie heute in einer langen, flachen Schüssel in lauwarmem Wasser baden. Hat da jemand einen Tipp was das Reinigen betrifft? Wir möchten auf jegliche Art von Seife oder Shampoos verzichten, da Ratten auch ihren Eigengeruch benötigen. Wir würde gerne etwas Kamillentee ins Badewasser geben und das Fell dann kurz einweichen lassen, um es mit einem weichen Handtuch sauber zu streichen. Hinterher wird natürlich gut abgetrocknet. Wäre das Vorgehen so in Ordnung?

Gruß
Willi

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So, mal wieder ein Update. Luzie bekommt jetzt mehrmals am Tag ein kleines Häufchen mit Futter in ihren Karton gelegt. Davon frisst sie auch selbstständig. Heute habe ich eine Wasserflasche im Karton befestigt, woraus sie auch wieder trinkt. Ging vorher nur wenn man sie ihr vor die nase gehalten hat. Brei bekommt sie jetzt nur noch um die Medikamente zu verabreichen. Mittlerweile wandert sie auch im Karton herum indem sie sich mit den Vorderpfoten zieht. Die Hinterbeine drücken nur wenig mit. ABER: Heute hat sie sich das erste Mal mit dem linken Hinterbein wieder gekratzt! :-D *freu* Wir merken, dass ihr langweilig ist, sie leckt z.B. ständig die Fleecedecke ab, auf der sie liegt. Weiß jemand, was wir gegen Langeweile tun können? Und noch eine andere, besonders wichtige Frage: Wir wechseln zwar regelmäßig ihre Decken und Handtücher und säubern sie so gut es geht mit feuchten Waschlappen, dennoch ist ihr Fell mit der Zeit natürlich etwas verklebt und stinkig, da sie manchmal im eigenen Urin liegt und sich noch nicht selber putzen kann. Wir wollen sie heute in einer langen, flachen Schüssel in lauwarmem Wasser baden. Hat da jemand einen Tipp was das Reinigen betrifft? Wir möchten auf jegliche Art von Seife oder Shampoos verzichten, da Ratten auch ihren Eigengeruch benötigen. Wir würde gerne etwas Kamillentee ins Badewasser geben und das Fell dann kurz einweichen lassen, um es mit einem weichen Handtuch sauber zu streichen. Hinterher wird natürlich gut abgetrocknet. Wäre das Vorgehen so in Ordnung?

Gruß
Willi

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Achso noch etwas. In anderen Rattenforen raten viele Leute davon ab, die Ratte zu baden weil anschließende Zugluft tödlich enden kann. Nun ist es aber so, dass ihr Fell doch schon gut verklebt ist vom vielen Rumliegen. Das muss jetzt einfach Mal sauber gemacht werden, ob sie will oder nicht. Natürlich wird sie hinterher so gut es geht trocken gerieben und mehrfach in ein dickes Handtuch gewickelt. Über den Karton legen wir eine Decke, damit kein Zug an sie rankommt.

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  • Unfall meiner Ratte Beitrag #13
Hey

Da macht sie ja weiter gute Fortschritte – das liesst man doch gerne.
Ich würde keine Kamille ins Wasser geben. Kamille trocknet aus. Wenn ihr Pech habt, beginnt die Haut dann zu jucken und das ist ziemlich doof, wenn sie sich dann nicht selbst kratzen kann.
Lang genug einweichen sollte eigentlich reichen, um es sauber genug für den Moment zu bekommen.

Wegen der Erkältungsgefahr brauchst du dir bei den aktuellen Temperaturen wenig Sorgen machen. Rubbel sie gut trocken und schau, dass sie nicht im Luftzug steht. Hier ist noch nie ein Rentner nach einem nötigen Bad krank geworden, auch die im Winter nicht.

Was die Beschäftigung angeht: Da sie ja "aufrecht sitzen" und scheinbar auch Futter halten kann, kannst du sie ruhig . Auspacken sollte gut funktionieren sowie Nagertöpfchen. Vielleicht kannst du ihr auch schon Futter etwas aufhängen, sodass es sich etwas bewegt, wenn sie fressen will. Auf jeden Fall nur zusätzlich zu leicht erreichbarem Futter. Eventuell kannst du ihr auch Nüsschen in Schale geben, wenn sie das vorher schon kannte.

Wie geht es eigentlich ihrer Freundin? Die sollte natürlich auch jede Menge Beschäftigung bekommen, wo sie ja jetzt leider allein ist.
 
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